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Photoshop-Filter: Weichzeichner

Bokeh-Effekte

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Mit dem Bokeh-Panel können Sie für realistisches Aufspreizen der Lichter in den unscharfen Bildbereichen sorgen. Die so erzielten Zerstreuungskreise lassen sich auch eindrucksvoll in andere Fotos einbauen.
06:15

Transkript

In diesem Film möchte ich Ihnen mal zeigen, was Sie mit dem Effekte-Panel so anstellen können. Und das Effekte-Panel, das finden Sie bei der Feld-Weichzeichnung, bei der IrIs-Weichzeichnung und bei der Tilt-Shift Weichzeichnung. Und das ermöglichst es Ihnen die Lichter aufzuspreizen. Das ist ein Effekt, den Sie auch in der Fotografie finden, wenn Sie sehr unscharfe Bereiche haben. Dann bleiben die Lichter nicht kleine Pünktchen, sondern werden große flächige Elemente, und fälschlicherweise wird das hier als Bokeh bezeichnet. Bokeh meint aber eigentlich die Qualität der Unschärfe. Das heißt, wenn Sie kreisrunde Elemente haben, im Hintergrund und der Hintergrund ruhig wirkt bei Ihrem verwendeten Objektiv, dann spricht man von einem schönen, einem guten Bokeh, aber gemeint ist eben hier in diesem Fall dieses Erzeugen der Zerstreuungskreise. Und das zeige ich Ihnen einfach mal. Ich aktiviere mal die Vorschau, und wenn wir hier jetzt mal das Ganze so weichgezeichnet lassen, vielleicht das Gesicht aussparen, also hier das Ganze auf null setzen. Hier dafür wieder ein Punkt und hier, so dass diese Bereiche wieder unscharf werden, dann kann ich jetzt die Bokeh-Licht erhöhen. Und so sieht das Ganze jetzt noch sehr unrealistisch aus, und erst in dem ich hier etwas Licht hinzufüge, kann ich diese Kreise hier hinten etwas zerstreuen. also die behalten in diesem Fall ihren Kontrast, und werden nicht so flau wie vorher. Das können Sie hier dann abstimmen bis hier große Bereiche überstrahlen, und das machen Sie am besten und der Sichtkontrolle ziehen zunächst mal nach rechts, bis das Ganze zu kräftig aussieht. Und dann gehen Sie wieder langsam zurück, bis Sie die gewünschte Aufhellung erhalten. Diesen Bereichen können Sie dann auch etwas Farbe hinzufügen, also etwas Farbvariation und die Sättigung verstärken mit diesem Regler. Das sehen Sie jetzt in diesem Beispiel nicht ganz so gut, ich zeige Ihnen das gleich noch einmal in einer anderen Anwendung. Da sehen Sie das besser was dieser Regler macht. Und hier können Sie festlegen welche Helligkeitsbereich als Licht gelten soll. Also ich mache das hier mal noch heller und zeige Ihnen hier mal grauen Regler nach rechts hier, dass da nur noch die hellsten Lichter hier davon betroffen sind von dieser Aufhellung, nämlich die im Hintergrund. Und so sollte das auch aussehen. Und dann würde ich jetzt hier wieder die Lichter zurückfahren. Dann erhalte ich jetzt hier eine recht realistische Aufspreizung der Lichte zumindest. Der Schärfe verlauft, der passt so natürlich noch nicht. Da könnte man noch bisschen dran herumpfeilen, aber die Aufspreizung der Lichter sorgt für ein wesentlich gefälligeren Bildeindruck. Und da können Sie einfach mal experimentieren wie es aussieht. Wenn Sie hier auch dunkle Bereiche mit ins Bild nehmen, das gibt teilweise recht interessante Effekte. Sie können auch dann auch den Weißregler mal nach links ziehen, und damit das Bild quasi, ja unfern und komplett verändern. Und dann können Sie nochmal probieren, ob die sich dann doch auswirkt, ja, in diesem Fall auch nicht zu guten. Da kann man schon einiges mitanstellen, und im Prinzip, gibt es da keine klaren Lichtschnüre, die ich jetzt Ihnen sagen könnte, dass bei jedem Bild die und die, und die Werte konkret stimmen und immer passen werden, sonder da müssen Sie wirklich ausprobieren. Das ist im Prinzip nur Stärke der Lichter, und dann machen Sie den Rest über die Helligkeitsbereiche. Und dann ziehen Sie zunächst mal die schwarzen Regler hin und her, dann sehen Sie ja direkt den Effekt. Und dann ziehen Sie mal den Weißregler hin und her, ja, und so können Sie das Ganze fein abstimmen. Was ich sehr mag an diesen Effekte-Panel ist, dass Sie damit sehr schnell farbige Überlagerung, Überstrahlung und Lightliks erzeugen können. Dazu lösche ich zunächst einmal dies Punkte wieder, in dem ich die nacheinander anklicke, und wieder die Rückschritt-Taste drücke, und das funktioniert besonders gut, wenn Sie hier mit Hornradien arbeiten. So ich aktiviere also mal diesen Punkt und erhöhe den Radius sehr kräftig. So dann sehen Sie hier schön, wir erhalten hier feine Lichtflecken. Auch hier kann ich dann versuchen unterschiedliche Varianten zu produzieren, in dem ich einfach den Helligkeitsbereich ändere. Und da such ich mir jetzt einfach was aus, was Schick aussieht, nicht ganz überstahlt vielleicht, und dann hätte man schon schöne Kreise erzeugt. Und Sie sehen wie sich das hier, abhängig von Helligkeitsbereich, deutlich ändert, wie sich das Ganze unterscheidet hier. Auf jeden Fall können Sie an verschiedenen Bildstellen unterschiedliche Zerstreuungskreise erzeugen. So das gefällt mir jetzt recht gut, und jetzt kann ich Ihnen nochmal zeigen, was diese Bokeh-Farbregler macht. Wenn ich den nach rechts ziehe, dann erhöhe die Farbvariation und die Sättigung der stark gesättigten Farben. Ja, und das Ganze sieht dann doch schon ganz cool aus. Und hier müssen Sie dann auch mal probieren mit welchem Radius das Ganze am besten aussieht. Ich möchte ein bisschen Variation hier erhalten, sagen wir mal so, und vielleicht dann doch nur in den helleren Bereichen. Und dann hätte ich hier so eine Art Light-Blick erzeugt beziehungsweise so eine Art Hintergrund-Bokeh, und das kann ich dann mal anwenden, und zum Beispiel hier, bei dem Bild anwenden. Also kopiere ich jetzt einfach mal die Ebene mit Command+A, Command+C und Command+V beziehungsweise auf Windows alles mit der Steuerungstaste ausgeführt, dann transformiere ich mir das Ganze hier auf die Bildgröße, bestätige das, und kann jetzt hier in verschiedenen Färbetönen herumprobieren. Also zum Beispiel mal Negativ multiplizieren, hätte ich dann solche Effekte. Sie können dann hier natürlich auch die Farben ändern, aber dazu kommen wir gleich. Wir schauen es nochmal an, wie weich es Licht aussieht, ja, das sieht dann aus wie Farbfeder an Stelle einer Überlagerung. In der Regel werden Sie hier mit Negativ multiplizieren arbeiten. Ja, und das Ganze lässt sich jetzt, wie gesagt, auch abstimmen, zum Beispiel mit einer Einstellungsebene von Typ Farbton/Sättigung. Erzeugen Sie dann hier eine Schnittmaske, so das sich diese nur noch auf diese Bokeh-Ebene auswirkt, und dann können Sie hier mal am Farbton Regler ziehen und schauen, ob dann nicht andere Farben besser zum Bild passen. Und muss sagen hier, wenn das hier unten gelb wird und hier oben orange, sieht das Ganze recht interessant aus. Ja, und das ist jetzt wirklich eine Einladung zum Experimentieren, denn hier sind die Möglichkeiten unbeschränkt. Sie haben gesehen, allein wie sich diese ganzen Lichtflecken verändert haben durch das Ändern der Bokeh-Stärke, durch das Ändern des Farbwertes, und das Ändern des Helligkeitsbereichs, so dass auch hier keine Vorhersage wirklich möglich ist, wie sich das bei den verschiedenen Bildern auswirkt. Auf jeden Fall, wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Entdecken und Ausprobieren dieser Möglichkeiten.

Photoshop-Filter: Weichzeichner

Sehen Sie, wie Sie mit den Weichzeichner-Filtern in Photoshop geringe Schärfentiefe simulieren, Bewegung durch Unschärfe darstellen oder Bilder grafisch und illustrativ stilisieren.

2 Std. 52 min (36 Videos)
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Erscheinungsdatum:29.06.2017

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