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Photoshop CC 2017 Grundkurs: Basiswissen

Bit-Tiefe: 8 und 16 Bit

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Acht Bit oder sechzehn Bit? Ob – und wann – Sie wirklich die höhere Bit-Tiefe benötigen, verrät Martin Dörsch in diesem Film.

Transkript

Jetzt möchte ich zeigen was der Unterschied zwischen 16 Bit pro Kanal und 8 Bit pro Kanal ist und wo man die Vorteile vielleicht nutzen kann und ja, falls man nicht ganz so schlimme Berarbeitungen vorhat das es eigentlich mit 8 Bit auch Ok ist. Also ich habe hier jetzt eine Datei die in 16 Bit pro Kanal vorliegt und ich erstelle mir da jetzt einen Verlauf von Weiß nach Schwarz und zwar von hier nach hier. Ok. Und jetzt möchte ich diese Datei mit diesem Verlauf einfach einmal duplizieren. Da also sage ich hier Bild Duplizieren und nenne das jetzt Verlauf 8. Enter und speichere das jetzt gleich als PSD-Datei ab. Aktuell, obwohl das jetzt Verlauf 8.psd heißt, ist das nach wie vor ein 16 Bit-Bild, das möchte ich ändern. Und da kann ich hier auf Bild, Modus und hier auf 8 Bit pro Kanal gehen. Damit man das jetzt gut sieht nehme ich mir das Verlauf 16 Bit.psd und ziehe diese Datei hier mal nach unten. Und zwar möchte die hier im unteren Bereich ablegen, damit ich das jetzt sehr schön vergleichen kann, also oben habe ich 8 Bit, unten habe ich 16 Bit pro Kanal. So. Und was möchte ich jetzt machen? Ich möchte jetzt einfach zeigen was passiert, wenn man jetzt sehr, sehr starke Bearbeitungen vornimmt. Und wie jetzt hier dieser wirklich schön durchgängige Verlauf dann aufgelöst wird. So. Ich nehme mir also hier jetzt beim 8 Bit-Bild einen Verlauf und sage, dass diese Farben die aktuell Weiß und Schwarz sind jetzt einfach eingeschränkt werden sollen. Ich nehme hier jetzt von 128, das ist die Mitte gehe da 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18 Schritte nach unten, das heißt mein Schwarzpunkt hat die dunkelste Farbe hier, ist jetzt schwarz oder eigentlich nicht schwarz sondern das ehemalige Schwarz ist jetzt grau. So. Und jetzt nehme ich hier die hellste Farbe, das Weiß soll jetzt Grau sein und ich gehe da wieder nach oben 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 12, 13, 14, 15, 16 145, damit ich hier eine gerade Zahl habe, also 110 und 145 So. Jetzt kann ich hier diesen Fall aufnehmen, diesen hier und auf die Untere, auf die 16 Bit pro Kanal-Datei werfen. Jetzt ich habe hier genau so diese Werte hier eingegebenen, also von 110 auf 145. 0 ist der Schwarz, 128 ist Grau 255 wäre jetzt Weiß, und ich habe jetzt einfach Weiß zu 145 gemacht und Schwarz zu 110. Man sieht jetzt diesen, ja, fast nicht mehr vorhandenen Verlauf. Und jetzt mache ich das Ganze umgekehrt. Und zwar starte ich wieder bei der 8 Bit pro Kanal-Datei. Erstelle mir hier wieder eine Tonwertkorrektur Einstellungsebene und ziehe jetzt diesen Wert, diesen Schwarzpunkt zu der dunkelsten Farbe. Die dunkelste Farbe, wissen wir, ist 110 und die hellste Farbe, dieses Weiß, ist 145. Und hier sieht man jetzt, da bekomme ich jetzt ein Banding. Das heißt diese schönen Farben, die zuvor vorhanden waren und diese Grauabstufungen, sind jetzt wirklich sehr, sehr unschön auseinander gezogen worden. Jetzt mache ich genau das Gleiche hier unten, also bei der 16 Bit Datei. Das heißt ich nehme mir wieder diesen Verlauf und werfen ihn auf die 16 Bit Datei, So. Also 16 Bit pro Kanal und wenn man da jetzt rein schaut, sieht man, dass auch hier dieser Verlauf sehr, sehr unschön ist, obwohl es jetzt 16 Bit pro Kanal sind. Warum ist das jetzt der Fall, kontrollieren wir das einmal. Und zwar, Zack, wenn ich da jetzt einzoome ist das nämlich nicht der Fall. Wenn ich hier oben aber einzoome bleibt dieser Verlauf bestehen. Das heißt hier bei dieser 8 Bit pro Kanal Datei habe ich viel viel weniger Farbinformationen pro Kanal über. Und zwar 8 Bit sind nur 256 Abstufungen. Weil 2 hoch 8 ergibt 8 Bit. Hier bei dieser 16 Bit pro Kanal Datei habe ich viel, viel mehr Abstufungen. Knappe 65.000, wenn man es genau wissen will, kann es auch ausrechnen also 2 hoch 8 256 Abstufungen, 2 hoch 16, 65.536 Abstufungen, also viel, viel mehr. Und wenn ich jetzt diese extremen Bearbeitungen mache, so lasse ich zuvor, hier jetzt bei der 8 Bit Datei, aus diesen gesamten Farben nur mehr diesen Farbbereich überlasse und dann über eine Korrektur, wo ich ja nur mit diesen Farbbereich über habe, einfach sage der dunkelste Bereich soll jetzt hier starten, das ist jetzt dieser Schwarz und der hellste Bereich soll jetzt hier starten, also dieses Weiß, und da zwischen soll es einfach auseinander gezogen werden. Sieht man, das hier, bei diesen 8 Bit pro Kanal einfach, ja, keine Farbinformation mehr über ist oder hier keine Bit-Tiefe mehr über ist und deshalb kommt es zu so einem Banding. Im unteren Bereich, bei den 16 Bit, sieht man das genauso. Also zuerst habe ich hier eben auf diesen Bereich muss ich richtige Ebene auswählen, auf diesen Bereich meinen Verlauf eingeschränkt, das heißt nur mehr diese Farben möchte ich nehmen und jetzt habe ich über diese Tonwertkorrektur drüber wiederum gesagt, dieser Bereich der vorher einfach da war, soll, quasi dieser ursprüngliche Bereich meiner Abstufungen, soll jetzt wiederum schwarz werden, also dieser Punkt wird schwarz und dieser Punkt hier soll weiß werden. Und wenn ich da jetzt einzoome, sieht man das ich einfach einen wirklich sehr, sehr feinen, sehr sauberen Übergang habe und ich habe hier eigentlich kaum Verluste. Fazit ist, bei der 16 Bit Datei kann ich viel extremere Bearbeitungsschritte vornehmen. Also ich kann das ja mal etwas abdunkeln, ausprobieren wie das ist. Vielleicht wieder drüber aufhellen und sehr, sehr starke Änderungen vornehmen. Wenn ich aber ohne dies nicht vorhabe so unglaublich starke Änderungen vorzunehmen, dann reicht wahrscheinlich 8 Bit auch für die meisten Bearbeitungen. Andersrum kann man natürlich auch argumentieren. Ja. Wenn ich hier jetzt 16 Bit habe, ich speichere das einmal ab, und eben diese starken Veränderungen vorgenommen habe, dann kann ich ja ohnedies diese Datei einfach speichern als 8 Bit, wenn ich mit der Bearbeitung fertig bin. Wie schaut das dann aus? Also zuerst reduziere ich diese Ebenen, hier, auf die Hintergrundebene, so. Das heißt diese Einstellungen sind jetzt reduziert und jetzt kann ich sagen Bildmodus, 8 Bit. Das heißt, obwohl ich zuvor diese starken Veränderungen gemacht habe, sehe ich, wenn ich das jetzt reduziere, dass ich in der 8 Bit Datei eben wirklich den schönen Verlauf vorliegen habe. Ich mach diese Reduktion wieder rückgängig. Also zwei Ansätze. 8 Bit ist eigentlich Ok, wenn man nicht unglaublich starke Veränderungen vornimmt. Also das was ich hier gemacht habe ist wirklich schon eigentlich sehr, sehr extrem, dass ich diesen gesamten Farbbereich auf diesen kleinen Bereich reduziert habe und dann mit einer zweiten Tonwertkorrektur diesen Farbbereich der übrig geblieben ist wieder auf das gesamte Spektrum gestreckt habe, das heißt ich bekomme hier dieses Banding weil kaum mehr Farben vorhanden sind. Bei der 16 Bit Datei natürlich, Ok, genau das Gleiche. Zuerst bei dieser Einstellungsebene zusammengeschrumpft und mit dieser Einstellungsebene, dann wiederum, diesen Bereich hergenommen und auseinandergezogen. Und bei 16 Bit sieht man einfach das viel, viel mehr Abstufungen zur Verfügung stehen, und deshalb kann ich hier auch viel, viel extremere Bearbeitungen so vernehmen, dass ich hier auch kein Banding, also keine Streifenbildung erhalte. Ein kleiner Nachteil an der 16 Bit Datei ist natürlich auch, dass die 16 Bit Datei wesentlich größer ist als die 8 Bit Datei. Also. Man muss das eben ein wenig abwiegen. Ich persönlich mach so, dass ich meistens in 8 Bit pro Kanal quasi meine Bearbeitungen vornehme. Wenn ich aber weiß, dass die Bearbeitung potenziell etwas extremer ausfallen könnte und ich vielleicht wieder Spiel, also Spielraum zur Bearbeitung brauche, dass ich wieder etwas korrigiere, dann starte ich mit 16 Bit pro Kanal.

Photoshop CC 2017 Grundkurs: Basiswissen

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Erscheinungsdatum:30.11.2016

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