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Bildvarianten schnell vergleichen

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
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Transkript

Die folgende Situation kommt Ihnen vielleicht bekannt vor. Sie haben verschiedene Einstellungsebenen, verschiedene Einstellungen, also mehrere Bildvarianten ausprobiert, können sich aber nicht wirklich entscheiden. Vielleicht wollen Sie sich auch gar nicht direkt auf eine dieser Varianten festlegen. Da ist es doch sehr praktisch, dass Sie sich mit Photoshop alle Varianten per Mausklick offen halten und vergleichen können. Nehmen wir mal an, Sie haben dieses Bild hier bearbeitet, und Sie sehen, das sind einige Ebenen. Also, das ist das Originalfoto, - naja nicht ganz, also hier ist der Hintergrund durch diesen Himmel ausgetauscht, ansonsten ist das wirklich ein Foto. Und hier wurden dann einige Elemente hinzugefügt, also beispielsweise hier so ein "Lens-flare". Hier vielleicht ein etwas malerischer Eindruck beziehungsweise eine Aufhellung im Vordergrund. Dann haben wir verschiedene Einstellungsebenen "Farbbalance". Und im Prinzip ist das kein Problem, hier die verschiedenen Varianten zu vergleichen. Zum Beispiel, in dem Sie hier die Einstellungsebene ein- und ausblenden. Da können Sie direkt sehen, das ist vorher, das ist nachher. Ja, das ist besser. Dann schalten Sie vielleicht noch die Einstellungsebene "Farbtonsättigung" ein und aus und sehen, dass hier oben das Ganze ein bisschen blauer geworden ist. Und dann vielleicht noch diese Ebene und diese Ebene. Und hier die hat bis jetzt den stärksten Effekt, weil die fügt hier vorne so einen leichten Braunton hinzu. Aber vielleicht möchten Sie ja alles insgesamt vergleichen, vielleicht den Zustand, wenn diese Einstellungsebene ausgeschaltet ist. Vielleicht auch hier der blaue Himmel ein bisschen abgemildert, vielleicht den Effekt hier ein bisschen reduziert und den, und dann vielleicht diese Ebene rausgenommen. Und diese verschiedenen Zustände, wenn Sie die vergleichen möchten, das ist dann natürlich schwierig. Denn Sie müssen immer erst wieder die verschiedenen Kombinationen dieser Einstellungsebenen erst mal aktivieren. Und in der Zeit, wo Sie das getan haben, haben Sie schon wieder vergessen, wie das Bild vorher aussah. Aber da greift Ihnen Photoshop unter die Arme, und zwar mit der Funktion "Ebenenkomposition". Die finden Sie hier im "Fenster"-Menü unter dem gleichnamigen Namen "Ebenenkomposition", und hier können Sie verschiedene Varianten Ihres Bildes sozusagen festlegen, weil Sie speichern es damit nicht direkt, sondern Sie halten hier nur verschiedene Zustände der Datei fest, also Sie fügen keine Ebenen hinzu oder löschen diese oder Sie löschen auch keine Ebenenstile usw., sondern Sie verändern einfach deren Sichtbarkeit. Und Sie können hier auch verschiedene Ebenenpositionen speichern, beispielsweise wenn Sie hier so einen Verlauf hinzugefügt haben, dann können Sie diesen Verlauf verschieben, und das ebenfalls speichern, aber wir schauen uns mal den einfachsten und den am häufigsten verwendeten Fall an, und zwar, dass Sie verschiedene Varianten speichern, indem Sie verschiedene Einstellungsebenen beziehungsweise Ebenen ein- und ausblenden. So, wir fangen mal an mit dem Original. Ich klicke also hier mit gehaltener "Alt"-Taste auf das Auge. Das ist also die Ausgangsbasis, und die speichere ich mir jetzt hier als eine Ebenenkomposition. Da klicke ich einfach hier auf diesen Abreißblock, kann das benennen, und nenne das mal "01_Ausgangsfoto", und hier aktiviere ich jetzt nur die Sichtbarkeit, weil Ebenenstile habe ich hier nicht angewendet. Die Position der Ebenen werde ich nicht verschieben, weil das ist ja keine Fotomontage, sondern ich möchte jetzt hier nur die Sichtbarkeit verändern. Klicke also auf "OK", und habe damit meinen ersten Zustand hier abgelegt. Ja, und dann habe ich eine Variante mit "Lens Flare" und dem Original, also das kann man auch direkt mal festlegen. "Mit Lensflare". So. Und dann machen wir noch mal eine mit Look. Mit allen Einstellungsebenen und "Lens Flare". "Mit alles und scharf" nennen wir das mal . So. "OK". Und dann können wir zum Beispiel nochmal diesen ganzen Block ausschalten. Und vielleicht die Überlagerung oben ebenfalls. Und dann habe ich hier nur noch die Abdunklung der Ränder. Und speichere das ebenfalls, und dann, das wäre dann "Mit alles aber ohne Zwiebeln". Dann wissen wir schon mal, was hier mit welchem Zustand gemeint ist. Klicke also auf "OK". Ja, und das Schöne ist, jetzt brauchen Sie nur hier vorne immer hier auf den entsprechenden Zustand zu klicken, um diesen Zustand wieder aufzurufen. So, das schließe ich mal, dann sehen Sie die ganze Datei. Und zwar kann ich jetzt das Ausgangsfoto sehen. Ja, dann habe ich das "Mit Lensflare", ja, sieht ein bisschen dramatischer aus. Wie sieht das aus, ohne die Farbeinstellungsebenen und mit allem? Ja, und da können Sie jetzt vergleichen, was ist denn jetzt besser, muss der "Lens Flare" da rein? Oder eher nicht. Und das ist eine ganz schöne Sache, finde ich. Sie könnten jetzt auch sich diese Zustände nebeneinander im Prinzip anschauen, wenn Photoshop diese Funktion unterstützen würde. Denn Sie haben die Möglichkeit über "Fenster" "Anordnen" "Neues Fenster..." für diese Datei, eine neue Ansicht zu öffnen. Aber wenn Sie hier in einer dieser Ansichten die Ebenenkomposition verändern, dann ändern Sie die auch in der anderen Ansicht. Also, Sie können hier zwar in dieser Ansicht beispielsweise, - und dazu stelle ich mal die beiden Fensterchen nebeneinander, so, dann sehen Sie auch und verkleinere hier mal die Ebenenkomposition, - Sie könnten hier zum Beispiel in diesem Fenster diese Maske einblenden, und in dieser Maske arbeiten, während hier das Bild zu sehen ist, Sie können aber nicht diese verschiedenen Ebenenkompositionen aufrufen. Wenn ich also jetzt hier mal diese "Mit Lensflare" aktiviere, dann bleibt hier zwar die Maske angezeigt, aber wenn ich hier wieder in das normale Bild gehe, dann sehen Sie, da verändert sich immer alles in beiden Fenstern. So, und um jetzt diese Varianten zu vergleichen, müssen Sie dann anders vorgehen, und zwar einfach die gesamte Datei duplizieren. Und das machen Sie dann über "Bild" "Duplizieren..." und aus Arbeitsspeichergründen würde ich Ihnen empfehlen, dann hier nur zusammengefügte Ebenen zu duplizieren. Da können Sie heir dann ebenfalls Namen vergeben wie beispielsweise hier in der Kompositionspalette. Und dann auf "OK" klicken. Ja, und die beiden Dateien, die können Sie jetzt nebeneinander stellen, so, und dann vergleichen. Und zwar hier haben wir jetzt ja keine Ebenenkomposition mehr, das heißt, ich habe ja hier alle Ebenen zusammengefasst. Aber in der Originaldatei habe ich die noch. Kann jetzt also mal gegen diesen Zustand hier die verschiedenen Zustände vergleichen. Und das wäre jetzt noch eine schnelle Möglichkeit. Wenn Sie sich das ersparen möchten und wenn sie wirklich das zu umständlich finden, können Sie es natürlich als Aktion aufzeichnen, aber noch einfacher ist es, wenn Sie einfach diese ganzen Ebenenkompositionszustände als Dateien exportieren. Und das geht ganz einfach über "Datei" "Exportieren" und dann "Ebenenkomposition in Dateien..." oder "...in PDF". Ich werde das mal exportieren hier in Dateien, und speichere das mal auf dem Schreibtisch. So. Und dann können Sie hier noch verschiedene Einstellungen für den Dateinamen treffen. "Nur ausgewählte Ebenenkomposition", was nehmen wir da jetzt. Hier mal JPEG. Und bei einer guten Qualität, und dann klicke ich auf "Ausführen". Und dann werden diese ganzen Ebenenzustände als eigene Dateien auf dem Schreibtisch gespeichert. Und das schauen wir uns jetzt mal an. Da sind sie auch schon. Sauber durchnummeriert. Und da können Sie jetzt mit den Pfeiltasten quasi mal durchzappen. Und so direkt sich für die beste Variante entscheiden. Wenn Sie die gefunden haben, dann rufen Sie einfach hier zurück in der Datei die entsprechende Ebenenkomposition auf. Also zum Beispiel "Mit alles und scharf". Und können diesen Zustand dann ganz einfach so belassen. Zustände löschen Sie hier, indem Sie einfach den Eimer anklicken, und Sie können auch hier diese Zustände aktualisieren z. B., wenn ich mal auf das Ausgangsfoto gehe und das mal aktiviere, kann ich hier auch diese Ebenen einblenden. Und um jetzt diesen Zustand zu aktualisieren, gehen Sie dann hier auf dieses Symbol. "Ebenenkomposition aktualisieren". Wenn Sie da drauf klicken, sehen Sie, springt dieses Markierungszeichen hier auf diesen Zustand, das sagt Ihnen, dass Sie jetzt die aktuelle Situation in der Ebenenpalette hier gespeichert haben. Und das ist z. B. eine Variante, wie Sie diese Ebenenkomposition verwenden können. Im Design sind diese Möglichkeiten natürlich noch vielfältiger. Oder in Fotomontagen können Sie verschiedene Positionen einzelner Objekte zueinander damit vergleichen, also auf jeden Fall eine spannende Geschichte, die Sie immer mal im Hinterkopf haben sollten, weil vielleicht brauchen Sie die ja einmal.