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Beautyfotografie und Retusche

Calvins persönlicher Workflow

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Bei der Beauty-Retusche bietet sich eine bestimmte Arbeitsreihenfolge an. Calvin zeigt seinen persönlichen Workflow und stellt ein hilfreiches Photoshop-Panel vor.

Transkript

In diesem Film will ich nochmal auf den Workflow eingehen, beziehungsweise auf die Reihenfolge bei einer Beauty-Retusche. Und das will ich jetzt anhand von dieser Photoshop Datei machen. Ihr habt diese Photoshop Datei ja mitbekommen und könnt somit auch die ganzen Schritte nachvollziehen. Aber ich wollte jetzt unbedingt nochmal ein Video machen, wo ich nochmal persönlich darüber spreche, was es da so alles zu beachten gibt und wie meine Gedanken dazu sind, vor allem auch meine Erfahrungen. Das werde ich jetzt in diesem Film ansprechen. Zuerst aber noch eine ganz kurze Erklärung, warum jetzt plötzlich dieses Beauty-Retusche-Panel hier zu sehen ist. Also zum Einen, möchte ich euch dieses Beauty-Retusche-Panel empfehlen, wenn ihr die aktuellste Photoshop Version habt. Mit einer alten Version (CS5, CS6) geht dieses Panel nicht. Wenn ihr die aktuellste Version habt, geht das. Auf der Domain hier, findet ihr weitere Informationen. Um was es bei diesem Panel geht, ich werde es hier nur kurz anschneiden. Wenn ihr dieses Panel nicht haben wollt, was völlig in Ordnung ist, weil ihr es nicht braucht, will ich das Panel trotzdem zum Anlass nehmen, um euch den Workflow zu zeigen. Weil anhand von diesem Panel sieht man ganz gut die Reihenfolge der Bearbeitung. Selbst wenn ihr dieses Panel nicht wollt, will ich jetzt die Reihenfolge aufzeigen. Wenn ich ein Bild öffne, dann beginne ich immer mit der RAW-Entwicklung und die mache ich immer auf einer zweiten Ebene. Das bedeutet ich habe hier meine erste Ebene und wähle mit einem Rechtsklick: Neues Smartobjekt durch Kopie Dann entsteht eine neue Ebene und darauf mach ich dann meine erste RAW-Entwicklung. Das ist quasi das RAW-Duplikat, was ich zu erst erstelle. Das habe ich jetzt bei diesem Bild gemacht. Das war jetzt die RAW-Entwicklung. Im zweiten Schritt geht es jetzt an die Grob-Retusche, das seht ihr hier. Dieses Panel ist so aufgebaut, da drückt ihr einmal drauf und habt die ganzen Ebenen. Das macht das Panel im Prinzip. Es liefert euch die ganze Technik, es ist alles da, ihr müsst es nur noch anbringen. Das hab ich jetzt hier gemacht, das ist die Grob-Retusche. Man kann natürlich immer Ebenen ergänzen. Das ist auch oft so der Fall, dass ich eben jetzt schonmal grob retuschiere. Und nur dann, wenn ein paar schwierige Bereiche da sind, wo ich sage: "Da ist vielleicht eine Frequenztrennung besser", bringe ich dann auch die Frequenztrennung zum Tragen. Das wäre jetzt dieser Schritt hier gewesen: Die Frequenztrennung. Auch die hab ich ja in diesem Training ausführlich erklärt. Es kann auch durchaus mal sein, dass bevor ich die Grob-Retusche durchführe, ich vielleicht noch etwas verflüssige. Also wenn das wirklich der Fall wäre, dann hätte ich die Ebenen zusammengefasst und hätte vielleicht noch etwas verflüssigt. Aber in der Regel ist es so, dass die Grob-Retusche zuerst kommt, die Frequenztrennung, und so leichte Verflüssigung mache ich dann gerne auch am Ende. Das zeige ich euch jetzt hier weiter oben. Das war jetzt alles zusammen die Grund-Retusche. Und so ist es auch beim Panel. Man klickt jetzt ins nächste Feld und jetzt geht es an die Fein-Retusche. Erst Haut, dann die Augen, Mund, Haare und so weiter. Da gibt es viele verschiedene Techniken. Wir gehen jetzt zum Thema Dodge and Burn. Das war hier der Fall. Da hab ich jetzt das Licht ein klein wenig optimiert, das Gesicht etwas modelliert. Ihr habt auch in diesem Video-Training die Technik Abpudern der Haut kennengelernt. Das wurde jetzt zum Beispiel bei diesem Bild gar nicht eingesetzt. Und wenn das erledigt ist, kann man noch an Augen gehen, an viele kleine Details. Auch das hab ich hier nicht gemacht, das hab ich bei den anderen Bildern gemacht. Da kann man zum Beispiel die Augen betonen, die Augenfarbe ändern, Make-Up hinzufügen, Zähne weißen, macht hier keinen Sinn, Lippen weicher, Lippen Glanz hinzufügen. Also ihr seht in dem Panel sind immer die ganzen Retuschetechniken drin. Allerdings werden die nur vorbereitet, ihr müsst sie selbst durchführen. Dann gehen wir zum nächsten Schritt, dann geht es an den Look. Da sind schon ein paar Looks drin, kann man auch selbst welche erstellen. Indem man Einstellungsebenen nimmt, um dem Bild das gewisse Etwas zu verpassen. Auch sehr viel von eurem eigenen Geschmack mit einbringt und in meinem Fall wurde das dann alles etwas ins lilafarbene, magentafarbene... Viele sagen jetzt vielleicht: "Hey, vorher hat es viel schöner ausgesehen." Ja, das kann sein. Das ist immer eine Frage des Geschmacks. Und hier ist es auch wichtig, dass Ihr sehr viel von eurem persönlichen Geschmack, beziehungsweise von dem Geschmack einbringt, den der Kunde oder die Zielgruppe haben könnte. So das habt ihr hier gesehen. Und ganz am Ende, nach dem Look, wird die Aufnahme meistens nochmal geprüft, mit Überprüfungsebene, es wird geschärft. Manchmal führe ich auch ein paar nachträgliche Korrekturen hinzu. Wie zum Beispiel hier Form und Symmetrie. Das hab ich euch auch gezeigt. Auch wie man das Auge spiegelt, habt ihr in diesem Video-Training gelernt. Und ganz am Ende hab ich auch noch ein bisschen Fein-Tuning durchgeführt. Wieder ein bisschen Look drüber, aufgehellt, abgedunkelt. Ganz am Ende gibt es dann hier zum Beispiel, auch noch ein Ausgabe Panel, mit dem man dann verschiedene Formate ausgeben kann, Vorher / Nachher Vergleich, verschiedene Größen einstellen kann. Also das Panel könnt ihr euch gerne mal anschauen. Ja, das ist jetzt Werbung. Aber ich denke immer, wenn Werbung hilfreich ist, damit ihr zukünftig viel Zeit spart, dann bin ich immer froh, wenn man mich darauf hinweist. Gut. Den Workflow kennt ihr jetzt auch. Schaut euch nochmal in Ruhe die Photoshop Dateien an. Normalerweise gibt es bei meinen Video-Trainings keine Photoshop Dateien dazu. Ich hab aber die Modelle gefragt. Sie haben sich alle damit einverstanden erklärt, dass ich die mit drauf nehmen kann, So dass ihr nochmal den ganzen Workflow wirklich detailliert seht: Wie ist die Reihenfolge. Bitte verbeißt euch jetzt nicht an meinem Workflow. Ein Workflow sollte schon gegliedert sein. Nach Möglichkeit auch nicht destruktiv, das bedeutet viel mit Einstellungsebenen arbeiten. Aber ich muss euch ganz ehrlich sagen, wenn ihr euch wohler fühlt, dass ihr auch mal eine Ebene zusammenfasst, dann macht das. Die Retusche muss Spaß machen. Das darf man nicht so verbissen sehen. Nicht jeder arbeitet in einer Agentur, wo fünf Leute an der gleichen Photoshop Datei arbeiten. Daher geht das ganze sehr frei an. Und gerade wenn ihr Hobby-Fotograf seit und keiner eure Arbeitsweise überprüft, kann man da ruhig mal etwas entspannter rangehen. Hauptsache das Bild wird schön und ihr habt Spaß dabei.

Beautyfotografie und Retusche

Hier bekommen Sie alles, was Sie brauchen, um den Einstieg in die Beauty-Fotografie zu meistern, dazu Tipps und Techniken, die auch erfahrene Beauty-Fotografen weiterbringen.

2 Std. 45 min (23 Videos)
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