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Photoshop CS6: Retusche & Restaurierung

Bodyshaping

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In diesem Film lernen Sie, einen Körper so zu modellieren, dass Sie damit zu einer nahezu perfekten Figur kommen. Sie erfahren unterschiedliche Techniken und ihre Einsatzweise in diesem abschließenden Film.
09:55

Transkript

In diesem Film lernen Sie, wie Sie einen Körper gekonnt modellieren können, um zu einer nahezu perfekten Figur zu kommen. Ich zeige Ihnen die unterschiedlichen Techniken und ihre jeweilige Einsatzweise. Das ist also das Bild, ein Fashion-Bild dieses Models, und ich habe hier bestimmte Korrekturen nochzu machen. Ich denk mir, man kann hier immer noch etwas optimieren, auch wenn das Modell schon eine sehr, sehr gute Figur hat. Was mich z.B. an dem Bild hier stört ist, dass der Bereich des Rocks - der wirkt hier sehr voluminös und passt eigentlich gar nicht zu ihrer Figur. Der Fuß hier, der wirkt etwas gedrückt, weil die Aufnahmeposition hier im Halsbereich war, also die Höhe der Aufnahme. Ich denk mal ich war fast auf Augenhöhe, als ich das Model hier fotografiert habe. Da hätte ich noch etwas tiefer gehen können; und das sind alles Dinge, die kann ich hier in Photoshop noch anpassen. Den Fuß den hätte ich gerne, dass er hier etwas diagonaler nach oben verläuft und die Haarpracht, hier das Haarteil das angesteckt worden ist, das nimmt hier eigentlich fast schon genauso viel Platz ein, wie der Kopf oder die Gesichtsfläche hier des Models. Das möchte ich hier auch noch korrigieren. Und wie das fertige Ergebnis dann aussehen soll, das zeige ich Ihnen jetzt hier. Das Ganze ist also erheblich verschlankt hier vorne, das Haarteil ist sehr angelegt, der Fuß, der ist auch angehoben nochmal, etwas nach oben. Und der untere Fuß hier, der, auf dem sie steht, der ist in die Länge gezogen worden. Das sind alles so Dinge, die hier bei einem Fashion-Foto noch optimiert werden können. Und die Vorgehensweise hierzu, die zeige ich Ihnen jetzt. Als allererstes zoome ich hier etwas aus, weil ich brauche hier den unteren Rand meines Fotos, und dann mache ich mir eine Hintergrundkopie über Strg+J, bzw. Apfel+J, und schnappe mir hier oben das rechteckige Auswahlwerkzeug. Dann ziehe ich hier einfach mal von unten eine Auswahl auf, die so in der Mitte des Unterschenkels endet und lasse hier los, dann wird das ganze hier ausgewählt. Wichtig hierbei ist, wenn Sie so etwas strecken möchten, dass die weiche Kante hier 0 Pixel beträgt, also eine ganz harte Kante, wie mit der Schere ausgeschnitten, so muss das sein. Und über "Bearbeiten - Frei transformieren", über den Shortcut Strg+T, bzw. Apfel+T, da kommen Sie an die Transformierungsfunktion und da können Sie dann ganz einfach hier den Fuß etwas nach unten ziehen. So, denke ich, reicht es auch schon - allzu viel darf man hier nicht machen, sonst bekommen Sie hier Riesenfüße, das würde natürlich nicht mehr gut aussehen. Aber im direkten Vorher-Nachher-Vergleich sieht man, was diese kleine Streckung hier eigentlich ausmacht. Auch die Bildaufteilung hat sich jetzt hier komplett geändert. Vorher hatte ich ja hier unten viel, viel mehr Luft als oben und das führt auch dazu, dass sich der Betrachter zwar schon hier im Kopfbereich aufhält, aber dann hier unten, in dieser leeren Fläche, da hält er sich mindestens genauso oft auf, weil hier einfach so viel Platz ist und das Auge hier sucht und nichts findet. Und jetzt, wenn der Fuß hier aber nach unten gestreckt ist, dann habe ich hier auch sehr schöne Linien. Das Auge gleitet hier nach unten, gleitet vielleicht zur Tasche rüber, auch vielleicht zu dem Fuß und dann wieder nach oben. Und das war es im Prinzip. Aber die Action, die spielt sich jetzt hier wirklich im Zentrum ab und die leere Fläche unten, die lenkt nicht mehr ganz so stark ab. Schöner Nebeneffekt: Das Model wirkt natürlich auch gleich 10 cm größer. Diese Ebene hier - ich zoom mal wieder etwas näher ran - da schneide ich mir hier jetzt noch einige Teile aus. Ich möchte hier vorne am Rock noch etwas drehen. Das lege ich mir auf eine leere Ebene über Strg+J, bzw. Apfel+J, und über den Filter "Verflüssigen", da möchte ich jetzt hier einfach eine neue Kontur festlegen. Ich zoome hier noch etwas näher ran, so in etwa. Mit dem Nach-Links-Verschieben-Werkzeug und einem Radius von so 200, 300 Pixeln, da sorge ich jetzt hier also für eine neue Form und verleih dem Rock hier vorne so eine Biegung. Unten die Spitze, die lasse ich fast unangetastet, das gefällt mir ganz gut, dass es hier so rausfällt. Aber hier unten, da ziehe ich auf jeden Fall gehörig rein und verschaff mir hier einen Bogen. Das führt letztendlich dazu, dass das Ganze viel taillierter aussehen wird an dem Model. Das Model wirkt schlanker, obwohl ich an der Figur an sich nichts geändert habe. Aber ich habe einfach hier so einen Schwung reingebracht und finde ich von der Optik her eigentlich auch ganz schön. Der Schwung hier unten, der macht auch Sinn. Wenn man so schwungartig das Bein nach hinten reißt, fürs Bein-Foto, dann kann es schon mal sein, dass hier der Rock so ein bisschen nach vorne wegweht. Aber hier suggeriert er dem Betrachter: Das Model hat wirklich eine Taille von diesem Punkt zu diesem Punkt, ist also extrem schlank. Und hier würde der Oberschenkel laufen - der passt eigentlich ganz gut - und hier läuft eben der andere Oberschenkel runter. Um diese Teile noch etwas zu verstärken, kann, muss man aber nicht, kann man aber hier in dem Fall auch die Brust, bzw. das Oberteil hier, noch etwas verstärken. Auch da gehe ich jetzt einfach mal mit dem Verflüssigen-Tool hier nochmal drüber. Ich muss mir das hier unten aus der Ebene nochmal ausschneiden und lege das auf eine neue, leere Ebene. Und auch hier wähle ich dann wieder den Verflüssigen-Filter, zoome jetzt hier sehr nah ran, muss auch meine Pinselgröße hier ändern; und dann kann ich hier für etwas mehr Volumen sorgen. Es muss nicht viel sein, aber das verstärkt einfach nochmal den Unterschied von der Taille hier - ja, das merkt man doch schon sehr erheblich. Als letzte Verflüssigen-Korrektur möchte ich mir jetzt hier noch den Haarschmuck vornehmen. Auch dazu lege ich mir hier wieder diese Ebene neu an mit dem rechteckigen Auswahlwerkzeug und gehe dann wieder in den Verflüssigen-Filter, zoome hier wieder etwas näher ran, schnapp mir wieder mein geliebtes Nach-Links-Verschieben Werkzeug und hier gehe ich dann richtig kräftig rein, weil die Details, die bleiben hier alle relativ gut erhalten. Aber ich möchte es einfach sehr streng hier anlegen. Die zwei Federn hier unten - das finde ich ganz witzig - die dürfen gerne so bleiben und hier oben kann ich natürlich nichts stauchen, weil sonst mache ich hier diese Strukturen ganz platt. Aber so habe ich das schon mal ganz gut angelegt und jetzt sieht der Betrachter auch wieder mehr in das Gesicht des Models und nicht mehr auf diesen voluminösen Haarschmuck hier hinten. Zu guter Letzt möchte jetzt noch das Bein hier hinten korrigieren. Da nehme ich mir das Lasso-Werkzeug und schnappe mir hier einfach mal ganz großzügig diesen Bereich. Den werde ich mir auch wieder auf eine leere Ebene kopieren, das Ganze dann aber in ein Smart-Objekt umwandeln und auf diesem Smart-Objekt arbeite ich dann hier mit dem sogenannten Formgitter. Ich möchte hier nur etwas näher heranzoomen, dann kann man das auch besser erkennen, was das Formgitter hier eigentlich macht. Das Formgitter hat jetzt hier ein Raster, ein Gitternetz darübergelegt und jedes dieser Dreiecke, das kann ich jetzt positionieren und bewegen. Und ich pinne jetzt hier einfach mal so 2, 3 von diesen Eckpunkten hier fest und diese Eckpunkte kann ich jetzt, unabhängig voneinander, bewegen. Ich fange jetzt hier also einfach mal an und ziehe das Bein hier hoch. Jetzt hat es hier natürlich eine unnatürliche Biegung, also muss ich auch diesen Punkt anheben - und Sie sehen, das komplette Netz, das macht diese Bewegungen mit und so kann ich wirklich dieses Bein fotorealistisch hier einfach um ein paar Grad nach oben bewegen, per Hand. Dann schiebe ich das hier mit hoch. Sie sehen, sogar der Rock und die ganze Faltengebung wird hier mit beeinflusst, wenn Sie die Punkte entsprechend setzen. Und so schiebe ich nach und nach den Fuß in eine komplett andere Position. Ich kann ihn sogar hier etwas nach außen drehen und die Spitze noch etwas zurücknehmen. Das, denke ich, sieht auch ganz gut aus; und dann kann ich das Ganze hier mal bestätigen. Wenn man dann wieder auszoomt, dann sieht man, was man hier eigentlich gemacht hat. Also das Ganze ist hier fotorealistisch ergänzt worden. Alles, was jetzt noch nötig ist hier zu tun, wäre hier für einen weichen Übergang zu sorgen. Dazu lege ich mir hier einfach eine Maske an und pinsele mir dann hier bei reduzierter Deckkraft meine original Rockfalte wieder rein, sodass diese Linie nicht mehr auffällt und auch diese Kante hier, die habe ich somit sofort bereinigt. Und dann, denke ich, wird niemand auf der Welt mehr merken, dass dieser Fuß hier ursprünglich in einer anderen Position war. Ich habe den so richtig schön sanft durch dieses Formgitter hier nicht-destruktiv anheben können. Ich kann auch jeder Zeit auf dieses Formgitter wieder zurückgreifen. Sie sehen: Photoshop merkt sich alle Pins, die ich hier gesteckt habe. Das ist eine sehr, sehr schöne Möglichkeit, wenn Sie Körperteile bewegen wollen. Dasselbe würde natürlich hier mit dem Arm gehen; wenn Sie möchten, dass der Arm zwar vom Oberarm her diese Position behält, aber der andere Arm hier noch etwas gestreckter zum Kopf geht, dann können Sie das auf dieselbe Art und Weise gestalten. Also Sie sehen: Diese Art von Bodyshaping ist gar nicht so schwer, wie es auf den ersten Eindruck aussieht. Nutzen Sie das Verflüssigen-Werkzeug, um bestimmte Bildinhalte zu optimieren, und wenn Sie Bildbereiche bewegen möchten, oder Körperteile bewegen möchten, dann greifen Sie nicht-destruktiv auf das Formgitter zurück.

Photoshop CS6: Retusche & Restaurierung

Lernen Sie vielfältige Korrekturmöglichkeiten kennen und verschaffen Sie sich das notwendige Know-how, um Ihre Bilder mit Photoshop perfekt zu retuschieren oder zu restaurieren.

5 Std. 3 min (47 Videos)
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