Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

Lightroom 5 lernen

Bilder von der Speicherkarte kopieren

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Wenn Sie mit Lightroom starten, können Sie gleich die aktuellen Bilder von Ihrer Speicherkarte laden und zeitgleich auf die Festplatte kopieren. Wie das geht und - vor allem - worauf Sie achten müssen, verrät dieses Video.
09:36

Transkript

Im ersten Schritt Ihrer Lightroom Arbeit geht es natürlich darum, Bilder in Ihren Katalog zu importieren. Und das möchte ich in diesem Film mal machen. Und zwar werde ich Bilder von einer Kamerakarte importieren, also Bilder, die frisch von der Reise aus dem Urlaub vom Shooting hier in Lightroom bearbeitet werden sollen. Dazu werde ich jetzt einfach die Kamerakarte in den Kartenleser eingeben, und Sie sehen, dass sich das Importieren Fenster ganz automatisch öffnen wird. Beim Anschließen einer Kamerakarte wird die automatisch präferiert und Ihnen wird im Importdialog der Karteninhalt angezeigt. Auf der linken Seite sehen Sie, dass jetzt meine Kamerakarte beziehungsweise der Kartenleser ausgewählt ist. Und hier in der Mitte sehe ich die Bilder, die darauf verfügbar sind. Das sind Bilder aus San Francisco, die ich noch von einer Einladung in die Pixar Studios aufgenommen habe und hier kommen die klassischen Bilder mit der Golden Gate Bridge. Und diese möchte ich jetzt importieren und dabei kommt jetzt der alles entscheidendes Schritt. Sie müssen natürlich sagen, wohin diese Bilder importiert werden sollen. Denn ein Import in Lightroom bedeutet nicht, dass diese Bilder in eine vorgegebene, feste Bibliothek importiert werden, auch wenn der Name Import es so vermuten lässt, sondern Sie geben natürlich ein Importziel an. Das heißt, Sie kopieren während des Imports die Bilder von der Kamerakarte auf Ihren Rechner und das Ziel dafür müssen Sie angeben und sollten Sie auch angeben, so bleiben Ihre Bilder nämlich auf der Festplatte autonom. Deshalb haben Sie beim Import einer Kamerakarte hier oben auch nur zwei Optionen. Die Option, die Bilder zu kopieren oder sie als DNG zu kopieren. Das bedeutet, dass Ihre RAW Daten in ein allgemeines RAW Format, das digitale Negativ, umgewandelt werden. Das müssen Sie aber nicht machen, Sie können ohne Weiteres einfach sagen, dass Sie die Bilder kopieren wollen. Und dann geben Sie an, wohin diese Bilder kopiert werden sollen. Sie öffnen also auf der rechten Seite den Reiter Ziel. Jetzt ist hier meine Festplatte geöffnet. Auf meiner Festplatte befindet sich mein Benutzerverzeichnis und der vorgegebene Bilderordner. Und ich möchte die Bilder jetzt mal da rein kopieren. Ich kann sie natürlich an jede andere Stelle auch kopieren. Ich könnte sie jetzt auch auf eine externe angeschlossene Festplatte kopieren. Ich möchte, dass diese Bilder in den Ordner 2013 kopiert werden. Ich klicke also den Ordner 2013 an. Und Sie sehen, dass hier jetzt gleich ein kleines, graues, kursives Ordnerchen erstellt wird. Lightroom zeigt mir nämlich jetzt schon, was sich an der Festplattenstruktur durch meinen Import, also durch die Kopie dieser neuen Bilddaten ändern würde. Durch meinen letzten Import ist hier ein Ordner vorgegeben. Wie entsteht der? Das will ich Ihnen kurz zeigen. Im oberen Bereich des Ziels geben Sie nämlich an, ob Sie die Bilder in einen neuen Unterordner kopieren wollen. Da dieser Ordner noch nicht auf der Festplatte besteht, wird dieser kursiv angegeben. Ich könnte den jetzt einfach umbenennen in San Francisco. Wenn ich hier einmal aus dem Ordner rausgehe, aus der Benennung, und wieder reingehe, dann sehen Sie, dass hier im unteren Bereich ein Ordner San Francisco angelegt wurde. Nun sind auf einer Kamerakarte nicht immer nur Bilder zu einem Thema. Und ich kann also diese Bilder auch erst mal grob sortieren oder vorsortieren und nachher anders sortieren. Ich hätte zum Beispiel die Möglichkeit, jetzt zu sagen: Ich möchte diese Bilder nicht alle zusammen in einen Ordner kopieren sondern noch nach Datum sortieren. Wenn ich das mache, sieht das folgendermaßen aus. Sie sehen, dass jetzt nach wie vor mein Ordner San Francisco erstellt wird, weil ich diese Option angegeben habe, und dann findet hier eine Datumssortierung statt. Und diese Datumssortierung findet deshalb statt, weil die Bilder natürlich Metadaten haben und in denen das Aufnahmedatum gespeichert ist. Wie diese Ordner jetzt im Datumsformat aussehen, können Sie auch noch bestimmen. Sie können hier reingehen und sagen: Das Datumsformat gefällt mir eigentlich nicht so. Mir reicht die grobe Sortierung, einfach, dass ich weiß dass es 2013 meinetwegen in dem und dem Monat und an dem und dem Tag passiert und dann sieht die Sortierung schon wieder anders aus. Jetzt habe ich nämlich keinen Unterordner mit dem Jahr sondern nur noch die wirklichen Datumsordner drin. Und so lass ich es mal, denn diese Sortierung, die hier drin ist, kann ich natürlich nachträglich auch noch ändern. Im nächsten Schritt bestimme ich, welche Bilder ich importieren möchte. Das mache ich ganz einfach, indem ich über diesen kleinen Haken in den Bildern bestimme, welche Bilder importiert oder nicht importiert werden sollen. Ich kann also hier einzelne Bilder aus dem Import rausnehmen und das natürlich auch noch überprüfen. Ich kann mir Bilder über einen Doppelklick oder einen Klick auf dieses Symbol hier unten auch noch genauer anschauen und dann über den Haken hier im unteren Bereich bestimmen, ob sie im Import mit einbezogen werden sollen oder nicht. Die genauere Auswahl bei mehreren Bildern würde ich dann eher in der Bibliothek vornehmen, denn dort können Sie Bilder besser miteinander vergleichen, als nur hier in der Einzelbildvorschau. Nachdem ich festgelegt habe, an welche Stelle auf der Festplatte meine Bilder kopiert werden sollen, kann ich mich darum kümmern, was während des Importvorgangs noch angewendet werden soll. Hierbei kann ich zum Beispiel Metadaten angeben. Also das Copyright was einem Bild hinzugefügt werden soll, aber auch Bildbeschreibungen. Hier wähle ich jetzt erst mal nur aus vorgefertigten Metadatenvorlagen aus. Auch erste Stichwörter kann ich hier vergeben. Ich kann hier die allgemeinen, also die für alle Bilder auf der Karte zutreffenden Stichwörter eingeben. Ich könnte jetzt hier auch noch vorgeben, wie die Bilder von Anfang an entwickelt werden sollen. Das möchte ich an dieser Stelle aber nicht machen, weil ich das mir eher später und individuell anschauen möchte. Und dann kann ich die Bilder beim Import auch gleich umbenennen. Ich gehe mal hier rein in die Dateiumbenennung, aktiviere diese entsprechende Option, und kann jetzt hier einfach sagen, dass ich zum Beispiel die erste Vorgabe nutze nämlich Benutzerdefiniert plus Nummer. Dann gebe ich hier einen benutzerdefinierten Text ein und Sie sehen im Beispiel hier unten, dass eine entsprechende Nummer angefügt wird und das ist nämlich die originale Dateinummer, die hier noch fortgeführt wird. Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit, hier andere Benennungsmuster anzuwählen. Dazu gehen Sie einfach ins Bearbeiten Menü und addieren hier verschiedenste Informationen wie zum Beispiel eine einzelne Importnummer, die von 1 an durchnummeriert, hinzu. In meinem Fall hat sich das aber bewährt, so dass ich immer mit einer neuen Benennung und der originalen Dateinummer weiter arbeiten möchte. Da sind schon die wesentlichen Sachen, die ich für meinen Import einstellen möchte. Ich habe die Bilder ausgewählt, ich habe das Ziel benannt und ich habe noch angegeben, was während des Importvorgangs angewendet werden soll. Und jetzt kann ich die Bilder einfach importieren. Nachdem Sie auf den Importieren Knopf gedrückt haben, wechselt das Programm in das Bibliotheksmodul und dort laufen die Bilder sozusagen langsam rein. Sie sehen das hier unten an der Leiste. Die Bilder werden langsam importiert. Und gleich sind sie alle geladen und dann schauen wir uns die Sortierung in der Bibliothek noch mal an. Nachdem der Import abgeschlossen ist sind alle Bilder verfügbar und durch Klick auf eines dieser Bilder wird es Ihnen im Vorschaufenster angezeigt, beziehungsweise je nachdem, was Sie eingestellt haben, auch in der Rasteransicht. Die Ordner, die Sie beim Import eingegeben haben, werden Ihnen auch hier unten in der entsprechenden Struktur angezeigt. Wenn Sie nur einen dieser Ordner anwählen, werden Ihnen in der Vorschau auch nur die Inhalte dieses Ordners angezeigt. Nun sehen Sie, dass natürlich die Sortierung nach Datum nicht immer das Richtige ist. Und deshalb können Sie diese Ordner auch jederzeit umbenennen. Dazu gehen Sie einfach mit der rechten Maustaste drauf und sagen, dass Sie diesen Ordner umbenennen wollen. Und dann kann dieses einfach thematisch bezeichnet werden. Das passiert jetzt natürlich nicht nur in Lightroom sondern auch auf der Festplatte. Ich mache das mit den anderen beiden Ordern auch mal. Und dann schauen wir uns das mal auf der Festplatte an. Und wenn ich jetzt einfach mit rechter Maustaste auf einen dieser Ordner gehe, kann ich mir diesen auch im Finder oder im Explorer anzeigen lassen, je nachdem, auf welchem System Sie arbeiten. Und dann sehen Sie, dass hier exakt die gleiche Sortierung, die Sie vorgegeben haben auch übernommen wird. Und das Ganze ist im Ordner San Francisco, im Ordner 2013 enthalten, genau so, wie ich es beim Import vorgegeben habe. So können Sie also Ihre Bilder sehr schnell und vor Allem sehr organisiert von Ihren Speicherkarten direkt in Lightroom importieren und dabei gleich die Sortierung auf Ihrer Festplatte sinnvoll vorgeben und bearbeiten.

Lightroom 5 lernen

Machen Sie sich mit dem optimalen Foto-Workflow in Lightroom 5 vertraut und erfahren Sie alles über den Import, die Organisation, Verwaltung und Nachbearbeitung Ihrer Bilder.

3 Std. 32 min (33 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!