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MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

Cloudzeugen implementieren

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Erfahren Sie, wozu ein Cloudzeuge dient und wie Sie einen solchen Zeugen (Quorum Witness) im Azure-Portal vorbereiten.
06:58

Transkript

Wie sie einen Cloud-Zeugen oder im englischen Cloud-Witnesses im Azure Portal vorbereiten, erfahren Sie in diesem Video. Stellen wir uns folgende Situation vor, dass ein Cluster aufgebaut wurde, der über mehrere Standorte hinweg implementiert wurde. Ein Szenario, dass vielleicht etwa so aussehen könnte. Wir haben einen Cluster, der Cluster ist aufgeteilt auf Standort A und Standort B. Wir haben vier Clusterknoten und jeder Knoten hat eine Stimme. Das ist beim Knoten 1, beim Knoten 2, beim Knoten 3 und beim Knoten 4. Sämtliche Knoten haben eine Stimme. Nu was passiert bei einem Fehlerfall? Stellen wir uns vor, Standort A ist weg. Wer hat nun die Mehrheit, wo sollen wir nun diesen Zeugen, also diese Witnesses platzieren? Wir brauchen immer Mehrheit, damit der Cluster online bleibt. Sollen wir nun diese zusätzliche Stimme hier ablegen, vielleicht beim Standort A, also ich würde einmal sagen, da würden wir hier einen sogenannten Zeugen festlegen oder, nein, vielleicht nicht unbedingt, wir möchten das beim Standort B umsetzen, also wäre vielleicht hier ein Zeuge. Es ist beides nicht ideal. Warum ist das nicht ideal? Wenn der Standort A ausfällt, fallen nicht nur Knoten 1 und 2 aus, nein, es würde auch der Zeuge ebenfalls ausfallen. Was wäre dann das Resultat? Es gibt keine Mehrheit mehr, weil der Knoten 3 und 4 haben miteinander zwei Stimmen, und das ist nicht mehr die Mehrheit. Und jetzt kommt das Azure Portal zum Zug. Setze hier Azure ein, und wir haben die Möglichkeit im Azure Portal einen Zeugen festzulegen, das heißt also, wir können eine BLOB-Datei erstellen, Binary Large Object, und wir geben dieser BLOB-Datei eine Stimme. Das Azure Portal hat eine Stimme. Unser Cluster weiß nun, dass eine Stimme im Azure Portal zur Verfügung steht. Sollte nun also der Standort A ausfallen, dann ist das kein Problem, weil wir haben beim Standort B mit den zwei Knoten zwei Stimmen plus die Azure Stimme, also noch eine Stimme, das ergibt drei Stimmen. Das bedeutet also, unser Cluster bleibt online. Ich zeige Ihnen nun, wie Sie im Azure Portal eine solche BLOB-Datei erstellen können. Ich befinde mich im Azure Portal und habe mich mit meinem Konto angemeldet. Nun möchte ich also eine solche BLOB-Datei erstellen. Dazu verwende ich Neu dann öffne ich Storage und anschließend wähle ich Storage account, und hier haben wir die Möglichkeit eine solche BLOB-Datei zu erstellen. Es startet eine neues Plate, dieses Feld hier das ist ein sogenanntes Plate, und ich muss zuerst einen Namen spezifizieren und ich verwende ganz einfach zeugen, dann das Bereitstellungsmodell, das möchte ich mit dem Ressourcen Manager umsetzen. Und nun eine wichtige Einstellung, die Kontoart ist Blobspeicher. Die Leistung lasse ich so wie sie ist und die Replikation, diese muss ich ändern auf Lokal redundanter Speicher. Zugriffstarif lasse ich so wie es ist, auch Speicherdienstverschlüsselung lasse ich so wie es ist und Sichere Übertragung ebenfalls, die Standortkonfiguration so wie sie ist. Dann muss ich das Abonnement angeben, in meinem Fall ist das MSDN Platforms, und dann habe ich die Möglichkeit eine Ressourcengruppe auszuwählen. Eine vorhandene Ressourcengruppe habe ich im Moment nicht, würde ich Ihnen allerdings empfehlen, dass Sie zuerst die Ressourcengruppe erstellen und dann diese BLOB-Datei in der Ressourcengruppe ablegen. Ich habe noch keine Ressourcengruppe, darum verwende ich ganz einfach neues Element erstellen. Ich gebe da einen Namen rg-tw, steht für Ressourcengruppe Tom Wechsler. Der Standort ist Westeuropa, und ich habe die Möglichkeit dieses Speicherkonto direkt an das Dashboard anzuheften, und ich wähle Erstellen. Nun wird diese BLOB-Datei erstellt. Und jetzt zeige ich Ihnen, welche Informationen wir benötigen, damit wir diesen Cloud-Zeugen implementieren können. Dazu navigiere ich zum Failovercluster-Manager. Mit Rechtsklick auf den Cluster, wähle ich Weitere Aktionen und dann Clusterquorumeinstellungen konfigurieren. Nun startet der Assistent, ich wähle Weiter, ich möchte Erweiterte Quorumkonfiguration durchführen, Weiter. Ich sehe die Knoten, die in meinem Cluster sind. Bei der Zeichnung waren es vier Knoten, spielt keine Rolle, in meinem Cluster gibt es halt nur zwei Knoten, und ich wähle Weiter. Und jetzt habe ich die Möglichkeit Cloud-Zeugen zu konfigurieren, und ich wähle Weiter. Und hier müssen wir nun verschiedene Informationen angeben, die wir vom Azure Portal übernehmen müssen. Name des Azure-Speicherkontos, Schlüssel des Azure-Speicherkontos und den Azure-Dienstendpunkt. Diese Informationen müssen wir aus dem Azure Portal auslesen. Darum navigiere ich wieder zurück ins Azure Portal. Zurück im Azure Portal sehe ich nun, dass diese BLOB-Datei erstellt wurde. Und da ich die Markierung gesetzt habe, dass die Information am Dashboard angeheftet werden soll, sehe ich diese Information direkt hier. Ich klicke also auf dieses Feld, und nun sehe ich erweiterte Informationen. Und nun brauche ich eben die Informationen, die wir aus dem Failovercluster-Manager ausgelesen haben, und diese Informationen finden wir hier bei Zugriffsschlüssel. Wir haben in den Speicherkontoname, das ist zeugen, wir haben die key-Informationen hier und wir haben die Verbindungszeichenfolge. Diese Information wird ganz zum Schluss angezeigt: core.windows.net. Ich minimiere das Azure Portal, und dann hätten wir hier die Möglichkeit genau diese Informationen einzugeben, also der Name wäre zeugen, dann den Schlüssel hier hineinkopieren, und dann geht es weiter. Ich werde jetzt diese Konfiguration nicht fertigstellen, da ich bereits die Quorumkonfiguration für meinen Cluster gemacht habe und ich möchte diese Information nicht überschreiben. Ich habe Ihnen aber gezeigt, wie Sie im Azure Portal eine BLOB-Datei erstellen, wie Sie die Information auslesen können, damit Sie, falls Sie einmal in diese Situation sind, für sich einen Cloud-Zeugen für Ihren Cluster konfigurieren können.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

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4 Std. 29 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:30.08.2017

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