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Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

Blende, ISO, Schärfe und Belichtungsmessung

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In diesem Video geht es um die Einstellungen der Kamera, von der Blende über den ISO-Wert bis hin zur Belichtungsmessung. Die HDR-Methode eröffnet einen großen Kontrastumfang, von Vorteil bei lichtdurchfluteten Räumen.

Transkript

Wie üblich bei Panoramaaufnahmen sind Blende und ISO und Entfernung als fotografische Parameter fixiert, also hier in unserem Fall ist es einfach die Blende 11, und wir haben hier die Entfernung auf etwa 2 Meter eingestellt. Das ist dann ein 12 mm Fisheyeobjektiv im Prinzip von etwa 1 Meter, das heißt, noch vor dem Boden bis unendlich scharf, das heißt, diese Einstellung kann man im Prinzip dann einfach mal machen und dann mehr oder weniger vergessen, während man arbeitet. Das ist also relativ betriebssicher das Ganze. Die ISO bleiben immer bei 100. Und der einzige Parameter, der veränderlich ist sozusagen von Raum zu Raum oder von Location zu Location, das ist die Belichtungszeit. Dadurch, dass wir +/- 3 Blenden aufnehmen bei dieser HDR-Aufnahme, haben wir schon einen relativ großen Bereich, den wir zwischen den höchsten Lichtern und den tiefsten Schatten zur Verfügung haben. Dazu kommt noch der große Dynamikbereich, den zum Beispiel die Sony-Sensoren liefern, das heißt, wir haben ziemlich viel Luft nach oben und unten. Trotzdem sollten wir natürlich on Location einfach eine Belichtungsmessung machen zumindest dann mal grob, um zu gucken, welche Region das ungefähr ist, dann +/- ein paar Blenden, macht dann eigentlich oft nicht mehr in der Praxis nicht mehr sehr viel Unterschied. Für die Belichtungsmessung suche ich mir dann meistens ein, zwei Stellen in einem Raum, die relativ durchschnittlich sind von der Belichtung und Beleuchtung, also weder die besonders hellen noch die besonders tiefen Stellen. Und wenn ich mich hier so umschaue, dann kann ich mal dahinten hingucken und richte mal die Kamera auf diese Stelle und schaue mal einfach, was dort für eine Belichtung ungefähr passt. Das muss jetzt, wie gesagt, nicht so wahnsinnig genau sein, also ich lande jetzt hier mal bei einem Viertel. Man kann sich dann noch im Display das Histogramm dazu holen. Dann sieht man ein bisschen, ob das passt oder nicht. Hier wird mir zum Beispiel jetzt nur all die Deckenlampen ausgefressen angezeigt. Das ist aber in Ordnung, und das heißt, hier habe ich jetzt eine Viertel Sekunde als zentrale Belichtungszeit. Und ich mache mir dann meistens eine Testaufnahme mit den drei Bildern und dann kontrolliere ich einfach, ob hier zum Beispiel dann in der überbelichteten Aufnahme keine Aufnahmen zu dunkel sind, also keine Stellen zu dunkel sind, und dann ist die normale Belichtung. Und dann schaue ich halt bei der unterbelichteten Aufnahme, dass dort die hellsten Stellen nicht ausfressen. Und wir haben jetzt hier ein Fenster, das heißt, ich drehe mich jetzt mal in die andere Richtung, dann gucke ich mir mal diesen Bereich an, also gerade dort unten, wo diese Pflanze drauf steht. Da ist es relativ finster, und wir haben draußen das Fenster mit Außenwelt, und jetzt fotografiere ich das mal mit dieser Belichtungszeit und kontrolliere einfach nach. Also ich sehe hier unten in den Schatten, neben der Pflanze, sehe ich eigentlich alles. Das ist gut durchzeichnet. Und dann schaue ich mir das Ganze noch an, wie das Fenster draußen ausschaut, und das ist noch leicht überbelichtet, das heißt, ich gehe mal hier noch ein bisschen runter und gehe mal auf eine Sechstel etwa oder eine Achtel, machen wir das mal ein bisschen gröber, mache da nochmal einen Test in der gleichen Richtung und schaue mir jetzt noch die Überbelichtete an. Und wenn ich jetzt da in der Überbelichteten draußen nichts mehr sehr, es ist noch ein wenig, aber das kann man lassen, das heißt, hier würde ich jetzt mit einer Achtel fotografieren hier drin und ich hätte relativ gut den gesamten Kontrastumfang abgedeckt für diese Aufnahme. Aber wie gesagt man muss das so grob zwischen dem Ausfressen der Lichter in der unterbelichteten Aufnahme, das ist so ein bisschen die obere Kante, unter der wie bleiben müssen. Ansonsten kann man die Geschichte gerade bei so Kameras mit solchem großen Dynamikumfang und bei einer Spreitzung von +/- 3 Lichtwerten, kann man das oft relativ relaxed behandeln. Das Ganze hat eigentlich in jedem Raum dann einfach eine gute Chance, alle Belichtungen, alle Tonwerte gut abzubilden.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

Lernen Sie, wie Sie aus einzelnen Panoramen eine interaktive, klickbare Besichtigungs-Tour für die Präsentation im Web erstellen.

8 Std. 49 min (75 Videos)
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