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Windows Server 2016 Grundkurs: Basiswissen, Installation und Konfiguration

Cluster vorbereiten

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Machen Sie sich anhand dieses Videos damit vertraut, welche vorbereitenden Schritte Sie durchführen müssen, um anschließend in Windows Server 2016 einen Cluster erstellen zu können.
10:50

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen, welche Vorbereitungen Sie treffen müssen, um einen Cluster mit Windows Server 2016 zu installieren. Ich gehe dabei nicht auf die Installation in einer produktiven Umgebung ein, sondern auf die Möglichkeit, Windows Server 2016 als Cluster auch in einer Testumgebung zu installieren. In produktiven Umgebungen gehört zur Vorbereitung natürlich noch mehr. Zum einen müssen Sie die verschiedenen Datenträger vorbereiten, die zum Cluster gehören, zum anderen die verschiedenen Netzwerke, die z. B. für das Clusternetzwerk verwendet werden. Und Sie müssen natürlich auch entsprechend die Ressourcen vorbereiten, die Sie im Cluster nutzen möchten. Generell ist die Installation eines Clusters mit Windows Server 2016 nicht sehr kompliziert. Ich habe hier dazu jetzt den Server-Manager gestartet und füge im Server-Manager die verschiedenen Clusterknoten hinzu, auf denen ich die Clusterdienste installieren möchte. Das ist der Server "s1", "s2" in der Domäne. Und zusätzlich gibt es noch die beiden Server "krenn1" und "krenn2", die ich ebenfalls dem Windows-Cluster hinzufügen möchte. Windows-Cluster benötigen Sie in Windows Server 2016 neben der Hochverfügbarkeit für Hyper-V auch für den Einsatz z. B. von Storage Spaces Direct. Sobald ich jetzt die verschiedenen Server hinzugefügt habe, liest der Servermanager diese Server ein. Und ich kann jetzt auf den Servern die notwendigen Funktionen installieren. Damit ein Cluster auf einem physischen oder auch einem virtuellen Server überhaupt erst installiert werden kann, müssen Sie darauf achten, dass auf dem Server erst die notwendigen Cluster-Features als Binärdateien installiert sind. Sie sehen, hier in dieser Testumgebung sind auf den Clusterknoten bereits andere Serverdienste installiert. Das ist in produktiven Umgebungen natürlich selten sinnvoll, denn hier arbeiten Sie auf dem Clusterknoten normalerweise nur mit den Clusterdiensten. In Windows Server 2016 können Sie natürlich auch Nanoserver als Cluster installieren. In diesem Fall müssen Sie bei der Bereitstellung des Nano-Images allerdings die Clusterfunktion installieren. Ich kann jetzt hier auf den einzelnen Servern über "Verwalten" "Rollen und Features hinzufügen" die verschiedenen Funktionen hinzufügen. Hier sind jetzt die vier Server verfügbar, die ich hinzugefügt habe. Ich wähle jetzt hier einfach mal den ersten Server aus. Danach kann ich jetzt die Serverrollen auswählen. Die Clusterdienste sind auch in Windows Server 2016 keine Serverrolle, sondern werden als Feature bereitgestellt. Und hier gibt es jetzt das "Failoverclustering", das mit den Verwaltungstools installiert wird. Das Ganze war es auch schon, sobald diese Feature installiert sind, ist der Server bereit für eine Clusterinstallation. Genauso können Sie es auch auf virtuellen Servern durchführen und diese Installation müssen Sie auf allen Clusterknoten im Netzwerk durchführen. Wenn Sie Storage Spaces Direct testen wollen, sollten Sie einen Cluster mit mindestens drei Knoten, besser vier Knoten, aufbauen. Technisch geht der Aufbau schon mit drei Knoten, aber erst mit vier Knoten stehen alle Funktionen des Storage Spaces Direct zur Verfügung, z. B. auch die Hochverfügbarkeit über die Datenspiegelung. Cluster installieren Sie in Windows Server 2016 entweder über die PowerShell oder einfacher über die Failovercluster-Verwaltung, das grafische Verwaltungstool, das bei der Installation der Failovercluster-Binärdateien auf einem Server installiert wird. Der erste Schritt, wenn Sie einen Cluster installieren wollen, auch in Windows Server 2016, besteht darin, dass Sie zunächst die Konfiguration überprüfen. Bei diesem Vorgang wird über einen Assistenten getestet, ob die einzelnen Server ideal sind, um als Clusterknoten zu funktionieren. Für Testumgebungen ist es durchaus kein Problem, wenn die eine oder andere Warnung erscheint, Fehler dürfen keine erscheinen, denn bei Fehlern können Sie den Cluster nicht erstellen, bei Warnungen können Sie den Cluster erstellen. In produktiven Umgebungen sollten selbstverständlich auch keine Warnungen angezeigt werden. Auf der nächsten Seite des Assistenten wählen Sie jetzt aus, welche Server Sie denn gerne dem Cluster hinzufügen möchten. Hier füge ich jetzt die vier Server hinzu, auf denen ich jetzt die Failovercluster-Features installiert habe, also den Server "s1", "s2", "krenn1" und "krenn2". Hierbei kann es sich natürlich auch um virtuelle Server handeln. Danach können Sie auswählen, welche Tests denn auf dem Cluster durchgeführt werden sollen. Hier können Sie zum einen entweder alle Tests durchführen, das heißt, es wird komplett getestet, was ist denn auf dem Server oder den Clusterknoten alles installiert und verfügbar, um einen Cluster zu installieren. Sie können aber auch ausgewählte Tests ausführen. Dann können Sie z. B. festlegen, was möchten Sie denn auf dem Server alles testen. Wichtig wäre natürlich die Hyper-V-Konfiguration. Grundsätzlich, wenn Sie Storage Spaces Direct installieren wollen, können Sie auch hier die Storage Spaces Direct testen lassen. Wichtig ist, dass dazu jeder Clusterknoten über zwei Festplatten verfügt. Sie sehen, hier können Sie jetzt verschiedene Optionen testen lassen. Ich aktiviere mal diese Funktion. In einer Testumgebung können Sie davon ausgehen, dass hier mehrere Warnungen erscheinen, dass Sie für Storage Spaces Direct und den Betrieb dieser neuen Funktionen Windows Server 2016 darauf achten müssen, dass Sie wirklich vier identische Clusterknoten einsetzen mit jeweils mindestens zwei Festplatten, von denen eine Festplatte mindestens SSD ist, besser beide. Ich lasse hier aber diese Funktion jetzt mal hier aktiviert. Danach erhalte ich eine Zusammenfassung und mit "Weiter" werden jetzt die verschiedenen Tests durchgeführt. So gehen Sie auch in einer produktiven Umgebung vor, das heißt, Sie lassen erst die komplette Hardware und die Konfiguration der Server testen, erhalten danach einen Bericht und können auf Basis dieses Berichtes einen Cluster erstellen. Bevor Sie einen Cluster erstellen, sollten Sie in produktiven Umgebungen alle Warnungen beheben. In Testumgebungen sollten Sie natürlich auch überprüfen, ob die Warnungen der Testumgebung unter Umständen schnell und einfach behoben werden können. Manchmal geht es nicht anders, z. B., wenn Sie einen Testcluster installieren mit vier verschiedenen Clusterknoten, die mit unterschiedlicher Hardware laufen. Generell ist ein einfacher Weg, einen Cluster in Windows Server 2016 aufzubauen, wenn Sie virtuelle Nanoserver verwenden oder virtuelle Coreserver. Alternativ können Sie natürlich auch verschiedene andere Server nutzen. Sie sehen, hier hat der Assistent bereits einen Fehler gefunden bezüglich der Clusterkonfiguration. Ganz am Ende erhalte ich eine Zusammenfassung, woran denn der Fehler liegt und kann mich an die Behebung des Fehlers machen. Achten Sie darauf, rot werden Fehler gekennzeichnet. Fehler bedeuten normalerweise, dass Sie den Cluster nicht installieren können, das heißt, hier müssen Sie zunächst den Fehler entsprechend beheben und können dann eben erst den entsprechenden Cluster erstellen. Sobald der Test abgeschlossen ist, sehen Sie, erhalte ich hier jetzt die entsprechende Meldung, kann mir den Bericht anzeigen. Der Bericht wird als HTML-Seite geöffnet. Ich muss jetzt hier die Sicherheitsmeldungen auf dem Internet Explorer des Servers erst bestätigen und bestätigen, dass auch keine Warnungen mehr angezeigt werden. Hier ist auch noch die verstärkte Sicherheitskonfiguration des Browsers aktiviert. Diese ganzen Meldungen kommen halt auf einem Server, wenn Sie die entsprechenden Sicherheitseinstellungen auf dem Internet Explorer noch nicht konfiguriert haben. Sie können hier aber auch einfach, entsprechend die Seiten hier hinzufügen. Dann sollte der Bericht relativ schnell und einfach geöffnet werden. Der Bericht wird jetzt hier angezeigt, das heißt, ich sehe jetzt hier, welche vier Knoten überprüft wurden. Es wurden alle vier Knoten getestet. Ich sehe hier auch, welche Tests funktioniert haben und wo es Probleme gibt, auch wo in der Beschreibung Probleme liegen, kann jetzt direkt in den einzelnen Bereich hinein wechseln, das heißt, ich sehe jetzt hier bei Hyper-V-Konfiguration, dass die Hyper-V-Rolle nicht installiert war. Ich kann in die Fehler genau hineingehen, das heißt, ich sehe hier, nicht auf allen Knoten ist hier Hyper-V bereits installiert. Hier sehe ich ebenfalls einen Fehler im Bereich "Netzwerk", kann auch hier in diesen Bereich hineinspringen. Dann sehe ich hier die IP-Konfiguration im Bereich "Netzwerk" hat einen Fehler verursacht. Auch hier kann ich genau hin reinspringen. Und jetzt sehe ich hier die Tests, die durchgeführt wurden auf den verschiedenen Netzwerkadaptern. Soweit scheint hier alles in Ordnung. Sobald der Assistent aber einen Fehler gefunden hat, hier im unteren Bereich sehen Sie zum einen eine Warnung, das heißt, die DNS-Affixe wurden nicht überall optimal konfiguriert. Das ist wichtig für die Namensauflösung. Interessanter ist aber hier der Fehler, denn auf dem Knoten "s1" für den Adapter "lan1" und auf dem Knoten "s2" für diese virtuelle Netzwerkswitch wurden doppelte IP-Adressen gefunden. So können Sie also schnell und einfach auch Probleme im Netzwerk erkennen und sollten diese Probleme entsprechend beheben, bevor Sie einen Cluster installieren. Lassen Sie uns noch einmal zusammenfassen. Um einen Cluster mit Windows Server 2016 zu installieren, müssen Sie neben der Vorbereitung der Hardware, also der entsprechenden physischen Festplatten, der Netzwerkadapter und auch der CPUs, darauf achten, dass die Konfiguration korrekt ist. Sie sollten auf einem Cluster mit Windows Server 2016 auch darauf achten, dass alle Prozessoren identisch sind, da das dazu notwendig ist, wenn Sie zum Beispiel mit der Hyper-V-Live-Migration arbeiten und virtuelle Server von einem Server auf einen anderen Host übertragen wollen, dass die Übertragung funktioniert. Vor der Installation eines Clusters sollten Sie immer erst den Test durchführen. Bei diesem Test werden noch keinerlei Installationen vorgenommen, sondern die verschiedenen Server werden einfach getestet. Und anschließend können Sie dann entsprechend eben den Cluster so installieren, wie Sie ihn denn gerne betreiben möchten.

Windows Server 2016 Grundkurs: Basiswissen, Installation und Konfiguration

Lernen Sie die Installation und die erste Einrichtung des Windows Servers 2016 für einen reibungslosen Betrieb.

3 Std. 39 min (22 Videos)
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Erscheinungsdatum:28.02.2017

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