Onboarding neuer Mitarbeiter

Buddy und Mentor

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Sie sind gut beraten, meint Todd Dewett, wenn Sie dem neuen Mitarbeiter zusätzlich einen weiteren, erfahrenen Ansprechpartner zur Seite stellen können.
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Transkript

Neue Mitarbeiter haben die besten Chancen auf einen erfolgreichen Start, wenn Sie gleich von Beginn an optimal unterstützt werden. Sie sind gut beraten, wenn Sie zusätzlich zu Ihnen und dem Team eine weitere Hilfe in Form eines Buddys oder Mentors anzubieten, idealerweise sogar beides. Betrachten wir kurz die beiden Funktionen. Zunächst zum Buddy. Das ist eine Person aus dem Team oder zumindest jemand, mit dem der neue Mitarbeiter zu tun haben wird. Es handelt sich um eine informelle Beziehung. Ziel ist es, dem neuen Mitarbeiter in seinem beruflichen Alltag zu helfen. Wo gibt es Büromaterial? Wo finde ich ein bestimmtes Büro? Alle Fragen, die im normalen Büroalltag auftreten können. Der Buddy wird in den ersten Monaten oft mit dem neuen Mitarbeiter in der Firma kommunizieren. Aber es muss sich nicht auf das Büro beschränken. Abhängig von den Leuten, Ihren Terminen und familiären Verpflichtungen, ist es eine gute Idee, sich auch außerhalb der Firma zu treffen. Was hier angemessen ist, hängt natürlich von den beteiligten Leuten ab. Vielleicht ein gemeinsames Abendessen oder eine Tour durch die Stadt. Wählen Sie einen Kollegen des neuen Mitarbeiters als Buddy aus, der auf gleicher Ebene steht. Gut ist, wenn Sie noch ein paar andere Gemeinsamkeiten haben vielleicht die gleiche Uni oder gemeinsames Hobby. Wenn Sie einen Buddy finden, der ähnliche Interessen wie der neue Mitarbeiter hat, dann stehen die Chancen gut, dass die Beziehung funktioniert. Mentor-Beziehungen sind dagegen eher formeller und seltener. Der Fokus liegt hier auf größeren langfristigeren Themen, zum Beispiel die berufliche Weiterentwicklung mit langfristigen Zielen, Verbandsbeitritten und sonstigen Vernetzungsaktivitäten. Was die Frage der Häufigkeit betrifft, so gibt es keine perfekte Antwort. Generell empfiehlt sich ein monatliches Treffen in den ersten Monaten und das allererste Treffen gleich in der ersten Arbeitswoche. Wie es danach weitergeht, hängt von den Leuten ab. Was die Wahl des Mentors betrifft, da gibt es unterschiedliche Meinungen. Es gibt die Ansicht, dass jeder Manager ab einer bestimmten Position für eine gewisse Anzahl von Mentees zuständig sein sollte, neue Mitarbeiter eingeschlossen. Damit ist zwar gewährleistet, dass alle Manager am Mentoring beteiligt sind und dass der Prozess planmäßig erfolgt, da die Teilnahme verpflichtend ist. Aber es ist unklar, ob die Beziehung funktioniert, weil die Zuweisung zufällig erfolgt. Andere Firmen setzen wiederum auf freiwillige Teilnahme am Mentoren-Programm. Hier können Manager gezielt wählen, mit wem sie arbeiten wollen, nämlich mit Personen mit ähnlichen Interessen und Werten. Meiner Meinung nach funktioniert dieser Ansatz am besten, auch wenn es vielleicht manchmal schwierig ist, genügend Teilnehmer zu finden. Es ist sehr wichtig, dass Buddys und Mentoren die Bedeutung ihrer Aufgabe verstehen. Es ist nicht nur einfach eine nette Sache, sondern eine wichtige Verantwortung. Sie sollen den neuen Mitarbeiter dabei helfen, erfolgreich zu sein. Natürlich liegt der Erfolg einer Person auch in ihrer eigenen Verantwortung, aber ich möchte hier betonen, dass Unterstützung wichtig ist, denn wenn Sie eine gute Unterstützergruppe auf eine Person mit viel Eigenverantwortung ansetzen, dann kann sich Leistung entfalten. Und denken Sie daran, die ersten Tage färben die Wahrnehmung für die restliche Zeit im Unternehmen. Achten Sie also darauf, dass Sie und Ihr Team es richtig machen. Zeigen Sie, dass die Firma sich kümmert und Sie werden überrascht sein, wie Ihnen dies in Form von harter Arbeit und Loyalität zurückbezahlt wird.

Onboarding neuer Mitarbeiter

Erfahren Sie, wie Sie neue Mitarbeiter erfolgreich integrieren und von Beginn an auf Erfolgskurs bringen – in der Zusammenarbeit mit Ihnen, den Kollegen und der ganzen Firma.

58 min (16 Videos)
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Erscheinungsdatum:19.05.2017

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