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VMware vSphere 6 und vCenter 6: Performance Tuning

BIOS für VMware vSphere optimieren

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Machen Sie sich mit den erforderlichen Schritten vertraut, um die BIOS-Einstellungen Ihres Servers für eine bessere Leistung zu optimieren.
12:07

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie am Beispiel eines HP-ProLiant-Servers mit der neuen Generation 9 die BIOS-Einstellungen so überprüfen und konfigurieren, dass diese optimal für vSphere gesetzt sind. Natürlich unterscheiden sich die einzelnen BIOS-Versionen der Server voneinander, sodass Sie selbst festlegen müssen, ob die jeweiligen Einstellungen für Ihr System geeignet sind und ob Sie unter Umständen andere Werte und Einstellungsmöglichkeiten haben. Wichtig ist jedoch, wenn Sie einen Server einstellen so wie hier in diesem Beispiel einen HP-Server, dass Sie sich mit dem BIOS verbinden. Hier arbeite ich mit der iLO Integrated Remote Console um Zugriff auf das BIOS des Servers zu nehmen. Hier können Sie also überprüfen: Bei ihrer Neuinstallation sind alle Einstellungen korrekt gesetzt, denn vSphere überprüft bei der Neuinstallation nicht unbedingt alle Einstellungen und zwar viele, aber nicht alle. Aber spätestens dann, wenn Sie Leistungsprobleme haben, sollten Sie sich die Einstellungen des Servers in BIOS anzeigen lassen um zu überprüfen, ob alle Konfigurationen des Servers so gesetzt sind, wie sie vSphere empfiehlt und ob unter Umständen Änderungen notwendig sind. Sie können sich abhängig von der Version Ihres BIOS durch die verschiedenen Menüpunkte durcharbeiten. Hier in den Systemoptionen sollten Sie zum Beispiel vor einer Neuinstallation sich auf jeden Fall die Prozessoroptionen anzeigen lassen. Hyperthreading muss aktiviert sein, ansonsten erhalten Sie bei der Installation von vSphere eine Fehlermeldung. Darüber hinaus sollten Sie natürlich darauf achten, dass möglichst keine CPU-Kerne deaktiviert sind und wenn sie deaktiviert sind, warum das so ist. Wichtig ist bei Mehrkernprozessoren, dass Sie die Prozessor-Erweiterung x2APIC aktiviert haben für die Kommunikation der CPU-Kerne mit dem Speicher. Weitere wichtige Informationen finden Sie natürlich hier in diesem Beispiel unter "Virtualization" und hier können Sie jetzt die Technology aktivieren. Das heißt, Virtualization muss natürlich aktiviert sein. Das ganze gilt für Intel VT-d, damit auch die Kommunikation mit den externen Geräten auf dem Server funktioniert. Das Ganze kann bei Ihnen teilweise etwas anders aussehen. Wichtig ist jedoch, dass Sie sicherstellen, dass die Optionen aktiviert sind. Wichtig sind in den BIOS-Einstellungen häufig auch verfügbare Performance Options. Diese können ebenfalls bei Ihnen anders bezeichnet sein, teilweise heißen sie bei verschiedenen Servern ebenfalls Performance Options. Wichtig ist, dass Sie sich diese Optionen anzeigen lassen, denn hier verstecken sich auch Einstellungen. Zum Beispiel die Intel Turbo Boost Technology, die VMware explizit zur Aktivierung empfiehlt. Überprüfen Sie also, ob diese Funktionen bei Ihnen aktiv sind oder aktivieren Sie diese, bevor Sie vSphere installieren. Bei vielen Servern haben Sie darüber hinaus noch die Möglichkeit, über Advanced Performance Tuning Options weitere Einstellungen vorzunehmen. Achten Sie darauf, dass hier die einzelnen Performance-Optionen möglichst aktiviert sind. Wenn eine Option deaktiviert ist, stellen Sie fest, warum das so ist, und warum die Einstellungen nicht korrekt gesetzt sind. Das gilt hier in diesem Beispiel auch zum Beispiel für die NUMA Group Size Optimization, die auf "Clustered" gestellt ist, was für vSphere in einem Cluster ideal ist. Diese Einstellungen spielen also eine besondere Rolle für die Zusammenarbeit von vSphere mit der Server-Hardware und Sie sollten hier diese Einstellungen überprüfen, ob alle so gesetzt sind, wie vSphere zum einen empfiehlt oder wie die Leistung dadurch verbessert werden kann. Grundsätzlich sollten Sie in BIOS Geräte deaktivieren, die Sie nicht benötigen oder sich Einstellungen anzeigen, wie hier PCI Device Enable/Disable, denn hier können Sie zum einen Einstellungen für die PCI-Geräte vornehmen - Sie sehen hier, welche Adapter verbaut sind - und sollten die Adapter deaktivieren, die Sie nicht benötigen. Hier in diesem Server gibt es zum Beispiel das Embedded SATA Controller #1 Gerät. Dieses ist deaktiviert, da es auf dem Server nicht benötigt wird und daher auch nicht unbedingt einen eigenen Interrupt oder eigene Ressourcen benötigt. Überprüfen Sie also auf dem Server: Gibt es irgendwelche PCI-Geräte, die nicht benötigt werden und deaktivieren Sie diese. Teilweise können Sie in den Bereichen zur Aktivierung und Deaktivierung natürlich auch Einstellungen vornehmen. Hier im Beispiel eines HP-BIOS deaktivieren Sie an dieser Stelle vor allem die Geräte und können dadurch einiges an Ressourcen sparen. Das entlastet auch vSphere, einfach aus dem Grund, dass für dieses Gerät keine Treiber installiert werden müssen. Zusätzlich zu den Einstellungen, die Sie hier vornehmen können, also die Aktivierung und Deaktivierung von PCI Devices, können Sie in vielen BIOS-Systemen auch Informationen anzeigen lassen um dadurch zentral festzustellen: Gibt es jetzt irgendwelche Geräte im Server, die nicht optimal funktionieren oder die vSphere einfach nicht braucht? Hier kann ich jetzt zum Beispiel mir die Schnittstelle der einzelnen Netzwerk-Adapter anzeigen lassen. Funktionieren diese zusammen mit iLO? Ich kann mir auf diesem Server die Systeminformation anzeigen lassen und erhalte dadurch entweder eine Zusammenfassung oder Informationen zum Prozessor. Hier sehe ich jetzt zum Beispiel: Wie viele CPUs sind denn überhaupt im Server verbaut? Stimmt die Information mit den Informationen auf dem WebClient oder dem vSphere-Client überein? Sind die wichtigsten Funktionen aktiviert - das heißt, ist die erweiterte Virtualisierung aktiviert? Sind die einzelnen Execute Protection Bits zum Beispiel gesetzt, damit auch die Sicherheit entsprechend gewährleistet werden kann? Das ganze kann ich hier herauslesen, genauso wie die Informationen zu den einzelnen Slots, also welche Slots habe ich? Welche Geschwindigkeit bieten diese? Hier sehen Sie, ist ein PCI-E x8-Slot verbunden und so kann ich auch überprüfen: Gibt es jetzt Leistungsprobleme, weil vielleicht die einzelnen Slots nicht so konfiguriert sind, wie sie konfiguriert sein sollen? Hier hilft dann oft zum Beispiel auch der VMware-Support. Wenn zum Beispiel Probleme im Netzwerk auftreten, wird überprüft, ist denn die Bandbreite ausreichend für die Kommunikation im Netzwerk? Reicht das Ganze von der Konfiguration her aus, dass vSphere optimal genutzt werden kann? Ich kann mir zusätzlich natürlich auch Firmware-Informationen anzeigen lassen, denn durch neue Firmware werden häufig auch Fehler entfernt, die Leistung wird verbessert, ich sehe in den Informationen des BIOS hier in diesem Beispiel, welche Version des BIOS-ROMs ist installiert? Von welchem Datum ist diese? Ich sehe die Power Management Controller, ich sehe eben alle Informationen, alle Firmwares, die ich unter Umständen erweitern und aktualisieren kann. Generell ist es immer empfehlenswert, dass Sie bei der Leistungsverbesserung eines Servers überprüfen: Sind denn einzelne Firmware-Adapter bereit für die Aktualisierung? Das heißt: Kann ich überhaupt eine Aktualisierung selbst durchführen? Gibt es eine neue Firmware? So wie hier an diesem Beispiel für das Power Management könnte ich überprüfen: Bei der Version 1.0.7 liegt zum Beispiel eine neuere Version vor, denn das Power Management spielt für vSphere eine besonders wichtige Rolle, da im Rahmen der Leistungsverbesserung einzelne Hosts aktiviert oder deaktiviert werden können. Das Ganze gilt auch für den HBA-Controller. Das Ganze gilt für die Netzwerk-Adapter und eben für die anderen Bereiche des Systems. Neben den Informationen, die ich jetzt hier anzeigen kann, also den Versionen der Firmwarestände, ist natürlich auch der Zustand des generellen Servers wichtig. Ich kann hier zum Beispiel bei HP über System Health überprüfen: Ist denn generell die wichtigste Hardware auf dem Server in Ordnung? Ich kann mir hier die System Health für den kompletten Server anzeigen lassen und erhalte jetzt hier recht schnell die Information, dass alle eingebauten externen Geräte funktionieren, also die Netzwerk-Adapter funktionieren, der HBA-Adapter funktioniert und das iLO 4 Device funktioniert ebenfalls. Liegen hier Fehler vor, können diese sich natürlich auch auf die Leistung auswirken, da VMware vSphere das nicht unbedingt mitbekommt. Hier erreichen Sie also durch wenige Klicks schon relativ interessante und auch wichtige Informationen für die Leistungsverbesserung. Das Power Management spielt natürlich auf vSphere-Hosts eine wichtige Rolle, denn hier können Sie in den Einstellungen zum einen überprüfen: Ist das System überhaupt auf maximale Leistung konfiguriert? Das spielt natürlich eine besonders wichtige Rolle, wenn der Server optimal funktionieren soll. Sie können hier verschiedene erweiterte Einstellungen vornehmen. Sie können hier, wenn Sie es denn gerne möchten, auch Anpassungen vornehmen, wenn Sie andere Anforderungen an das System haben, als sie vSphere setzt. Generell ist es empfehlenswert, dass Sie im Power Management natürlich möglichst die Maximum-Performance einstellen. In den erweiterten Power-Optionen können Sie darüber hinaus weitere Konfigurationen vornehmen und hier zum Beispiel sicherstellen, dass die einzelnen Untereinstellungen, die ein Server bietet, optimal gesetzt sind. Abhängig von den Einstellungen, die auf dem Server möglich sind, können Sie schon durch eine Suche im Internet überprüfen: Welche Auswirkungen hat denn die eine oder andere Option? Sie können hier generell festlegen: Ist denn die Power Control generell aktiviert oder deaktiviert? Überprüfen Sie ruhig: Welche Einstellungen bietet denn ein System an? Das heißt, wenn Sie eine Option anklicken, können Sie diese nur aktivieren oder deaktivieren, oder eben Einstellungen ändern. Parallel dazu können Sie natürlich auch im BIOS weitere Einstellungen vornehmen, bezüglich der seriellen Ports, die im Server verbaut sind. Auch die virtuellen seriellen Ports, der USB-Ports. Deaktivieren Sie einfach die Geräte und Ports, die Sie nicht benötigen. Die Ports, die Sie benötigen, sollten Sie optimieren und in den Einstellungen überprüfen: Funktionieren diese so, wie sie sein sollen? Ist die optimale Geschwindigkeit eingestellt, vor allem wenn Sie USB 3.0-Ports einsetzen. USB-Ports, die Sie nicht benötigen, können Sie einfach deaktivieren. Das Ganze geht relativ einfach, indem Sie die jeweilige Option im BIOS auswählen. und dadurch können Sie einiges an Interrupts sparen und dadurch an Ressourcen für den Server. Deaktivieren Sie also durchaus alle Geräte, die Sie nicht benötigen, idealerweise bereits vor der Installation von vSphere. Das Ganze geht natürlich auch nachträglich. Dokumentieren Sie die Änderungen aber, da es durchaus sein kann, dass Sie die Funktionen wieder aktivieren müssen, wenn zum Beispiel eine einzelne VM doch einen virtuellen seriellen Port benötigt, oder wenn verschiedene Einstellungen dann einfach nicht mehr funktionieren. Lassen Sie uns noch einmal zusammenfassen. Sie können durch die Optimierung Ihres BIOS, beziehungsweise die Überprüfung der Einstellungen schon einiges an Leistung aus einem Host herauskitzeln, vor allem dann, wenn Sie nicht wissen: Sind die Einstellungen auch so gesetzt, wie Sie denn sein sollen? Dazu haben Sie bei aktuellen Servern die Möglichkeit, auch remote auf das BIOS oder UEFI, wie hier in diesem Beispiel, zurückzugreifen, und müssen sich nicht unbedingt in den Serverraum begeben um die einzelnen Server zu optimieren.

VMware vSphere 6 und vCenter 6: Performance Tuning

Lernen Sie, wie Sie vSphere 6/ESXi 6 verbessern und die Leistung Ihrer Hosts und VMs steigern.

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Erscheinungsdatum:29.08.2016
Laufzeit:3 Std. 1 min (24 Videos)

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