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Photoshop CC Grundkurs

Blendmodi

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Die Verwendung von Blendmodi ermöglicht es, mehrere Ebenen miteinander zusammenzurechnen. In Photoshop steht eine große Anzahl von unterschiedlichen Blendmodi zur Verfügung.

Transkript

Ebenen kann man ja mithilfe des Deckkraftreglers miteinander zusammen rechnen. Ich nehme hier jetzt einfach einmal diese Ebene und ziehe sie hier rüber, lasse sie mit der Shift-Taste los und nehme hier die Deckkraft einfach einmal zurück. Und so wird einfach die obere Ebene etwas weniger deckend und rechnet sich mit der unteren Ebene zusammen. Es gibt jetzt aber noch eine weitere Möglichkeit, wie ich Ebenen zusammen rechnen kann, und zwar hier, über die "Blendmodi", indem ich z.B. sage, "Multiplizieren". Und wie funktionieren diese Blendmodi? Das schauen wir uns in diesem Video jetzt an. Ich erstelle hier jetzt einmal eine neue Ebene drüber und nenne diese jetzt einfach einmal Testebene. Und die Ebene 1, die schon ich schon auf "Multiplizieren" gestellt habe, blende ich einmal aus. Und auf der Testebene erstelle ich mir jetzt, in einem Rechteck, einen Verlauf und zwar von Schwarz nach Weiß oder von der Vordergrundfarbe zur Hintergrundfarbe, von links nach rechts. Jetzt kann ich die Auswahl einfach einmal aufheben. Denn mit so einem Verlauf sieht man wirklich sehr gut, was die einzelnen Blendmodi so machen. Fangen wir mal, das wir hier jetzt hergehen und ich sage, diese Ebene soll jetzt nicht normal sein, das ist einfach das Standardverhalten, sondern ein wichtiger Blendmodus ist "Multiplizieren". Wenn ich da jetzt drauf klicke, dann sieht man, dass der Weißanteil oder der weiße Bereich von dieser Ebene komplett ausgeblendet ist. Er ist also nicht mehr vorhanden und alles was immer dunkler wird auf dieser Ebene, also dieser Verlauf, je dunkler das wird, umso dunkler wird auch der Hintergrund. Das heißt, so kann ich jetzt den Hintergrund oder den Inhalt dieser Ebene abdunkeln und den Hintergrund jetzt auch entsprechend abdunkeln. Wie schaut das jetzt bei dem Holz aus? Hier sieht man, ich bin schon auf "Multiplizieren". So ist es normal und auf "Multiplizieren" wird die Struktur des Holzes mit dem Hintergrund zusammen gerechnet, und das Bild wird generell dunkler. Ich blende das noch einmal aus, blende hier diese Testebene noch einmal ein. Wenn ich genau das Gegenteil haben möchte, dann kann ich von Multiplizieren auf Negativ-Multiplizieren gehen und jetzt sieht man, das Weiß bleibt über, das Schwarz wird aber herausgerechnet und das Bild darunter, oder das Ergebnis, wird generell heller. Wie schaut das jetzt mit dem Holz aus? Ich wechsle hier jetzt von Multiplizieren auf Negativ-Multiplizieren und in diesem Bild sieht man, es werden einfach die Wolken und die helle Struktur des Holzes miteinander zusammengerechnet und das Bild wird gesamt heller. Was gibt es jetzt noch Spannendes? Ich gehe wieder auf meine Testebene und zwar gibt es hier zwei Blendmodi, die sozusagen kontrastanhebend sind, kontraststeigernd: Nämlich "Ineinander kopieren" und "Weiches Licht". Wenn ich jetzt auf "Ineinander kopieren" klicke, dann sieht man, dass hier, wo ich jetzt das Weiß habe, das Bild  heller wird; da wo ich den Verlauf in dunkel hatte, das Bild abgedunkelt wird. Und das Spannende daran ist: Genau an der Mitte, wo jetzt das neutrale Grau - 50 Prozent - ist, habe ich keine Änderung. Wie schaut das jetzt bei meinem Holz aus? Wenn ich hierher gehe und sage "Ineinanderkopieren", dann sieht man, dass jetzt helle Bereiche, also da, wo das Holz heller ist, wird auch das Bild darunter heller; wo das Holz dunkler ist, so wie jetzt hier dieser Bereich – ich schiebe das einmal hier rüber – wird das Bild darunter auch entsprechend dunkler. Man sieht aber auch, dass jetzt die Farben sich mit verändern. Denn beim Blendmodus "Ineinanderkopieren" wird auch auf die Farben relativ stark Einfluss genommen. Wenn ich jetzt den Blendmodus "Weiches Licht" nehme, dann sieht man, dass hier jetzt der Effekt nicht mehr so stark ist. Die Farben werden relativ neutral abgedunkelt bzw. hier drüben relativ neutral aufgehellt. Und wenn ich jetzt auf das Holz gehe und von "Ineinanderkopieren" auf "Weiches Licht" ändere, dann sieht man, das hier jetzt die Struktur übernommen wird, die Farben aber nicht so stark verändert werden. Also mit weichem Licht, kann man hier sehr gut, sehr schön Bilder ineinander blenden und tolle Ergebnisse erzielen. Was ist jetzt noch sehr spannend? Und zwar kann ich jetzt hier auf "Farbton" oder "Farbe" gehen. Das bringt jetzt bei meinem schwarz-weiß Farbbalken eigentlich wenig, das einzige was man sieht ist, dass jetzt der Bereich einfach nur grau geworden ist. Und zwar deswegen, weil mein Balken, also meine Testebene, keine Farbanteile hat und ich hier jetzt eine Graustufenumsetzung sozusagen erreicht habe. Was passiert da, wenn ich das jetzt bei dem Holz mache? Ich sage jetzt OK, ich nehme jetzt Farbton; hier sieht man, dass der Farbton von meiner Holzebene mit dem Hintergrund zusammen gerechnet worden ist. Wie kann man das jetzt verwenden, oder was kann man hier jetzt machen? Mit diesen Blendmodi im Allgemeinen würde ich einfach einmal empfehlen, zu experimentieren. Am Anfang einfach einmal "Multiplizieren" nehmen, "Negativ multiplizieren", "Ineinanderkopieren" und "Weiches Licht" und "Farbton" und "Farbe." Die reichen für den Anfang einmal wirklich aus. Was kann ich jetzt eben Weiteres damit machen? Ich gehe mal schnell in die Mini Bridge rein, ziehe die einmal groß und sage z.B., ich möchte mir, in diesem Fall - was möchte ich denn machen? Hier dieses Bild öffnen, Doppelklick. Gebe die Mini Bridge hier wieder nach unten. Jetzt möchte ich hier einen Farbschein über dieses Bild drüber bekommen. Dazu erstelle ich mir einfach einmal eine neue Ebene. Diese Ebene nenne ich "Verlauf" und auf dieser Ebene nehme ich jetzt das Verlaufswerkzeug und nehme mir irgendeinen bunten Verlauf, ich nehme hier z.B. diesen und ziehe den Verlauf von oben links nach unten rechts einmal so drüber. Das an sich ist jetzt noch nicht wirklich spektakulär. Aber wenn ich hier jetzt den Blendmodus z.B. auf "Multiplizieren" setze, sieht man, wie das Bild dunkler wird  und die Farben durchscheinen. Beim Negativ-Multiplizieren sieht man, wie die Farben hier jetzt nur mehr in diesen kleinen dunklen Bereichen bleiben, also ich hab hier so einen Orange-Stich, hier in dem Bereich das Grün, hier oben ein bisschen Violett. Ich kann natürlich auch den Verlauf jederzeit neu aufziehen und diese Zusammenrechnung dann anders darstellen. Ich kann auf "Weiches Licht" gehen, dann sieht man, wie hier diese Farbüberlagerung auch mit einer Kontraststeigerung einhergeht. Aber ich kann auch hier unten auf "Farbe" gehen und man sieht, wie jetzt die Farbe von meiner Ebene mit dem Hintergrund zusammengerechnet wird. Das heißt auch, wenn ich das jetzt ausblende - und ich gehe auf "Farbfläche", nehme mir hier jetzt eine Farbfläche in der Farbe Blau und setze für diese Farbfläche den Blendmodus auf "Farbe" - dann rechnet sich diese Farbe mit den darunterliegenden Elementen zusammen, eben hier jetzt mit meiner Hintergrundebene, und ich habe jetzt ein blaues  Schwarz-Weiß-Bild, wenn man so will. Ich kann jetzt aber ganz einfach einen Doppelklick drauf machen und hier die Farbe so verändern, wie ich das haben möchte, und das Bild sehr schnell und einfach umfärben - hier, daher. Was auch geht, ist, das ich jetzt hier eine neue Ebene erstelle, die nenne ich jetzt einfach einmal "Farbe"; ich gehe jetzt in die Farbfelder rein, nehme mir einen Pinsel der relativ groß ist, ganz, ganz weich ist. Kann sogar größer sein und sage jetzt OK, ich zeichne da jetzt mit Farbe drüber. Ich nehme hier jetzt so ein Dunkelblau, ich nehme hier jetzt einen Braunton, ich nehme hier einen Grünton - damit ich auch sehe was ich hier zeichnen, wäre es natürlich vernünftig hier diese Farbebene im Blendmodus auf Farbe umstelle, denn dann kann ich viel, viel besser beurteilen, wie die Farbe wirkt. Da sieht man, dass es vielleicht ein bisschen zu heftig. Ich male jetzt mit einer anderen Farbe in diesem Bereich drüber, dann möchte ich jetzt im oberen Bereich ein wenig Gelb durchscheint und im unteren Bereich soll jetzt auch noch ein wenig Blau kommen und das Grün kann hier durchaus ein bisschen größer sein. Jetzt habe ich auf dieser Ebene einfach nur mit Farbe gearbeitet und diese Farbe setze ich jetzt mit einem Filter, nämlich "Weichzeichungsfilter - Gaußcher Weichzeichner", in den Übergängen noch viel weicher, indem ich das jetzt wirklich groß einstelle diesen Radius - das heißt, meine Farbübergänge werden jetzt wirklich ganz weich, bestätige das mit "OK" und habe jetzt so die Farben entsprechend angeordnet. Also das ist auch eine sehr, sehr nette Möglichkeit, dass ich die Farben verändere. Ich kann hier jetzt übrigens auch mit einer Farbtonättigungsebene drüber gehen und diese Farbtöne einfach noch verschieben. Also dann wird alles was vorher gelb war - eben hier jetzt gelb - wird jetzt rot und alles was grün war bekommt jetzt so einen gelb-orange-Stich, das heißt, weil ich ja hier auf dem Farbrad zu drehen beginne. Wenn mir das jetzt so nicht gefällt, kann ich ja jederzeit diese Einstellungsebene wieder ausschalten. Meine Empfehlung ist hier zusammengefasst, nehmen Sie sich die Zeit und legen Sie verschiedene Bilder übereinander und probieren Sie verschieden Blendmodi aus, wie diese funktionieren. Vom Grundprinzip ist diese Gruppe zum Abdunkeln, diese Gruppe zum Aufhellen, hier drinnen kann man den Kontrast steigern, bzw. das Bild miteinander zusammen rechnen. Das sind spezielle Blendmodi und hier im unteren Bereich geht es hauptsächlich um Farbe oder hier, man sieht es eh, auch um die Sättigung. Aber hier verwende ich meistens Farbe, bzw. Farbton, wenn ich jetzt die Farbe von einer Ebene mit dem Bildinhalt von der Ebene darunter zusammen rechnen möchte.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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