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Photoshop CC für Profis

Camera Raw als Filter

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Camera Raw lässt sich nun als Filter - und auch nicht-destruktiv als Smart-Filter - anwenden. Das ermöglicht ganz neue Workflows.

Transkript

Neu in Photoshop CC ist die Möglichkeit, den Camera Raw Dialog direkt als Filter anzuwenden. Den Befehl, den finden Sie hier unter "Filter - Camera - Raw Filter". Und im Prinzip war etwas Ähnliches vorher schon möglich, in den Vorversionen, mit einem Script von Russell Brown, und zwar "oben leer" in Camera Raw. Das musste man erst installieren und dann in den Voreinstellungen einiges ändern, also in den Voreinstellungen für Camera Raw. Und dann konnte man direkt eine Ebene in den Camera-Raw-Dialog schicken, und das wäre ein Smart-Objekt gewesen, das Sie doppelt legen können. Und dann kommen Sie damit in den entsprechenden Dialog rein. Was damit nicht ging, ist z.B. dass Sie mehrere Ebenen in ein Smart-Objekt zusammenfassen und auf dieses Smart-Objekt dann Camera Raw anwenden. Das Skript hätte dann einfach diese Ebene, also die Smart-Objekt-Ebene, auf eine Ebene reduziert und dann als Raw-Datei quasi an Camera Raw übergeben. Das wäre jetzt möglich. Sie können mehrere Ebenen in ein Smart-Objekt zusammenpacken und dann den Filter darauf anwenden. Ich mache das mal für die Hintergrund-Ebene. Sie sehen, das hier ist eine Fotomontage, also einfach neue Wolken rein und hier so eine Überstrahlung drin. Und ich wandle hier diese Ebene mal in ein Smart Objekt um, damit Camera Raw als Filter hier non-destruktiv angewendet wird. Dann rufe ich den Filter mal auf und zeige Ihnen, was der Vorteil davon ist. Der Vorteil ist zum Ersten, dass Sie hier alle Werkzeuge so angeordnet haben, dass Sie nicht mehr als einen Klick brauchen, um dahin zu kommen. Die Oberfläche ist sehr aufgeräumt, sehr übersichtlich. Wenn ich die Kurven ändern möchte, ist das ein Klick. Möchte ich Schärfe und Rauschen optimieren, dann ist das nur ein Klick. Dann habe ich den HSL-Bereich, die Teil-Tonung die es so in Photoshop einfach auch nicht gibt. Dann die Perspektiv-Korrekturen; hier ist das jetzt ein Klick und dann ist das Ding korrigiert. Dann kann ich auch hier die chromatische Variation gleich mit entfernen lassen. Ich habe hier Möglichkeiten, die es so in Photoshop auch nicht gibt, z.B. die Vignettierung mit der Lichter-Priorität. Um das Gleiche in Photoshop zu machen, müssten Sie eine Einstellungsebene anwenden und diese dann mit einer Maske versehen. Die Maske sollte weich gezeichnet sein, und dann müssen Sie die Lichter aussparen, indem Sie in die erweiterten Füll-Optionen gehen. Und das braucht schon etwas Expertenwissen zum Teil. Und hier machen Sie das ganz intuitiv. Sie möchten also ein bisschen dunkler haben, die Mitten etwas mehr in die Mitte. Das Ganze soll etwas runder sein, und die Kante soll etwas weicher sein. Dann sparen wir hier die hellen Bereiche davon aus, indem ich hier einfach den unteren Regler anfasse und den soweit nach Rechts ziehe, bis die Lichter die ich nicht antasten möchte, ausgespart werden von dieser Vignette. Wenn ich es sehr dunkel mache, so sieht es in Photoshop aus. Dann müssten Sie in die erweiterten Füll-Optionen gehen. Und hier machen Sie einfach das Ganze mit dem Regler und haben dann ganz schnell diese Vignette. Natürlich können Sie auch andere Werkzeuge nehmen, z.B. hier den neuen Radial-Filter, um diesen Bereich z.B. aufzuhellen. Und das mache ich jetzt mal für den Innenbereich. Und ich möchte nicht abdunkeln, wie es eingestellt ist, sondern aufhellen. Also klicke ich auf das Pluszeichen und ziehe an dem Regler und kann jetzt hier diese Vignette neu positionieren. Die kann ich auch drehen entsprechend, wenn ich das möchte. Und ich kann dann hier retuschieren, was natürlich auch eine tolle Sache ist. Wenn ich die Wolke oben nicht möchte, male ich einfach drüber. Wenn es mir später nicht mehr passt, kann ich diese Retusche direkt wieder löschen oder hier auch einen anderen Quell-Bereich wählen. Das können Sie in Photoshop mit den Stempel-Werkzeugen gar nicht machen. Also Sie haben hier Zugriff auf viele, viele Werkzeuge und Möglichkeiten, die es so in Photoshop nicht gibt. Ein Beispiel habe ich vergessen, die Klarheit. Da müssten Sie in Photoshop auch mehrere Filter anwenden oder z.B. unscharf maskieren, auf bestimmte Tonwert-Bereiche dann einschränken und dergleichen mehr. Das ist zum Teil Expertenwissen, was Sie hier mit wenigen Klicks machen. Aber den eigentlichen Vorteil des Camera Raw Filters, habe ich Ihnen noch gar nicht erzählt. Und zwar ist das dieser letzte Punkt hier, die Vorgaben. Denn alle Regler, alles was ich Ihnen gezeigt habe, können Sie zusammenfassen als Pre-Set und hier speichern. Ich brauche nur hier unten einmal draufklicken, nenne das Ganze "Test Pre-Set", lasse alles angehakt. Alles, was ich bisher gemacht habe mit den Werkzeugen wird in dieses Pre-Set reingeschrieben. Wenn ich auf "OK" klicke, dann habe ich das zur Verfügung, und nicht nur hier, sondern in Camera Raw. Wenn ich diesen Filter nochmal aufrufe, ebenfalls. Und das ist im Prinzip nichts anderes als wenn Sie eine bestimmte Bearbeitung an einem Bild vornehmen und sich nachher ntscheiden: "Mensch, das möchte ich aber auch gerne für andere Bilder haben." Und da bräuchten Sie in Photoshop eine Aktion für, aber die können Sie nicht nachträglich aufzeichnen. D.h. Sie müssten alles nochmal von vorne machen und dabei eine Aktion aufzeichnen. Hier können Sie das auch nachträglich festlegen und auch zuweisen. Und das möchte ich Ihnen zeigen. Ich klicke auf "OK" und wende diesen Filter an, auf die untere Ebene, das sehen Sie hier. Und da hängt auch der Filter unten als Smart-Filter dran. Den kann ich also ein- und ausschalten. Und oben passt jetzt die Perspektive natürlich nicht; ich habe hier die Abdunklung noch nicht mit drin usw. Aber all das ist kein Problem; ich wandle einfach diese Ebene ebenfalls in ein Smart-Objekt um. Um flexibel zu bleiben, ich müsste das gar nicht. Ich mache das einfach, wieder in ein Smart-Objekt konvertieren und gehe dann auf Filter, und hier oben hängt er noch, der Camera-Raw-Filter, und wende den direkt hier auf dieses Bild an. Dann öffnet sich der Filter, und erstmal ändert sich ja natürlich nichts. Dann gehe ich hier rein und mache einen Klick, "Test Pre-Set", das wird dann angewendet mit den entsprechenden Abdunklungen hier, direkt auf dieses Bild. Die Perspektiv-Korrekturen sind auch drin, ich klicke "OK". Und dann haben wir schon den Filter mit einer Einstellung, die ich zuvor vorgenommen habe, angewendet. So können Sie sich also wirklich komplexe Effekte-Pre-Sets zusammen stellen, die Sie dann nicht nur auf Raw-Dateien oder auf JPG- und TIF-Dateien anwenden können, sondern sogar auf einzelne Ebenen. Für mich ist diese Neuerung mit dem Camera-Raw-Filter eine ganz tolle in Photoshop CC. Machen Sie da Gebrauch von, Sie werden die Vorteile schnell schätzen lernen.

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7 Std. 40 min (73 Videos)
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