Photoshop: Bilder schärfen und stilisieren

Bildschirmauflösung ermitteln

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Das Nachschärfen für die Druckausgabe fällt leichter, wenn Sie Ihr Bild auf dem Bildschirm in der tatsächlichen Druckauflösung darstellen. Falls Sie das per Tastendruck bewerkstelligen möchten, müssen Sie Photoshop die konkrete Bildschirmauflösung mitteilen.
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Transkript

Wenn Sie Ihr Bild für den Druck optimieren möchten, ist es eine gute Idee, sich das Bild auch in der richtigen Druckgröße auf dem Bildschirm anzeigen zu lassen. Das geht im Prinzip ganz einfach. Das zeige ich Ihnen an diesem Beispiel. Sie würden hier über Ansicht Druckformat gehen. Wenn ich das hier mache, stelle ich fest, das Bild hat nicht die Größe, die ich eingestellt habe. Das war die Größe, wenn ich hier in die Bildgröße gehe, Und zwar 1000 Pixel, das sagt uns nicht viel, aber das Bild hat bei einer Auflösung von 300 Pixeln pro Zoll eine Größe in der Höhe von 8,47 cm und eine Breite von 5,66 cm. Wenn ich jetzt auf meinem Bildschirm hier ein Lineal anlege, dann ist das nicht die Größe, die dort angegeben war. Dafür müssen wir natürlich einiges einstellen in Photoshop. Sie können Photoshop nämlich die Monitorgröße mitteilen. Das finden Sie in den Voreinstellungen, und zwar unter Maßeinheiten & Lineale. Hier sehen Sie, die Druckauflösung steht bei 300 Pixel pro Zoll und die Bildschirmauflösung bei den leidlichen 72 Pixeln pro Zoll, also ein Wert, den man immer und überall wiederfindet, der aber überhaupt keine Praxisrelevanz mehr hat. Der spielt nur eine Rolle wiederum für diese Punkt- oder die Pica-Größe, denn wenn Sie Ihre Schrift in Punkt angeben, muss das natürlich umgerechnet werden auf die Pixel Ihres Bildes. Da könnte das eine Rolle spielen. Sonst, für diese Druckgröße ist das natürlich der falsche Wert. Denn dieser Monitor löst etwas höher auf. Das ist bei jedem Monitor etwas unterschiedlich. Deshalb müssen Sie hier den Wert ermitteln, den Ihr Monitor aufweist. Da haben Sie bereits gesehen, das ist die Formel dafür. Sie brauchen einmal die Bildschirmbreite in Pixeln. Natürlich nicht der gesamte Bildschirm, sondern die sichtbare Bildfläche. Die teilen Sie durch die sichtbare Bildbreite in Zoll. Dann haben Sie hier die Bildschirmauflösung. Woher kriegen Sie die Bildschirmbreite in Pixeln? Das ist ganz einfach. Dazu gehen Sie in die Systemeinstellungen, beziehungsweise suchen sich ein Datenblatt Ihres Monitors. Aber hier sehen Sie es auch. Und zwar ist das der EV2336W von Eizo, den ich hier habe. Der hat eine native Auflösung von 1920 x 1080 Pixel, also Full HD. Ich zeichne mit dieser Auflösung auf, davon lassen Sie sich nicht verwirren, dass das jetzt aktiv ist. Das ist also der Wert, den ich brauche, also 1920 Pixel. Das ist die Breite. Und wie breit ist der gesamte Monitor? Da habe ich mal nachgeschaut, da habe ich ein Datenblatt gefunden, bei Eizo selbst. Da finden Sie in den Spezifikationen in der Regel die Angaben, die Sie benötigen. Also die sichtbare Bildgröße ist hier 51 Zentimeter. Das muss ich mir merken. Diese Zentimeter muss ich nur noch in Inch umrechnen, also in Zoll. Ein Zoll hat 2,54 Zentimeter, also muss ich 51 Zentimeter durch 2,54 rechnen. Also die Breite in Zentimetern durch 2,54. Und da komme ich auf 20,08 Zoll. Die 1920 Pixel Breite muss ich jetzt nur noch teilen durch die 20,08 Zoll. Dann bin ich bei einem Wert von 95,62 Pixel pro Inch, also deutlich höher als die voreingestellten 72 Zoll. Sie können natürlich auch die Breite der sichtbaren Bildfläche mit einem Lineal ausmessen. Aber das wird nie so genau werden, wie wenn Sie das den Spezifikationen Ihres Monitors entnehmen. Diesen Wert müssen Sie dann eintragen. Wenn Sie dann noch Abweichungen haben, können Sie natürlich jederzeit diesen Wert variieren. Denn machen Sie es einfach so, zeigen Sie Ihr Bild an in der Druckauflösung auf dem Bildschirm. Und dann legen Sie doch mal ein Lineal daneben. Das sollte möglichst genau übereinstimmen. Also hier werde ich den Wert zuerst eingeben. Unter Voreinstellungen Da gebe ich aufgerundet ein 96 Pixel pro Zoll. Klicke auf OK und schaue mir das bei diesem Bild an. Wenn ich jetzt auf Ansicht Druckformat gehe, sehen Sie, ist es nicht mehr ganz so winzig wie vorher. Wenn ich hier ein Lineal daneben halte, was Sie jetzt leider nicht sehen, kommt das ganz gut hin. Also ich bin nicht ganz exakt bei den 8,47 Zentimetern, die hier das Bild hoch sein sollte, sondern etwas drüber. Aber ich habe ja den Pixelwert, also die Auflösung, die PPI auch etwas gerundet. Und in dieser Ansichtsgröße können Sie jetzt wesentlich besser einschätzen, wie sich eine Schärfung auswirkt auf ihr Bild. Also wenn ich das schärfe, beispielsweise mit dem Unscharf-maskieren-Filter, können Sie besser den richtigen Radius abschätzen. Und was vielleicht bei 100 Prozent komisch aussieht, wie jetzt hier in diesem Fall, sieht hier in dieser Größe doch recht angenehm aus. Sie können also sagen, so wird das wahrscheinlich eine ganz schicke Schärfung werden. Das nur mal vorab. Was für Werte Sie hier einstellen, darum geht es im Folgenden.

Photoshop: Bilder schärfen und stilisieren

Lernen Sie, wie Sie Schärfe und Details Ihrer Bilder mit Photoshop optimieren. Schärfen Sie vor der Bearbeitung oder gezielt für die Ausgabe, und heben Sie Details kreativ hervor.

4 Std. 6 min (30 Videos)
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