Grundlagen der Gestaltung: Layout

Bildgestaltung

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Nicht nur das Platzieren von Bildern ist für das Layout wichtig, auch die Bildbearbeitung kann für kreative Effekte eingesetzt werden.
10:39

Transkript

In diesem Video stelle ich Ihnen vor, wie Sie mit Bildern im Layout gestalten können. Wir beginnen mit einer ganz einfachen Doppelseite. Vielleicht ein Wirtschafts- oder Politikmagazin. Sehr nüchtern in der Typografie aber auch in der Farbgebung. Dazu platziere ich mich hier in einen Platzhalter-Rahmen ein entsprechendes Bild hinein. Hier kann ich nun das Bild an den Rahmen anpassen. Das geht hier in InDesign über Objekt Anpassen Rahmeneinpassungsoptionen und dann kann ich sagen, der Rahmen soll proportional gefüllt werden und zwar in allen Flächen. So jetzt sehen wir natürlich die Seite ist erstmal komplett gefüllt. Wir schauen uns das im Vorschau- Modus an mit der Taste W. Die Dame sitzt im Vergleich zum Text erstens zu niedrig und zweitens viel zu stark in den Bund hinein. Das heißt, hier im Bundbereich sollte eigentlich immer etwas Platz gelassen werden, etwas Luft, damit das Motiv hier nicht zu stark in die Seitenfalz hineinkommt. Also müssen wir den Ausschnitt des Bildes bestimmen. Dazu zoome ich hier mal ein bisschen raus und ich gehe hier mit dem weißen Pfeil auf das Bild und kann nun mit der Shift-Taste das Bild hochskalieren. Das heißt, wir haben hier die Möglichkeit das Bild so zu skalieren, dass wir ungefähr die Augenhöhe mit der Texthöhe übereinander kriegen können. Das kann man sich auch mit Hilfslinien verdeutlichen. Dazu ziehe ich mich ja einfach mal mit der gedrückten Befehlstaste eine Hilfslinie raus, dann sehe ich, hier sitzen die Augen links auf der Höhe und auf der rechten Seite haben wir ungefähr den Textanfang. Den kann ich natürlich jetzt auch noch beeinflussen im Layout, sodass das Ganze insgesamt stabiler wirkt. Vielleicht ist auch der Weißraum gar keine so schlechte Möglichkeit hier das Layout auszurichten. Natürlich sitzt die Dame hier immer noch relativ weit im Bund aber wir haben da halt keine Möglichkeit das Bild noch weiter rauszuziehen. Es sei denn, wir nehmen jetzt folgendes vor: Ich gehe nochmal in dem Layout-Modus. Wir schieben das Bild einfach aus dem Bund heraus, sodass wir hier auch diesem Bundbereich freilassen. Wenn wir den Layout-Modus wieder wechseln, sehen wir, wie das Ergebnis ist und mit der überdruckten Vorschau kann man hier etwas besser die Bildqualität beeinflussen. Somit passt das also ganz gut, wenn wir sagen, diese Person zu der passt jetzt dieser Text, dann hat das insgesamt eine Harmonie, die jetzt zugehörig erscheint. Aber natürlich können wir auch sagen, das Bild wird eher eingerahmt. Hier guckt die Person direkt den Betrachter an, ist also in den Anschnitt gelegt. Das hat den Hintergrund, dass natürlich ein Bild persönlicher erschienen soll also das Bild deutlicher hinterher den Betrachter anspricht. Hier auf dieser Seite habe ich einen Rahmen platziert, der so groß ist, wie der Satzspiegel. Nun will ich darin mein Bild platzieren. Ich wähle diese Dame aus. Nun kann ich mit dem weißen Pfeil auf das Bild klicken und das Bild entsprechend mit gedrückter Shift-Taste skalieren also vergrößern. Sodass, das Bild in der Höhe möglichst eingepasst ist. Jetzt ist der Ausschnitt natürlich nicht so richtig ideal deswegen schiebe ich das Bild etwas weiter in die Mitte, dass zum Beispiel hier die Spaltenbreite ungefähr so auf dem Auge liegt und natürlich kann ich die Höhe des Bildes auch noch mitskalieren, sodass also die Person etwas mehr im Vordergrund steht, also etwas mehr dem Betrachter entgegenkommt. Wenn ich das Layout mir insgesamt anschaue, so ist diese Person eher weniger mit dem Inhalt in Verbindung zu bringen. Zum einen schaut die Person direkt aus dem Format raus, zum anderen ist das Bild insgesamt eingerahmt, wirkt also etwas distanzierter. Um das jetzt wieder mehr zusammenzubringen, kann man natürlich folgendes machen: Ich nehme einfach das gesamte Bildmotiv und zwar den Rahmen an sich und sage, von der Mitte ausgehend kann das ganze Bild gekontert werden, also horizontal gespiegelt. Das mache ich hier über diese Funktion in InDesign. Sofort bekomme ich hier einen anderen Zusammenhang. Das heißt, die Dame blickt in den Text imaginär, also auf die nächste Seite und damit kann ich natürlich jetzt auch den Text sehr gut platzieren von der Höhe um zu schauen, wann harmoniert das insgesamt am besten zum Beispiel auch hier mit einer gedrückten Befehlstaste und einer Hilfslinie, sodass man ungefähr hier vielleicht den Weißraum erreichen kann. Sie sehen also allein der Ausschnitt und die Platzierung auf einer Seite kann hier interessante Effekte erzielen. Will ich hier noch etwas Dynamik reinbringen, kann ich natürlich auch diesen Rahmen wieder randabfallend machen, das heißt, hier einfach das Bild in das Format von links nach rechts reinsetzen, sodass nur oben und unten die weißen Stellen erscheinen. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten auch mit der Grafik in einer Datei zu arbeiten. Und da nehmen wir zunächst hier dieses Layout mit dieser blauen Farbigkeit. Wenn ich nun einfach mal die gesamte Seite dupliziere, mit gedrückter Alt-Taste geht das, so kann ich hier mit diesem Bildmotiv auch arbeiten und zwar über die Transparenzen. Lege ich also einen neuen Rahmen an und ich mache es bewusst ein bisschen kleiner, dann kann ich hier eine Farbe zuweisen, zum Beispiel hier ein schönes Hellblau, und das kann ich natürlich mit der Deckkraft reduzieren. Schon wirkt das quasi wie ein Filter durch den wir hier die Person angucken und es entsteht natürlich eine Verfremdung. Doch das ist natürlich sehr einfach gehalten deswegen mache ich das hier ganz anders. Zunächst verwende ich hier mein Satzspiegel, das heißt die Fläche wird hier ausschließlich mit dem Satzspiegel angewendet, damit wir gleich den Unterschied zwischen Farbe und transparenten Bild sehen. Und jetzt kann ich die Transparenzeffekte in InDesign verwenden. Dies können Sie selbstverständlich auch mit Photoshop machen diese Transparenzeffekte sind also mit Photoshop und auch Illustrator identisch. Hier kann ich jetzt allerdings auch gleich mit einem grafischen Rahmen machen, das wird dann in Photoshop etwas schwieriger. Nun nehme ich anstelle des Effektes und der Deckkraft einfach das Thema Multiplizieren. Sofort wird das Bild extrem abgedunkelt durch diese helle und leuchtende Farbe. Man sieht zwar noch das Motiv aber es wirkt natürlich auch gleich sehr düster und ein bisschen cooler durch die Farbgebung. So richtig ideal ist das noch nicht. Deswegen wähle ich hier eine andere Möglichkeit Inneinanderkopieren oder Weiches Licht. Werden wir also Farbstimmungen mehr erzeugen wollen, so können wir das durchaus mit Inneianderkpieren machen das wird hier etwas härter in Summe oder wir nehmen Weiches Licht. Und das ist nah zu ideal, Weiches Licht, bezieht sich also auch hier schön auf die ganzen Differenzierungen in den Lichtern und dann sieht man auch im Vergleich zum farbigen Bild hier besonders bei den Hauttönen und auch bei der Kleidung, das natürlich jetzt alles etwas cooler gehalten ist und sogar in den Kontrasten auch etwas härter wirkt. Das kann ich selbstverständlich über das gesamte Motiv machen, das heißt, wir können hier diese Fläche natürlich auch auf das gesamte Motiv anwenden. So wirken plötzlich Bildmotiv und Layout harmonischer, weil die Farbgebung hier auf der rechten Seite wiederauftaucht. Natürlich kann man das auch hier mit Hintegrundflächen wieder akzentuieren. Ähnlich passiert das an dieser Stelle. Wenn wir dieses Layout nun nehmen, und daraus wieder ein Duplikat erzeugen, mit gedrückter Alt-Taste gelingt das hier in InDesign, dann kann ich hier eine neue Fläche aufziehen und das mache ich in dem Fall hier mit diesem Orangerot. Und damit können wir natürlich auch wunderschöne Effekte erzielen das mache ich einfach mal auch ganz bewusst nur mit ein Teilbereich des Bildes, damit wir das vergleichen können. Ich nehme diese Fläche, die natürlich auch deutlich dunkler ist diese Farbe und damit können wir auch wieder mit Effekten arbeiten. Zum Beispiel Weiches Licht, was hier ganz interessante Effekte erzeugt, sodass wir hier einen sehr warmen Farbton erhalten, den wir hier über das gesamte Bild legen können. Je länger wir uns das angucken, desto harmonischer wirkt das. Eigentlich wirkt es nur dann komisch, wenn wir das Bild vorher schon einmal gesehen haben. Aber das ist ja das Schöne im Layout. Der Betrachter kriegt nur das, was wir hinterher drucken lassen. Also können wir hier zum Beispiel auch Inneianderkpieren wählen, was allerdings zu stark gesättigt ist, oder auch Multiplizieren, was das Bild extrem abdunkelt. Auch dadurch entsteht natürlich ein Verfremdungseffekt, der aber hier finde ich ein sehr ästhetischen Reiz hat. Wenn das insgesamt zu stark angewendet wird, also Fabrtöne oder Helligkeiten zum Beispiel verloren gehen, dann kann ich mit der Deckkraft das ganze Reduzieren und kann also diesen Effekt leicht nach unten setzen und da reicht es vielleicht hier schon bei 77 % aufzuhören, zu sagen die Farbigkeit ist gegeben aber die Hauttöne lassen sich noch differenzieren. Der Hintergrund und Vordergrund ist noch erkennbar. Genau das Gleich auch bei Weiches Licht. Auch hier kann man natürlich mit der Deckkraft ganz minimal arbeiten, zum Beispiel so, dass ich sage, die Deckkraft ist hier bei 0, das ist das Ursprungsmotiv und dann kann ich stückchenweise das Motiv leicht wärmer gestalten und das fehlt eigentlich kaum auf, dass wir hier schon bei einer Deckkraft von 66 % sind. Sie sehen also, die Möglichkeiten allein mit Farbe und mit Farbbildern zu arbeiten sind enorm, wenn wir die Transparenzeffekte in InDesign nutzen.

Grundlagen der Gestaltung: Layout

Erfahren Sie am praktischen Beispiel, wie Sie das Layout von Magazinen, Zeitungen, Websites und weiteren Medien optimal gestalten und so zu professionellen Ergebnissen gelangen.

3 Std. 56 min (50 Videos)
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