Photoshop CC 2017 Grundkurs: Fotografie

Bildrauschen überlagern

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Um digitalen Fotos ein wenig mehr analogen Touch und damit realistischeren Look zu verleihen, verpassen Sie dem Bild ein wenig Rauschen. So geht's!

Transkript

Um Digitalen Bildern ein wenig mehr analoges Look [ ] zu verpassen, kann man ein Bild-Rauschen über die Bilder drüberlegen. Das Ganze macht man deshalb, weil einfach die, ja, diese perfekte Darstellung, die perfekte Wiedergabe vor der Kamera vielleicht ein bisschen zu technisch wirkt und man möchte dem Ganzen ein wenig mehr Gefühl verpassen. Ja und genau deshalb kann man eben hier jetzt mit einer Ebene, die etwas Bildrauschen draufhat, dieses analoge Feeling wieder zurückholen. Schauen wir uns einmal an, wie das geht. ich erstelle mir dafür eine neue Ebene und nenne diese Ebene mit einem Doppelklick gleich einmal "Rauschen". Jetzt kann ich mit Shift+Backspace, also der Löschentaste, alternativ dazu kann ich auf "Fläche füllen" gehen, hier in diesem "Fläche füllen"-Dialog gelangen. Ich habe hier eigentlich immer 50 % Grau eingestellt und bestätige das jetzt mit "OK". Und jetzt kann ich hier den Belendmodus von dieser grauen Ebene auf "Weiches Licht" stellen. Und jetzt haben wir diese graue Ebene hier, auf die wir das Rauschen rechnen können. Der Vorteil, wenn ich es nämlich hier auf dieser Ebene rechne, ist, dass ich hier diese Deckkraft und die Intensität des Rauschens noch anpassen kann. Also ich habe hier jetzt in dieser Rauschen-Ebene ein weiches Licht und jetzt kann ich auf "Filter" gehen, "Rauschfilter" und hier kann ich "Rauschen hinzufügen". So, ich schiebe mal das ein wenig auf die Seite und zoome hier ein bisschen ein, vielleicht so, dass man hier den Hintergrund sieht, und auch noch Details hier in der Mitte. Ich persönlich würde empfehlen, dass man jetzt auf "Monochromatisch" geht, damit man hier nicht dieses Farbrauschen ins Bild reinbekommt, sondern hier dieses Schwarzweiß-Rauschen. Damit man das etwas besser sieht, gehe ich einmal mit der Stärke viel, viel weiter rauf, in diesem Fall so auf die 60 %. Das ist jetzt natürlich zu stark und, ja, zu großes Rauschen, deshalb ich nehme das da ein wenig zurück. In diesem Fall zeige ich mal so, ja, um die 28 %, das passt so ganz gut. Von der Verteilung nehme ich meistens die gaußsche Normalverteilung, man kann dabei einfach experimentieren, was man hier lieber haben will, eben diese gaußsche Normalverteilung oder das Gleichmäßig. Ich gehe einfach hier und nehme die Stärke noch ein wenig zurück, so in Etwa, zoome ein wenig aus, zoome wieder ein bisschen ein, und jetzt kommt es natürlich stark darauf an, wie groß dieses Bild ausgegeben wird, ob das jetzt auf einer Webseite ist oder ob das jetzt gedruckt wird, also wie weit ich das Ganze dann verkleinern werde. Wenn ich da natürlich ein ganz, ganz kleines Bild habe, dann sehe ich dieses Rauschen nicht mehr und könnte da natürlich mit dem Rauschen um einiges stärker werden. Wenn man das aber jetzt größer anschaut, ist hier dieses Rauschen natürlich wesentlich zu stark. Also ich gehe einmal hier runter, so um die, ja, 15 %, hier in diesem Fall 16,57, bestätige das mit "OK", und jetzt sieht man, dass dieses Rauschen überall gleichmäßig über meinem Bild liegt, sowohl in den hellen Bereichen, als auch in den dunklen Bereichen. Ich kann jetzt das Rauschen noch in der Stärke anpassen, einerseits indem ich das jetzt auf Ineinander-Kopieren setze, dann wird das " " also dieses Rauschen noch um einiges stärker, ich werde das aber auf weichem Licht lassen. Jetzt kann ich auch noch die Deckkraft zurücknehmen und so diese Intensität des Rauschens anpassen, was mir aber gerade hier beim Rauschen sehr gefällt, ist, dass ich das Rauschen auch noch ein wenig anpassen möchte, dass ich in den hellen Bereichen weniger Rauschen haben will, als in den dunklen Bereichen. Und das geht mit einem, ja, ich sage mal einer sehr speziellen Technik und für diese Technik macht man hier einfach einen Doppelklick neben das Rauschen, also hier so, in diesem Bereich, und kommt damit in den Dialog der Ebenenstile. und was ich jetzt machen kann, ist, dass ich diese Ebene mische, und zwar so, dass ich auf den darunter liegenden Bereich, also die darunter liegenden Pixel zugreife. Das heißt, ich kann die Sichtbarkeit dieser Rauschen-Ebene entsprechend der Helligkeitsinformation der darunter liegenden Ebene steuern, in meinem Fall die Hintergrundebene. Und das macht man eben über diese Regler hier. Ich zeige das einfach mal hier. Ich nehme jetzt diesen Schwarzpunkt hier und ziehe den einfach mal nach rechts, bis hierhin, und jetzt sieht man, dass die Rauschen-Ebene, das sieht man hier im Gesicht ganz gut, da, in diesem Bereich und hier, wirklich nun in der Helligkeit von hier bis hier sichtbar ist, aber in den dunklen Bereichen nicht mehr. Was ich hier jetzt auch habe, sind sehr unschöne Abrisse. Das heißt, ich habe jetzt bis 111, von der Helligkeitsstufe kein Rauschen, und von 112 bis 255 Rauschen. Das kann man jetzt steuern, aber bevor ich das zeige, drehe ich das Ganze um. Ich habe gesagt, ich möchte im dunklen Bereich das Rauschen haben und im hellen Bereich nicht. Das heißt, also hier möchte ich kein Rauschen. Ich zoome da mal ein wenig ein und jetzt sieht man, da ist noch Bildrauschen drauf, und wenn ich jetzt diesen Weißpunkt nach links schiebe, sieht man, dass so das Rauschen jetzt aufhört. Das heißt, jetzt ist in den hellen Bereichen der darunter liegenden Ebene kein Rauschen vorhanden, aber in allen anderen Bereichen schon. Zoome sie wieder ein wenig ein, schiebe das rüber, und auch hier wieder, ich gehe da so, dass man das in die Haut sieht. Hier sieht man, in diesen Bereichen ist jetzt kein Rauschen und da daneben schon und da schaut einfach nicht schön aus. Und damit man hier jetzt einen Übergang reinbekommt, kann man wie folgt vorgehen: Man klickt mit gedrückter Alt-Taste hier auf diesen Regler und jetzt hat man zwei Regler. Und über diesen Bereich zwischen den beiden Reglern kann ich einfach den Übergang steuern. So ich es jetzt habe, heißt es, hier oben kein Rauschen, hier 100 % Rauschen und hier dazwischen habe ich einen Übergang und über diesen Übergang kann ich jetzt genau steuern, wie stark und in welchem Bereich das Rauschen abnehmen soll. Wenn ich den Übergang sehr eng setze, dann habe ich von hellen Bereichen zu nicht zu hellen Bereichen einen sehr, sehr schnellen Übergang, von Sichtbarkeit des Rauschens zu keiner Sichtbarkeit, wenn ich das etwas größer ziehe, ich ziehe es mal hierhin und den Übergang etwas größer, dann habe ich da einen größeren Übergang. Ich möchte das aber so in diesem Bereich hier zirka haben. Das heißt also, ich habe hier jetzt in den hellen Bereichen hinten kein Bildrauschen oder nur ganz, ganz wenig in Helligkeit, hier, in diesen Bereichen, da habe ich auch weniger Rauschen und in den dunklen Bereichen habe ich jetzt Bildrauschen. Das heißt, über diese Einstellung kann ich das Rauschen sehr, sehr gut steuern, und man sieht , dass ich hier jetzt den Ebenenstil verändert habe, indem hier hinten dieses kleine Icon erscheint. Also so kann man das Bildrauschen ganz gezielt auf gewisse Helligkeitsbereiche in einem Bild abstimmen.

Photoshop CC 2017 Grundkurs: Fotografie

Lernen Sie die wichtigsten Photoshop-Funktionen und -Techniken für Fotografen kennen – von Camera Raw über Auswahlen, Ebenen und Masken bis hin zu Retusche und Filtern.

5 Std. 26 min (50 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.02.2017

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