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Checklayer – das Bild überprüfen

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Vor der Retusche sollte das Bild begutachtet werden, um beispielsweise Blendenflecken zu erkennen. Als Hilfestellung dient im Beispiel eine zusätzliche Ebene – der Checklayer. Lernen Sie diesen praktischen Tipp hier kennen.

Transkript

Können wir bei diesem Bild die Sensorflecken sehen beziehungsweise meine Retuschespuren? Also wenn ich mal hier etwas näher heranzoome und dann mal das Bild so absuche, dann sehe ich eigentlich keine Sensorflecken. Ich sehe ein paar Flecken, aber die sind eigentlich hier auf meinem Bildschirm, also die bewegen sich nicht mit. Und da könnt ihr jetzt einfach mal selbst prüfen, ob ihr irgendwas erkennen könnt. So geht es mir sehr oft, dass ich etwas retuschiere und dann einen Sensorfleck oder eine andere Störung nicht erkenne. Ich habe zwar einen kalibrierten Monitor, aber dennoch manchmal sind sie einfach zu schwach erkennbar. Und das Schlimme ist ja, dass wenn ich die Bilder irgendwo im Internet zeige, dass andere, die keinen kalibrierten Monitor haben, diese Flecken vielleicht noch deutlicher sehen. Ja, und die gilt es jetzt herauszufinden. Wenn ich jetzt mal etwas näher heranzoome, dann erkennt man vielleicht hier oben doch schonmal einen Fleck; ja hier oben vielleicht auch noch ganz leicht. Also wir bräuchten irgendwie etwas, eine Ebene, damit man das Ganze irgendwie besser sehen kann. Und dann habe ich irgendwann mir überlegt, mir sogenannte Checklayer, also so Checkebenen, Überprüfungsebenen anzulegen, die wirklich nur da sind, um die Fehler besser darzustellen. Also diese Ebenen legt man nicht an, um das Bild zu verbessern, im Gegenteil, eher mal um es zu verschlechtern, um Fehler besser darzustellen. Das könnte jetzt in dem Fall einfach eine Tonwertkorrektur sein, wo ich das ganze Bild mal etwas abdunkle und dann plötzlich diese ganzen Bearbeitungsspuren oder Sensorflecken, wo ich die dann einfach besser erkennen kann. Und dann kann ich sie ja separat davon retuschieren. Und das ist eine Technik, die ich sehr häufig nutze, dass ich eben viel mit solchen Checklayern arbeite, um meine Bearbeitungsspuren besser zu sehen, Flecken besser zu erkennen, oder vielleicht sogar die eine oder andere Retuschetechnik besser durchzuführen. Aber wie das Ganze dann in der Praxis aussieht, das zeige ich euch jetzt. Wir bleiben nochmal kurz bei diesem Bild und ich möchte euch zeigen, wie ich jetzt bei diesem Bild diese Flecken entfernen würde. Wie bereits erwähnt, würde ich mir eine Einstellungsebene Tonwertkorrektur anlegen, wo ich einfach mal die Tiefen und die Mitteltöne extrem abdunkle, um diese ganzen Bearbeitungsspuren, oder, na ja, es sind ja keine Bearbeitungsspuren, es sind ja Flecken, die schon bei der Aufnahme dabei waren, wie man die dann besser sehen kann, beziehungsweise ich muss sie ja jetzt retuschieren. Und dazu lege ich mir jetzt über diese Hintergrundebene und vor allen Dingen unter diese Checkebene eine leere Ebene an und kann jetzt mit dem Reparatur-Pinsel, aufpassen, mit dem Aufnahmebereich Akt. u. darunter liegende Ebenen retuschieren. Auf keinen Fall dürft ihr Alle Ebenen aktivieren. Gerne auch nur die Aktuelle Ebene, wenn Ihr direkt auf dem Pixelbild arbeitet. In dem Fall habe ich eine leere Ebene, also die aktuelle und die darunter liegenden Ebenen soll dieses Werkzeug aufnehmen. Und dann kann ich hier problemlos meinen ganzen Flecken entfernen. Wenn ihr wählt Alle Ebenen aufnehmen, dann wird diese Checkebene quasi mit in die Retusche einbezogen und das wollen wir auf keinen Fall haben. Denn diese Checkebene, die ist wirklich nur dafür da, die Fehlerchen oder die Macken des Bildes oder was auch immer darzustellen, mehr nicht. Ja, dann gehen wir jetzt hier einfach mal durchs Bild, beseitigen die gröbsten Flecken, da mal auch noch ein paar. Und dann können wir diese Ebene auch wieder löschen. Die, hier oben, die brauchen wir nicht mehr. Und dann kann man es vielleicht ein klein wenig sehen, habe ich mit der Retusche zumindest mal die wichtigsten Flecken entfernt. So, das ist ein Beispiel zur Retusche, zur Beseitigung von Bearbeitungsspuren. Bei einem Porträt gehe ich gern noch etwas anders vor. Da gibt es einmal eine Hilfsebene oder so eine Checkebene, die ich anlege für die Sättigung. Wenn ich mal die Sättigung extrem hochziehe und dann einfach mal schaue, ob die Hauttöne extrem unterschiedlich sind, ob ich die irgendwo anpassen möchte. Oder, was ich auch sehr gern mache für die Hautretusche: Ich lege mir eine Kanalmixer-Einstellungsebene an, setze die auf Monochrom. Und eine Haut beinhaltet ja sehr viele Rotanteile. Wenn man jetzt die Rotanteile hier runterzieht und die Blauanteile erhöht, dann wird die Haut sehr kontrastreich. Und das übertreibe ich hier mal ins Extreme. Man kann auch gerne noch mit dem Grün-Regler hier arbeiten. Und dann bekomme ich eine sehr kontrastreiche Haut. Und diese Darstellung ist für mich einfacher, wenn es darum geht, Flecken zu entfernen. Ob das jetzt mit dem Abwedler, Nachbelichter ist, oder vielleicht mit dem Reparatur-Pinsel, spielt keine Rolle. Ich schaue mir das Bild also in Schwarzweiß an und kann dann besser die Differenzen in der Tonwertverteilung erkennen, um dann die Bereiche separat zu korrigieren. Ich würde euch solche Hilfsebenen empfehlen. Die könnt ihr auch gern als Aktion anlegen, so zwei, drei Hilfsebenen in eine Gruppe. Und dann blendet ihr die euch ein. Und diese Hilfsebenen und diese Checklayer, die helfen euch dann bei der Retusche, um Fehler zu vermeiden beziehungsweise um die Retusche noch besser durchzuführen.

Calvinize V

Lassen Sie sich die 50 besten Tipps und Photoshop-Techniken von Calvin Hollywood rund um die Themen Body- und Porträtretusche, Looks, Lichteffekte, Farbspiele uvm. erklären.

6 Std. 57 min (50 Videos)
Einfach Klasse!
Anonym

Die Art der Präsentation und Kommunikation in diesem Tutorial ist vorbildlich. Macht sehr viel Spaß zu gucken. Zum Inhalt: Top - So muss das sein.

 

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