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Premiere Pro CC 2014: Schnitttechniken

Clips auswählen

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Die Auswahl-Werkzeuge dienen in Premiere Pro CC dazu, einzelne Clips und Video- und Audiospuren sowie Bereiche innerhalb eines Projekts auszuwählen.
07:13

Transkript

Wir wollen uns jetzt einmal die verschiedenen Trimmfunktionen anschauen. Wir haben dafür einmal so einen Schnitt bereits geöffnet. An dem wollen wir jetzt lernen, wie man in Premiere so einen Schnitt entsprechend verfeinert. Wir fangen einmal mit den Auswahl-Werkzeugen an. Wie kann ich also Clips auswählen? Das Auswählen von Clips ist immer wichtig, um Clips entsprechend verschieben zu können, oder Clips zu kopieren, oder auch um Effekte anzuwenden und vieles mehr. Wir haben eben schon gesehen, dass ich einen Clip einfach auswählen kann indem ich mit der Maus draufklicke. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass das Auswahl-Werkzeug, hier mit der Taste V, ausgewählt wird. Mit der Taste V komme ich immer wieder auf das Auswahl-Werkzeug und kann damit Clips anwählen. Wenn ich mehrere Elemente anwählen möchte, dann muss ich dabei die Umschalt-Taste drücken. Das ist jetzt nicht wie im Betriebssystem, wo ich hingehen kann und den ersten anwähle, die Umschalttaste drücke und dann auf den letzten klicke. Dabei werden in Premiere die Zwischenclips nicht ausgewählt, sondern ich muss sie einzeln anklicken. Wenn ich einen abwählen möchte, muss ich die Umschalttaste gedrückt halten und dann den Clip nochmal selektieren. Dann wird er von der Auswahl wieder entfernt. Um jetzt Bereiche oder Clips mit der Tastatur auszuwählen, gibt es einmal die Taste D. Die Clipwahl-Taste D erlaubt es mir, den Clip, der unter dem Cursor ist schnell auszuwählen. Jetzt sehen wir, dass er hier manchmal Bild und Ton auswählt, manchmal nur Bild. Das hängt damit zusammen, welche Spuren als Zielspuren aktiv sind; welche Spuren für die Zielführung auf dieser Seite blau hinterlegt sind. Das ist nicht mit der Quellzuweisung zu verwechseln. Wenn ich hier einmal schnell einen Clip öffne, dann sehen wir auf der linken Seite hier jetzt die Quellzuweisung, wo ich sagen kann, wo ich einen Clip einfügen möchte. Hier sprechen wir jetzt über die Zielführung. Die Zielführung ist immer dann wichtig, wenn ich mit der Tastatur arbeite, weil Premiere ja wissen muss, auf welchen Spuren ich arbeiten möchte. Welche Spuren sollen bei der Auswahl oder bei der Bearbeitung berücksichtigt werden? Das sind grundsätzlich immer die, die hier aktiv sind. Wenn ich etwas mit der Maus anwähle, hat das nicht unbedingt eine Auswirkung. Da kommt es auf andere Dinge an. Sind die verknüpft oder nicht? Hier beispielsweise sind sie es nicht, bei diesem Clip schon. Wenn ich jetzt aber die Taste D drücke, dann wird die Auswahl nur auf den blaumarkierten Zielspuren gemacht. Alles andere ist nicht mitselektiert. Das heißt, ich muss hier vielleicht alle Spuren aktivieren. Da gibt es zwei Wege. Ich kann einmal mit der Umschalttaste hier reinklicken. Dadurch werden alle Spuren als Zielspuren aktiviert. Oder es gibt dafür natürlich auch wieder Tastaturbefehle. Wie so vieles sind die aber im Standardset von Premiere Pro nicht definiert. Das heißt, wir gehen erstmal auf "Tastaturbefehle". Wir geben hier einmal das Wort "Ziel" ein. Dann sieht man, dass ich hierhin gehen und sagen kann, dass ich die Zielspur für Audio 1 aktivieren/deaktivieren möchte. Ich kann die Zielspur für Video 1 aktivieren/deaktivieren. Dementsprechend kann ich irgendwo (da oben haben wir es) auch sagen: "Alle Video- und Audio-Zielspuren ein-/ausschalten". Das ist bei mir Strg+9 und Strg+0. Hier unten sehe ich, dass ich das bei mir, bei Windows, auf die Zehnertastatur gelegt habe. Das hier wäre also Strg+1 in der Zehnertastatur. Das gilt für mein Tastatur-Befehlsset, falls Sie das benutzen. Beim Mac finden Sie es unter Strg+Befehlstaste+1, weil eben viele Mac-Systeme, gerade wenn es Laptops sind, natürlich keinen Zehnerblock haben. Ich drücke also Strg+1. Jetzt kann ich sehen, dass ich hier drüben, wenn ich die Steuerungstaste gedrückt halte, die Zielspuren sehr, sehr schnell aktivieren kann. Das Gleiche gilt auch für Video. Wenn ich jetzt sage Strg+Umschalt+1, dann kann ich die Video-Zielführung deaktivieren. Denken Sie daran: wenn ich jetzt die Taste D drücke, dann werden in dem Fall jetzt nur die Audio-Clips markiert und nicht mehr der Videoclip; es sei denn, ich wähle ihn hier explizit mit der Maus wieder aus. So kann man hier also, mit den entsprechenden Zielspuren im Hinterkopf, Clip-Auswahlen treffen. Möchte ich schnell alles deaktivieren, geht das hier bei mir mit Strg+9. Dann sind alle Zielführungen für die Audio-Spuren deaktiviert. Wenn ich nochmal Strg+9 drücke, dann sind sie wieder aktiviert. Wir haben jetzt gesehen, dass man mit der Taste D hier schnell einen Clip auswählen kann, der sich unter dem Playhead befindet. Es gibt aber noch weitere Funktionen. Wir kennen die Möglichkeit, auch hier einen Bereich von In bis Out zu markieren. Das mache ich jetzt hier einmal. Wenn ich den gesamten Bereich von In bis Out auswählen möchte, dann gibt es dort einen Befehl, der "Von In bis Out auswählen" heißt. Ich habe mir den auf die Strg-, die Alt- und die Kleiner-Gleich-Taste gelegt. Wir müssen den auch definieren. Wir gehen zu Bearbeiten Tastaturbefehle. Neben "Von In bis Out auswählen" sehen wir "Strg+Alt+<". Den muss ich also erst einmal definieren. Dort ist es Alt+Befehl+kleiner-gleich. Wir sehen, dass man hiermit wunderbar einen Bereich markieren kann. Wenn ich jetzt also einen größeren Bereich von Video-Clips markieren möchte, setzte ich hier meine In- und Out- Markierung, schalte mit Strg+9 die Zielspuren ab, und gebe dann Strg+Alt+ ein. Damit sind jetzt alle Video-Clips innerhalb der In/Out-Markierung markiert. Das geht viel schneller, als wenn man vorher jeden einzelnen Clip anwählen muss. Auch interessant kann es sein, den nächsten und den vorherigen Clip auszuwählen. Ich sage hier einfach einmal "In- und Out-Marken löschen". Ich setzte meinen Cursor jetzt hier einmal auf diesen Clip. Ich möchte gerne den nächsten Clip auswählen. Das ist jetzt bei mir die Strg und die Nach-unten-Taste. Damit kann ich sozusagen immer den nächsten Clip auswählen, der auf dem Playhead geht. Die Strg + Nach-oben-Taste läuft eben in der genau umgekehrten Reihenfolge. Auf diese Weise springt mein Playhead nicht nur schnell an die entsprechende Stelle, sondern der nächste oder der vorherige Clip wird auch gleich selektiert, so dass ich den Clip z.B. in die Zwischenablage kopieren, oder mit einem Effekt versehen könnte. Natürlich kann ich so eine Auswahl auch wieder aufheben. Wenn ich jetzt hier zum Beispiel so eine Lasso-Auswahl habe, dann kann ich hier sagen: Bearbeiten Auswahl aufheben (Strg+Umschalt+A). Dann ist in der Sequenz auch nichts mehr ausgewählt. Die Lasso-Auswahl wäre dann das nächste. Man muss irgendwo in einem leeren Bereich anfangen. Man zieht jetzt mit dem Lasso-Werkzeug entsprechend ein Lasso, um eine Bereichsauswahl zu definieren. Als letztes gibt es noch die Möglichkeiten der Spurauswahl nach rechts und links. Damit kann ich hier dazwischen zum Beispiel Platz für Clips schaffen. Ab dem Moment wo ich klicke, kann ich also alles weiter nach rechts schieben. Das geht auch umgekehrt. Nehmen wir einmal an, dass ich hier irgendwo ganz hinten bin und dass ich vorne Platz machen möchte. Ich muss nicht den 1. Clip selektieren, der vielleicht auch sehr klein wäre, sondern ich kann jetzt einfach von hinten weg alles selektieren und in der Timeline etwas verschieben, so dass ich hier vorne Platz bekomme. Ich kann natürlich auch alles wieder nehmen und entsprechend ran ziehen -- (vielleicht hier lieber mit dem Werkzeug) Auswahl nach rechts, sodass ich jetzt alles erwische, was sozusagen rechts in der Timeline ist. Sie kennen jetzt die verschiedenen Auswahl-Werkzeuge und die Auswahl-Methoden, um Clips in der Timeline entsprechend markieren zu können.

Premiere Pro CC 2014: Schnitttechniken

Lernen Sie Schnitttechniken, die Sie beim Roh- und Feinschnitt mit Premiere Pro anwenden können, um unterschiedliche Projekte noch schneller fertig stellen zu können.

3 Std. 22 min (37 Videos)
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