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Autodesk Inventor 2014 Grundkurs

Bohrungen durchführen

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Der Befehl Bohrung bietet eine Vielzahl an unterschiedlichen Varianten für die Durchführung einer Bohrung an. Für die Erstellung mehrerer Bohrungen in einem Schritt wird eine zweidimensionale Skizze mit mehreren Bohrungsmittelpunkten benötigt.
06:28

Transkript

Auf dem von uns zuvor erstellten Bauteil Matrizenadapter werden wir uns nun die unterschiedlichsten Optionen ansehen, wie wir Bohrungen erstellen können. Wenn wir mehrere Bohrungen in einem Schritt erstellen wollen, benötigen wir dafür eine 2D Skizze mit Bohrungsmittelpunkten. Erstellen wir an der Oberseite unseres Bauteils durch einen Linksklick auf die Fläche eine neue 2D Skizze. Zuerst müssen wir in dieser Skizze die beiden Ursprungsachsen projizieren. Hierfür verwenden wir dem Befehl Geometrie projizieren. In dem Ursprungsordner markieren wir die beiden entsprechenden Achsen, die X-Achse und die Y-Achse. Und mit Rechtsklick-OK können wir nun diesem Befehl beenden. In dieser Skizze platzieren wir nun vier Bohrungsmittelpunkte, welche wir anschließend durch Bemaßungen und Skizzenabhängigkeiten genau definieren. Wählen wir zuerst den Befehl Punkt aus der Werkzeuggruppe Zeichnen und platzieren wir hier vier Punkte in unserer Skizze. Bevor wir nun die Abstände zwischen den Punkten bemaßen, verwenden wir zuerst die Skizzenabhängigkeit Horizontal, um die beiden oberen Punkte zueinander horizontal auszurichten. Und genau dasselbe machen wir mit diesen beiden unteren Punkten. Anschließend verwenden wir die Skizzenabhängigkeit Vertikal, und richten die beiden linken Punkte vertikal zueinander aus, und auch die beiden rechten Punkte. Mit der Skizzenabhängigkeit Symmetrisch können wir unsere Bohrungsmittelpunkte zum Koordinaten-Nullpunkt ausrichten. Dafür klicken wir erst den linken oberen Punkt, danach den rechten oberen Punkt, und die Symmetrielinie ist die zuvor projizierte Y-Achse. Mit einem Rechtsklick-Neustart können wir das nun auch von oben nach unten symmetrisch ausrichten. Also klicken wir den oberen Punkt, den unteren Punkt, und als Symmetrielinie dient in diesem Fall die X-Achse. Nun müssen wir nur noch zwei Bemaßungen setzten, damit diese Skizze voll bestimmt ist. Bemaßen wir den Abstand zwischen den beiden Punkten in horizontaler Richtung mit 375 mm, und die vertikale Richtung mit 135 mm. Unsere Skizze ist nun voll bestimmt, also wechseln wir wieder zurück in den Bauteil-Modus und starten, über die Multi-Funktionsleiste, dem Befehl Bohrung. Sie sehen in diesem Fenster für das Bohrungswerkzeug haben wir sehr viele Optionen. Beginnen wir hier oben. Wir können grundsätzlich zylindrische Bohrungen erstellen, zylindrische Senkungen. Genau so können wir Anflachungen und konische Senkungen erstellen. Bei einer zylindrischen Bohrung können wir hier auf der rechten Seite den Bohrungsdurchmesser abändern. Genau so können wir hier unten definieren, ob unsere Bohrung durchs ganze Bauteil gehen soll, oder ob unsere Bohrung über einen Abstand mit einer Tiefe definiert werden soll, beispielsweise 15 mm. Hier im Zeichnungsfenster erhalten wir immer sehr rasch eine Voransicht für die von uns ausgewählten Bohrungsoptionen. Bei einer nicht durchgängigen Bohrung haben wir die Möglichkeit, den Bohrung Endpunkt von einem flachen Ver -lauf auf einen Spitzen Verlauf zu ändern. Das heißt, wird diese Bohrung mit einem Fräser oder klassisch mit einem Bohrer erstellt. Selbst den Flankenwinkel des Bohrers könnten wir ändern. Hier im unteren Bereich haben wir jetzt weitere Optionen für andere Bohrungstypen. Wählen wir hier die zweite Option. Über diese Option können wir Normbohrungen oder auch Normsenkungen erstellen. Ich wechsle oben auf die Option Zylindrische Senkung. Möchte diese Senkung gern durch das ganze Bauteil erstellen. Und nun müssen wir keine Normwerte für Senkungen auswendig wissen, sondern wir suchen uns einfach die gewünschte Schraube, die in diese Senkung passen soll. Bei der Norm wähle ich also die DIN, beim Schraubentyp nehmen wir eine Inbusschraube, und die Schraube soll eine Größe M6 haben. Und sie sehen hier oben werden automatisch Bohrungsdurchmesser, Durchmesser und Send Tiefe aus einer Norm Tabelle importiert. Als weitere Variante können wir hier direkt Gewindebohrung erstellen. Dazu wechsle ich oben auf die zylindrische Bohrung, und auch beim Gewinde können wir über die Norm unsere gewünschte Bearbeitung erstellen. Beim Gewindetyp wechsle ich auf ein ISO Metrisches Profil, die Größe beispielsweise M10, und hier auf der rechten Seite könnten wir noch definieren, dass das Gewinde über die volle Bohrungslänge, also über die Volle Tiefe, definiert werden soll. Genau so könnten wie zwischen Rechts- und Linksgewinde unterscheiden. Wenn sie mal ein Feingewinde erstellen möchten, haben wir hier die Möglichkeit, andere Steigungen für ein Gewinde einzustellen. Als letzte Option hier unten hätten wir noch die Möglichkeit, verjüngende Gewindebohrungen also konische Gewindebohrungen zu erstellen, welche eher einen Rohrleitungsbau üblich sind. Für unseren Matrizenadapter benötigen wir nun vier Zylinder Senkungen für M8 Inbusschrauben. Das heißt, wir wechseln hier wieder auf die Norm Bearbeitung, oben auf die Zylinder Senkung. Sie sehen, die Norm und auch den Schraubentyp hat sich Inventor gemerkt. Und wir müssen nur noch von M6 auf M8 wechseln, und mit OK diese Bearbeitung bestätigen. Was Sie auch sehen, dass unser Bohrungstyp auf allen vier Mittelpunkten der Skizze gleich platziert wird, d. h. alle Mittelpunkte der Skizze werden gefunden, und automatisch wird dasselbe Bohrungs- oder Senkungstyp erstellt.

Autodesk Inventor 2014 Grundkurs

Steigen Sie ein in die Welt der 3D-Konstruktion mit Autodesk Inventor und lernen Sie, wie Sie aus den modellierten Einzelteilen und Baugruppen normgerechte 2D-Zeichnungen erzeugen.

5 Std. 8 min (85 Videos)
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