High-End-Retusche mit Photoshop: Beauty-Porträt

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Die Augen zeigen noch wenig spannende Reflexionen. Wenn, wie in diesem Fall, die Kopfhaltung nicht mit der Ausleuchtung zusammenspielt, lässt sich mit Reflexionen aus einem anderen Foto "schummeln".

Transkript

Im nächsten Step würde ich gerne die Augen bearbeiten. Und wenn ich mir die Augen so anschaue, fällt mir auf -- was mir im Shooting auch schon aufgefallen ist --, dass ich hier als Augenreflexe nur teilweise schöne Reflexe zu sehen bekomme. Eigentlich habe ich hier unten eine Softbox, die sich hier einspiegelt, und hier oben in dem Auge spiegelt sich noch ein halbes Beauty Dish ein. Ich hätte aber gerne volle Einspiegelung beider Elemente. Nun ist es manchmal schwierig, dass sich auch genau das einspiegelt in den Augen, was man gerne möchte, weil man das Model natürlich so positioniert von der Kopfhaltung und Drehung, dass diese Kopfform besonders schön rüberkommt. Und manchmal ist es dann halt der Fall, dass der Kopf so einen Winkel hat, dass das Licht sich nicht mehr in den Augen einspiegelt. So, da kann man entweder das Licht so einstellen, dass es sich doch wieder einspiegelt. Dann hat aber vielleicht nicht mehr so eine schöne Lichtsituation auf der Haut. Deswegen habe ich mir gesagt, ich lasse das Licht, so wie es ist, weil es mir sehr gut gefällt, was es in den Vordergrund rückt von ihrer Gesichtsform und was eher in den Hintergrund tritt. Deswegen habe ich mich dazu entschieden, dass ich mir Einspiegelung der Augen aus demselben Shooting-Material nehme, aber aus einem anderen Bild. So, hier öffne ich mir mal ein Raw, was ich rausgesucht habe, wo man diese Einspiegelung ganz schön sieht. Hier ist der Beauty Dish ganz zu sehen, hier ist die Softbox ganz zu sehen. Das kann ich mir ohne Probleme da jetzt so reinstückeln. Ich öffne diese Bild mal nicht als Smartobjekt, weil es nur um diese kleinen Elemente geht -- dafür ist es nicht notwendig, da Smartobjekte zu haben -- und schneide mir erst mal hier ihr Auge aus und füge mir jetzt einfach mal hier drüber das Auge wieder ein und schaue, wie ich das passend da drauf bekomme. Dann gehe ich hier auf Differenz. Damit kann ich hier gut sehen, wie deckungsgleich beide Bildmaterialien übereinanderliegen und schaue mir das hier mal an. So, noch was da rüber. Jetzt wird es immer besser. Muss es vielleicht noch etwas drehen. Das scheint ganz gut zu passen so. Ich stelle jetzt mal wieder auf Normal, klicke mal hin und her und schneide mir jetzt aus diesem Bild mit dem Lasso hier das Beauty Dish heraus. Mache ich wieder eine weiche Kante von 1 und ziehe mir das mit Cmd+J auf die Ebene und schiebe mir es jetzt dahin, wo ich es gerne hätte. Da das Beauty Dish ist sowieso an dieser Stelle fotografiert wurde, aber in einem anderen Bild fällt es überhaupt gar nicht auf, wenn ich das jetzt hier einfüge. So, da ich nur dieses eine Beauty Dish habe, kopiere ich mir das mal und schiebe es auch hier rüber, mache mal die Deckkraft etwas runter und gucke, wie es hier drauf passt. So, einen runter vielleicht noch und da passt es auch rein. Jetzt muss ich mir nur noch die andere Softbox aus dem einen Auge klauen, und zwar hier raus. Dazu schneide ich mir erst mal wieder das ganze Auge aus und passe mir das jetzt auch hier drauf an. Huch, so. Da sieht man hier an dem Beauty Dish eine ganz gute Referenz, wo es stehen sollte, mit Cmd+T und Alt und den Punkt setzen. Kann ich ausgehen von diesem Punkt, mein Bildmaterial skalieren und drehen. So, und setze es wieder auf Normal. Schaue es mir mal an -- das sitzt doch ganz gut da -- und schneide mir jetzt diese Softbox aus. Warum ich diese Softbox jetzt hier so fein ausschneide und nicht einfach den groben Bereich nehme, ist der, dass ich jetzt schon sehe, dass diese Softbox etwas verzerrt ist und ich da wahrscheinlich etwas nacharbeiten muss. Deswegen schneide ich mir nur dieses Stück aus. So, diese beiden Ebenen brauche ich jetzt nicht mehr und benenne mir das erst mal hier in Dish links. Das hier müsste Dish rechts sein und hier Softbox rechts. Und verzerre mir sie ein klein wenig, und hier oben mit dem Werkzeug das etwas hier verbiege, dass die nicht so langgezogen aussieht -- das ist wirklich nur ein kleines bisschen -- und bestätige. Dann mache ich mir eine Gruppe hier draus und nenne diese Teile eingebaut und packe sie hier drunter, weil in diesen Color Corrections ja noch Farbeinstellungen nachher drauf kommen. Und ich finde, dass das schon gleich viel besser aussieht. Also, man hat einen viel besseren Blickkontakt mit dem Model jetzt.

High-End-Retusche mit Photoshop: Beauty-Porträt

Lernen Sie, wie Sie ein Bild professionell retuschieren, von der Frequenztrennung über die Retusche von Augen und Haaren bis hin zur richtigen Strukturierung der zahlreichen Ebenen.

2 Std. 28 min (37 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.08.2017

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