Instagram für Kreative

Bilder veröffentlichen: Die richtige Bildauswahl

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Jetzt geht es an die kreative Tätigkeit: So wählen Sie die richtigen Bilder aus, die Sie posten wollen.

Transkript

Jetzt geht's darum, kreativ zu werden! Endlich! Jetzt geht's darum, Bilder zu erstellen beziehungsweise auszuwählen, um diese dann zu posten. Ich nehme euch wieder mal direkt mit aufs Telefon. Dazu wechseln wir hier einmal in den Kameramodus und hier von Foto auf Bibliothek. Hier haben wir die Möglichkeit, aus unsere aufgenommenen Bildern einfach eins auszuwählen. Das machen wir jetzt mal und hier siehst du schon eine weitere Option, die sehr, sehr neu bei Instagram ist. Und zwar kannst du hochkant aufgenommene Bilder jetzt auch im Format 10:8 anzeigen lassen. Das funktioniert, indem du hier unten auf diese zwei Pfeilchen klickst. Das heißt, Instagram nimmt deine Hochkantbilder im Format 10:8 und lässt sie so in die App mit einbauen. Den Vorteil, den du davon hast: Dein Bild ist einfach viel größer. Es wird größer angezeigt. Früher war's ja immer auf 1:1, also auf das quadratische Format beschränkt. Dafür war Instagram auch bekannt. Seit kurzem gibt's eben auch die Möglichkeit, die Bilder in anderen Formaten hochzuladen. Funktioniert übrigens auch bei Landscape. Wenn ich ein Landscape-Bild hab, kann ich das einmal umschalten von quadratisch, wie's früher war, auf diesen Landscape-Modus. Das ist eine sehr schöne Funktion. Meine Empfehlung für dich ist hier ganz klar: Verwende so oft wie möglich dieses Hochkantformat von 10:8, einfach weil du den Vorteil hast, dass deine Bilder viel größer angezeigt werden. Wenn mir das jetzt gefällt, kann ich weiterklicken und dieses dann bearbeiten und posten. Ich kann nicht nur aus der Bibliothek auswählen, das haben wir gerade gesehen, sondern ich kann auch ein Foto direkt aufnehmen. Dazu nehme ich jetzt die Kamera mal hoch. Das gibt ein absolutes Novum. Behind the Scenes. Ich hab jetzt hier mal meine Kameraansicht. Ich versuch jetzt mal, diese Leiter hier hinten irgendwie schön in Szene zu setzen. Dazu habe ich mein Handy einfach hier normal richtig herum gehalten und ihr merkt schon, es funktioniert aber nicht so wirklich. Ich kann zwar versuchen, etwas mit der Perspektive zu spielen, die Tastatur durch Tippen auf den Bildschirm scharf zu stellen, aber es will nicht so wirklich klappen. Der Trick ist, schau doch einfach mal, wo deine Kamera auf dein Telefon gebaut ist. Ist sie links, rechts, oben, unten, mittig, und je nachdem das Handy auch mal drehen. Denn wenn du das Handy drehst, rückt deine Kamera schon viel näher an das Objekt, und du kannst viel besser mit Unschärfe, und so weiter arbeiten. Das probieren wir gleich mal. Wenn ich jetzt so an die Tastatur rangehe, beziehungsweise das Handy sogar auf den Kopf drehe, siehst du sofort, was ich meine. Die vordere Tastatur ist komplett unscharf, in der Mitte habe ich irgendwo meinen Fokuspunkt und habe so einen viel spannenderen Aufbau als vorher. Das Motiv ist jetzt natürlich nicht das Ansprechendste, aber ich versuche hier einfach mal, das Ganze so abzuknipsen, dass es ein wenig ansprechend wirkt. Den Fokus da vorne drauf und dann einmal – zack! Das Bild ist im Kasten. Mit Unschärfe gearbeitet. Was übrigens, und dazu kommen wir jetzt, auch ein sehr, sehr guter Punkt ist. Unschärfe. Früher hat man immer ein bisschen gewitzelt: "Fotografier deine Kaffeetasse mit Unschärfe nach hinten und du wirst auf Instagram ein erfolgreiches Bild hochladen." Ist tatsächlich so. Statistiken besagen, dass wirklich unscharfe Bilder viel besser gehen, als wenn der Hintergrund scharf ist. Das zu dem. Was noch sehr gut funktioniert, jetzt sind wir in dem Bereich sind, wo's für dich auch wichtig ist, gleich bisschen was mitzunehmen. Überleg dir auch mal, was könntest du davon vielleicht für deine Arbeit nutzen oder darauf übertragen. Was noch der Fall ist: Helle Bilder funktionieren viel, viel besser als dunkle Bilder. Bläuliche Töne funktionieren besser als rötliche. Also alles in diesem Rot-, Magenta-Stich funktioniert nicht so gut wie bläulich. Was immer sehr gut funktioniert, ist Stimmung. Stimmung mit reinzunehmen. Also nicht einfach nur irgendwas stur abfotografieren, sondern versuch irgendwie, Stimmung aufzugreifen, jubelnde Fans bei einem Fußballspiel, oder Leute, die sich umarmen, oder irgendwelche Szenen, die wirklich für Stimmung sorgen. Das geht viel, viel besser. Bei der Stimmung kommen wir gleich noch zum Licht. Licht ist auch enorm wichtig. Bilder mit einer guten Lichtstimmung das heißt, von der Sonne oder wenn Sachen schön von hinten bestrahlt werden, vielleicht sogar mit einem Flair, das funktioniert auch viel besser. Farbigkeit ist auch noch ein Thema. Bei Instagram – ich spreche mal für die ganze Community – wird es eben lieber gesehen, wenn du eine dominante Farbe im Bild hast, bevor es zu bunt wird. Also eine dominante Farbe anstatt bunten Bildern. Das geht auch sehr, sehr gut, es lässt dein Bild vermutlich besser ankommen. Und ein letzer Punkt noch: Entsättigt ist besser als gesättigt. Das gehört auch noch etwas zur Farbe dazu. Lieber bisschen entsättigt posten als knallbunt. Und die Struktur. Das ist auch noch ein ganz gutes Kriterium, was die Bilder außerordentlich gut ankommen lässt. Es gibt Studien, die sich so ergeben haben, und danach kann man sich etwas richten, wenn man das weiß. Jetzt wünsche ich dir aber viel Spaß beim Bilder schießen beziehungsweise beim Umsetzen.

Instagram für Kreative

Lernen Sie die beliebte Foto-App und Social Media Plattform Instagram kennen. Erfahren Sie, welche Inhalte sich besonders gut eignen und wie Sie viele Follower und Likes bekommen.

1 Std. 36 min (21 Videos)
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