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Photoshop CC 2015: Neue Funktionen

Bildzuschnitt mit inhaltsbasierter Randauffüllung

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Beim Geraderücken von Bildern entstehen transparente Bereiche. Lassen Sie diese einfach von Photoshop inhaltsbasiert füllen und erweitern Sie Bilder mit nur einem Klick.
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Transkript

Etwas, das Sie auch schon mit den Vorversionen haben lösen können, was jetzt aber deutlich einfacher geht, ist das inhaltsbasierte Füllen von transparenten Bildrändern. Und so etwas entsteht immer sehr leicht, wenn Sie ein Bild wie dieses hier, das Schiff fotografiert ist, und natürlich das Wasser dann hier nach rechts ausläuft, wenn Sie das gerade rücken, und das machen wir einfach mal, Sie sehen, ich habe eine normale Hintergrundebene und ich habe hier das Freistellwerkzeug und ich nehme hier mal die neue Option und ich jetzt schon mal verrate, raus das inhaltsbasierte und dann würde ich hier mal eine Linie ziehen mit gehaltener Command-Taste beziehungsweise hier mit dieser Wasserwaage, also das soll ein Wasserwaagensymbol sein, und dadurch wird das Bild gerade gerichtet und automatisch beschnitten. Und Sie sehen, was hier an Bildinformationen verloren geht. Der ganze Bereich fehlt, dieser Bereich, dieser Bereich und de hier oben. Das bildet also deutlich kleiner. Was Sie dann machen konnten früher, ist Folgendes: Hier einfach die Alt- und die Shift-Taste halten und den Beschnitt wieder etwas größer transformieren und dann das Ganze bestätigen, so. Und jetzt haben wir natürlich das Problem, dass wir hier diese Bereiche mit Schwarz gefüllt haben. Und was können Sie dagegen tun? Ja, entweder stempeln Sie hier manuell oder Sie lassen das Ganze inhaltsbasiert machen, also würden Sie hier mal den Zauberstab nehmen, mal diese schwarzen Bereiche auswählen, dann müssten Sie die Auswahl noch ein bisschen erweitern, also "Auswahl" "Auswahl verändern" "Auswahl erweitern", so, und dann sagen wir, wir nehmen 5 Pixeln. "OK". Und dann könnte man das Ganze hier inhaltsbasiert füllen über "Bearbeiten" "Fläche füllen" und dann "Inhaltsbasiert". Das sind eine Menge Schritte, oder? Und was soll ich sagen? Das Ganze können Sie jetzt in einem einzigen Schritt durchführen. Das sieht sogar ganz gut aus. Wahrscheinlich besser als das, was ich jetzt mit diesem geringen Überlappungsgrad erzählen würde. Und deshalb mache ich das Ganze hier mal schnell rückgängig, gehe hier via Ausgangsposition und zeige Ihnen, wie das jetzt deutlich einfacher geht. Und zwar brauchen wir wieder das Freistellenwerkzeug, also Taste C drücken oder hier mal auf das Symbol klicken und dann aktivieren wir gleich mal die neue inhaltsbasierte Option. So, jetzt mache ich wieder genau das Gleiche. Ich halte die Command- beziehungsweise die Steuerungstaste gedrückt und versuche hier möglichst genau, den Horizont zu treffen, um das Bild gerade zu rücken. Das sieht ganz gut aus. Mir geht es so viel Bildinformationen verloren, also halte ich die Shift- und die Alt-Taste gedrückt und erweitere hier das Bild einfach. Und wenn ich jetzt auf "Enter" drücke, dann wird das Bild gerade gerichtet und die Ränder werden automatisch gefüllt und zwar inhaltsbasiert. So, wenn Sie jetzt nicht wüssten, wo hier etwas genau hinzuretuschiert worden ist, dann müssen Sie schon sehr genau hinschauen, um das sofort zu sehen beziehungsweise Sie müssen ein geübtes Bild Bearbeiter-Auge haben um Wiederholungen wie etwa die Sie hier sofort zu entdecken oder die Sie hier beziehungsweise hier diese abgerissene Kante oder hier diese leichte Kontur, die man hier noch sehen kann. Aber mal Hand aufs Herz jetzt dafür, dass wir dafür nur eine Sekunde quasi gebraucht haben, kann sich das Ergebnis schon wirklich sehen lassen und ist mit den Werkzeugen, die Sie hier finden, also mit der Bereichsreparatur, mir der Reparatur oder dem Ausbessern sehr, sehr schnell bereinigt. Das Ganze können Sie natürlich auch nicht deskruktiv machen, und zwar indem Sie auf einer eigenen Ebene diesen Korb durchführen. Und es geht leider nicht auf einer leeren Ebene, sondern nur auf einer Ebene Kopie, das macht aber nichts. Und ich zeige Ihnen auch gleich, warum das nichts ausmacht. So, ich dupliziere zunächst mal die Ebene mit Cmd+ beziehungsweise Strg+J beziehungsweise indem Sie den Hintergrund hier auf diesen Abreisblock ziehen. Und jetzt machen wir genau das gleiche Spiel, also "Inhaltsbasiert" füllen beim Geraderichten. Und dann kann ich nämlich auch gleich mal zeigen, wie viel Arbeitsfläche wir effektiv gewonnen haben. So. Wir machen es mal so groß. Sie könnten das natürlich auch noch viel mehr vergrößern. Nur dann wird das immer wahrscheinlicher, je mehr Sie diesen Beschnittrahmen aufziehen dass Sie dann wirklich Stempelwiederholungen und Fehler dieser inhaltsbasierten Füllung sehen werden. Also je geringer Sie hier das Bild verdreht und gekippt haben, umso besser wird das für Sie funktionieren. Also das jetzt ist schon ziemlich heftig, was wir hier an Bereichen auffüllen und insofern spricht das eigentlich für das inhaltsbasierte Ergebnis. So, dann klicke ich auf "Enter" beziehungsweise auf das Häkchen, was Sie hinter meiner Eigenschaftenpallette versteckt ist, und kann jetzt mal zeigen, wie das Originalbild ausgesehen hätte. Und dazu nehme ich hier mal das Rechteck-Auswahlwerkzeug, ziehe mal ungefähr auf, was wir alles hätten wegschneiden müssen, um hier keine schwarzen Ränder zu erhalten. So, also das ist der Bereich, den wir gehabt hätten, wenn wir drehen und beschneiden, und das ist der Bereich, den wir haben, wenn wir drehen und die Ränder inhaltsbasiert füllen lassen. Ich finde, das ist schon eine sehr gute Geschichte, oder? Ein Problem haben Sie vielleicht, und zwar vor allem dann, wenn Sie aus Camera Raw ein Smartobjekt übergeben, denn dann funktioniert diese inhaltsbasierte Füllung nicht. Ich zeige Ihnen aber mal, was für ein Workaround Sie dann durchführen können, damit Sie trotzdem so eine eigene Ebene erhalten, und zwar machen Sie im Prinzip genau das Gleiche, was ich Ihnen gerade gezeigt habe. Ich mache also erst mal rückgängig, so. Da sind wir wieder und verwandle ich den Hintergrund in ein Smartobjekt. Es ist egal, was in dem Smartobjekt drin ist, ob das nur eine Raw-Datei ist oder wie in diesem Fall einfach nur diese JPG-Hintergrunddatei. Das macht nichts. Das Prinzip ist genau das Gleiche. Sie müssen zunächst mal diese Ebene auf einer neuen zusammenfassen. Und wenn Sie da den Monster-Shortcut kennen, Shift+Alt+Cmd+E, dann werden Sie feststellen, der funktioniert so nicht. Und das ist irgendwie grundsätzlich so, wenn Sie ein Smartobjekt aktiviert haben. Dann funktioniert der Shortcut nicht. Also müssen Sie vorher eine andere Taste drücken und das ist einfach die N-Taste, und zwar alles zusammen mit den gleichen Zusatztasten, also Shift+Alt+Cmd beziehungsweise auf Windows Shift+Alt+Strg, dann drücken Sie am Ende die Taste N für eine neue Datei, [unverständlich] auch hier unten klicken. Und während Sie die ganzen Tasten noch gehalten haben, also Shift+Alt+Cmd, drücken Sie die Taste N. So, jetzt habe ich hier meine eigene Datei und mache jetzt das gleiche Spiel: das Beschneiden-Werkzeug aufrufen beziehungsweise in Photoshop heißt das das Freistellwerkzeug, dann halte ich die Command-Taste gedrückt, ziehe das Ganze hier am Horizont entlang, erweitere hier meine Arbeitsfläche und klicke hier auf das Häkchen, also ich zeige Ihnen das mal kurz, damit Sie mir auch glauben, dass da eines ist. Das ist sogar hier hinter der Protokollpalette versteckt, also dieses hier. Da können Sie drauf klicken oder "Enter" drücken, so, und dann werden die Bereiche jetzt auf diese Ebene gefüllt. Und Sie sehen das Smartobjekt. Das ist noch dahinter vorhanden. Das können Sie auch betreten und verändern also im Falle Camera Raw. Aber Sie würden dann natürlich hier, wenn Sie die Einstellungen in Camera Raw verändern, ein nicht dazu passendes Randergebnis erhalten. Also da müssen Sie sich bewusst sein, wenn Sie das machen und das Raw behalten wollen, dann müssen so eventuell später nochmal neu hier das Ganze inhaltsbasiert füllen entlang der Ränder. Gut, aber ist das jetzt schon alles, können Sie sich fragen. Nein, eigentlich ist das noch nicht alles, denn Sie können noch einfach hier zum Beispiel dieses Bild noch erweitern. Und das mache ich einfach mal. Ich drücke die Enter-Taste, um dieses Freistellwerkzeug wieder zu aktivieren, und halte mal die Alt-Taste gedrückt und erweitere einfach mal diesen Bereich und klicke dann auf "Enter" wiederum beziehungsweise ich tippe drauf mit meinem Finger. Und Sie sehen, dabei entstehen dann natürlich hier unschöne Wiederholungen, die man retuschieren muss, weil das Werkzeug ist einfach davon [], ich soll das in der Breite auffüllen. Aber im Prinzip können Sie damit links und rechts und oben und unten allein mit diesem Werkzeug immer etwas anstricken. Und das ist vor allem für eine Anwendung sehr, sehr praktisch, die ich eher häufiger brauche als dieses hier. Das gefällt mir nämlich gerade gar nicht. Deshalb mache ich das schnell rückgängig, und zwar ist das ein Quick Composing. Also wenn Sie zum Beispiel ein Model wie hier vor einem grauen Hintergrund fotografiert haben und Sie möchten diese vor, sagen wir mal, diesen Wolken platzieren, dann können Sie das natürlich ganz einfach machen, indem Sie hier das Bild nehmen, mit dem Verschieben-Werkzeug hier reinziehen und dann die Füllmethode ändern in, nehmen wir mal, "Ineinanderkopieren", und jetzt bräuchten wir das Model hier ein bisschen maskieren ganz grob mit dem Pinsel und hätte im Prinzip mein Quick Composing fertig. Hartes Licht sieht noch ein bisschen dramatischer aus. Wie gesagt, da müsste jetzt noch eine Maske drin und ich müsste mit dem Pinsel hier ein bisschen herummalen mit schwarzer Farbe in der Maske natürlich. Aber was mache ich, wenn ich hier etwas mehr Raum gerne hätte also um das Model herum. Und da hat man sich früher beholfen beziehungsweise ich habe das so gemacht, dass ich zunächst einmal, ohne "Inhaltsbasierte" gab es, nämlich noch nicht bisher, wie Sie sicherlich wissen, habe ich mir hier einfach das Ganze nach oben und nach unten erweitert. Dann habe ich mir diese einzelnen Bereiche auf eigene Ebenen kopiert beziehungsweise mit frei Transformieren nach außen transformiert. Das funktioniert im Prinzip. Aber durch das Transformieren haben Sie natürlich auch immer eine Streckung der Pixel beziehungsweise eine Streckung der Strukturen, die Sie hier im Hintergrund sehen, und deshalb ist das eigentlich etwas suboptimal. Und genau hier kommt jetzt diese inhaltsbasierte Option beim Freistellwerkzeug wieder zum Tragen, denn damit können Sie zum einen Zeit sparen und Sie haben eine etwas variablere Füllung des Hintergrundes. Also ich mache mal das Gleiche wie eben. Hier ein bisschen aufziehen gehalten Alt-Taste und nach oben etwas erweitern. Wir machen das mal allzu dort. Ich sage mal so, dass wir ungefähr an allen Kanten um den gleichen Betrag erweitern und dann schauen wir uns mal das Ergebnis an, also einmal hier auf den Haken geklickt und das kann sich doch sehen lassen oder wir haben zwar hier etwas Helligkeitsvariation. Das stört mich in dem Fall aber gar nicht. Und hier oben fliegen noch ein paar Haare rum. Dagegen drücke ich einfach hier auf die Taste J, habe damit hier meine Bereichsreparatur aktiviert und mal hier einmal drüber auch über diese hellere Stelle und habe damit im Prinzip meinen Hintergrund erweitert. Solche harten Kanten, die können Sie sehr schnell glätten entweder mit dem Mischpinsel oder mit dem gaußschen Weichzeichner oder dem Weichzeichner-Werkzeug. Ich lasse das hier jetzt einfach mal so drin und ziehe mir jetzt hier mal meinen Hintergrund rein, also mit der Taste V und dem Verschieben-Werkzeug ziehe ich mir das hier hinein, transformiere mir den Hintergrund etwas größer, so und nehme hier mal wieder die Füllmethode "Ineinanderkopieren", "Weiches Licht" oder "Hartes Licht". "Hartes Licht" sei am besten aus, und Sie sehen, da fällt diese Kante hier oben kaum noch auf. Und wenn doch nimmt man eben zum Beispiel hier den Mischpinsel mit einer etwas größeren Pinselspitze, deaktiviert hier diese Option und nimmt sich hier ein nasses Preset und kann das Ganze hier ganz einfach so wegmalen, so dass man diese Strukturen gar nicht mehr sieht. Und wie gesagt, da muss jetzt eine Maske dran. Ich nehme mir dann den normalen Pinsel wieder und brauche jetzt hier nur noch das Modell grob freimalen und das ist da natürlich eine reine Fleißarbeit, hier diese Strukturen rauszunehmen. Und selbst da könnte man mit dem Wischpinsel einfach diese Strukturen ein bisschen weichzeichnen, sozusagen, wodurch dann diese Strukturen hier verloren gehen, also hier einfach mal so drüber wischen. Sie sehen, das löst sich dann sehr schnell in Wohlgefallen auf. Aber das Ganze nun mal am Rande, denn eigentlich soll es hier nicht um dieses Quick Composing gehen, sondern um die Möglichkeit, die Sie haben, mit den neuen Werkzeugoptionen des Freistellungswerkzeugs und zwar inhaltsbasiert. Ich finde, das ist eine praktische Ergänzung, mit der Sie doch einiges an Zeit sparen können.

Photoshop CC 2015: Neue Funktionen

Entdecken Sie die neuen Funktionen, die Photoshop CC 2015 bietet. Dazu zählen Zeichenflächen, Verbesserungen bei den retuschewerkzeugen und Ebenenstilen, und vieles mehr.

4 Std. 16 min (36 Videos)
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Erscheinungsdatum:16.06.2015
Aktualisiert am:21.06.2016

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