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Cloudservices für Designer

Cloud-Dienste automatisieren und verbinden

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Jeder Cloud-Dienst ist eine Insel. Dienste wie Zapier oder IFTTT verbinden diese Dienste zu einem leistungsfähigen Ganzen.
07:24

Transkript

Man hört immer wieder, dass Cloud-Dienste sinnlos seien. Das stimmt auf den ersten Blick. Allerdings bieten die meisten Cloud-Dienste Schnittstellen. Und darüber kann mit den Diensten kommuniziert werden. Und es gibt Dienste, die kümmern sich nur um diese Schnittstellen und verbinden so unterschiedliche Cloud-Dienste zu unglaublich mächtigen Systemen. Zum Verbinden von Cloud-Diensten verwende ich persönlich Zapier. Nicht minder beliebt ist aber der Dienst IFTTT oder ausgeschrieben: "If This Then That". Hier zum Zeigen, wie solche Cloud-Automationen gebaut werden, ein Beispiel aus meinem Alltag. Und zwar immer, wenn wir von unserem Publishingblog über den Cloud-Dienst MailChimp einen automatisierten Newsletter versenden, will ich diesen Versand auf meinen Social-Media-Kanälen kundtun. Und zwar mit dem Link zur Onlineversion des aktuellsten Newsletters. Tönt mühsam und komplex; mit Zapier aber bloß ein paar Mausklicks. Zuerst ein paar grundlegende Sachen zu Zapier. Die Workflows, die Automationen, in Zapier nennen sich "Zaps". Hier sind meine Zaps gespeichert. Ich habe so einen Ordner "archive" mit alten Zaps, die ich nicht mehr brauche. Grundsätzlich lösche ich die aber nicht, weil plötzlich kann ich von da wieder Ideen nehmen. Ich habe meine aktiven Zaps, ich habe etwas zum Üben und ich habe noch ein Zap für das Redaktionssystem "TrueEdit". Ich persönlich arbeite mit dem "Basic Plan". Das heißt, ich bezahle etwas für den Dienst. Wenn ich da auf dieses Pull-down-Menü gehe, kann ich da auf "Upgrade" klicken und sehen, welche anderen Plans zur Verfügung stehen würden. Der Einstieg allerdings ist sogar kostenlos. Ich brauche eben mehr Zaps, als im kostenlosen Account dabei sind, darum habe ich mich für den "Basic Plan" entschieden. Hier zum Einstieg ein Workflow, ein Zap. Und zwar immer, wenn auf dem Publishingblog ein Blogbeitrag erscheint, dann wird dieser Blogbeitrag automatisch auf die Facebook-Page des Publishingblogs publiziert. Und dieser Zap sieht so aus. Ich klicke den an, damit man den gesamten Workflow sieht. Links sind die Stationen. Station eins ist: Ich frage einen RSS-Feed, also einen Blog, ab, ob irgendetwas gilt. Klappen wir das mal auf. Ich habe da das RSS-Modul verwendet. Und das RSS-Modul, das läuft immer dann, wenn ein neuer RSS-Eintrag, sprich ein neuer Blogpost erscheint und zwar in diesem RSS-Feed hier. Ich habe den Schritt getestet, das heißt, dieser RSS-Feed ist erreichbar. Und was passiert -- also die Action? Es passiert irgendetwas mit einer Facebook-Page. Und zwar wird ein Post generiert auf der "Facebook Page Publishingblog". Was soll publiziert werden? "Publishingblog:" und dann eben entsprechend der Blogbeitrag. Da habe ich den Titel und den Link zum Blogbeitrag. Das wird wiederum automatisch übernommen aus diesem RSS-Modul hier. Doch jetzt machen wir uns an unser Projekt, das eben immer, wenn ein Newsletter über MailChimp versendet wird, automatisch diesen Versand auf Social Media kundtun soll. Ich wechsle da in den "training"-Ordner und habe hier bereits begonnen mit diesem Zap. Schauen wir uns den mal an. Was macht der genau? Und zwar immer, wenn irgendetwas mit MailChimp passiert. Ich gehe jetzt da unten immer auf "Continue". Wenn in MailChimp eine neue Kampagne versendet wird. Wo? Im MailChimp-Account "Publishingblog". Innerhalb des MailChimp-Accounts in der Liste "wöchentlicher Versand". Test erfolgreich bestanden. Was passiert dann? Es wird auf der Facebook-Page ein Post gemacht, auf LinkedIn und auch auf Twitter. Was jetzt noch fehlt ist ein Post in meinem privaten Facebook-Account. Weiter oben haben wir ja den Post auf die Facebook-Page des Publishingblogs gemacht und jetzt will ich auf meinen privaten Facebook-Account. Ich füge da also eine Aktion hinzu und zwar irgendetwas mit Facebook. Das "Irgendetwas" ist ein Post auf die Timeline, "Weiter". Auf welche Timeline? Auf meine private Timeline. Hier könnte ich einen anderen Facebook-Account noch hinzufügen. Ich gehe weiter und sage jetzt da was genau gepostet werden soll. Ich habe bereits etwas Text in der Zwischenablage. Ich füge den da ein. Und wichtig ist jetzt: Ich will noch den Link zur aktuellen Onlineausgabe des Newsletters. Solche Felder kann ich jetzt hier einfügen. Und zwar in meinem Fall will ich ja auf MailChimp bloß auf die Kampagne und zwar auf die URL des Archivs der Onlineversion. Auch diese Aktion ist definiert. Das heißt, ich gehe auf "Continue" und bin soweit fertig. Den ganzen Zap könnte ich jetzt noch anstoßen indem ich den hier aktiviere und schon werden automatisch all meine versendeten Newsletters in meinen Social-Media-Kanälen erwähnt. Wie Sie in diesem Video gesehen haben, sind Cloud-Dienste keine Inseln, wenn Sie über standardisierte Schnittstellen verfügen. Achten Sie bei der Wahl eines Cloud-Dienstes also auch auf die Integrationsmöglichkeiten mit anderen Cloud-Diensten. Ich würde sagen Cloud-Publishing ist fast wie spielen mit Legobausteinen. Das Endresultat ist beeindruckend.

Cloudservices für Designer

Lernen Sie praktische Dienste in der Cloud kennen, die Sie bei Ihren Publikationen unterstützen, egal ob für Print oder Web.

2 Std. 9 min (41 Videos)
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