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WordPress 4 Grundkurs

Child-Theme anlegen

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Ein Child-Theme dient dazu, minimale Anpassungen an einem bestehenden Theme durchzuführen und diese bei einem Update beizubehalten.
03:45

Transkript

Wenn Sie nur minimale Änderungen an einem Theme vornehmen möchten, dann können Sie das natürlich im Original-QuellCode eines Themes machen. Nachteil ist allerdings, wenn Sie das Original-Theme dann wieder updaten, dann sind Ihre Änderungen futsch. Oder Sie können auch nur ganz schwer nachvollziehen, was haben Sie denn jetzt eigentlich am Original-Theme verändert. Abhilfe können hier sogenannte Child-Themes schaffen. So ein Child-Theme, das erbt alles von seinem Eltern-Theme und überschreibt nur manche Eigenschaften. Ich habe hier, zum Beispiel, von "twentyfifteen" so ein Child-Theme abgeleitet. Wenn wir mal reingehen, dieses Theme besteht nur aus zwei Dateien momentan: "style.css" und "functions.php". Das bedeutet in dem Falle, dieses Theme übernimmt alles von seinem Eltern-Theme. Und wenn ich jetzt beispielsweise einen neuen "header" einfügen möchte, dann kann ich hier einfach eine Datei anlegen "header.php". Da beschwert er sich kurz wegen der Dateiendung. Und das bedeutet, jetzt würde dieses Theme zuerst nachschauen, habe ich hier eine eigene "header.php". Wenn das der Fall ist, dann verwende ich die. Und wenn ich sie nicht habe, dann verwende die von meinem Eltern-Teil. Wenn ich diese "header.php" wieder lösche, bedeutet es, dass er alle Dateien von seinen Eltern übernimmt. Schauen wir mal in diese beiden wichtigen, notwendigen Funktionen hinein "style.css". Hier wird im Endeffekt angegeben, wie soll denn mein Theme heißen. Ich habe hier noch eine Description und einen Autor. Und das ist das Entscheidende dieses Templates. Bei diesem Template gebe ich den Namen meines Eltern-Teils an. Es ist also nicht wichtig, ob mein Child-Theme "twentyfifteen-child" heißt oder nicht, sondern entscheidend ist, dass ich hier in dieser "style.css" den Templatenamen meines Eltern-Teils angegeben habe. Das ist der erste Punkt, der zwingend notwendig ist, und dann habe ich noch die "functions.php". Die unterscheidet sich ein bisschen von den anderen Dateien, denn diese "functions.php" gibt Funktionen an, die zusätzlich zu den Funktionen meiner Mutter oder meines Vaters hier hinzugefügt werden. Und hier sage ich quasi, dass ich auf die Original-style.css-Datei meiner Mutter zugreifen möchte und nicht die schon vorhandene style.css-Datei, die ich hier angelegt habe, verwenden möchte. Das ist deswegen wichtig, damit ich eben die Styles meines Elternteils übernehme. Das war es eigentlich auch schon, und jetzt möchte ich was ausprobieren. Ich habe hier unten im Footer immer ein "Stolz präsentiert von WordPress" stehen, und das möchte ich in meinem Child-Theme jetzt mal verändern. Das Einfachste ist, ich gehe jetzt mal in den Editor und öffne vom Orginal-Theme "twentyfifteen" die Datei "footer.php". Und hier habe ich genau die Zeile "Prowdly powered by WordPress", und die lösche ich jetzt mal und schreibe einfach "Stolz präsentiert von mir" hinein. Und jetzt speichere ich das Ganze neu ab, und zwar nicht in "twentyfifteen", sondern natürlich "twentyfifteen-child", "footer.php". Das war es. Jetzt gehe ich zurück nach WordPress und muss als Erstes natürlich mein Theme aktivieren. Hier habe ich "Twenty Fifteen Child". Ich gehe auf "Aktivieren". Wenn ich mir das Ganze jetzt anschaue und nach unten scrolle, dann haben wir hier "Stolz präsentiert von mir".

WordPress 4 Grundkurs

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3 Std. 42 min (67 Videos)
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