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Rechtsgrundlagen für Blogger und Online-Redakteure

Checkliste zulässiger Inhalte und Checkliste für Zitate

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Die beiden Aufstellungen klären, welcher Content und welche Zitate rechtlich unproblematisch sind und was Sie besser für sich behalten sollten.

Transkript

Um den Bloggeralltag zu erleichtern, kommen wir nun zu zwei praxisrelevanten Checklisten, nämlich bezüglich des zulässigen Contents sowie zum Zitatrecht. Folgende Inhalte dürfen im eigenen Blog genutzt werden. Selbstgeschaffene Inhalte, die nicht gegen Gesetze verstoßen oder sittenwidrig sind. Fremde Inhalte mit Einwilligung für den konkreten Verwendungszweck. Inhalte ohne ausreichende Schöpfungshöhe. So genannte gemeinfreie Inhalte, also z. B. Urteils- oder Gesetzestexte beziehungsweise Werke, deren Schutzfrist abgelaufen ist. Zitate und Fotos mit erkennbar abgebildeten Personen, für die eine Einwilligung oder ein gesetzlicher Ausnahmetatbestand vorliegt. Bei der Nutzung fremder Werke im Internet spielt ganz besonders das Zitatrecht eine wichtige Rolle. Zitate müssen stets als Beleg für die eigene Leistung dienen, diese muss klar im Vordergrund stehen. Außerdem muss das Zitat als solches kenntlich gemacht und eine Quellenangabe hinzugefügt werden. Das wird am folgenden Beispiel verdeutlicht: "Ein Zitat ist eine wörtlich übernommene Stelle aus einem Text oder ein Hinweis auf eine bestimmte Textstelle. Auch andere Medien, wie Bilder und Musik, können als Zitat verwendet werden." Quelle: Wikipedia, 24.03.2016, unter folgender URL. Nachfolgende Voraussetzungen sind also für ein korrektes Zitat zu beachten. Die eigene Leistung steht im Vordergrund. Klein- oder Großzitat, also einzelne Werkteile oder ein ganzes Werk. Kennzeichnung als Zitat und die Quellenangabe. Wenn diese Punkte befolgt werden, können Teile fremder Werke für den eigenen Blog übernommen werden. Im Verhältnis zum Zitat muss die eigene Leistung jedoch im Vordergrund stehen; ein Zitat darf also niemals Selbstzweck sein.

Rechtsgrundlagen für Blogger und Online-Redakteure

Machen Sie sich mit den wichtigsten juristischen Eckpunkten im Redaktionsalltag vertraut.

1 Std. 25 min (30 Videos)
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Erscheinungsdatum:22.02.2017

Dieses Video-Training berücksichtigt die Rechtslage in Deutschland und an gekennzeichneten Stellen in der Schweiz und in Österreich bis einschließlich September 2016. Es soll für die angesprochenen Rechtsbereiche sensibilisieren und ein entsprechendes Problembewusstsein schaffen. Eine Einzelfall-bezogene ausführliche Beratung durch einen hierauf spezialisierten Anwalt wird hierdurch nicht ersetzt.

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