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Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Bodenbild optimieren

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Nach einem separaten Optimierungsprozess für das Bodenbild sitzt dieses gut passend am Boden des Panoramas. Anschließend wird diese Positionierung noch perfektioniert.

Transkript

So, wir haben das Bodenbild jetzt vorbereitet, wir haben es importiert, maskiert und mit Kontrollpunktverbindungen versehen zu vier Nachbarbildern, das heißt einmal, die Grundvoraussetzungen sind da. Wir müssten allerdings noch ein paar Vorkehrungen treffen, damit PTGui das wirklich gut einbauen kann, weil wir dürfen nicht vergessen, das Programm hat im Moment keine Ahnung wo dieses Bild hingehört. Vor allen Dingen, weil es ja davon ausgeht, es gehorcht den gleichen optischen Gesetzen, wie die anderen 24 Bilder, dem ist aber nicht so, deswegen muss man ein paar Vorkehrungen treffen. Das eine ist, wir gehen einmal in den Panorama Editor rein und das Bild 24, das sitzt nach dem Import einfach -- das kann man hier auch in den Image Parameters sehen, ganz unten 0, 0, 0, das guckt einfach geradeaus, ganz banal. Und das müssen wir jetzt mal irgendwo hinschieben, dass wir ungefähr in der richtigen Ecke sind, so dass das PTGui auch ungefähr weiß, wo das Ding eigentlich hingehört. Und da gehe ich hier jetzt mal auf den Einzelbildmodus, dann kann ich hier praktisch die Nummern auswählen, und ich nehme mal das Bild 24. Und ich sehe jetzt hier, das ist die Seite wo der Stativkopf ist, das heißt, da gehört es eigentlich hin, so, und jetzt kann man hier mal ein bisschen gucken, dass man die Marker so ein bisschen übereinander bringt. So, und da muss man es ein bisschen rüberschieben, also ich setzte jetzt mal diesen beiden Marker da links neben meiner Zeigehand ein bisschen übereinander. Und ungefähr in dieser Gegend sollte das eigentlich sein, noch ein bisschen runterziehen, man kann es auch eventuell ein bisschen drehen mit der rechten Maustaste, aber es sitzt mal ungefähr da, wo es hin soll. Man kann das noch ein bisschen kontrollieren, beziehungsweise verfeinern, wenn man es hier noch im Detail Viewer anschaut, aber im Prinzip passt das mal, das ist schon die richtige Ecke hier. Das passt auch schon ganz -- es sitzt einmal ungefähr da wo es hin soll. Und das ist eigentlich eine ganz gute Voraussetzung, dass er einfach schon mal weiß, wo geht die Reise eigentlich hin. Das werde ich jetzt einmal schließen, das auch und jetzt müssen wir noch ein paar mathematische Voraussetzungen treffen, damit das auch funktioniert, und zwar findet das im Optimizer statt. Wir müssen, damit dieses Bild -- es geht ja darum, dass schon perfekt montierte Panorama, oder nahezu perfekt montierte Panorama, jetzt nicht mehr in seiner Montagegenauigkeit zu gefährden, da geht es einmal drum, dass man diese ganzen Parameter hier abdreht, die sollen nicht mehr optimiert werden, gleichzeitig sollen auch die anderen Bilder alle an Ort und Stelle bleiben, das heißt, die Optimierung für die horizontale Richtung, die Neigung und auch den Camera Roll, das drehen wir mal ab, ein Doppelklick markiert die ganze Spalte, da noch ein Doppelklick macht alle Häkchen aus, Doppelklick, Doppelklick, Doppelklick, Doppelklick. So, die Bilder sind alle inaktiv und jetzt wir nur der Winkel und der sogenannte View Point verändert, und zwar nur für das neu hinzugefügte Bodenbild, das nicht vom Stativ stammt. Der View Point ist Folgendes, wenn ich in die Image Parameters gehe, dann befinden die sich in den letzten fünf Spalten, und zwar kann ich mit Pan und Tilt die senkrechte Bewegung und die waagerechte Bewegung, also waagerecht ist Pan und die Senkrechte ist Tilt, in der Panoramakugel bestimmen, das heißt, das ist der die Beiden markierenden Platz, wo dieses Stück eingebaut wird, und dann X, Y und Z bestimmen dann, wie das Bild an dieser Stelle im Raum gedreht wird, so dass es passt. Und wenn wir das hier bei den Optimierungs-Parametern eingegeben haben, Kontrollpunkte sollten von allen benutzt werden, obwohl natürlich nur die von 24 mit den Nachbarbildern wichtig sind, das heißt, es wird nur dieses Bild alleine betrachtet. Wenn wir das haben, also Bilder mal mit Kontrollpunkten versehen, dann mal ungefähr an die richtige Stelle geschoben, und dann nur dieses Bild alleine optimieren mit seinen geometrischen Parametern, Yaw, Pitch und Roll, zusätzlich der View Point, der das Ding an Ort und Stelle dann einfach noch beweglich macht und dann kann man das Ding mal optimieren und gucken was da rauskommt. Und wenn da nichts wesentliches Anderes rauskommt als vorher, dann hat die Geschichte gut funktioniert. Wenn jetzt da zum Beispiel exorbitante Fehler drin sind, dann kann es sein, dass das Bild zum Beispiel einfach noch in der Mitte gestanden ist und PTGui sich nicht auskennt, was er mit dem Ding machen soll. Und das kann man meistens durch das Runterschieben zum Boden reparieren, und ansonsten hat man sich vielleicht auch bei den Markern vertan. Ein Grund, warum die bei mir Nummern haben, weil das einfach mit dieser Methode super funktioniert, da kann man sich eigentlich relativ schwer vertun, sage ich mal OK, jetzt gucke ich mir das an, und es sollte hier unten alles dicht sein. Und ob das wirklich gut gepasst hat, das gucken wir uns jetzt einmal an im Detail Viewer, indem wir nach unten gucken, ich mache den jetzt auch mal ein bisschen größer, damit wir das etwas besser sehen können, und wir schauen uns mal das Parkettmuster an. Das habe ich ganz absichtlich gewählt, weil das nämlich auch ein Boden ist, bei dem eigentlich nicht wirklich Lügen kann. Und man sieht jetzt, dass das Parkettmuster eigentlich perfekt passt, ohne irgendwelche Bruchstellen. Ja, und das ist eigentlich im Prinzip das Einbauen eines Bodenbildes, und da fehlt jetzt eigentlich nur noch ein allerletzter Schritt, nachdem diese Optimierung gepasst hat, jetzt kann man im Prinzip auch noch mal theoretisch alles gemeinsam optimieren, indem man noch mal alle Parameter für alle Bilder aufmacht. Indem man hier zum Beispiel Field of View und so weiter, das alles noch mal anhakt, und hier alles aufmacht und da und da, und hier den View Point natürlich auch lässt, und speichert sicherheitshalber mal, falls das in die Hose geht. Und dann kann man das jetzt noch mal nachoptimieren das Ganze. Im letzten Schritt geht es jetzt eigentlich nur noch drum, dann das Bodenbild auszutauschen gegen die Version ohne Marker.

Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Lernen Sie, wie Sie von einem einfachen Panorama zu einer kompletten Rundumsicht von 360 x 180° kommen. Sehen Sie die Vorbereitung, Aufnahme und Nachbearbeitung in PTGui.

5 Std. 54 min (46 Videos)
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