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Photoshop-Tipps: Jede Woche neu

CC: Bilderrahmen im Schnellzugriff

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
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Transkript

Benötigen Sie immer wieder bestimmte Rahmeneffekte oder Masken? Wenn ja, dann zeige ich Ihnen im Folgenden den schnellsten Weg, Ihre Masken und Rahmen auf all Ihren Rechnern parat zu haben und mit nur wenigen Klicks anzuwenden. Viele Photoshop-Anwender arbeiten gerne mit digitalen Rahmeneffekten, Einige haben sich schon Sammlungen angelegt, die dann als eigene Dateien auf der Festplatte gespeichert werden und dann bei Bedarf in das Bild gezogen werden. Sie müssen also immer den Ordner öffnen, die entsprechenden Rahmen finden und diese dann erst einmal in Photoshop öffnen und dann hinüberkopieren und so weiter. Wie das Ganze auch einfacher geht, möchte ich Ihnen einmal an diesem wunderschönen Rahmen zeigen. Und das ist im Prinzip ein Rahmen, den Sie bei dem "Eigene-Form-Werkzeug" finden. Also wenn Sie das einmal ausprobieren möchten, dann gehen Sie einfach in das "Eigene-Form-Werkzeug", klicken hier einmal in das Form-Dropdown und wählen dann hier über das Zahnrädchen die Vorgabe "Alle". Und dann haben Sie hier eine ganze Menge an Bilderrahmeneffekten, zum Beispiel hier auch diese Filmstreifenansicht und die probieren wir jetzt einfach einmal aus hier, obwohl das bei dem Hochformatbild ein bisschen schwierig werden wird, und legen das einmal hier als digitalen Rahmen an. Wir können das Ganze auch einmal gedreht machen, was dann vielleicht besser aussieht. Das probieren wir jetzt auch einmal aus. Ich drücke also "CMD+T" und drehe das einfach einmal mit gehaltener Shift-Taste und skaliere das Ganze jetzt hier einmal auf die Bildränder. So, dann haben wir noch einen wunderschönen digitalen Rahmen. Den kopiere ich noch ein bisschen größer. So und vielleicht möchte ich das jetzt noch mit Stilen versehen und vielleicht das Ganze natürlich in einer anderen Farbe. Das werde ich natürlich auch gleich einmal einstellen. Und Sie sehen schon, da sind einige Schritte dann doch notwendig, die man hier machen muss. Dann ändern wir einmal die Füllmethode auf "Ineinanderkopieren" beispielsweise. Das würde doch schon sehr interessant aussehen. Wir schauen uns das einmal an. Ja, das könnte man so als Effektrahmen gut benutzen. Und ich würde sagen, all diese Schritte wollen Sie sich jetzt in Zukunft ersparen. Aber wir können Sie das jetzt so speichern? Sie können natürlich eine Aktion machen, die automatisch diese Form erstellt, auf das Bild anpasst und so weiter, aber wenn Sie mich fragen, einfacher ist es, diese Ebene in die "Creative-Cloud" -Bibliotheken zu speichern. Denn dann haben Sie sie auf allen Rechnern, auf denen Sie sich angemeldet haben und auf denen die Datei-Synchronisation aktiv ist, sofort zur Verfügung. Das heißt, Sie brauchen Ihre Bilderrahmen nicht mehr mit sich herumtragen und auf eine Festplatte kopieren, als Dateien speichern und so weiter, sondern Sie haben sie im Direktzugriff. Der einzige Nachteil ist, dass Sie dafür natürlich Photoshop CC brauchen. Aber dann haben Sie hier das entsprechende "Bibliotheken"-Fenster und das finden Sie unter "Fenster", "Bibliotheken" und das werde ich hier gleich einmal öffnen. So sieht das Ganze aus. Sie sehen, ich habe hier schon einige Sachen darin gespeichert, die ich so benötige, also verschiedene Farbthemen, verschiedene Bildelemente, die ich jetzt einfach hier anklicken und in das Bild ziehen kann. Aber lassen Sie uns einmal bei diesem Rahmen bleiben. Ich sage mal hier, das Ganze nennen wir "Filmframe", Filmrahmen, damit wir auch wissen, womit wir es zu tun haben, denn der Name der Ebene wird natürlich hier dann auch gespeichert. So und damit Sie nicht alles in einer Bibliothek haben, würde ich Ihnen empfehlen, für bestimmte Effekte hier eigene Bibliotheken zu erstellen. In diesem Fall also eine "Neue Bibliothek" für "Rahmeneffekte". So, dann klicke ich auf "Erstellen" und brauche jetzt nur noch hier die Elemente hineinziehen, die ich speichern möchte. Also, zum Beispiel diesen Rahmen, den ziehe ich mir hinein, fertig, da ist er auch schon, der "Filmframe". Die Vorschau hängt immer davon ab, welche Helligkeit Sie für Photoshop dafür eingestellt haben. In der dunkelsten Variante, die ich eigentlich bevorzuge, ist die Darstellung hier etwas suboptimal. Ich kann das Ganze einmal schnell umstellen auf hell. Da sehen Sie hier sofort den Filmframe-Effekt. Und so als Quick-, Nebenbei-Tipp: Dieses Umstellen können Sie ganz einfach machen mit gehaltener Shift-Taste und dann mit der Taste "F1" beziehungsweise "F2". Und falls Sie die F-Tasten als Medientasten benutzen, also um die Helligkeit zu verändern, um iTunes zu steuern und solche Dinge, dann müssten Sie einfach zusätzlich die FN-Taste halten. Also "FN", "Shift" und dann "F1" macht es dunkler und "F2" macht es heller. Ich gehe einmal wieder zur dunkelsten zurück und ziehe vielleicht hier noch den wunderschönen Rahmen davon zuerst hinein mit dem Verschieben-Werkzeug wie gesagt, einmal hier und dann loslassen und dann haben wir hier schon zwei Rahmeneffekte in der Bibliothek. So und wenn Sie jetzt das Ganze hier platzieren möchten, dann gibt es zwei Varianten: Einmal können Sie das cloud-basiert hier einbetten. Das bedeutet, dass wenn Sie die in der Cloud gespeicherte Version später einmal ändern, dass dann auch alle Dateien geändert werden, in denen Sie diesen Rahmen eingesetzt haben. Das ist eigentlich eine ganz praktische Geschichte. Und das sieht dann so aus, dass ich hier einfach aus der Bibliothek, die im Hintergrund bereits auch auf die Cloud-Server hochgeladen wurde übrigens, dass ich die einfach hier anfasse und in das Bild ziehe. Dann kann ich das hier automatisch auf die entsprechende Bildgröße transformieren, so wie ich es brauche, klicke dann "Enter" und Sie sehen, ich habe jetzt hier so ein kleines Wolkensymbol. Diese Datei, die kann ich jetzt öffnen mit einem Doppelklick und bearbeiten und wenn ich dann speichere, wird wiederum die aktualisierte Version hier hochgeladen und bearbeitet. Den Vorteil dieser Variante mit der cloud-basierten Verknüpfung hatte ich Ihnen bereits genannt. Der besteht darin, dass Sie diese Datei ändern können und dann in allen anderen Bildern, in denen Sie das ähnlich eingebettet haben, ebenfalls dieser Rahmeneffekt aktualisiert wird. Der Nachteil ist, dass Sie hier den Ebenen-Modus verlieren. Alles das, was wir vorher eingestellt hatten, sehen Sie hier, ist da sogar mitgespeichert, "Ineinanderkopieren". Oder wenn wir zum Beispiel einmal diesen zweiten Rahmeneffekt hier hineinziehen, dann haben wir das gleiche Problem, dass wir hier zwar die Ebenenstile haben, aber die jetzt nicht direkt hier vorliegen, und auch die Verrechnung ist nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Und deshalb gibt es noch die zweite Variante. Und dazu halten Sie die Alt-Taste gedrückt, wenn Sie hier ein Asset aus der Bibliothek in Ihre Datei ziehen. Also Alt-Taste gedrückt halten und dann wird das direkt so, wie es hier ursprünglich vorgelegen hat, also mit "Ineinanderkopieren" mit dem richtigen Ebenen-Modus, mit allein Ebeneneffekten und so weiter, die Sie vielleicht zugewiesen haben, hier richtig eingebettet. Der Nachteil ist dann wiederum, dass Sie keine Cloud-Verknüpfung haben. Also bei solchen Dingen, wo Sie mit Ebenen-Füllmethoden arbeiten, wie auch hier, oder mit Ebenen-Effekten, dann würde ich Ihnen empfehlen, immer die Alt-Taste gedrückt zu halten, um die Originalebene zu platzieren. Wenn Sie dagegen deckende Rahmen haben, dann würde ich Ihnen empfehlen, das einfach cloud-basiert zu machen. Und wie gesagt, diese Rahmen, die habe ich jetzt auch automatisch zum Beispiel auf meinem Laptop zur Verfügung in der Bibliothek. Sobald ich da einmal Photoshop aufmache, wird das alles synchronisiert hier oben über die "Creative-Cloud"-App. Und ja, so einfach kann das gehen. Möchten Sie einzelne Elemente löschen, dann können Sie hier einfach das Element markieren und dann hier auf den Papierkorb klicken, dann ist es auch schon verschwunden und das verschwindet dann auch auf allen anderen Geräten wieder. Ich finde, das ist eine sehr praktische Funktion, mit der man sehr schnell arbeiten kann. Ich habe hier auch viele andere Elemente in meiner Bibliothek, wie zum Beispiel Rauschebenen oder hier verschiedene Grafiken, die ich mir auch einfach hineinziehen könnte, oder hier meine "Nupsies", die nutze ich auch sehr gerne, und ziehe die mir dann einfach in das Bild. Und das Schöne ist, die sind dann auch gleich in der richtigen Füllmethode hier verrechnet. Also, normal sähe das Ganze hier so aus: Ein Regenfoto und mit "Negativ Multiplizieren", was automatisch angewendet wird, haben wir dann so eine Art "Partikeleffekt". Und das ist das Schöne, dass sich die Bibliotheken wirklich alles merken, was Sie an diese Ebenen angehängt haben, sowohl die Füllmethoden, die Ebenenstile und was auch immer sonst so möglich ist. Also viel Spaß mit den Bibliotheken, Ihren eigenen Rahmeneffekten und dem schnellen Workflow, den dieses neue Feature bietet.