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Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Bodenbild retuschieren und in Panorama einfügen

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Das fertig retuschierte Bodenbild muss man wieder in das Panorama einfügen. Sehen Sie hier, wie das mit Hilfe des Zusammenspiels von PTGui und Photoshop bewerkstelligt wird.

Transkript

Wir haben also nun mit PTGui ein Bodenbild aus dem sphärischen Panorama extrahiert, um jetzt hier die Marker, das Loch und noch die verbliebenen Stativbeine aus dem Bild zu entfernen. Ich mache mal einen Doppelklick und hole mir das mal in Photoshop rein. Und üblicherweise verwendet man dafür den Kopierstempel. Und man sieht jetzt hier, da gibt es ein bisschen einen Lichtschein, den werden wir mit Sicherheit verlieren, weil wir das aus den Umgebungsstücken des Parketts einfach reinstückeln müssen, so, ich gehe mal mit der Lupe ein bisschen rein in die Geschichte, jetzt gehts ein bisschen darum natürlich, dass wir das Ganze auch so angehen, dass das möglichst präzise bleibt. Ich mache mal Folgendes als erstes, ich gehe mal relativ kleinräumig hier vom Rand hin, und mache zunächst einmal die Marker und die Stativbeine weg, und drücke mal hier am Mac die Alt-Ctrl Taste, um den Pinsel ein bisschen kleiner zu machen, und ich nehme jetzt mal einige Paketecken weiter weg, und man sollte hier recht weit reinzoomen, weil hier muss man schon ziemlich genau arbeiten, weil wenn die Fugen nicht ganz astrein ausschauen, das fällt dann schon auf, ich mach das ruhig nochmal ein bisschen größer, zumindest um mal den ersten Ansatz für den Kopierstempel zu finden, dass das wirklich passt. Jetzt klicke ich hier mal hin, jetzt kann man immer noch rauszoomen, weil jetzt ist ja die Relation dazu okay, und hier kann ich jetzt ein bisschen weitermachen, und hier mal ein bisschen die Umgebung einfach säubern, so dass zumindest mal dort nur Parkett ist. Man sieht, dass das noch scheckig ist, da kümmern wir uns später drum. Und jetzt gehe ich mal hierhin, und zoome wieder ein bisschen ein, nehme mir mit der Alt-Taste diese Ecke her und schaue, dass ich die hier korrekt ausgerichtet kriege, da gehöre ich hierhin, bisschen mit der Space-Taste noch herumschieben, so, und dann machen wir hier schon --, tue ich schon mal was von dem Kreis so langsam anknabbern, ist das auch ganz praktisch, ein bisschen raus, und jetzt gehen wir mal hier hinten hin, Space-Taste, dann Ctrl+Space oder cmd+Space am Mac, und jetzt gehen wir mal hier weiter, und eliminieren einmal das Stativbein, das ist jetzt angenehm, weil das hier ein regelmäßiges Parkettmuster ist, es gibt ja auch sehr unregelmäßige Parkettmuster, hier nehme ich mal von der Seite ein bisschen was mit, so, das war einfach so langsam, weil das Ganze -- Hier sieht man noch so einen typischen Fehler, der dabei passieren kann, hier haben wir dann zum Beispiel das Problem, dass das nicht mehr genau zusammenläuft, jetzt geht es wieder. Und das Ganze noch von den anderen Seite hier, und das Wichtige ist einfach immer zum Ansetzen des Kopierstempels, sollte man schon relativ weit reinzoomen, dass das wirklich präzise ist, sonst pflanzt man auch einfach die Fehler fort, die man dann macht, dann kann man zum Malen ruhig ein bisschen grosszügiger werden, und hier ein bisschen aufmachen und man sieht, dass das ziemlich gut funktioniert. Und jetzt nehmen wir uns noch den Bereich hier her, da gehe ich mal von hier aus, man muss da mal ein bisschen ad-hoc arbeiten und Phantasie walten lassen, wie man da am ehesten klarkommt, und hier sind wir jetzt in der Nähe wieder von den Winkeln, das heißt, hier gehe ich jetzt mal wieder mit der Alt-Taste hierhin, und such mir da mal einen Ansatzpunkt und fange hier dann von der Seite aus an, das Ganze vollzumalen, und jetzt machen wir das noch hier, das ist jetzt ein bisschen heller als der Rest, da muss man ein bisschen aufpassen, so, dann ist das mal weg, man sieht hier zwar so leichte Dubletten, aber die fallen jetzt mal noch nicht wirklich auf, das werden wir später noch ausglätten, Und jetzt kann man das ruhig ein bisschen großzügig angehen, ich gehe jetzt mal ungefähr hier oben hin, das ist der Durchmesser von dem Ganzen, ich hab meistens so eine Strategie, also hier, wenn man so unterschiedliche Beleuchtungsverhältnisse hat, dann sollte man es von der Seite machen, wenn zum Beispiel Dinge sind, wie eine Wiese oder Steine, dann mache ich es eher von hier aus, auf die Gegenseite und von da aus auf der Seite, so dass die Distanzen zwischen Quelle hier und Ziel ein bisschen auseinander sind, dann fallen Dubletten nicht so auf, falls man welche produziert, und das ist meistens etwas leichter, dann zu vermeiden, dass man so doppelte Stellen im Bild hat, die sogenannten Dubletten. Jetzt nehmen wir mal diesen Winkel hier, und gehen mal zum Rand, das heißt, hier geht es jetzt sozusagen weiter, und von da aus werde ich jetzt mal hier das jetzt relativ großzügig einfach vollmalen, müssen da gleich gucken, ob diese Kanten da passen, aber an und für sich, dadurch dass diese Bildkugel mathematisch exakt ist, also wenn jetzt Fehler auftauchen, dann liegt das höchstens daran, dass das Parkett nicht ganz hundertprozentig regelmäßig verlegt ist, aber bei so alten Bauten ist das meistens ziemlich ordentlich gemacht, so, jetzt gucken wir mal, müssen wir dann hier gerade im unteren Bereich mal ein bisschen kontrollieren, so, jetzt zoome ich mal hier rein, ja, das passt ziemlich gut, da gibts ganz leichte Verschiebungen, aber die lasse ich jetzt mal gut sein, es geht mir jetzt auch darum, dass das Prinzip klar ist, wie das funktioniert. Jetzt sieht das noch ein bisschen scheckig aus, da gibts nur eine Möglichkeit, die ganz gut funktioniert, in den meisten Fällen. Wir werden das so ein bisschen ausglätten, das macht man ganz gerne eigentlich indem man den Kopierstempel mal relativ groß macht, die Härte auf null dreht, dass das ganz weich ist, und dann drehe ich die Deckkraft meistens auf ein Viertel herunter, 25%, Und jetzt suche ich mir so ein bisschen einen mittleren Ton, also man sieht jetzt hier, das ist so eine mittlere Tonwertigkeit, und wenn wir diese Belichtung hier so langsam sanft drüberwischen das werde ich jetzt mal versuchen, dann kriegen wir das relativ gut ausgeglättet, so, und ich gehe nämlich mal hier das Kreuz, und jetzt fahre ich hier in dem Bereich, wo das so ein bisschen scheckig ist, so dass man das da genau anpasst, so, so gehören wir da ungefähr hin, plus/minus -- So, und jetzt können wir, ich habe einmal da reingeklickt, jetzt ist sozusagen der Kopierstempel da verriegelt, und jetzt können wir das hier so einfach so ein bisschen ausglätten. So, jetzt übernimmt er da jetzt eigentlich nicht so viel, und dann kann man das eigentlich ganz schön kaschieren. So, das schaut auf jeden Fall schon ganz gut aus, und ich lass das jetzt mal gut sein an dieser Stelle, und schließe das Bild und speichere das. Und jetzt geht es eigentlich nur noch darum, das Bild wieder zurückzubekommen, ins Panorama, wie machen wir das? Der Weg ist genau umgekehrt, wie der, den wir gegangen sind, um das Bild aus dem PTGui rauszukriegen, das heißt, wir haben ein Rechteck aus einer Kugel genommen, beziehungsweise ein Stückchen von dieser Kugel als Rechteck ausgegeben, und jetzt werden wir dieses Rechteck einbauen in eine Kugelprojektion, und das ist eben genau der Weg retour, ich mache mal Folgendes, das geht ganz einfach, wir öffnen einfach dieses Bild alleine, mit PTGui, das sucht dann immer im gleichen Ordner, wenn er Bilddateien findet, egal welche, sagt er immer: Wollen Sie daraus ein Panorama bauen, nein, will ich nicht, nur das eine Bild. Wir haben jetzt hier ein rectilineares Bild, 90 mal 90 Grad entspricht immer einer Brennweite von 15,3 Millimeter, das lassen wir mal einfach so, das können wir mal einfach so direkt akzeptieren, und jetzt sehen wir hier, wir haben auch als Ausgabe standardmäßig ein rectilineares Bild, das wird standardmäßig mit 100 mal 100 Grad angegeben, das ist so eine Vorgabe, dadurch ist das Bild jetzt etwas kleiner, und jetzt werden wir mal die Perspektive umstellen, die Projektion, dafür müssen wir in den Advanced-Modus gehen, und ich speichere das auch jetzt schon mal hier, und sage mal Save Project as und das wird jetzt mal heißen Boden_retuschiert, so. Und jetzt brauchen wir nur auf den Advanced-Mode gehen, also von Simple zu Advanced, dann in die Panorama-Settings, dort geben wir jetzt als Ausgabe wieder ein, equirectangulares Bild ein, tippen dort 360 mal 180 Grad rein, und jetzt sehen wir dieses Bild, sozusagen als 15-mm-Weitwinkelbild in der Mitte eines sphärischen Panoramas, die Winkel sind null - null, das Ding steht exakt in der Mitte. So, und jetzt müssen wir nichts anderes machen, als in die Image Parameter zu gehen, und dieses eine Bild dahin zu drehen, wo es hingehört. indem wir nämlich bei Pitch wieder genau die - 90 Grad eingeben, die wir auch für die Extraktion verwendet haben, und jetzt steht das hier so dieses Bild, ich schiebe dieses Fenster auf die Seite, wir sehen jetzt hier den Panorama-Editor, und wenn wir kurz in die Bridge schauen, wo wir das Original haben, wo es eingefügt werden soll, dann sehen wir hier, das ist genauso passend wie hier, das deckt genau diesen Bereich ab, und jetzt müssen wir nichts anderes machen, als uns hier im letzten Tab bei Create Panorama wieder mit Set Optimum Size wieder genau die Größe einzustellen, die dem Ganzen zugrunde liegt, es kommt auch der gleiche Wert raus. Wir kontrollieren das mal, 14800, war das Original, und das ist auch hier so. So, gehen wir mal wieder zum PTGui zurück, speichern das, und was ich jetzt mache, ist relativ praktisch, ich gebe das Ding jetzt nicht als JPEG oder sonst was aus, wir wollen ja die Qualität behalten, sondern ich sage, das ist eine Photoshop-Datei, wir geben die wieder mit 16-Bit aus, und wir sagen, Individual Layers only, es gibt nur eine Ebene, weil nur ein einziges Bild drin ist, Image 0, und das wird gleich als Photoshop-Datei ausgegeben, und das, was hier kariert ist, wird auch gleich als Transparenz gegeben, das heißt, wir können das einfach dann über das andere Bild nahtlos drüberlegen. Ich speichere das, dann rendere ich das mal schnell, das geht total flott, weil es nur ein einziges Bild ist, und schließe das PTGui und hab jetzt hier den retuschierten Boden, und ich öffne mal hier das unretuschierte Bild im Photoshop, so, und jetzt brauche ich nichts anderes machen, als mit Platzieren und Einbetten den Boden hier hinzuzufügen, so. Und das schaut jetzt so aus, ich brauche das hier jetzt nur anhaken, das hier ist noch das Transformationsviereck vom Platzieren, hier muss man jetzt nur noch gucken, dass es richtig da reinpasst, Der setzt das in die Mitte des Fensters, auch wenn's nicht komplett ist, da muss man es kurz kontrollieren, aber wir können hier auch die Deckkraft kurz runterdrehen, und sehen jetzt hier wie genau das passt, so, ich schieb das mal wieder zurück, so, so, Enter, und mache jetzt Häkchen dran, und jetzt haben wir hier das Bodenbild eingefügt, und das ist jetzt auch wirklich nahtlos. Wir können das kontrollieren, indem ich jetzt ganz nah hier dran gehe, und sagen mal hier, mal Vorher/Nachher, es ist fast perfekt, es gibt ein paar ganz leichte Abweichungen, ich habe natürlich nicht besonders genau gearbeitet hier, auf dem eher kleinen Schirm, und jetzt haben wir im Prinzip das Ding fertig, wir können das jetzt mit cmd oder Strg+E einfach in den Untergrund sozusagen reinkleben, speichern das Ganze unter einem neuen Namen ab, und sagen einfach, zentrale_retuschiert. Wenn ich jetzt noch Deutsch könnte, wäre es noch ganz super, retuschiert, und ich sag mal, es bleibt ein TIFF, und speichere das mit den üblichen Optionen, ich mache meistens ein ZIP-TIFF, Fertig ist es! Das heißt, so funktioniert das mit PTGui, das heißt, wir entnehmen das Bild, machen ein sogenanntes Remapping von der equirectangularen Projektion auf die rectilineare Projektion ziehen, genau das Bodenquadrat raus, retuschieren es in Photoshop, remappen dieses Quadrat wieder zurück in die equirectangulare Projektion, und bauen die beiden Bilder in Photoshop einfach zu dem fertigen Produkt zusammen. Und das ist eine relativ gängige Methode, die auch mit PTGui und Photoshop alleine auskommt. Das ist eine Möglichkeit, die wir haben, die andere kommt im nächsten Clip.

Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Lernen Sie, wie Sie von einem einfachen Panorama zu einer kompletten Rundumsicht von 360 x 180° kommen. Sehen Sie die Vorbereitung, Aufnahme und Nachbearbeitung in PTGui.

5 Std. 54 min (46 Videos)
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