Videos bearbeiten mit Premiere Elements 13

Clips beschleunigen oder verlangsamen

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Zeitliche Neuzuordnung eines bestehenden Videoclips ermöglicht es, diesen entweder in Zeitlupe oder in beschleunigtem Ablauf darzustellen.

Transkript

Vielleicht haben Sie sich schonmal gefragt, wie man Zeitlupen oder beschleunigte Filmsequenzen in einem Filmprojekt erstellen kann. Und ich möchte Ihnen in diesem Video eine wirklich tolle Funktion des Premiere Elements Editors zeigen, mit deren Hilfe Sie ebenfalls Einfluss auf die Abspielgeschwindigkeit Ihrer Clips nehmen können. Zwar ersetzt diese Funktion keine zum Beispiel Hochgeschwindigkeitskameras, mit denen Sie brillante Zeitlupen, wie Sie sie vielleicht aus dem Motorsport her kennen, erzeugt werden können. Aber die Funktion ist durchaus brauchbar, um eben einfach Zeitlupen oder auch eben Beschleunigungen einzuarbeiten. Ich habe dafür das Projekt ein wenig weitergeführt und die Highland Games in Inveraray eingetragen in einer separaten Spur. Das möchte ich jetzt bearbeiten. Zunächst einmal ist mir aufgefallen, dass ich im Rohschnitt diesen Videoclip etwas zu lang geschnitten habe. Und der zweite Clip, Sie sehen, das ist einmal die Pipeband, und hier marschiert, dort an der Stelle, marschiert der Pipe Major weg. Jetzt möchte ich den Schnitt umgedreht haben, da kommt später eine Überblendung rein. Da kommt er wieder zurück und jetzt fuchtelt er mit seinem Pipe-Major-Stab oder wie der heißt, entschuldigt, ich weiß es nicht wirklich. Auf jeden Fall schmeißt er den sehr beeindruckend in die Luft. Und diese Szene, die würde ich ganz gern aufzeigen, weil sie wirklich sehr beeindruckend ist, auch wenn man das in natura sieht, und das Ganze in Zeitlupe darstellen. Aber zunächst einmal passe ich hier den ersten Clip ein wenig an, und zwar an die Stelle, wo er wegmarschiert, hier ungefähr, das reicht mir aus. Einfach ein simples Heranziehen, da hilft einem Premiere Elements ja wirklich sehr gut bei. So, und damit habe ich quasi den Übergang etwas schneller und bin an der Szene, wo ich dann auch weiter dran arbeiten möchte. So, machen wir das Ganze mal ein bisschen größer. Und hole mir den gleichen Clip nochmal, Pipe Major Second, aus den Projektelementen, und ziehe ihn aber in eine Spur, die darüber liegt. So. An der Stelle brauche ich tatsächlich kein Audio und werde das auch in Zukunft nicht brauchen, also klicke ich mit der rechten Maustaste hier drauf, und sage Audio löschen. Und widme mich dann zunächst einmal dem Clip, der jetzt oberhalb der Spur von Inveraray liegt. So, und zwar habe ich hier das Bedürfnis, eine Zeitlupe zu erstellen. Und das, was Sie jetzt hier oben im Fenster sehen, ist der obere Clip. Ich gehe also hin und klicke mit der rechten Maustaste. Es gibt auch hier mehrere Möglichkeiten, aber meiner Meinung nach ist das die einfachste. Und gehe auf den Unterpunkt Zeit verlängern. Das ist ein bisschen irreführend, weil Sie können damit nicht nur Zeit verlängern, Sie können damit auch Zeit verkürzen, also beide Richtungen sind tatsächlich möglich. Sie sehen, da gibt es so ein Kettensymbol, dass also die Geschwindigkeit und die Dauer zunächst einmal natürlich zusammenhängen. Ich denke, das ist klar. Wenn ich jetzt also die Geschwindigkeit auf 50% setze, dass das einen Einfluss auf die Dauer des Clips hat. Ich mache das mal. Ich trage mal hier 50% ein. Und Sie sehen, jetzt ist der Clip auch tatsächlich länger. Das wäre die klassische Zeitlupe. Also ich verlangsame die Abspielgeschwindigkeit und das erzeugt dann eine Zeitlupe. Ich kann allerdings auch die Zeit beschleunigen, also indem ich zum Beispiel "200" eingebe. Und dann sieht man, wenn ich die 200 bestätigt habe, dann bin ich jetzt hier bei 5 Sekunden, währenddessen bei 100 zum Beispiel der Clip 11 Sekunden, also bei der normalen Abspielgeschwindigkeit, benötigt. Splittet man das, also kappt man die Verbindung zwischen zeitlicher Dauer und Geschwindigkeit, kann ich sowohl die Dauer manuell eingeben, wie man hier sieht, wenn man da reinklickt, als auch natürlich wieder die Geschwindigkeit. So, und ich setze jetzt das Ganze auf 50, und dann sieht man, bleibt die Dauer trotzdem bei 11:16 stehen. Das ist ganz praktisch, wenn man zum Beispiel einen Clip erzeugen möchte, der nicht länger wie der Clip ist, der jetzt zum Beispiel hier drunter liegt, also die gleiche Länge beibehält. Hierbei braucht ja der Film für das Abspielen in Wirklichkeit länger. Also das merkt man, wenn ich jetzt beide wieder verbinde, dann habe ich 23 Sekunden, gehen wir mal auf 100%, so, 11. Ich hebe die Verbindung auf, gebe dann "50" ein und jetzt bleibt er auf der Länge, die er auch vorher hatte, stehen. Der Clip wird dann hinterher einfach abgeschnitten. All diese Prozesse, die Sie hier ausprobieren, sind theoretisch gesehen und auch praktisch wieder rückgängig zu machen. Es gibt einen Unterschied, wenn Sie den Clip einmal verkürzen, dann wird er hier auch wenn Sie das wieder rückgängig machen in diesem Dialog, verkürzt stehen gelassen. Das ist aber wiederum kein Problem, weil man ihn dann einfach über die Kante wieder aufziehen kann. So, auf jeden Fall, das ist im Grunde genau das, was ich brauche. Ich bestätige das jetzt mit OK. Und schauen wir uns das Ergebnis einmal an. Sie sehen hier oben, ich vergrößere mal ein bisschen, dieses beeindruckende Hin- und Herwirbeln dieses Stabes. Tambourmajorstab heißt das, glaube ich. Da sind wir schon beim Laufen. Das sieht jetzt natürlich in dieser Zeitlupeaufnahme viel beeindruckender aus wie im Original. So, und das Ganze habe ich in einer Spur hier drüber. Jetzt möchte ich allerdings ja auch das Untere sehen, sonst hätte ich es ja nicht filmen und auch in eine Spur setzten müssen. Und da möchte ich Ihnen einen kleinen Trick zeigen, der simpel, aber manchmal sehr aussagekräftig ist, allerdings auch sehr stark, also muss man, glaube ich, sparsam mit umgehen. So, und zwar klicken Sie dafür bitte diesen Clip, wo wir die Zeitlupe eingetragen haben, einmal an, also achten Sie darauf, dass dieser markiert ist. Anschließend klicken Sie mit der Maus hier oben im Vorschaufenster auf das Bild. Und jetzt haben Sie von diesem Clip; hier unten sehen Sie, da wird das immer aktiv, man muss also wirklich aufpassen. Ich setze den Counter mal an diese Position. So. Und jetzt klicke ich hier oben rein. Das ist genau die Zeitlupenszene. Und da sieht man so einen Rahmen. Und diesen Rahmen, sonst hätte er die Griffpunkte nicht, den kann ich tatsächlich in der Größe verändern. Ich kann ihn vergrößern oder auch verkleinern. So, und was jetzt passiert, ist, Sie sehen, bereits im Hintergrund läuft der Clip, der hier unten steht, in der Spur Inveraray. Und den Clip, auf den ich die Zeitlupe, die zeitliche Veränderung angewendet habe, der läuft jetzt hier in einem kleineren Fenster oberhalb des anderen Clips. Und das ist genau der Effekt, den ich eigentlich haben möchte. Ich gucke mal gerade noch, die Position, die gefällt mir noch nicht so ganz. Vielleicht hier unten, ich bin mir nicht ganz sicher. Muss man mal ausprobieren. So. Auf jeden Fall schaue ich es mir jetzt mal an, wie das Ganze aussieht und vergrößere es dafür auch mal ein bisschen. So. Dann lassen wir das Ganze mal laufen. Sie sehen, unten habe ich die kleine Szene. Ja, die Position gefällt mir nicht. Das ändere ich gerade noch ein wenig um. Also dann doch lieber hier oben. Und dafür aber etwas größer. Machen wir es hier. So. Dann sieht man auch, glaube ich, etwas. Also, das Ganze nochmal kontrolliert. Ja, das gefällt mir besser. Hier sieht man die Originalgeschwindigkeit. Und hier oben wirbelt er fleißig herum. Und ich kann das kontrollieren und besser einschätzen und auch erkennen. So. Jetzt möchte ich allerdings, dass das nicht so abrupt hier reinrutscht, sondern, also hier ist zack um direkt die Zeitlupe da, dieses Fenster da, das möchte ich eigentlich vermeiden. Ich möchte das Ganze noch sanft einblenden und nichts leichter als das. Ich wähle mir diesen Clip aus, gehe auf Überblendungen und nehme die Filmblende beispielsweise, setze sie auf den Anfang, Linker Clip, sage 2 Sekunden. Und mache das Ganze nochmal mit der Filmblende ans Ende. Rechter Clip, 2 Sekunden. Und jetzt schauen wir uns das Ganze nochmal an, allerdings vielleicht auch vorher mit diesem Ablauf, damit das so ein bisschen zusammenhängend kommt. So, jetzt wird gezeigt, wie der Pipe Major wegläuft. Gleich kommt die Szene, der Szenenwechsel. So. Und jetzt blendet sich die Zeitlupe ein. Wunderbar, so habe ich mir das vorgestellt. Er geht mit seiner normalen Geschwindigkeit und hier in der Zeitlupeszene blendet sich das Ganze jetzt wieder aus. Also, Sie sehen, mit ganz wenigen Tricks und einer wirklich tollen Funktion zur zeitlichen Veränderung Ihrer Filmsequenzen können sie schon unglaublich viel in Ihrem Videoprojekt auch in gewisser Weise an Effekt hineinbringen, wo die Leute sicherlich beeindruckt sind, wenn man sich das anschaut. Da wissen Sie halt, wie das in Zukunft funktioniert. Zur weiteren Vorbereitung möchte ich allerdings jetzt solch einen Effektscreen nicht in der Videospur 4 lassen, das geht auch noch weiter, wir brauchen weitere Spuren, sondern solche Effekte, die schiebe ich immer auf die ganz äußere Spur. Ich muss nur aufpassen, dass ich die Position jetzt nicht verändere. Und diese Spur, die benenne ich dann tatsächlich auch Effekt und lasse das hier oben an gleicher Stelle stehen, sodass das wirklich keinen Unterschied ausmacht, aber die Effekte eben jetzt nicht in meiner normalen Schneidespur zu sehen sind. Und dadurch wird wieder deutlich, wie wichtig das Arbeiten mit unterschiedlichen Spuren ist.

Videos bearbeiten mit Premiere Elements 13

Erleben Sie Videoschnitt und -produktion mit Premiere Elements 13 anhand eines Praxisbeispiels. Lernen Sie Organizer und Editor kennen und einen kompletten Videoclip zu erstellen.

4 Std. 57 min (49 Videos)
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Premiere Elements Premiere Elements 13
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Erscheinungsdatum:14.11.2014

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