Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

Bodenbild einbauen

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Um das Stativ und den Panoramakopf aus dem Blick nach unten zu entfernen, können Sie ein schräg von der Seite aufgenommenes Bild ins Panorama einmontieren. Sehen Sie hier, wie Sie so ein Bodenbild importieren, einstellen und zunächst grob platzieren.

Transkript

Bevor wir an die Fertigstellung dieses Panoramas gehen, schauen wir uns noch an, wie wir das Loch am Boden reparieren. Ich gehe mal hier nochmal den Detail Viewer und zoome ein bisschen raus, das heißt also, dieser Teil des Bodens, den könnte man retuschieren, das ist die aufnahmetechnisch einfachste Lösung, er folgt aber mehr Nachbearbeitung, umgekehrt, wenn wir das hier schon erledigen, sparen wir uns die Nachbearbeitung. Ist in der Regel, wenn ein solches Bodenbild existiert und mit aufgenommen wurde, ist die Arbeit hier mehr, als das später mit Hilfsprogramm, wie "unverständlich" und dann mit Photoshop als Retusche-Werkzeug zu erledigen, hier wesentlich weniger. Das werden wir jetzt mal versuchen und ich baue zunächst einmal dieses Bodenbild ins Projekt ein. Wie erinnern uns, dass wir das ja noch außen vorgelassen haben. Ich gehe mal hier in den Tab "Source Images" und füge jetzt einfach noch Bilder hinzu, und zwar indem ich jetzt hier mal mir anschaue, welche Bilder hätte ich da gerne, das sind hier meine TIFFs, und das hier brauche ich nicht, aber ich brauche diese Bild. Man sieht jetzt hier, da ist der Stativkopf nicht in der Mitte, sondern ist er schräg von der Seite auf den Bereich fotografiert, also ich mache mal das ein bisschen größer hier, das es ungefähr hier, da ist das Stativ gestanden. Und diesen Bereich werden wir jetzt da mal einbauen und ich nehme mal diese drei Bilder, man kann das per Drag and Drop machen, ich mache es jetzt einmal hier von PTGui aus, einfach über "Add Images" und das sind die letzten drei TIFFs, die ich hier habe, einmal dieses, ich kontrolliere das nochmal kurz mit der Vorschau, sind natürlich auch drei, genauso mit HTR aufgenommen, als Brackets natürlich, die sitzen jetzt ganz am Schluss der Geschichte, hier sind die jetzt. Ganz wichtig, bevor es weitergeht, hier werde ich jetzt nicht gefragt, ob das auch mit drei Belichtungsstufen aufgenommen ist, sondern das muss ich manuell machen, das findet in den "Image Parameters" statt und dort gibt es eine Spalte Namens "Link", die ist immer automatisch so gefüllt, dass das erste Bild von einem dreier Bracket nicht markiert ist als Link, die nächsten Beiden. Das heißt, es wird immer auf das nächst obere verlinkt, hier ist keins, die unteren Beiden wieder und so weiter und so weiter und so weiter. Und jetzt fahre ich ganz mal an den Schluss und dort sieht man, eben jetzt hier das sind die Bilder, auch natürlich mit Masken, wie man hier sehen kann, das sind die letzten drei Bilder von dem Kernpanorama, wie man das mal so nennen mag, und hier geht es jetzt darum, dann Haken hinzusetzen und hier einen Haken hinzusetzen, und dann habe ich ja schon gesagt, dass PTGui es relativ gerne hat, wenn man ihm schon paar Vorgaben macht. Das heißt, wir Solen jetzt mal schauen, dass wir dieses Bild innerhalb des Panoramas schon mal so ungefähr an die richtige Stelle schieben. Das wird natürlich nicht passen, weil es von der Seite und damit vom Stativ aus aufgenommen ist, aber zumindest sitzt es schon mal ungefähr in der gleichen Ecke. So, dafür gibt es in diesem Panorama-Editor ein relativ nützliches Werkzeug, wir sehen jetzt hier alle Bilder, und man kann hier auf eine Einzelbild-Manipulation umschalten, und jetzt sieht man hier die einzelnen Bilder und ich kann jetzt hier mal bei 29 das neue Bild nehmen und das kann ich jetzt einfach nach unten schieben. Man sieht jetzt, wie das in der Kugel verschoben wird. Was kann man jetzt grob platzieren, zum Beispiel das geht recht gut mit der Tür hier, ich schiebe das mal ganz nach links. Da haben wir jetzt dieses Schwarz-Weiß-Bild, was da an der Wand hängt, jetzt passt das mal ungefähr, ganz genau geht es natürlich nicht, man sieht jetzt hier den Fuß der Treppe, der sitzt ganz woanders, als der Fuß der Säule. Das heißt, das passt natürlich noch nicht, weil das Ding natürlich perspektivisch komplett verzogen ist, aber es sitzt schon mal ungefähr in der richtigen Ecke. So und jetzt muss man PTGui in der Regel sagen, wo das ungefähr hingehört und dazu sucht man sich ein Bild aus, bei den Control-Points, ich nehme jetzt mal hier auf der rechten Seite dieses Bild hier, was jetzt neu eingefügt werden soll, und dann nehme ich mir eines von der Dreien, die hier in der gleichen Gegend sind, und zwar da ist jetzt mal die Tür auf dem Kopf, dann nehmen wir mal dieses hier beziehungsweise dieses hier, das ist wahrscheinlich ein bisschen besser, das ist die Stufe, hier ist auch die Stufe, da ist die Säule. Ja, eins von den Beiden kann man nehmen oder wir machen es anders rum, das geht auch, wir nehmen dieses Bild hier, da ist die Tür auf dem Kopf und wir drehen das einfach hier mit diesen kleinen, grünen Pfeilen, wir können das nämlich einfach in beliebige Richtungen drehen. So und jetzt haben wir ungefähr die gleiche Ecke, das heißt, es geht um diesen Bereich. Man sieht da auch schon so ein paar Details, die da jetzt ganz gut herauskommen. Und jetzt sollte man ein bissel einzoomen und man muss PTGui jetzt einmal drei, vier Kontrollpunkte vorgeben, weil das Muster ist relativ regelmäßig, er wird sich da vertun, was noch hinzukommt, dadurch, dass wir uns hier leicht bewegt haben, sind hier zum Beispiel Reflexe am Boden ein bisschen anders, das heißt, auch die Helligkeiten der einzelnen Lampen verändern sich. Man beachtet diesen Bildreflex im Bezug zu der Säule und diesen Reflex im Bezug zu der Säule oder diesen und diesen, die verschieben sich einfach, wenn man natürlich den Standpunkt verschiebt. Das müssen wir uns jetzt noch kurz angucken und hier drehe ich jetzt einmal noch den Teil weg von diesem Bild, der uns nicht interessiert. Ganz wichtig ist nämlich für dieses Verfahren, was jetzt kommt, das ist die Viewpoint Correction, das heißt, hier werden die Bilder nicht nur innerhalb einer Kugel platziert, sondern die können an Ort und Stelle auch noch in andere Raumrichtungen verkippt werden. Ganz wichtig ist, das funktioniert nur mit flachen Bildteilen. Das heißt, hier müssen wir jetzt mal alles ausmaskieren, was hier nicht Boden ist beziehungsweise was einfach bereichmäßig gar nicht in die Gegend gehört, die uns interessiert. So, da gehe ich mal her und gehe mal in den Markierungsstab und hier auf die Nummer 29, das Bild ist jetzt gelinkt, das heißt, was ich jetzt hier ausmaskiere gilt dann auch für alle drei Bilder, und ich mache mal hie einen Bogen in Rot, Shift-Taste drücken, sodass man hier das gleich alles mit so ein paar geraden Linien machen kann und ich gehe mal hier ganz großzügig her und mache mal alles weg und dann nehme ich den einmal und kippe außenrum alles mit Rot voll, das heißt, das ist der Bereich, der überhaupt für diese Bodenmontage in Frage kommt, weil ich nur dort wirklich flach bin und diese Fläche so verdrehen und verkippen kann, dass sie dann in die Kugel eingebaut wird mit den Wölbungen, die PTGui eben schon für den Rest des Panoramas zusammengerechnet hat. Man sollte das jetzt hier mal speichern an der Stelle, also das ist jetzt also eine grobe Vorpositionierung, das können wir auch hier schon ganz gut sehen, das sitzt jetzt hier noch ein bisschen in der Ecke, das heißt, jetzt passt es noch nicht so ganz, aber das werden wir dann sehen, es sind zumindest hier keine störenden Bildteile, weil da hier ist dieser Flecke, den wir da, jetzt sozusagen, gleich bearbeiten werden, der geht hier weiter bis dahin, aber die sitzt noch nicht genau in der Mitte, das werden wir aber dann noch im Detail anschauen, das wird sich dann relativ schnell regeln, sobald da die ersten Kontrollpunkte drin sind.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

Lernen Sie, wie Sie aus einzelnen Panoramen eine interaktive, klickbare Besichtigungs-Tour für die Präsentation im Web erstellen.

8 Std. 49 min (75 Videos)
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