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Foodfotografie: Grundlagen

Caprese aufnehmen

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Anhand einer praktischen Übung erläutert der Trainer die entsprechende Anpassung der Tiefenschärfe und zeigt die Möglichkeit, ein Essen auf zwei komplett unterschiedliche Arten zu inszenieren.
07:45

Transkript

Wir sind bei der Praxisübung "Caprese" angelangt. D.h. wir werden Tomaten und Mozzarella auf zwei unterschiedliche Art und Weisen inszenieren und entsprechend fotografieren. Und Eva wird uns helfen, das umzusetzen. Eva: Wir werden das einmal ein bisschen sommerlicher, heller, frischer anrichten und einmal rustikaler mit der dunklen Steinplatte. (Eva Ende) Perfekt. Wir beginnen mit dem Set-Aufbau Wir sehen uns gleich wieder und erklären Euch, was wir gemacht haben, bevor wir ans Photo gehen. Wir sind jetzt mit dem Set-Aufbau für die erste Inszenierung von Caprese fertig. Bevor wir die letzten Handgriffe machen, erzähle uns noch ein bisschen was über die Inszenierung. Eva: Ich habe hier ein sehr helles, frisches Styling gewählt, so wie das auch im Italien-Urlaub dann am Tisch ausschauen könnte. Ich habe hier schon ein Glas Wein zu meinem Essen, das Besteck liegt schon bereit. Hier habe ich schon ein bisschen Brot zerkrümelt und außeinandergerissen, also Story-telling. Und es schaut alles ganz frisch aus, wie das dann im Urlaub auch sein könnte. (Eva Ende) Perfekt. Vom Kamera- und Lichttechnischem her: wir werden uns auf diese Schiene Tomaten und Mozzarella konzentrieren, das heißt, da werden wir unseren Fokuspunkt hinsetzen. Wir werden mit einer geringen Blende von 3:2 arbeiten, in einer Verschlusszeit von 1/200 und ISO 100 und beleuchten das Ganze von hinten mit einer großen Softbox, die uns die Szene schön hell ausleuchten sollte. Wenn das Ganze vorne etwas zu dunkel werden sollte, werden wir einen Reflektor ins Spiel bringen, damit auch alles gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Als Weinersatz verwenden wir Apfelsaft. Das ist farblich meistens ziemlich ähnlich. Es wird durch den Blitz aufgehellt, damit das noch ein bisschen heller erscheint. Sollte es zu dunkel sein, kann man das mit Wasser strecken. Was wir noch machen werden, sind die letzten Handgriffe auf dem Teller. Nämlich Basilikum, Öl und Balsamico ins Spiel bringen, dass alles, was schnell verwelkt oder verrinnen kann, kommt in letzter Sekunde drauf, wo dann nur noch das Photo gemacht werden muss. Eva: Ich werde noch den Teller sauber wischen, um die letzten Spuren zu beseitigen. Und werde jetzt das Öl darübergeben, dann Balsamico und die Basilikumblätter. Vielleicht auch noch hinten ein wenig, dass hier nochmal das Grün zu finden ist im Bild. Da fehlt auch noch ein Blatt. So könnte das ausschauen. (Eva Ende) Perfekt. Dann werde ich gleich ans Photo schreiten, weil wenn man anrichtet, sollte das Ganze schnell gehen. Wir werden jetzt gleich Mal einen Shot machen. Wie wir im Photo sehen, ist es genau so geworden, wie wir es geplant haben. Wir haben genau die Tomaten und Mozzarella gut im Fokus, die Farben kommen gut zur Geltung. Nach hinten verläuft alles in die Unschärfe und wird auch schön hell, als ob der Sonnenschein grüßen lässt. Nach vorne beginnt die Unschärfe auch relativ bald zu wirken. Unter dem vorderen Tellerrand ist es etwas dunkel, wo das Geschirrtuch liegt. Man könnte einen Reflektor ins Spiel bringen, um das Ganze etwas aufzuhellen. Ich finde das passt so, dann hat man einen härteren Kontrast zu dem sonstigen recht hellen Bild. Das Ganze hat sehr gut funktioniert, weil wir alles entsprechend geplant haben. Wir haben vorher gewusst, das wird ein Hochformatbild. Das heißt, wir haben das Set in die Tiefe geplant. Haben vom Licht und vom sonstigen Setting nichts dem Zufall überlassen. Wir haben beachtet, dass die Farbkombination durchgehend ist. Von den Requisiten bis hin zum Basilikum passt alles zusammen. Und haben somit ein sehr schönes Photo gemacht. Ein Punkt, den man noch ansprechen könnte, ist, ob man jetzt ein Stativ verwenden sollte oder nicht oder muss. Ich finde es sehr angenehm, wenn man im Studio arbeitet und das Licht kontrolliert und das Set kontrolliert, dass man ohne arbeitet. Weil man kann somit unterschiedliche Blickwinkel und Perspektiven einfangen und noch etwas probieren - wo schaut es noch eine Spur besser aus. Wenn man eine vorgegebene Perspektive hat, man muss von oben kommen oder es muss genau so drauf sein, weil das vom Magazin oder Kochbuch vorgegeben wird. Es ist angenehmer, mit einem Stativ zu arbeiten, wo ich die Kamera vorher befestige und dann nur noch abdrücken muss. Wir gehen kurz in den Umbau und werden das zweite Set vorbereiten, wo wir Caprese eine bisschen dunkler und rustikaler anrichten und sehen uns dann gleich wieder. Wir sind jetzt mit dem zweiten Set fertig. Eva hat das jetzt komplett neu für uns inszeniert. Eva: Ich habe versucht das etwas artistischer, unkonventioneller zu stylen. Man würde das wahrscheinlich nicht auf den Teller finden, aber für das Photo schaut es echt super aus. Ich werde noch zum Schluss, bevor du das Photo machst, auf die Tomaten ein bisschen Öl drauftropfen lassen. Dafür verwende ich die Spritze. (Eva Ende) Wir haben vom Kameratechnischem jetzt relativ wenig verändert. Wir haben das Ganze auf Querformat aufgebaut. Vom Licht haben wir nichts gemacht außer die Wabe zu entfernen, damit das Ganze weicher fällt, und der Bereich etwas besser ausgeleuchtet wird. Kameraeinstellungen bleiben wie vorhin 3:2, bei 1/200 mit ISO 100. Vom Blickwinkel würde ich jetzt ein bisschen weiter von oben fotografieren. Das machen wir am Besten jetzt gleich. Wie wir im Photo sehen, ist es ein sehr schön inszeniertes Photo. Die Farben kommen gut zur Geltung durch den Kontrast zur dunklen Schieferplatte. Die Farbkombinationen mit dem Grün, Rot, Weiß funktioniert wunderbar. Die Gabel als "eye-catcher", die sehr gut das Licht reflektiert bzw. hier diese Tomatentropfen, die auch sehr schöne Reflexionen drin haben, funktionieren wunderbar. Wie wir gesehen haben, kann man mit sehr einfachen Mitteln dasselbe Essen auf komplett unterschiedliche Weise inszenieren. Wir haben relativ wenig kamera- und lichttechnisch gemacht. Es geht hier jetzt rein darum, was kann ich mit Requisiten, Untergrund und Formen und Farben alles machen, um das Essen jedes Mal neu und spannend aussehen zu lassen.

Foodfotografie: Grundlagen

Lernen Sie, wie Sie Essen gekonnt in Szene setzen und fotografieren, sodass dem Betrachter das Wasser im Mund zusammenläuft.

1 Std. 19 min (31 Videos)
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