Composing mit Photoshop: Auto in Bewegung

Cloud-Pinsel laden und anwenden

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Nur ganz besondere Pinsel erlauben es, behutsam Dunst vor den Hintergrund zu malen, der nicht nur hell ist, sondern auch über eine leichte, rauchige Struktur verfügt. So laden Sie einen solchen Pinsel und wenden ihn auf unterschiedlichen Ebenen an.
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Transkript

Eigentlich bin ich fast immer auf der Suche nach tollen Pinselspitzen. Denn was wir hier z. B. noch gut brauchen könnten, wäre eine bessere Trennung von Vorder- und Hintergrund. Wir haben erstens mal natürlich hier zwar schon diesen Weichzeichner eingebaut, aber trotzdem sehr ähnliche Tonwerte. Und eigentlich erwarte ich, dass zwischen Vordergrund, also Fahrzeug, und Hintergrund, also dieser Landschaft mit Bäumen, eine gewisse Menge von Dunst vorhanden ist und die vermisse ich hier leider, weil sie nicht zu sehen ist. Die würde Vorder- und Hintergrund sehr schön voneinander trennen. Gerade auch nach hinten müssten wir einiges davon noch sehen, denn die Tonwerte dieser Bäume hier sind quasi identisch mit den Tonwerten hier. Hier scheinen sie sogar eher noch ein ganz klein bisschen heller zu sein und das widerspricht natürlich massiv der Theorie der Luftperspektive, die eigentlich keine Theorie ist, sondern die man tatsächlich praktisch beobachten kann. So, jetzt, was machen wir? Wir könnten natürlich jetzt einen Pinsel nehmen und könnten eine Ebene anlegen, direkt über dieser Hintergrund-Stadt bzw. der Farbtonsättigung-Korrekturebene, die dazu gehört, und könnten mit einem Pinselchen weiße Farbe, Deckkraft zwischen 10 und 20 Prozent, anfangen, hier diesen Dunst einzumalen. Das sieht auch nicht so übel aus, das könnte man schon tun, aber das ist halt einfach nur irgendein vollkommen unstrukturierter Nebel. Und das ist das, was mir eigentlich nicht daran gefällt. Wir nehmen das alles mal wieder zurück, d. h. ich lösche alles, was in dieser Ebene drin ist, behalte sie aber trotzdem und bezeichne sie als "Dunst", den wir da drüber malen können. Jetzt heißt es nur, wo kriegen wir eine Pinselspitze her, die das besser macht als einfach nur eine runde Pinselspitze. Sie können es gerne versuchen mit allem, was Photoshop zu bieten hat, aber der kleine Nachteil sämtlicher Photoshop-Pinselspitzen, die nicht rund sind und auch keine Special-Malpinselspitzen sind, besteht halt darin, dass sie die Pinselspitzen nicht unscharf machen können. Also, wenn Sie eine Full-Pinselspitze laden aus den Vorspitzen, dann können Sie damit toll arbeiten, aber sie wird halt nicht unscharf-machbar sein. Und das ist genau das Problem. So, und deswegen gehen wir doch mal ein bisschen im Internet spazieren. Da gehen wir doch einfach mal hier auf diese Seite. Die ist nach wie vor meine Lieblings-Seite, wenn es darum geht, Pinselspitzen zu finden. Sie ist abgesehen davon, super anwenderfreundlich, d. h. wenn ich irgendwas gefunden habe, was mir gefallen könnte, wie z. B. das hier, diese Cloud Brushes, da habe ich mal drauf geklickt, dann sehen Sie erstmal dieses Bild. Na ja, ob man das jetzt braucht oder nicht, das hat nicht so sehr viel zu tun mit dem, wie die Pinselspitzen aussehen. Das weiß man aber irgendwann und deswegen, wenn ich mir jetzt hier den Preview anschauen. Der Preview sieht so aus und da kann ich erkennen, was ich brauche. Denn die hier, die hat's mir angetan. Diese Pinselspitze hat gegenüber den anderen den großen Vorteil, dass sie superschön sanft ausläuft. Eine Pinselspitze, die eine harte Kante hat, wie die hier, die kann evtl. für das, wofür sie gedacht ist, nämlich eine Wolke an den Himmel zu zaubern, wundervoll sein, aber für das, wofür ich sie brauche, oder wir sie brauchen, nämlich um Dunst und Smog zu malen, ist diese Pinselspitze hier sicherlich deutlich besser geeignet, eben weil sie so schön sanft ausläuft. Was machen Sie? Sie laden das alles runter. Achten Sie bitte immer grundsätzlich auf die AGB, die sicherlich auf der Seite zu finden sind, also zu finden sein müssen. Denn wenn Sie die AGB missachten, kann es durchaus sein, dass Sie da in rechtliche Schwierigkeiten geraten. Also, immer schauen, ob Sie es auch verwenden dürfen, unter welchen Bedingungen Sie eine Pinselspitze verwenden dürfen. Aber letztlich kenne ich keinen einzigen Photoshop-Designer, der nicht regelmäßig Pinselspitzen von anderen nutzt, weil man damit einfach so irrsinnig viel Zeit sparen kann und vor allem die Qualität wahnsinnig schnell nach oben schrauben kann. Ich habe das gemacht. Ich habe die runtergeladen, habe sie dann über "Pinsel", hier ist meine Pinsel-Palette quasi, mein Pinsel-Bedienfeld, habe ich mir die Pinsel-Vorgaben geholt. Hier sind jetzt die Pinsel-Vorgaben. Die brauchen Sie dafür. Ohne Pinsel-Vorgaben können Sie nicht auf das kleine Menü zurückgreifen, dort die Pinsel laden. Über diesen Befehl "Pinsel laden" können Sie das, was Sie gerade runtergeladen haben, diese "Datei.abr", steht für Adobe Brush, laden. Oder Sie können natürlich diese .abr-Datei auch gleich in Photoshops Pinsel-Ordner verschieben. Dann erscheint dieser Pinsel hier drin in den bereits vorgelegten, vorgefertigten Pinsel-Bibliotheken. So, und da ist sie. Die hier, diese kleine Pinselspitze, die wird sicherlich genauso funktionieren, die, ja, eigentlich würden die beide gut funktionieren. Ich probiere mal die hier aus. Die könnte man sicherlich wundervoll verwenden. Ich teste das jetzt mal, wie gut das funktioniert. Muss allerdings bei den Pinseln, "Pinsel-Vorgaben", da habe ich sie ausgewählt, und in den "Pinseln" einen "Winkel-Jitter" für diese Pinselspitze festlegen. Also, die "Formeigenschaften" anklicken und einen "Winkel-Jitter" festlegen, damit das alles schön unregelmäßig wird. Dann machen wir das mal zu. Das kann ich wieder wegklicken. Und jetzt bin ich mal gespannt, wie das wohl aussieht, wenn ich damit male. Erstens mal, nur mal zum Testen, so wird das aussehen mit 100%. Also, wenn ich mit 100 prozentiger Deckkraft malen würde, hätten wir das. Und da können Sie schon sehen, dass dieses kleine Gebilde hier sehr gut dafür geeignet ist, diesen Dunst hier ins Bild rein zu malen, vielleicht sogar mehr, als wir brauchen, weil es einfach mystischer aussieht. So, ich gehe auf eine Deckkraft von 20%, hier oben gerade eingestellt. Jetzt probieren wir es mal, fangen wir an, hier zu malen. Dann sehen Sie, es ist was ganz anderes als mit einem runden Pinsel zu malen. Denn wir bekommen diese Struktur, die der Pinsel mitbringt. Und genau die möchte ich ja schließlich haben. Hier vorne brauchen wir gar nicht so sehr viel davon, so ein bisschen einfach, um hier ein bisschen Mystik ins Bild zu bringen. Nach hinten, hinter dem Fahrzeug vielleicht auch ein bisschen. Und nach hinten dürfen Sie da etwas mehr Gebrauch davon machen, vielleicht auch mit einer etwas kleineren Spitze, um hier die Helligkeit zu erhöhen, damit es wirklich nach Entfernung aussieht an dieser Stelle. Außerdem, vielleicht keine schlechte Idee, direkt vor das Fahrzeug, also über der Leitplanke, über dem Audi, über dem Auto, hier vorne noch eine Ebene anlegen. Auch hier "Dunst" drauf schreiben. Und mal gucken, wie es aussieht, wenn wir das Ganze von vorne machen. Wenn wir hier noch ein bisschen mehr Zeichnung in die ganze Geschichte reinbringen, es braucht nicht viel, aber hier so ein bisschen, so ein Hauch davon, das würde ich auf jeden Fall machen. Nur nicht mir 20%, vielleicht nur mit 10%. Und dann passiert das hier, dass Sie hier noch so ein bisschen Dunst und morgendlichen Nebel mit ins Bild rein malen. Vorher, nachher. Und ich glaube, das tut dem Bild wahnsinnig gut. Hier liegt die Chance darin, das Bild damit zu verbessern, indem Sie wirklich nur einen Hauch davon malen. Nicht so was malen und so was, es ist einfach zuviel, sondern einen Hauch, vielleicht hier noch einen Hauch. Und dann hätten wir's auf jeden Fall und haben das Bild mächtig aufgewertet, ohne auf einen ganz schnöden, runden, einfachen Pinsel zurückgreifen zu müssen.

Composing mit Photoshop: Auto in Bewegung

Lernen Sie, wie Sie ein dynamisches Auto-Composing realistisch umsetzen. Sehen Sie, wie das Motiv in Bewegung fotografiert und in Photoshop bearbeitet wird.

2 Std. 38 min (26 Videos)
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