Panoramafotografie: HDR-Panoramen

Bodenbild optimieren

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Um das Bodenbild, das mit einer anderen Aufnahmegeometrie im Projekt steht, sauber einzufügen, muss man zunächst einige Kontrollpunkte per Hand einfügen und das Bild separat optimieren. Sobald das Bild grob an der richtigen Stelle liegt, greift die Automatik von PTGui und positioniert das Bodenbild perfekt.

Transkript

Das Bodenbild gehorcht wie gesagt nicht der Geometrie des schon fast fertigen Panoramas, das heißt PTGui tut sich jetzt auch sehr schwer rauszukriegen, wo denn da Kontrollpunkte sind, das heißt, die Mustererkennung tappt jetzt im Moment so ein bisschen im Dunkeln. Und um das zu umgehen, muss man PHGui zumindest wenn man einen Tipp geben, wo das Bild in etwa zu liegen hat und das macht man, indem man in den Controlpoint Editor geht und ruft sich mal dieses Bild auf, ich nehme die hellste Version, wo man da am besten was erkennen kann und jetzt nimmt man mal ein Nachbarbild und ich gehe jetzt mal hier auf 47, 44, das ist genau die entgegengesetzte Richtung, dann schauen wir mal hier, dass wir einfach diesen Blick nach vorne, zu dieser Stahlplatte da bekommen. Das schaut schon gut aus und das passt eigentlich gut zusammen und die minimale Anzahl an Kontrollpunkten, die man haben muss, damit zwei Bilder wirklich korrekt aneinander ausgerichtet werden können, ist einfach das theoretische Minimum, sind drei Punkte. Meistens macht man vier oder fünf, um dann das Ganze einfach aneinander auszurichten. Hier haben wir jetzt uns relativ leicht. Ich gehe mal hier ein bisschen mit der Lupe rein, bzw. mit dem Zoomauswahlmenü oder was am einfachsten ist, genau wie in Photoshop Command, oder Steuerung-Plus. Und jetzt suchen wir uns mal hier einen Punkt aus, zum Beispiel hier diese Ecke, die ist sehr markant. Also, wie gesagt, die Teile müssen auf dem Boden liegen, das muss unbedingt erkennbar sein. Und setzt suchen wir mal diese Ecke hier oben. Das ist ziemlich genau hier. Das ist mal das erste Punktpaar, dann haben wir hier hinten dieses Ding, wo diese Naht, diese markante Naht, die letzte Fuge bevor sie verschwindet. Das ist ziemlich genau hier. Das muss man einfach manuell machen und jetzt man sollte dafür sorgen, dass diese Punkte relativ weit auseinander liegen. Und jetzt haben wir hier zum Beispiel einen Punkt. Da ist dieser Kratzer. Die bewegen sich jetzt irgendwie gleich, aber dass das wird dann immer schlechter von der Distanz her. Wir haben zwar markanten Punkt. Da ist so eine rausgebissene Ecke und die setzen wir mal hier hin. Und jetzt guck mal da gibt's hier gibt's so ein ausgefressen Eck. Da ist was.Da sind so zwei Sprünge, die aneinander… Man kann das schön abzählen an den Rastern hier. Das sollte mal ziemlich genau hier sein, oder darf ich mich jetzt verzählt. Ah, es ist nicht, ist es ein Häuschen weiter. Das ist ungefähr hier. Sollen jetzt daneben noch irgendwas hier hinten, auf der anderen Seite, da ist der Punkt, dann heißt hier gibt es zwei dunkle… Das ist mal diese. So musste man… Ich nehme mal die Ecke von diesem… in der Nähe, wo das am genauesten geht. Das ist genau dieser Punkt hier. Es ist nicht ganz blöd, dass an mehreren Bildern zu machen, aber es reicht schon, wenn man einfach nur ein einziges nimmt. Ich habe jetzt hier 5 Punkte markiert. Ich gehe mal wieder raus, und jetzt haben wir mal einigermaßen passend so. So, speichere das Ganze jetzt geht es darum, eine spezielle Technik zu aktivieren, die dieses Bild nicht nur, wie alle anderen Bilder in den Dreiraum-Winkel platziert auf einer Kugel und ansonsten die Objektivverzerrung in Anschlag bringt, sondern hier geht's auch noch drum, dass Bild sozusagen frei im Raum zu drehen und zu skalieren und zu verzerren, weil das natürlich aus einer beliebigen Richtung kommen kann. Dafür muss man den Optimizer wechseln und einmal alle Parameter abdrehen, die Objektivcharakteristik verändern und dann hier für alle Bilder mit einem Doppelklick alles aktivieren. Nächster Doppelklick alles deaktivieren und so weiter, so dass hier nichts aktiviert ist, außer beim letzten Bild. Da gibt's die Dreiraumwinkel Yaw, Pitch, Roll und hier den sogenannten Viewpoint. Es müssen aber alle Controlpoints aktiviert sein. Und jetzt wird der große Teil des Panoramas in Ruhe gelassen, das heißt, es verändert sich überhaupt nicht, sondern nur dieses Bild wird bewegt, anhand der Kontrollpunkte, die hier existieren. Weil es sind nur die Bilder, nur zwischen 50 und 32, zwischen diesen beiden Bildern existieren welche. Und das reicht normalerweise, um PTGui zu sagen, wo dieses Bild jetzt ungefähr hinkommt. Dann können wir von da aus… Kann man dann meistens recht gut weiterarbeiten. Wenn das Bild nämlich einigermaßen gut sitzt, dann springt auch die Kontrollpunkterkennung an. Das Ergebnis schaut schon ziemlich gut aus. Ich sag mal okay. Und jetzt sieht man, aha, hier unten ist bis auf den schmalen Schlitz eigentlich schon ziemlich gut. So jetzt guck mal das an, wie das wirklich ausschaut und man kann sagen, das ist schon sehr-sehr Fine. So. So sieht das Ding jetzt aus und jetzt kann man hier noch ein bisschen nachhelfen, indem man einfach da noch mehr Kontrollpunkte setzt und auch noch vielleicht zwei oder drei Nachbarbilder mit ins Spiel bringt. Und dann wird die Genauigkeit sehr-sehr hoch. So wenn ich jetzt hier mal sage, wo mit der gedrückten Shift-Taste ein Viereck aufziehe, rechte Maustaste da drin generate control points, dann sieht man, dass die Mustererkennung sofort voll zuschlagen kann. Und da macht man gleich noch ein paar mehr, dadurch wird das Ergebnis natürlich noch immer besser und jetzt kann man auch schon Nachbarbilder mal ins Spiel bringen. Zum Beispiel hier sieht man, dass es diese Kante und… Manchmal muss man da noch eins anheften, aber das funktioniert auch schon Ad hoc. Das ist also ein relativ dankbares Muster. Hier da geht das ziemlich gut. Aber die Fliesen sind auch nicht alle ganz gleich sind auch nicht ganz super-genau verlegt, weil es ist natürlich einfach ein altes Gebäude. Und jetzt gehe ich mal hier 50 (unverständlich) Konstanz, 32, 35. Jetzt guck ich mal, was sich hier tut. Ja, das ist recht fine. So diese kleine Schlitz, hier den, würde ich fast sagen, den können wir eigentlich vergessen, weil es ist so wenig, das kann man später eigentlich retuschieren. Ich speichere das mal, und optimiere das noch mal. Und jetzt gibt es nach wie vor minimaler Ausreißer. Jetzt kann man im Prinzip nachdem es einigermaßen stabil das Ganze. Jetzt kann man ohne Probleme einfach wieder alle Parameter wieder aufdrehen und dann falls man noch mal optimieren möchte, dann kann man das ohne weiteres tun. So, Run Optimizer, das Gesamtergebnis wird sich jetzt nicht mehr verschlechtern. Man ist sich möglicherweise selber im Schatten gestanden, d.h. dieses Bild hier, was man am Boden reingefügt hat, das ist eventuell ganz leicht unterschiedlich belichtet und da ist es meistens nicht verkehrt, wenn man einfach noch mal auf Exposure HDR geht und dann hier sagt Optimize Now und lässt das einfach nochmal drüber laufen, um zu gucken, ob dann das Ergebnis besser wird da unten. Meistens ändert sich nämlich dann geringfügig und ja, hier, da war es ein bisschen dunkeler. aber das ist so weit draußen, das wird auch nichts mehr machen. Und jetzt kann man eigentlich ohne weiteres mal probieren, wie das jetzt ausschaut mit einem Probe-Rendering und dass wir das mal beurteilen können, auch wie groß die Fehlstelle am Boden ist. Wir können es dann im Prinzip noch ein bisschen perfektioniere, indem wir das zweite Bodenbild noch zur Hilfe nehmen, das entgegengesetzt aufgenommen ist. Aber ich glaube, da wissen wir jetzt, wie es geht und da schenken wir uns. Das ist so also so einfach zu retuschieren, das würde ich jetzt gar nicht mehr machen, das lohnt sich einfach nicht. Aber man sieht, dass der Boden wirklich perfekt eingestückelt wurde und dass das Stativ quasi weg ist. Vorher wurden ja schon die Beine und alles weg maskiert, d.h. hier kommt man weitgehend ohne Photoshop aus. Und ob man sich das hier wie gesagt, wenn man Photoshop jetzt gar nicht mehr starten möchte dann kann man sich das hier mit den zweiten Bodenbild, das entgegengesetzt aufgenommen ist kurz angucken. Hier stand Stativ für das Bodenbild hier, und für die andere Aufnahme steht also hier ungefähr unten und schaut darüber, das heißt diesen Bereich kriegen wir damit ganz sicher abgedeckt. Das lass ich jetzt aber mal bleiben und finde das an der Stelle mal ziemlich gut, dass das so gut geklappt hat und eigentlich auch sehr-sehr genau ist. Und, wie gesagt, die Ergebnisse vom Optimizer, wenn wir uns das nochmal kurz angucken, also einen Durchschnitt von 0,7 Pixtel bei 10000 Pixel-Breite und ein Ausreißer von 2,6, das ist sehr-sehr gut. Spricht auch für die präzise Einstellung des Panoramakopfs, denn hier spätestens äußert sich das, wenn man da Fehler gemacht hat.

Panoramafotografie: HDR-Panoramen

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4 Std. 3 min (40 Videos)
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Erscheinungsdatum:31.10.2016

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