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Premiere Pro CC 2017 Grundkurs 2: Medien importieren und verwalten

Clip-Kopien erstellen

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Mit Clip-Kopien lassen sich mehrere Teile aus einem Clip speichern – das sorgt für bessere Übersicht im Projektfenster.
06:20

Transkript

Mit Clipkopien kann ich dafür sorgen, dass mein Rohmaterial deutlich übersichtlicher wird. Insbesondere, wenn ich sehr lange Clips habe, die verschiedene Parts enthalten. Hier innerhalb meiner Dialog-Szenen in dem Clip 11 der ersten Szene, da habe ich hier jetzt zwei verschiedene Tags mit drin. Hier ist der erste Tag. Spur mal schnell mit der Taste L mehrfach vor, indem ich L mehrfach drücke. Und da hören wir jetzt Anweisung der Regie. Es ist ungefähr hier. Ich setze mir mal kurz eine Marke dahin. Und hier geht es dann wieder weiter. Und das ist natürlich, wenn ich dann später bestimmte Parts suche, schwierig, weil alles hier in dem einen Clip ist. Aus dem kann ich nicht In und Out-Marken hier setzen und da hinten dann nochmal. Das überschreibt natürlich die ersten In und Out-Marken. Und genau dafür gibt es Clip-Kopie. Gehen wir mal hier an den Beginn der ersten Szene. Da ist noch eine Regie-Anweisung. Hier geht es dann gleich los. Das heißt, wir setzen hier wieder eine In-Marke. Ich drücke mehrfach die Taste L zum schnellen vorwärts Spielen. Schauen wir mal hier. Okay, da kommt die Regie-Anweisung. Okay, hier setzen wir die Out-Marke. Das ist sozusagen mein erster Teil. Und dann gehe ich hier oben auf Clip und sage Clipkopie erstellen. Und kann jetzt hier sagen, dass das Szene 1 Part 1 sein soll. Den Rest löschen wir mal, auch das mp4 brauche ich eigentlich nicht. Und hier gibt es die Funktion Zuschnitte auf Ränder von Clipkopien beschränken. Es lasse ich jetzt erstmal aktiviert. Und jetzt sehe ich: ich habe hier einmal Szene 11 Part 1. Wenn ich das per Doppelklick öffne, sieht man: das enthält jetzt nur noch den Part, den ich eben selektiert habe. Hier geht es gleich los. Und keine Regie-Anweisung. Wenn ich diese Szene, diesen Part jetzt hier rüberziehe in das Schnittfenster, dann kann ich das hier nicht mehr verlängern. Das war gemeint mit Zuschnitt begrenzen. Das heißt. ich habe keine Möglichkeit den übrigen Part hier wieder aufzutrimmen. Das ist nicht schlimm, weil die Regie-Anweisung werde ich im Film sowieso nicht benutzen. Das ist zum Beispiel, wenn man geschnittenes Material hat, sehr praktisch, weil dann können nicht aus Versehen Blenden in einen Schnittübergang gelangen. Jetzt gehe ich nochmal wieder zurück auf die Szene 11 und gehe jetzt hinter die Regie-Anweisung. Wieder zu der In-Marke. Und hier mal eine Out-Marke. Ich denke, das ist das, was ich brauche. Hole ich noch ein bisschen weiter rein. Okay, da ist der Dialog zu Ende. Und ich sage wieder Clip Clipkopie erstellen. Auf Dauer lohnt sich dann der Tastenbefehl Strg + U. Und wir sagen jetzt hier Szene 11 Part 2. Diesmal lasse ich diese Funktion weg, um den Unterschied auch mal zu zeigen. Und ich kann das mit OK bestätigen. Das heißt, wir haben jetzt hier zwei verschiedene Parts. Das nennen wir hier mal um in Dialog Schnitt. Das wäre meine Timeline. Und jetzt kann ich hier den Part 2 herüberziehen. Okay, wir setzen den mal hier an den Anschluss ran. Okay, hier wie gesagt, konnte ich nichts verlängern. Schauen wir mal hier rein. Da ist jetzt der Unterschied, wenn ich doch noch ein bisschen was von dem netten Lächeln sehen möchte, hier kann ich es jetzt plötzlich verlängern. Das ist also die Funktion, wenn ich diese Zuschnitte abschalte. Stellen wir uns mal vor, dass ich jetzt hier doch noch was ändern muss. Kann man da noch was dran machen? Natürlich. Man kann hier sich den Clip nochmal raussuchen. Das geht zum Beispiel ganz gut mit der Funktion In Projekt anzeigen. Dann sieht man, sucht den jetzt hier raus. War nicht weiter schwer. Und wenn ich den jetzt hier im Quellmonitor öffne, kann ich sagen Clip Clipkopie bearbeiten. Und hier kann ich entweder die Funktion wieder rausnehmen, oder ich sage einfach: ich hätte gerne am Ende noch ein bisschen mehr Material. Dann ziehe ich hier den Timecode nach rechts, bekomme jetzt hier nochmal drei Sekunden mehr hinzu, bestätige das mit OK. Und jetzt kann ich diesen Part so um weitere drei Sekunden auftrimmen wieder. Oder wie gesagt, man geht gleich hin, hier in Clipkopie bearbeiten und sagt: die Funktion rausnehmen. Dann kann ich den hier im Schnittfenster auch wieder trimmen. Also, als Empfehlung, diese Funktion sollte man nutzen, wenn man geschnittenes Material hat, vielleicht einen exportierten Film und man möchte jetzt verhindern, dass in einer Blende das Bild springt. Dann würde ich die Zuschnitte begrenzen. Und wenn man Rohmaterial hat und das ein bisschen vorsortieren will, indem man hier mehrere Clip-Kopien erzeugt, dann würde ich es in der Regel weglassen, diese Funktion. Aber es ist ganz praktisch, um das Rohmaterial hier weiter zu betiteln und vielleicht weitere Information hinzuzufügen. Und man kann dann natürlich für diese Clipkopien auch zusätzliche In- und Out-Marken setzen. Und natürlich wird hier nicht extra Rohmaterial, also es wird angelegt, es wird nichts auf der Festplatte irgendwie exportiert, sondern es ist eine reine virtuelle Funktion. Kann man übrigens auch wieder umwandeln, wenn ich den Clip hier nehme und sage Clip Clipkopie bearbeiten, kann ich hier sagen In Master-Clip konvertieren. Und dann steht mir hier auch wieder das gesamte Rohmaterial zur Verfügung. Das heißt, jetzt habe ich wieder den Original Master Clip. Es ist die Funktion Clipkopien erstellen.

Premiere Pro CC 2017 Grundkurs 2: Medien importieren und verwalten

Sehen Sie, wie Sie Video-, Audio-, und Grafikdateien importieren und organisieren, damit Sie beim Schnitt jederzeit den Überblick über Ihre Dateien behalten.

1 Std. 28 min (10 Videos)
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Erscheinungsdatum:28.07.2017

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