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Virtualisierung mit Docker

Boot2Docker kennenlernen

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Boot2Docker ist eine minimale Linux-Distribution, die lediglich die Komponenten beinhaltet, um Docker auszuführen. Lernen Sie in diesem Video die Nutzung dieses Betriebssystems kennen.

Transkript

Herkömmliche Linux-Installationen sind oft meist ineffizient für den Gebrauch von Docker. Denn im Regelfall bringen sie einige Komponenten mit sich, die lediglich Ressourcen verschwenden, die für Docker benutzt werden könnten. Wie Sie zukünftig eine möglichst effiziente Umgebung für Docker als auch schnelles Prototyping betreiben können, zeige ich Ihnen nun in diesem Video. Eine so genannte Minimal-Linux-Installation lediglich für Docker geeignet ist, Boot2Docker. Die Idee von Boot2Docker ist, dass man ein so genanntes Bootable ISO-Image hat. Bootable ISO-Images kennt man vor allem auch von Linux-Distributionen wie Knoppix. Dank des Konstruktes des Bootable ISO-Images ist es sehr einfach eine Installation von Boot2Docker zu machen, denn es wird keine Installation benötigt. Durch dem simplen Austausch des ISO-Images kann auch die Version von Docker sehr leicht angehoben werden. Sehr praktisch an Boot2Docker ist der möglichst aktuelle Linux-Kernel, der dementsprechend auch die meisten Features, die für Docker notwendig sind, mit sich bringt und das neben wenigen klassischen Shell-Komponenten, vor allem Docker vorinstalliert ist. Die absolute minimal Größe von wenigen MB kann sich sehen lassen, denn diese Größe beinhaltet sowohl die Docker-Installation als auch das Betriebssystem. Aufgrund des ISO-Konstruktes muss auch diese minimale Größe, also diese 23 MB oder unter Umständen auch später mehr, nicht auf die Festplatte installiert werden, sondern lediglich von dem ISO-Image abgerufen werden. Und trotz seiner minimalen Größe kann Boot2Docker alles wichtigen Features, die für Docker notwendig sind, das heißt Netzwerk, Dateisystem und alles andere, was benötigt wird. Die Nutzung von Boot2Docker innerhalb einer Oracle Virtual Box möchte ich nun demonstrieren. Zunächst einmal wird damit begonnen, dass das ISO in die Maschine gemountet werden muss. Daraufhin lässt sich Docker idealerweise sofort nutzen. Ich beginne also nun das ISO-Image vom Gitter-Proposatory von Boot2Docker unter Gitter .com/boot2docker heruntezuladen. An dieser Stelle findet man immer die aktuellste Version von Boot2Docker vor und kann unter dem Reiter Releases das jeweilige ISO-Image unmittelbar herunterladen. Sollte man aus bestimmten Gründen eine bestimmte Docker-Version bevorzugen, so sind die Versionen von Boot2Docker jeweils an den Versionen von Docker orientiert. Das bedeutet eine Boot2Docker-Version 1.3.3 ist auch ein Docker-Version 1.3.3. Um mal nun meine virtuelle Maschine nutzen zu können, installiere ich bzw. lade ich das ISO-Image auf die Festplatte herunter. In Virtual Box lege ich also nun eine neue virtuelle Maschine an, vergebe einen entsprechenden Namen Virtual Box erkennt anhand des Namens nicht automatisch das Betriebssystem, deshalb ich an dieser Stelle Linux und ein anderes 64-bit- Betriebssystem auswähle. Bestätige mit weiter, vergebe nun entsprechend eine Rahmengröße. Ich lasse mit standardmäßig eine Festplatte anlegen, bestätige mit Erzeugen, Weiter, dynamisch, Erzeugen. Und das meiste ist nun korrekt eingestellt. Als nächstes sollte ich sicher stellen, dass ich sowohl Zugriff über das Internet habe als auch Zugriff auf die Maschine selbst. Das heißt, ein reiner Nut-Zugriff wird im Regelfall nicht reichen. Zunächst einmal muss ich sicher stellen, dass in den globalen Einstellungen eine Host-only-Netzwerkkarte zur Verfügung steht. Das heißt, Virtual Box teilt eine Netzwerkkarte mit der virtuellen Maschine und dem Betriebssystem. Ich ändere also nun die Einstellungen der virtuellen Maschine hier in dem Reiter Netzwerk ich sehe, dass ein Netzwerkadapter an NAT angeschlossen ist also entsprechend aus Netzwerk zugreifen kann, und stelle sicher, dass ein zusätzlicher Host-only-Adapter hier für Adapter 2 eingestellt ist. Ich bestätige an der Stelle mit OK insofern ich vorher in Massenspeicher unter dem Reiter der DVD das ISO-Image für Boot2Docker ausgewählt habe. Ich bestätige nun wirklich mit OK und starte die virtuelle Maschine. In dem Fall initialisiert sich der Kernel nun und alle Initialeneinstellungen werden von Boot2Docker automatisch vorgenommen. Um nun zu überprüfen, ob alles weitestgehend funktioniert, kann ich in der Kommandozeile von Boot2Docker mit docker pull und besipielsweise Ubuntu sicherstellen, dass mein Docker ein Zugriff auf das Internet hat und entsprechend ein Image in den Fall Ubuntu herunterladen kann. Man sieht nun, dass die jeweiligen Layern, die für die Ubuntu-Installation vorliegen, also für die verschiedenen Versionen automatische von Docker auf die Boot2Docker-Instanz heruntergeladen werden. In der aktuellen Konfiguration werden diese Daten vor allem im Arbeitsspeicher abgelegt. Sie haben nun also gesehen, wie schnell und einfach man an eine funktionierende Docker-Installation kommt, die zusätzlich auch wesentlich effizienter ist als klassische Installation in eine Linux-Distribution.

Virtualisierung mit Docker

Steigen Sie in die Container-Virtualisierung ein und entdecken Sie einfaches Prototyping neuer und unkomplizierte Skalierung bestehender Anwendungen.

3 Std. 36 min (36 Videos)
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Erscheinungsdatum:09.02.2015
Aktualisiert am:19.01.2016
Laufzeit:3 Std. 36 min (36 Videos)

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