Windows Server 2016 Grundkurs: Basiswissen, Installation und Konfiguration

Cluster erstellen

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Schauen Sie Thomas Joos in diesem Video über die Schulter und lernen Sie dabei, wie in Windows Server 2016 ein Cluster erstellt wird.
05:48

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie mit dem Cluster-Erstellungsassistent in der Failovercluster-Manager-Verwaltung einen neuen Cluster mit Windows Server 2016-Knoten erstellen können. Alles, was Sie dazu benötigen, ist im Grunde genommen für Testumgebungen einen Hyper-V-Host, auf dem Sie vier verschiedene Windows Server 2016-Server installieren. Unter Umständen auch die eingebettete Virtualsierung aktivieren, Hyper-V installieren, die Failovercluster-Features installieren, auf allen Knoten und danach eben den Cluster erstellen. Im Assistenten legen Sie zuerst den Namen des Clusters fest. Hier kann zum Beispiel der Name "hyperv-cluster" verwendet werden. Sie können hier natürlich auch einen entsprechenden passenden Namen verwenden, den Sie in Ihrem internen Netzwerk nutzen möchten. Danach werden die Knoten bestätigt, die Sie zum Cluster hinzugefügt haben. Sie können dazu über den Assistenten zum Überprüfen der Clusterknoten, den Sie bereits im Vorfeld durchgeführt haben, sofort die entsprechende Übernahme der Knoten, die geprüft wurden, in den Cluster aktivieren. Hier deaktiviere ich noch die Option, dass der gesamte geeignete Speicher aktuell dem Cluster hinzugefügt werden soll. Das kann ich nachträglich immer noch machen. Anschließend wird jetzt eine Verbindung zu der Domänenkontrollern vorgenommen, es wird das Clusterobjekt in Active Directory erstellt und die von mir hier überprüften Knoten werden dem Cluster hinzugefügt. Sobald der Cluster einsatzbereit ist, erscheint er hier im Failovercluster-Manager und ich kann auch die neuen Funktionen in Windows Server 2016 für Cluster verwenden. Das Erstellen von Clustern geht im Grunde genommen relativ schnell vonstatten. Sobald der Cluster erstellt ist, sehen Sie hier im oberen Bereich, ob der Cluster ohne Fehler erstellt wurde, ob Warnungen vorliegen, so wie hier oder ob sogar Fehler vorliegen. Auf produktiven Servern sollten natürlich hier keine Warnungen erscheinen und wenn Warnungen erscheinen, dann sollten Sie diese beheben. Sie sehen hier auch in diesem Bereich, dass eine Warnung angezeigt wurde, dass kein Zeuge für den Cluster konfiguriert wurde, das heißt, der Cluster besteht aktuell aus den vier von mir konfigurierten Knoten und es gibt ansonsten keinen Dateifreigabezeugen und auch keinen Zeugen in der Cloud. Das ist eine der Erneuerungen in Windows Server 2016. In Windows Server 2016 können Sie einen Zeugen für Windows Server 2016-Cluster auch in der Cloud erstellen. Und sobald Sie den Assistenten abgeschlossen haben, sehen Sie den aktivierten Cluster. Sie sehen hier über den Menüpunkt "Knoten" die beteiligten Knoten im Cluster, Sie sehen auch hier, ob die Knoten aktiv sind. Sie können in den Eigenschaften des Clusters Einstellungen vornehmen. Besonders interessant ist hier die neue Registerkarte "Ausgleichsmodul", hier können Sie auch ohne System Center Virtual Machine Manager einen Lastenausgleich vornehmen, bei dem z. B. virtuelle Server zwischen den verschiedenen Clusterknoten verschoben werden können, wenn ein Clusterknoten ausgelastet ist. Sie können auf einem Hyper-V-Cluster über das Kontextmenü von "Rollen" auch virtuelle Computer direkt auf dem Cluster erstellen, d. h., ich kann jetzt hier über den Assistenten auswählen, auf welchem Clusterknoten möchte ich denn zunächst die VM zur Verfügung stellen. Hier verwende ich jetzt den Knoten "cn1". Danach startet der Assistent zum Erstellen einen neuen VM, genauso wie auf lokalen Servern. Das heißt, hier kann ich jetzt über diesen Assistenten erstellen, dass ich einen neuen virtuellen Server installieren möchte. Ich verwende hier z. B. als Namen "erp" und könnte jetzt hier den Assistenten durcharbeiten. Achten Sie aber darauf, dass Sie, bevor Sie einen virtuellen Server auf Basis von Hyper-V in einem Cluster erstellen, zunächst den gemeinsamen Speicher im Cluster zur Verfügung stellen müssen, dazu arbeiten Sie entweder mit Cluster Shared Volumes (CSV) oder zusätzlich mit den neuen Storage Spaces Direct in Windows Server 2016. Bei Storage Spaces Direct fügen Sie im Grunde genommen alle Datenträger, die zu einem Cluster gehören, zu einem gemeinsamen Pool zusammen. Sie sehen, hier sind jetzt aktuell noch keine Datenträger verfügbar. Und sobald Sie jetzt die Datenträger hier in einen Pool zusammengefasst haben, können Sie VM's auf den lokalen Datenspeichern der Clusterknoten speichern und dennoch haben Sie eine Hochverfügbarkeit, da Windows Server 2016 die verschiedenen physischen Datenträger im Cluster zu einen Pool zusammenfasst. Für das Erstellen eines neuen Clusters benötigen Sie das aber zunächst nicht. Alles, was Sie dazu benötigen, ist, dass Sie im ersten Schritt die Konfiguration der verschiedenen Clusterknoten prüfen. Hier benötigen Sie in Windows Server 2016 keinen gemeinsamen Datenträger, um einen Cluster zu erstellen, danach können Sie über den Assistenten den Cluster erstellen und haben dann anschließend hier, über den Menüpunkt "Knoten", die verschiedenen Clusterknoten zur Auswahl, können hier auch über das Kontextmenü entsprechende Einstellungen anpassen, um den Cluster entsprechend zu konfigurieren. In diesem Video habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie einen Cluster mit Windows Server 2016 auf Basis von vier Clusterknoten in Windows Server 2016 erstellen.

Windows Server 2016 Grundkurs: Basiswissen, Installation und Konfiguration

Lernen Sie die Installation und die erste Einrichtung des Windows Servers 2016 für einen reibungslosen Betrieb.

3 Std. 39 min (22 Videos)
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Erscheinungsdatum:28.02.2017

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