Premiere Pro CC 2017 Grundkurs 2: Medien importieren und verwalten

Clips im Quellmonitor sichten

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Wenn sehr viel Rohmaterial für den Schnitt zur Verfügung steht, dann ist das Sichten der Clips wichtig, um einen Überblick zu bekommen und vorab die relevanten Clip-Bereiche zu markieren.
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Transkript

Als erstes werden Sie sich ehrlich mal einen Überblick über das Rohmaterial verschaffen wollen. Und das kann man besonders gut im Quellmonitor machen. Wenn wir mal hier das Clip-Verzeichnis öffnen, dann sehe ich ja hier die einzelnen Clips meiner Szene 1. Jetzt kann man einen Clip nehmen und per Doppelklick am besten auf das Icon hier im Quellmonitor öffnen. Man kann hier auch ruhig mehrere nacheinander öffnen, oder auch die Tasten-Kombination Umschalt+O betätigen. Und auch wenn ich hier schon mehrere Clips anwähle, kann ich mit Umschalt+O die hier oben alle öffnen. Wenn wir jetzt in den Quellmonitor gehen, sehen wir hier oben eine Liste aller Clips, die wir hier bereits geöffnet haben. Und man kann die hier, wenn man möchte, auch einzeln oder alle schließen. Wählen wir jetzt hier nochmal meinen ganzen Ordner an Szene 1, ziehen den in den Quellmonitor. Dann habe ich hier natürlich eine gut gefüllte Liste. Wie kann man schnell zwischen diesen Clips hin und her springen? Das geht am einfachsten mit der Tastenkombination Umschalt+2. Denn in Verbindung mit der Umschalttaste sind den Tasten 1, 2, 3, 4 hier verschiedene Fenster zugewiesen. 1 ist das Projekt-Fenster, Umschalt+2 der Quellmonitor, Umschalt+3 das Schnittfenster, Umschalt+4 -Programmmonitor-Fenster und so weiter: Umschalt+5 - Effekt einstellen. Das sieht man sonst hier auch, welche Tastenkombinationen sind. Das erzähle ich Ihnen, weil mit Umschalt+2 kann man jetzt zwischen den im Quellmonitor geöffneten Clips schnell hin und her springen. Ganz praktisch hier einen nach dem anderen dann anzeigen zu lassen. Gehen wir hier nochmal zurück auf den ersten. Und als Erstes können wir hier sehen, ich kann jetzt hier mit diesem Play-Head hin und her fahren. Und wir haben natürlich hier auch Play-Funktion zum Abspielen. Ich kann einzelbildweise vor und zurück gehen. Man kann hier auch Marken setzen. Beispielsweise möchte ich mir hier diese Stelle markieren. Dann klicke ich auf Marke hinzufügen oder die Taste M, dann sehe ich hier eine kleine Marke. Diese Marken kann man mit gedrückter Alt-Taste auseinanderziehen. Zum Beispiel bis da. Und mache einen Doppelklick und sage Sie betritt den Raum. Dann kann man der Marke vielleicht hier noch eine Farbe geben. Nehmen wir dies hier. Eigentlich würde ich das lieber in das Kommentarfeld schreiben. Es spielt auch keine große Rolle, wo man das reinschreibt. Das heißt, hier sieht man das jetzt. Wenn man hier feiner navigieren möchte, dann kann man unten an dieser Zeitlinie etwas dichter ranzoomen. Und wir sehen jetzt hier nur einen bestimmten Ausschnitt. Das kann man dann ja auch hier entsprechend verschieben, sodass ich diesen Raum hier besser sehe. Und jetzt können wir natürlich sagen, wo soll mein Clip beginnen. Beispielsweise hier. Dann setze ich eine In-Marke. Und ich möchte die Szene bis da haben. Dann setze ich jetzt hier eine Out-Marke. Bei diesen beiden Tasten I und O auf der Tastatur kann man sozusagen In- und Out-Marken setzen. Das geht auch beim Abspielen, wenn ich hier auf Play drücke. O auf der Tastatur drücken, dann wird auf der Stelle, wo die Zeitmarke gerade war, hier die entsprechende Out-Markierung gesetzt. Es ist dann hilfreich, wenn man sehr lange Clips hat, um schon mal einen Bereich vorzuselektieren, den man dann später in das Schnittfenster übernehmen möchte. Also wenn man hier viele Clips hat, lohnt es sich schon beim ersten Durchgehen die Clips zu sortieren. Jetzt gehe ich mit Umschalt+2 auf den nächsten Clip. Kann sagen, wo ich hier rein möchte. Also an der Stelle ist es relevant. Vielleicht bis ungefähr da. Und setze jetzt hier wieder meine Out-Marke. Es heißt, die Marken merkt er sich, wenn ich jetzt wieder zum Clip 1 gehe, sehen wir, hier sind die In-, Out-Bereiche immer noch gespeichert. Und so kann ich jetzt Clip für Clip hier durchgehen und schon mal vorsortieren, was relevant ist. Wenn ich jetzt hier sage, zu In gehen, kann man es nochmal verschieben. Und hier zur Out-Marke gehen, springt der Player auch noch mal an diese Stelle, die ich markiert habe. Das sind mal so die Hauptfunktionen hier. Es lassen sich allerdings einzelne weitere Befehle hinzufügen, wenn ich in den Schaltenflächen-Editor klicke über das Plus-Symbol hier, kann man zum Beispiel die Funktion Schnitt abspielen hinzufügen, oder die Loop-Funktion, die Endlosschleifen-Funktion. Und hier auch die Funktion Gehe zur vorheriger und nächster Marke und noch eine Abspielfunktion, die heißt Von In bis Out abspielen. Jetzt wird es hier ein bisschen eng. Mit OK bestätige ich das mal alles. Und dann kann man jetzt sagen: hier von In bis Out abspielen. (Video spielt - Klopfen) Ich bin es! Oha, du bist ja schon am Kochen. (lacht) Das ist jetzt der Bereich, den ich markiert habe. Nehmen wir mal einen kürzeren Bereich. Ich gehe mal hier auf die Audiowellen-Form. Wenn ich hier draufklicke, sieht man nämlich genau die Audiowellen-Form und kann auch danach schneiden. Das heißt, hier ein In setzen. (Video spielt) Ich bin es! Hier ein Out setzen. Und wenn ich die Loop-Wiedergabe aktiviere und sage von In bis Out abspielen, (Video spielt 3x) Ich bin es! kann ich das auch kontrollieren, ob ich genau den richtigen Part habe, oder hier jetzt nochmal neue In- und Out-Marken setzen und überprüfen. Dann haben wir noch den Bereich Schnitt abspielen. Das heißt, wenn ich den Playout hier einfach hinsetze und sage Schnitt abspielen, (Video spielt - verschiedene Geräusche) dann werden so drei Sekunden vorher und zwei Sekunden nachher um den Playout abgespielt. Das hängt damit zusammen, was ich hier unter Bearbeiten Voreinstellungen unter Wiedergabe eingestellt habe. Da habe ich hier den Vorlauf auf 3 Sekunden und den Nachlauf auf 2. Ich ändere das mal jeweils auf 1 Sekunde. Und dann kann man jetzt hier, wenn man den Playhead setzt und darauf klickt, (Video spielt - verschiedene Geräusche) eine Sekunde vorher und nachher abspielen, jeweils entweder den Video-Part, (Video spielt - verschiedene Geräusche) oder auch hier den Ton, je nachdem was ich hier sehe. Das sind soweit die Funktionen im Quellmonitor zum Wiedergeben und zum Markieren. Jetzt gibt es hier vorne noch den Einpassen-Dialog. Gehen wir mal auf eine Szene, mal für hier vielleicht. Und dann kann ich sagen: ich möchte ein bisschen dichter rangehen, mal auf die 100% Darstellung, um hier vielleicht genauer zu sehen, ist das Video an der Stelle scharf gestellt, fokussiert, oder auch nicht. Man hat hier noch eine Wiedergabe-Qualitätseinstellung. Das heißt, auf ein Viertel. Spielen wir mal ab. Wird man sehen, dass das Video bei der Wiedergabe sehr pixelig wirkt. Gerade bei hoch aufgelösten Videos habe ich dafür aber eine flüssigere Wiedergabe. Und bei voller Qualität bleibt es auch, bei der Wiedergabe in vollen Pixeln zu sehen. Ergänzend dazu kann man auch noch auf den Schraubenschlüssel gehen und hier die Wiedergabe mit hoher Qualität einstellen. Da sieht man vielleicht nochmal ein bisschen mehr Schärfe auch bei der Wiedergabe. Ist auch so ein bisschen Format abhängig, gerade AVCHD-Videos sehen damit nochmal bisschen besser aus. Es braucht allerdings auch mehr Performance, schnellere Computer und wenn man Video mit Halbbildern hat, kann man hier sagen: ich möchte auch beide Halbbilder anzeigen. Das Material, was ich jetzt hier habe, ist progressiv. Das heißt, in der Regel sieht man dann nur das obere Halbbild. Wenn ich mit interlaced Material arbeite, bei progressivem Material sieht man, sind diese Funktionen komplett deaktiviert. Da spielt es keine Rolle. Aber wenn Sie Material mit Halbbildern haben, sehen Sie normalerweise nur das obere Halbbild. Und das kann man auch umschalten auf beide Halbbilder, dass ich dann zum Beispiel auch Halbbildfehler beim Material sehe. Dann gibt es die Möglichkeit die Transportsteuerung auch auszublenden, wenn man ein bisschen Platz sparen möchte. Man kann hier noch den Zeitskala-Timecode hinzufügen, dann hat man hier nochmal Timecode-Informationen, oder sich hierüber auch sichere Bereiche einblenden. Das heißt, wenn wir hier nochmal auf Einpassen gehen, sieht man Titel, sichere Bereiche, die man zum Beispiel für die Fernsehen-Produktion braucht. Also, hier gibt es noch ein paar Funktionen zur ja, Steuerung des Quellmonitors, was man hier tatsächlich dann an Funktionalität zur Verfügung hat. Aber das Wichtige ist wirklich hier die Abspiel-Funktion und die Möglichkeit In- und Out-Marken zu setzen, um sein Material hier entsprechend zu markieren. Ich sage hier nochmal Layout zurücksetzen, da bin ich wieder in der normalen Ansicht und habe jetzt hier die Standard-Funktion im Quellmonitor. Und da ich jetzt hier nichts fürs Fernsehen mache, kann ich die sicheren Bereiche auch ruhig erstmal wieder ausschalten. Eine letzte Voreinstellung betrifft noch den Quellmonitor. Hier sehen wir: der Timecode beginnt bei 11:24:04, das ist der Medien-Timecode von der Kamera. Und wenn man auf Bearbeiten Voreinstellungen, auf Medien geht, dann kann ich hier auch sagen: ich möchte gerne bei 0 beginnen. Ich bestätige das mit OK. Und dann sieht man: der beginnt jetzt hier mal bei 0 zu zählen. Kann manchen lieber sein, weil sie dann schneller sehen, hier zum Beispiel, wie lang ein Clip ist. In meinem Fall schalte ich das aber auch mal wieder zurück und sage hier: ich möchte ganz gerne den Medien-Timecode verwenden.

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1 Std. 28 min (10 Videos)
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Erscheinungsdatum:28.07.2017

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