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Calvinize V

Bodyshaping mit Distorsion

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Geht es darum, die Körperformen zu verändern, hilft der Filter Distorsion. Wie der Filter funktioniert und wie der Distorsionsfilter an einem Praxisbeispiel eingesetzt wird, sehen Sie in diesem Tutorial.

Transkript

Wenn es darum geht, die Körperform zu ändern, dann nutze ich neben dem Verflüssigen-Filter auch gern den Filter Distorsion. Und da gehen wir jetzt drauf ein, was dieser Filter macht beziehungsweise wie ich ihn dann in der Praxis einsetze. Der Filter Distorsion bringt alles im Bild mehr oder weniger nach innen beziehungsweise nach außen. Das ist so ähnlich wie der Wölben-Filter. Ich gehe da jetzt rein. Und den Filter findet man unter den Verzerrungsfiltern hier. Und da nehmen wir jetzt Distorsion. Dann seht ihr in der Vorschau, ich glaube seit CS5 oder seit CS6 sieht man auch hier optimal eine Live-Vorschau, was da im Bild passiert. Also er wölbt und er zieht quasi mehr oder weniger zusammen. Das sieht man hier an der Seite, an diesem Gitter. Leider hat dieser Filter keine weiteren Funktionen. Auf das ganze Bild angewandt sieht das meiner Meinung nach selten gut aus. Das erinnert mehr so an einen Spiegel, wo man in solchen Erlebnisparks vorne dransteht, wo man dann so verzerrt wird. Wenn man jetzt die Ebene aber dupliziert, und sich vielleicht vorher einen Bereich auswählt wie zum Beispiel jetzt hier den Hüftbereich oder vielleicht einen anderen Bereich, und dann in den dann kommt man da zu besseren Ergebnissen. Und das Tolle ist wirklich, dass man keine weiche Auswahlkante braucht. Jetzt kann ich also hier den Bereich aufblasen oder zusammenziehen, also je nachdem in welche Richtung ich gehen möchte, zum Beispiel hier so schwanger, zweiter, dritter, vierter, fünfter Monat, oder eben in die andere Richtung. Wir gehen mal hier in den Minuswert. Und dann könnte man das Becken dieser Dame etwas breiter machen. Ich hoffe die Nati, das Modell, wird mir hier verzeihen, dass ich das mit ihr machen werde. Also man muss direkt dazu sagen: Nötig ist hier gar nichts. Aber ich möchte jetzt im praktischen Teil einfach mal ein bisschen was zeigen, wie ich diesen Filter in verschiedenen Bereichen ansetze. So, dann gehen wir jetzt mal in die Praxis und ich werde dazu die Ebene duplizieren, und werde mir jetzt einfach verschiedene Bereiche der Person etwas größer machen und andere etwas kleiner. Und da fangen wir jetzt nochmal mit dem Beckenbereich an. Wie gesagt, nötig ist hier überhaupt nichts, aber ich werde es jetzt einfach mal an diesem Modell zeigen. Dazu fange ich an, dass ich eine Auswahl erstelle, ungefähr, fast doppelt so groß wie der Bereich, den ich verändern möchte. Da ist jetzt zwar noch eine Hand mit dran und so weiter, aber das wird man später nicht mehr erkennen. Wichtig ist, dass das Zentrum dieses Kreises dann ungefähr da ist, wo ich zusammenziehen möchte, also hier im Bereich des Bauches etwa. Vielleicht noch einen Tick höher. Dann gehen wir einfach mal auf den Filter Ich mache mir das Fenster sehr klein, dass ich ein bisschen eine Live-Vorschau habe. Und wichtig ist, dass man jetzt in den Pluswert geht. Und in der Regel, ein Erfahrungswert ist, dass ich nie über 20 gehe, meistens, wie gesagt, nur sehr dezent. Ich gehe jetzt hier auf etwa 15 Prozent. Das soll schon ausreichen, sie einfach etwas schlanker zu machen. Man sieht jetzt auch, dass die Ellbogen ein bisschen mitgegangen sind, aber das wird keinem Menschen auffallen. Ja, und ihr seht, das Ganze geht sehr schnell. Wir haben im Gegensatz zum Verflüssigen-Filter hier keine Wischspuren, keine verschwommenen Pixel. Und das Gleiche kann man natürlich auch in die andere Richtung machen. Das machen wir jetzt mal hier oben. Also ich bin ja auch ein Mann. Ich meine, alles ist gut, aber wir werden einfach mal ein bisschen nachhelfen. Also etwa doppelt so groß, wie der Bereich, den ihr verändern wollt. Das Zentrum schön dahin, was es betreffen soll. Und dann gehen wir in den Verzerrungsfilter nochmal rein, Distorsion. Und jetzt ist natürlich ganz wichtig, dass man nicht in den Pluswert geht, sonst wird es immer weniger, sondern wir gehen in den Minuswert. Und nicht übertreiben. Ja, maximal 20. Jetzt werden wir ausnahmsweise mal ein klein wenig übertreiben. Wir gehen mal auf 30. Und dann sehen wir schon die Veränderung. Dann nehme ich am besten diese Auswahl in der gleichen Größe und gehe nochmal, sie hat ja noch eine zweite Brust, da gehen wir jetzt mal dahin. Und wenn ihr den gleichen Filter mit den gleichen Einstellungen nochmal anwenden wollt, dann geht ihr einfach auf Filter, und dann findet ihr ganz oben unter dem Tastenkürzel Strg+F oder Command+F den letzten Filter mit den gleichen Einstellungen. Den wenden wir jetzt auch nochmal an. Und jetzt gilt es wieder, die Aufnahme zu beurteilen, ohne dass man einen Vorher/nachher-Vergleich klickt. Und dann entscheidet ihr, ob es eben gut ist oder nicht. Und dann könnt ihr gern Vorher/nachher klicken. Dann werdet ihr schon sehen das war jetzt schon eine extreme Korrektur, die definitiv nicht notwendig war, aber deutlich aufzeigt, wie toll dieser Filter arbeitet. Und wenn die Haare sich jetzt in der Form verändern, dann ist das hier in dem Fall nicht schlimm. Denn wenn die Brust größer wird, werden auch die Haare anders liegen. Also das passt alles so weit. Schwieriger wird es, wenn ihr Hintergründe habt, wo dann vielleicht ein Gartenzaun ist mit vielen Strukturen. Dann kann man diesen Filter eigentlich weniger anwenden. Und nochmal: Nicht zu oft Vorher/nachher klicken, sondern das Bild im Nachher-Vergleich beurteilen. Und dann werdet ihr sehen, dass ich vielleicht schon bei diesem Bild etwas gemacht habe. Wer weiß. Das wisst eigentlich nur ihr. Deswegen sollte man Vorher/nachher-Bilder auch nie der Person zeigen. Und das war ein bisschen zu diesem Filter Distorsion, der oft für viele noch nicht bekannt ist, und ein bisschen was zur praktischen Anwendung.

Calvinize V

Lassen Sie sich die 50 besten Tipps und Photoshop-Techniken von Calvin Hollywood rund um die Themen Body- und Porträtretusche, Looks, Lichteffekte, Farbspiele uvm. erklären.

6 Std. 57 min (50 Videos)
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