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Premiere Pro CS6 Grundkurs

Bildstabilisierung und Rolling-Shutter-Korrektur

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Verwackelte Aufnahmen und Verzerrungen durch einen CMOS-Sensor lassen sich mit der Verkrümmungsstabilisierung und der Rolling-Shutter-Reparatur korrigieren.
10:11

Transkript

In Premiere Pro CS6 kann ich sowohl verwackelte Aufnahmen stabilisieren wie auch den Rolling-Shutter-Effekt von Handy- beziehungsweise Smartphonekameras oder DSLR-Kameras minimieren. Fangen wir mal mit dem Bildstabilisieren an. Wir schauen uns zunächst dafür den Originalclip an. Ich ziehe ihn mal hier in eine Spur rein, und wir schalten mal hier die Audiowiedergabe aus. Da sieht man, das ist ohne Stativ aufgezeichnet ... das ruckelt ein bisschen, ... freihand mit einer DSLR-Kamera und das möchte ich gerne jetzt ein bisschen beruhigen. Wir kürzen den Clip mal ein wenig, damit das nicht zu lange dauert in der Berechnung und gehen hier mal auf Effekte und suchen nach einem Effekt, der heißt "Verkrümmungsstabilisierung". wenn ich diesen Effekt hier jetzt auf den Clip anwende, und dann in die Effekteinstellung gehe, dann sehe ich, der fängt hier schon an zu rechnen und zeigt mir so ein blaues Banner, dass die Analyse im Hintergrund ausgeführt wird. Heißt, während er das macht, kann ich hier entsprechend weiterarbeiten. Der Effekt hat verschiedene Parameter. Ich kann sagen, nach der Stabilisierung möchte ich eine ruhige Bewegung also keine harten Ruckler mehr oder einfach gar keine Bewegung mehr. Er kennt dafür verschiedene Glättungsmethoden. Und ich kann hier bestimmen, wie ich zum Beispiel mit dem Material umgehe, wenn der Clip jetzt vergrößert wird, also mit den Kanten, die ja entstehen, wenn ich den Clip stabilisiere. Wir schauen uns mal das fertige Ergebnis an. Ich habe das schonmal auf diesen Clip angewendet. Gehen hier mal rein, und spielen das ab, und da können wir sehen, es läuft sehr viel ruhiger. Ich habe natürlich noch eine Bewegung drin, aber die ist viel ruhiger als die, die wir hier in diesem Clip noch haben. Man sieht harte eckige Bewegungen. Ich kann mal jetzt ein bisschen was umschalten. Bei der Verkrümmungsstabilisierung habe ich nichts verändert, das sind noch die Grundeinstellungen. Und als allererstes sage ich jetzt mal hier ob ich eine ruhige oder keine Bewegung mehr haben möchte. Der Prozess des Stabilisierens geht relativ schnell, aber die Analyse ... ah, hier ist er auch schon fast fertig ... die Analyse, die dauert etwas länger. Danach wird das Abspielen auch wieder über die Grafikkarte beschleunigt. Jetzt haben wir hier keine Bewegung mehr. der Clip steht jetzt also still, mit dem Nachteil, dass er hier den Clip insgesamt um 115 Prozent skalieren muss. Wenn ich den Clip jetzt hier verändere, kürze dann ist das kein Problem. Aber sowie ich den Clip verlängere. sagt er mir hier, "Neue Frames müssen analysiert werden." "Klicken Sie auf Analysieren". Das heißt ich muss jetzt wieder in die Verkrümmungsstabilisierung gehen, auf Analysieren klicken, eine ganze Weile warten, bis er den Clip neu durchrechnet. Hier mein Tipp: Lieber einen etwas längeren Part zu Beginn durchrechen, denn kürzen kann ich den noch, als das mir nachher Informationen fehlen und ich komplett neu stabilisieren muss. Während er das macht, gucken wir nochmal auf den Clip hier vorne, keine Bewegung, wir wollen ruhige Bewegung, Null Prozent heißt, dass hier relativ wenig stabilisiert wird. Immer noch harte Übergänge. je höher ich diesen Wert jetzt hier einstelle, umso glatter wird nachher auch das Ergebnis, umso weicher wird die Kamerafahrt. Wir sehen hier unten, bis zu 105 Prozent muss er den Clip jetzt hier entsprechend skalieren. Es gibt dabei verschiedene Methoden. Bei der Position beispielsweise wird nur die Position des Clips in x- und y- Richtung, nicht aber die Drehung ... man hat das Gefühl zum Beispiel die Stange, die kippelt jetzt ein bisschen weil die Drehung nicht mit einberechnet wird. Ebenso kann ich sagen, ich möchte Positionsskalierung und Drehung jetzt anpassen, dadurch wird das Ganze schonmal ein bisschen ruhiger. Was wir aber auch sehen ist, dass das Bild hier oben anfängt zu schwimmen. Können wir hier kurzfristig sehen. Und mit der Methode Subspace-Warp Wird sozusagen jetzt auch diese Objektivkrümmung entsprechend mitberücksichtigt und auch ein Rolling-Shutter-Effekt und der Schwimmeffekt lässt dadurch deutlich nach. Das ist auf jeden Fall die beste Methode wenn ich hier Material habe, was viel geschwenkt wird. Perspektive würde neben Position, Skalierung und Drehung sozusagen jetzt noch die Drehung in der Tiefe, also in der x-, y- und z-Dimension mit berücksichtigen. Gehen wir nochmal zurück und sagen Nur Stabilisieren, dann sehen wir auch was passiert, er wird nicht mehr skalieren. Stattdessen bekomme ich natürlich jetzt hier Kanten. Und wir können zum Beispiel auch sehen, dass durch die Verkrümmung ... ich mach hier eine Verkrümmungsstabilisierung, machen wir das denn mal als Effekt, ja hier beispielsweise. Ah, es ist zu wenig. Ein Clip nehmen müssen der etwas mehr ist .. würde man auf jeden Fall so eine Krümmung nach außen feststellen können, Hier sieht man es ein bisschen, vielleicht. Ich mach ein bisschen größer, dass der Abstand hier etwas ... also das Ganze scheint etwas gerundet zu sein, das ist sozusagen dieser Subspace-Warp-Effekt. Stabilisieren und Zuschneiden heißt, dass er jetzt hier entsprechend den Clip nicht skaliert, dafür habe ich aber jetzt hier schwarze Rahmen drum herum. Dann kann ich Zuschneiden und eine Autoskalierung, das heißt er sagt jetzt, die Autoskalierung wird auf bis zu 105 Prozent sein, er zoomt also ein bisschen rein, das heißt. in der 100-Prozent-Darstellung kann es sein, dass der Clip dadurch leicht unscharf wirkt. Wobei das hier jetzt nicht großartig ins Gewicht fällt, die 105 Prozent sind noch okay, ist aber zugegeben bei progressivem Material auch einfacher als bei Material, was mit Halbbildern gedreht ist. Und dann kann ich sagen, Stabilisieren und Kanten synthetisieren. Das dauert tatsächlich ein bisschen länger. denn jetzt versucht Premiere hier neue Kanten zu berechnen. Zu Beginn steht ihm da noch nicht viel Material zur Verfügung, und wir müssen jetzt auch nicht skalieren. Ich sehe schon, der ist noch fleißig an der Bildberechnung und das kann er auch schon nicht mehr über die Grafikkarte machen. Er versucht auf jeden Fall jetzt hier, neue Kanten zu berechnen, denkt sich also hier ein bisschen mehr Sand aus, man sieht es hier vielleicht, dass es nicht genau original aussieht, hier vielleicht ein bisschen mehr Zelt, je nachdem was er da gerade reinrechnet. Aber das ist ein Prozess, der ziemlich lange dauern kann. Dafür muss er das Bild aber nicht skalieren, sondern denkt sich hier sozusagen neue Kanten aus. Wenn ich stattdessen jetzt sage Nur Stabilisieren, dann sieht man hier an der Seite, da muss er sich sozusagen was einfallen lassen. Jetzt ist es diese Seite. Und wenn ich jetzt sage, Stabilisieren, Kanten synthetisieren, werden wir gleich sehen, hier taucht irgendwas neues auf. Manchmal nimmt er das aus den vorhergegangenen oder nächsten Bildern. Und jetzt können wir hier entsprechend den Effekt auch sehen. Weiter unten gibt es dann noch die Möglichkeit, ein zusätzliches Skalieren zu definieren. Und wenn ich hier zum Beispiel sage, Nur Stabilisieren, kann ich den Clip insgesamt ein bisschen skalieren. Bei der Autoskalierung kann man hier noch Maximalwerte hinzufügen, wenn ich hier sage, Zuschneiden, Autoskalierung sage ich, aber bitte nicht mehr als 120 Prozent. Muss der aber sowieso nicht, weil er mit 105 Prozent auskommt. Aber bei höheren Glättungswerten kann das sein, dass er hier entsprechend mehr skalieren muss. Und es gibt noch erweiterte Eigenschaften. Hier kann ich noch eine automatische Reduzierung des Rolling-Shutter-Effekts mit durchführen und eine Detaillierte Analyse, die aber in der Regel dafür sorgt, dass das ganze Analyseergebnis noch etwas länger dauert. Aber es wäre manchmal noch einen Versuch wert, das Ganze auszuprobieren, wenn die automatische Analyse fehlschlägt. Gucken wir uns mal an, was ein Rolling-Shutter-Effekt ist. Hier habe ich einen Clip aufgenommen, das ist mit einem Handy, und hier kommt jetzt gleich ein Schwenk. Und wir sehen plötzlich im Schwenk, dass das Bild hier schräg dargestellt wird. Warum? Weil hier ein rollender Shutter in dem CMOS-Sensor das Bild zeilenweise aufbaut, von oben nach unten, und hier ist er zum Beispiel dann eben unten schon ein bisschen weiter als oben. Und wenn wir das zurückzoomen, dann geht das Ganze auch in die entgegengesetzte Richtung. Jetzt kommt er mir entgegen und jetzt ist er unten plötzlich etwas schneller als oben. Das ist ein Rolling-Shutter-Effekt und den wollen wir jetzt auch mal in den Griff bekommen. Erzeugen wir daraus eine neue Sequenz, gehen in die Effekte rein und definieren hier "Rolling-Shutter-Reparatur". Das ziehen wir auf den Clip drauf und gehen jetzt in die Effekteinstellungen. Audio schalte ich mal wieder aus. Und jetzt können wir uns mal hier diesen Clip ansehen. Hier sehen wir jetzt noch diesen rollenden Shutter-Effekt. Die Rate kann ich hier erhöhen und wir sehen jetzt, dass Premiere das Bild wieder aufrichtet. Und das macht er jetzt nicht immer nur in eine Richtung. Wenn der Effekt wieder zurückgeht ... warten wir kurz, weil ich schwenke hier wieder zurück ... dann müsste sich der Eindruck ja noch eher verstärken. Sehen wir jetzt hier. Ohne Rolling Shutter sieht man aber, dass er das wieder in die richtige Richtung entzerrt. Das ist ohne, und statt das jetzt noch mehr nach rechts zu kippen, erkennt er jetzt, dass das ein Schwenk in die entgegengesetzte Richtung ist, und richtet den wieder auf. Also in beide Richtungen habe ich jetzt ein gerade aufgerichtetes Bild in einem Schwenk in einer schnellen Bewegung. Die Scanrichtung können wir hier angeben, wenn das jetzt falsch erkannt worden ist, von unten nach oben. Dadurch wir das Ganze in meinem Fall hier noch verstärkt. Oder aber auch von links nach rechts, beispielsweise wenn man vertikale Videos gedreht hat, sprich, dass man die Kamera oder das Smartphone falschrum hingestellt hat und jetzt den Clip sozusagen im falschen Format hat. Ich kann hier Verkrümmen oder Pixelbewegung, Pixelbewegung ist noch etwas intensiver in der Berechnung, dauert also etwas länger als der normale Verkrümmen-Modus. Aber wenn man vielleicht auf 100 Prozent rangeht und jeden Pixel anschaut, mag es ja sein, dass man hier und da noch einen Vorteil entsprechend sieht. In der Regel bekommt man damit aber gute Ergebnisse, und bei mir ist es so, dass in den Tests gerade so Smartphones und Tablets meistens eine sehr hohe Rolling-Shutter-Rate hier benötigen, zwischen 90 und 100, während DSLR-Kameras, so wie CANON-, NIKON-Kameras eher so Werte zwischen 50 und 60 ... die haben nicht ganz so einen schlimmen rollenden Shutter-Effekt, da kann man ruhig mit etwas niedrigeren Werten, auch gute Ergebnisse erzielen. Also sowohl Bildstabilisierung als auch rollende Shutter stellen mit Premiere Pro CS6 kein Hindernis dar, wenn man einen guten Film produzieren möchte.

Premiere Pro CS6 Grundkurs

Lernen Sie in diesem Video-Training Videoschnitt, Audioanpassung und Effekte mit Premiere Pro CS6 kennen und schätzen.

11 Std. 48 min (91 Videos)
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