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C Grundkurs

C-Programme mit dem GCC unter Linux

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Unter Linux kommt meist ein C-Compiler mit Namen GCC zum Einsatz. Dieser ist keine IDE oder Teil einer IDE, sondern erlaubt das Erstellen von einem C-Programm über die Konsole.
05:54

Transkript

In diesem Video wollen wir uns ansehen, wie man grundsätzlich einen Quellcode in ein lauffähiges Programm übersetzt. Dabei sehen Sie, dass ich hier mit einem Linux-System arbeite. Das ist auch naheliegend, weil C ja ursprünglich für die Entwicklung unter Unix, Systementwicklungen mit Unix entwickelt wurde, und auch die wesentlichen Werkzeuge, die man so im C-Umfeld hat, im Grunde aus dem Unix oder Linux-Umfeld stammen. Das bedeutet nicht, dass man nich unter Windows auch damit arbeiten kann. Selbstverständlich gibt es dort auch C-Werkzeuge, aber so die einfachsten Werkzeuge, die man sich so vorstellen kann im C-Umfeld, die findet man im Linux/Unix-Bereich. Der Quellcode unterscheidet sich jetzt nicht von dem Quellcode, den ich unter Windows erzeugen würde. Ich habe hier ein Editor und habe das einfache "Hallo Welt"-Programm. Das bindet eine Standard Bibliothek ein für die Ein-und Ausgabe und macht eine Bildschirm Ausgabe mit diesem printf. Dazu sehen Sie noch die main-Funktion für den Programmablauf. Dieser Quellcode ist auf der Festplatte gespeichert in einer Datei HalloWelt.c. Die Dateierweiterung C ist üblich bei C-Programmierung, und ich kann jetzt, wenn ich dieses Programm, hier diesen Quellcode hier habe, in eine Konsole wechseln, einen Terminal wie es unter Linux heißt und dort den Quellcode kompilieren, übersetzen in ein lauffähiges Programm. Auch Windowsanwender sollten jetzt nicht abschalten und sagen: "Um Gottes Willen, das ist hier Linux, ich habe damit überhaupt nichts zu tun, ich arbeite unter Windows," das stimmt nicht. Denn die Grundvorgänge sind auch unter Windows gleich. Der Compiler, der jetzt hier zum Einsatz kommt, GCC, den gibt es ja auch unter Windows. Dort wird er in einen Emulator eingepackt, aber im Grunde sind die Vorgänge identisch zu dem nativen Übersetzen unter Linux. Sie lernen also als Windowsanwender auch die grundsätzlichen Vorgänge hier. Sie müssen zum Übersetzen von diesem Quellcode, oder Sie sollten, in das Verzeichnis wechseln, wo sich der Quellcode befindet. Das macht man mit CD-Befehlen, und das geht unter Windows und Linux im Grunde gleich, auch Mac OS in der neuen Version. Sie müssen nur ein bisschen aufpassen mit den Slashs und Backslashs, Windows: Backslash, restliche Welt: Slash. Ansonsten funktioniert das mit dem CD-Befehl. Ansonsten können Sie sich den Inhalt von diesem Verzeichnis jetzt mit einem Befehl anschauen, der heißt ls unter Linux, also List, oder in der Regel funktioniert auch das Synonym dir, was man ja so unter Windows genauso benutzt. Sie sehen, dass hier der Quellcode HalloWelt.c in dem Verzeichnis vorhanden ist, ich bin also im richtigen Verzeichnis und muss jetzt bloß GCC für den Compiler und den Parameter HalloWelt.c angeben, und mein C-Programm wird übersetzt. Das sehen Sie hier. Es gibt jetzt eine neue Datei mit der Erweiterung out. Können wir hier uns auch mit dem ls bzw. dir wieder ansehen. Diese Dateierweiterung out wird unter Linux vom GCC-Compiler standardmäßig benutzt für den generierten Binärcode. Und der Name out ist ein default-Name, der vom Compiler gesetzt wird. Ich möchte nicht auf die Details eingehen, wie man hier diese Sachen ändern kann, insbesondere die Namen von der Datei, aber es gibt entsprechende Parameter, um auch die Ausgabenamen zu ändern. Für uns soll es genügen, dass hier eine Datei a.out erzeugt wurde und die kann man aufrufen. Und Sie sehen die Ausgabe "Hallo Welt". Ohne Zeilenvorschub in diesem Fall. Der GCC-Compiler ist eigentlich bei den meisten Linux-Distributionen standardmäßig dabei, deswegen kann man normalerweise ihn direkt in einer Konsole aufrufen, aber es gibt in einigen Distributionen die Notwendigkeit, dass Sie an ihm selbst oder Teil davon nachinstallieren müssen. Dazu gibt es hier, in meinem Fall ist es jetzt Mint Linux, weitgehend identisch zu Ubuntu, einen Befehl, um mit apt-get install g++, den g++ Compiler nachzuinstallieren. Das ist eine Möglichkeit bei Problemen, also wenn dieses GCC nicht gefunden wird, die notwendigen Ressourcen nachzuinstallieren, oder aber Sie installieren die sogenannten Build Essentials nach, und das könnten Sie z. B. so machen. Sie müssen sich zum root machen und... geben dann beim Installieren diese Build Essentials an. Beachten Sie, dass das hier jetzt eine spezielle Syntax für Ubuntu, Mint Linux, Debian oder so ist. Andere Linux-Distributionen machen das so ein bisschen anders. Man findet aber im Internet genügend Hinweise, worauf man zu achten hat, wenn dieser GCC-Compiler unter Linux nicht standardmäßig funktioniert. Was wir jetzt also in diesem Video gesehen haben, ist, wie man grundsätzlich mit einem passenden Compiler aus einem Quellcode eine ausführbare Datei erzeugt. Unter Linux ist das keine .exe, sondern eben diese .out-Datei, unter Windows wäre das eine .exe-Datei. Natürlich ist die Arbeit auf der Konsole ein bisschen unbequem, aber auch bei der Verwendung von einer IDE steckt im Grunde indirekt so ein Aufruf dieses oder eines anderen C-Compilers dahinter.

C Grundkurs

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4 Std. 36 min (70 Videos)
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