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Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Bodenbild: Kontrollpunkte setzen

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Da das Bodenbild eine andere Aufnahmegeometrie hat als der Rest der Einzelbilder, kann es in der Regel nicht automatisch in das Panorama eingebaut werden. In diesem Video werden dafür zunächst manuell Kontrollpunkte gesetzt.

Transkript

In diesem Clip geht es jetzt darum, dass wir dieses Bild mit den anderen verbinden. Das heißt, wir müssen jetzt sozusagen Kontrollpunkte zwischen diesem Bild und dem Rest des schon fertigen Panoramas finden. Das ist der Grund warum ich eben hier auch diese Marker reingesetzt habe, die eben auch noch nummeriert sind, und das ist also ein ganz geniales Hilfsmittel für solche Sachen, ansonsten müsste ich nämlich hier suchen, wo ist jetzt dieses Parkettstück mit diesem Kratzer oder wo ist diese Stelle. Und das kann relativ schnell ziemlich unübersichtlich werden, und wenn ich jetzt hier diese Marker habe, eine Möglichkeit ist auch die mit Farben zu versehen, die auffällig sind. Also, ich habe da schon Holzspielzeug mal verwendet für diese Geschichte, so kleine Bauklötze, die haben auch ganz gut funktioniert, bis ich mir die mal habe machen lassen. Dominosteine gehen auch ganz gut für solche Geschichten. Also da sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt, es geht nur einfach darum, dass man im Idealfall sechs Marker hat, das heißt, immer zwischen den Stativbeinen und bei den Stativbeinen, um praktisch das Standdreieck des Stativs zu markieren. Und das hilft also sehr bei dieser ganzen Geschichte. Und worum es jetzt geht, ist diese Kontrollpunkte zu setzen. Wir könnten jetzt theoretisch sagen, man könnte einfach Kontrollpunkte -- Generate Control Points und dann versucht er das irgendwie einzubauen, nur meistens ist das so verzogen das Bild, dass er immer ein bisschen Starthilfe braucht für diese Geschichten. Also sagen wir mal in 10% der Fälle wird dieses Bild sofort gleich richtig eingebaut. Es funktioniert vor allen Dingen dann immer ein bisschen schleppend und hat manuelle Starthilfe nötig, wenn wir Boden haben, der in irgendeiner Form spiegelt. Weil hier sitzen jetzt die Spiegelungen von den Lampen, die sitzen woanders als beim Originalbild, oder wenn man glänzende Marmorplatten hat, dann hat man den gleichen Effekt, dann muss man das immer ein bisschen händisch regeln, und die ersten paar Kontrollpunkte setzen, und sechs Pärchen ist noch nicht so schlimm. Meistens ist es vollkommen ausreichend, wenn wir dieses Bodenbild, und ich setze das jetzt hier mal auf die rechte Seite, mit einem der Bilder, die nach unten schauen, annageln und ich mache das je nachdem wie viel ich von denen hier sehen kann, bei zwei oder bei drei, da hängt es in erster Linie mal davon ab wie viele Punkte sehe ich, drei brauche ich nämlich mindestens, und hier können wir mal gucken, wie wir damit tun. So, hier sehe ich einmal zwei. Wir können übrigens hier auch manuell Kontrollpunkte setzen, die hier von der Maskierung abgedeckt sind, das geht ohne Weiteres. Schauen wir mal, was der für eine Nummer hat, das ist die Nummer 6, das ist auf der Seite, wo der schwarze Schaltkasten ist, das heißt, das sollte mal diese Nummer sein. Man findet die dann relativ leicht. So, das ist einmal die Nummer 6, dann ist das, das Teil hier, das ist die Nummer 2 und die sitzt hier, und dann haben wir dieses Teil, das ist die Nummer 5, das muss der hier sein. Und es reichen im Prinzip drei Stück für diese ganze Geschichte. Das heißt, das wäre jetzt mal das Erste, wir haben noch einen Plan B, falls das nicht reichen sollte, können wir dann nämlich auch noch aus dem Lightroom uns die Bilder holen, die senkrecht nach unten auf den Stativkopf gerichtet sind. Weil bei denen sieht man normalerweise nämlich fünf Stück von denen, dann geht das eigentlich sogar fast noch ein bisschen schneller, aber wir haben halt einfach zwei Bilder mehr im Spiel, und die wir natürlich dann auch berechnen müssen. Jetzt gehe ich mal hier auf das Bild Nummer 20, wir sehen hier auch drei Stück. Wir haben hier die Holzwand, da haben wir die Holzwand. Wir können diese Pfeile benutzen, um die Bilder einfach umzudrehen, dann ist das etwas anschaulicher, das sind nämlich diese drei hier. Das ist das hier, Nummer 1, so, und dann haben wir hier die Nummer 1, dann haben wir hier, den dazwischen, das ist die Nummer 5, das ist hier, und immer der Punkt in der Mitte, ist eigentlich immer der Marker, der muss halt irgendwie schon relativ klein sein, gut zu erkennen, und dann haben wir hier -- dass ist jetzt leicht, und hier sieht man sogar, Sie haben gerade den Fortschrittsbalken gesehen, es versucht schon die Mustererkennung anzuwerfen. Das funktioniert allerdings am Anfang meistens noch nicht so gut, sondern erst wenn er das erste Mal optimiert hat, und weiß, wo dieses Ding ungefähr liegt. Das ist ja im Moment noch nicht wirklich eingepasst. Jetzt gehe ich mal hier noch rüber, ich suche mir mal noch was raus, wo ich drei Punkte sehe, da ist die Holzwand auf der Seite, und dann kippe ich das mal auf 90 Grad, so, dann haben wir diese Drei, das ist 1,2,3. So, das ist der hier, das ist die Nummer 1. Wenn man sich da vertut, bekommt man relativ heftige Fehler dann, aber das lernt man dann relativ schnell. So, und dann haben wir hier noch den bei dem Fuß, das ist der hier, und das würde ich sagen, das sollten wir mal fast schon so lassen und mal probieren, ob das funktioniert. So, das ist jetzt das manuelle Kontrollpunkt setzen für diese Geschichte. Ich würde mal sagen, ich habe jetzt 2,3, ich nehme mal noch eines dazu, da sind nur zwei, das geht nicht, da sind -- nee, da unten war es, ah, da ist auch noch eines. nehmen wir noch eines was so schräg ist, das ist die Nummer 5 vor dem Holz, das müsste diese hier sein, ja das ist sie. Man bekommt dann irgendwann auch ein Gefühl dafür, wie diese Sachen im Raum liegen, also das schaut jetzt hier ein bisschen locker aus, was ich so mache, aber da ist natürlich viel Übung dabei das darf ich nicht ganz verheimlichen. Und dann haben wir hier unten noch die Nummer 2, das sollte der hier sein. Also, man muss sich einfach vorstellen, wie die Dinger im Raum liegen. Ich speichere das mal ab. Und jetzt haben wir dieses Bodenbild insgesamt mit vier anderen Bildern zusammengehängt, mit der theoretischen Minimalanzahl von drei Punkten. Wie gesagt, mit dem Bild senkrecht runter zum Stativ, können wir das mit zwei Bildern abhandeln, weil wir dort praktisch immer fünf von den sechs Punkten sehen, es ist nur meistens einer vom Stativarm verdeckt, wenn man das richtig macht. Und wichtig ist nur, dass man hier durchschauen kann, das geht dann natürlich jetzt nur mit diesem Novoflex-Kopf, oder mit irgendeinem, der hier schon dann zu Ende ist, wo nur nach hinten eine Abschattung vom Boden stattfindet sonst brauchen wir ein paar mehr Bilder. Also, es gibt schon die Möglichkeit -- immer ein Kompromiss, mehr Bilder weniger Arbeit, aber dafür natürlich längere Wartezeit beim Rechnen, weil einfach mehr Daten im Spiel sind. Also, das sollte mal reichen. Ich drehe das mal wieder richtig rum, und jetzt haben wir hier für dieses Bodenbild jetzt einfach hier verschiedene Ankerpunkte gesetzt, für die Nachbarbilder. So, ich speichere das mal. Und, wir haben jetzt gesehen, wie man auch manuelle Kontrollpunkte setzt, also hier mit diesem netten Hilfsmittel, dieser Marker am Boden, kann man da also relativ viel erreichen.

Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Lernen Sie, wie Sie von einem einfachen Panorama zu einer kompletten Rundumsicht von 360 x 180° kommen. Sehen Sie die Vorbereitung, Aufnahme und Nachbearbeitung in PTGui.

5 Std. 54 min (46 Videos)
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