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Grundlagen der Programmierung: Basiswissen

C-basierte Sprachen

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C ist eine nicht objektorientierte, Low-Level- sowie kompilierte und stark typisierte Programmiersprache. Diese kann für die Erstellung von Spielen, Hilfsprogrammen sowie eingebetteten und Betriebssystemen verwendet werden.

Transkript

Ich fange meine Liste hier natürlich mit "C" an. "C" ist so was wie die Mutter aller Programmiersprachen und hat viele unterschiedliche Programmiersprachen. Tatsächlich beeinflusst nicht nur den Namen "C++", "C#" oder "Objective-C", sondern auch die Art und Weise, wie man denkt, und die Art und Weise, wie man einen Programmcode schreibt, bspw. mit geschweiften Klammern usw., was man auch in JavaScript oder in Java findet. Die Programmiersprache "C", die hat unterschiedliche Charakteristika. Sie ist als eine der wenigen heute noch verwendeten Sprachen nicht objektorientiert. Das liegt daran, dass sie Anfang der Siebzigerjahre bei den "Bell Labs" erfunden worden ist, eine Zeit, wo man an das World Wide Web noch gar nicht gedacht hat und in einer Zeit, wo Programmiersprachen noch gar nicht so weit entwickelt waren, dass sie objektorientiert waren. Es ist eine "Low-Level-Sprache", das bedeutet sie ist sehr nah dran am Maschinencode und man muss sie für viele unterschiedliche CPUs auch unterschiedlich kompilieren. Da kommen wir schon zum nächsten Punkt, sie ist kompiliert, sie ist nicht interpretiert, sie muss erst von einem Compiler in Maschinencode übersetzt werden. Und es ist eine Sprache, die stark typisiert ist, D.h. wenn wir eine Variable anlegen, müssen wir schon im Moment des Anlegens dieser Variablen definieren, ob es sich um eine Integer, um eine Fließkommazahl, oder um eine Zeichenkette handelt. Das führt dazu, dass man mittel bis fortgeschritten sein muss, um mit dieser Sprache sinnvoll arbeiten zu können. Wofür wird "C" benutzt? Kurz gesagt: für alles. Man kann mit "C" z.B. Spiele programmieren, besonders dann, wenn es aufwendige 3D-Spiele sind. Dann kann "C"  natürlich sehr viel aus der CPU herausholen, weil wir uns ja sehr nah an der CPU bewegen. Man kann damit Hilfsprogramme schreiben oder auch eingebettete Systeme. Eingebettete Systeme sind Systeme, die z.B. in einem Kühlschrank ablaufen, oder in einem kleinen einfachen Chip, der irgendwo verbaut ist. Man kann mit "C" eigene Betriebssysteme schreiben, oder man kann mit "C" auch eigene Compiler für andere Programmiersprachen schreiben. "C" ist eine wirkliche Allrounder-Sprache, und man sieht schon an dieser Liste, dass es auch nicht gerade typisch für Desktop-Anwendungen oder für Webanwendungen oder für mobile Anwendungen ist. Weil es eben so nah an der CPU ist, wird es für solche modernen Anwendungen wie Webanwendungen oder mobile Anwendungen eigentlich kaum genutzt. Schauen wir uns mal so ein Codebeispiel in "C". Einiges davon wird Ihnen vielleicht bekannt vorkommen. Ein Kommentar wird dadurch gekennzeichnet, dass wir zwei Schrägstriche am Anfang haben. Wir haben eine Reihe von geschweiften Klammern, die wir auch aus JavaScript her kennen, und das liegtdaran, dass JavaScript eine von "C" beeinflusste Sprache ist. Und wir haben hier eine Zeile, die heißt "int x", damit definieren wir eine Variable. Anders als in JavaScript, dort schreiben wir nur "var x", hier müssen wir den Typ unserer Variablen angeben, in dem Fall eine Ganzzahl, eine Integer. Dieses Wort "main", was wir hier oben haben, das ist eine Funktion, die wir hier erzeugen. Das ist die Hauptfunktion für unser Programm. Von dort aus werden alle weiteren Funktionen aufgerufen. Dieses "int main void" ist eine Standardformulierung in "C". In der ersten Zeile oben, da binden wir eine Bibliothek ein. Diese Bibliothek ist die "standard input/output Bibliothek", "stdio.h", und das bedeutet, dass wir hier eine Reihe von Code einfügen, die jemand anderes für uns geschrieben hat. Das machen wir eben mit diesem Befehl "include", das werden wir auch in sehr vielen C-Programmen als erste Zeile finden. Ja, wie fängt man jetzt tatsächlich an, in "C" zu programmieren? Zunächst einmal brauchen wir ein Programm, das Compiler heißt. Viele nutzen den Compiler "GCC", das ist der "GNU C Compiler". Es gibt sehr viele unterschiedliche Entwicklungsumgebungen. Das liegt natürlich daran, dass es eine Sprache ist, die 40 Jahre alt ist. Viele von diesen Entwicklungsumgebungen bringen auch ihren eigenen Compiler mit. Dann kann man mit einem einzigen Mausklick seinen frischen Code auch selbst kompilieren. Es gibt auch unzählige Webseiten, die sich mit "C" beschäftigen, aber ein guter Startpunkt ist sicherlich "gcc.gnu.org". Dort findet man alles rund um die Sprache. Dort findet man einen Compiler. Dort findet man unglaublich viele Ressourcen, um sich in "C" einzuarbeiten.

Grundlagen der Programmierung: Basiswissen

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5 Std. 38 min (64 Videos)
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ISBN-Nummer:978-3-99032-074-7
Erscheinungsdatum:06.12.2013
Aktualisiert am:01.02.2017
Laufzeit:5 Std. 38 min (64 Videos)

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