Photoshop ist einfach!

Bilder speichern

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Was man mühevoll und in Filigranarbeit gestaltet, soll auch bewahrt werden. Wie Sie die dafür nötige Dateispeicherung bewältigen, erklärt dieses Video. Denn auch hier führen viele Wege zum Ziel.

Transkript

Nun möchte ich euch zeigen, welche Möglichkeiten ihr habt, Bilder abzuspeichern. Ich hätte gerne, dass ihr euch nicht auf die Korrekturen konzentriert, die ich jetzt gleich durchführen werde, sondern wirklich nur darauf, wie ich die Bilder abspeichern werde. Ich habe dieses Bild geöffnet, und ich werde jetzt eine Korrektur durchführen mit dem Freistellungswerkzeug - ich werde den Bildausschnitt ein klein wenig verändern und möchte jetzt dieses Bild neu abspeichern. Wo könnte sich der Speichern-Dialog befinden? Das hat etwas mit einer Datei zu tun, die ich abspeichern möchte, also suche ich hier, und jetzt bieten sich mir mehrere Möglichkeiten an: Einmal "Speichern", dann "Speichern unter" und "Für Web speichern". Fangen wir an mit dem Speichern-Dialog. Wenn ihr da draufklickt, dann wird die Datei dort überschrieben, wo sie bereits gespeichert war. Öffnet ihr also eure Datei direkt von einem Desktop, dann drückt ihr hier jetzt "Speichern", und diese Datei wird überschrieben. Wenn ihr sie nicht überschreiben wollt, einen neuen Namen vergeben wollt, vielleicht sogar einen neuen Speicherort, dann wählt ihr "Speichern unter". Das mache ich jetzt und wähle jetzt z.B. hier meinen "Schreibtisch" als neuen Ort, und sage jetzt "Test 1". Jetzt habe ich noch die Möglichkeit, ein Format auszuwählen. Wenn wir da draufklicken, dann bekommen wir erstmal ganz schön viele Formate angezeigt, und ihr seht, es gibt viele, viele Möglichkeiten. Man kann z.B. als PNG-Datei abspeichern, wo Transparenzen erhalten bleiben. Wir konzentrieren uns in diesem Film auf das JPEG-Format, das Format, das wahrscheinlich die Meisten kennen und auch lesen können und auf das Photoshop-Format. In diesem Fall beginne ich damit, diese Datei als ganz normales JPEG-Format abzuspeichern. Also können wir das Ganze so lassen, ich werde auch keine Kopie erstellen. "Farbprofil einbetten", das lasse ich definitiv angeklickt. Ich arbeite schon in SRGB, darüber mache ich mir erstmal überhaupt keinen Kopf. Namen vergeben, Ort wählen, und JPEG kann man auch direkt so lassen. Also drücke ich jetzt auf "Sichern". Jetzt habe ich die Möglichkeit, eine Qualität auszuwählen. Auch hier braucht ihr euch erstmal keinen Kopf zu machen über "progressiv", "wieviele Durchgänge"; habe ich in den letzten 7 Jahren nicht verändert, weil es eben nicht notwendig ist. Hier oben, bei der "Qualität", das verleitet natürlich erst einmal dazu, dass man sagt: "Natürlich Qualität 12; immer das Beste." Ihr könnt hier theoretisch aber auch Qualität 10 nehmen, und ihr werdet kaum einen Unterschied merken. Also wenn wir jetzt hier auf "Hoch" gehen - 8, naja - also ich wähle meistens die volle Qualität. Wenn es dann daran geht fürs Web zu speichern, dann gehe ich gerne auch mal etwas runter, aber hier... Ich habe genügend Speicherkapazität auf meinem Rechner, ich möchte das Bild in voller Auflösung haben, wir gehen hier auf 12. Ihr könnt aber auch , wenn ihr Platz sparen wollt, auf 10 gehen. Und dann werdet ihr sehen: Die Datei wurde jetzt viel, viel kleiner. Wir haben jetzt gerade mal 4 MB, und wenn wir jetzt die volle Qualität nehmen, dann haben wir hier 12 MB. Also, ihr könnt ohne Bedenken hier auch runtergehen, wenn es darum geht, ein Bild per EMail zu verschicken oder was auch immer. Also drücken wir auf "OK". Jetzt haben wir unser erstes JPEG-Bild abgespeichert. Jetzt gibt es natürlich noch weitere Möglichkeiten, und dazu werde ich mir die Ebene duplizieren, und werde jetzt den Bereich hier oben ein klein wenig mit einem "Abwedler" aufhellen. Wie gesagt, konzentriert euch nicht auf die Korrektur selbst, es geht nur darum, dass ich euch zeigen möchte, was denn überhaupt möglich ist. Und jetzt gehen wir wieder auf "Datei", "Speichern unter", und jetzt werdet ihr sehen, wir nennen die Datei jetzt einfach mal "Test 2", dass bei "Format" plötzlich kein JPEG mehr steht, sondern es steht hier "Photoshop". Photoshop hat erkannt, dass in diesem Dokument zwei Ebenen sind und dann schlägt Photoshop vor: "Hör mal zu Calvin, wir speichern die Datei in meinem Photoshop-Format ab, weil dann behältst du diese zwei Ebenen, wenn du diese Datei wieder öffnest." Und das ist meiner Meinung nach ein ganz guter Vorschlag. Das bedeutet: Habt ihr mal mehrere Ebenen, Transparenzen und später vielleicht mal Auswahlen und Kanäle, dann nutzt ihr das Photoshop-Format, und ihr werdet alle Ebenen wieder haben. Wir speichern uns das jetzt ab als "Test 2", und drücken auf "OK". Jetzt werde ich die Ebenen runterreduzieren auf die Hintergrund-Ebene und werde das Bild verkleinern, und zwar auf eine Bildgröße von, nehmen wir mal Pixel, etwa 1000 Pixel, also fürs Internet. Und jetzt drücke ich mal auf "OK"; jetzt habe ich das Bild verkleinert. Und jetzt möchte ich das Bild fürs Web abspeichern. Und dazu gibt es auch einen Extradialog: "Datei für Web speichern". In diesem Dialog habt ihr unheimlich viele Einstellungen, und man fühlt sich ein klein wenig erschlagen von dem, was hier alles angezeigt wird. Ich empfehle euch folgende Einstellungen, ohne bis ins letzte Detail darauf einzugehen: Zum einen das JPEG-Format. Hier könnt ihr auch eine GIF-Datei abspeichern, eine PNG-Datei. Wenn man für das Internet Bilder publiziert, nimmt man in den meisten Fällen ein JPEG-Format. Über die "Qualität" könnt ihr hier bestimmen. Ihr könnt auf das Wort klicken, und könnt z.B. die Qualität reduzieren. Der große Vorteil liegt darin, dass ihr hier die finale Größe des JPEGs seht. Und das macht gerade bei gewissen Webseiten vielleicht Sinn. In vielen Foto-Communities gibt es auch Beschränkungen in der Dateigröße. Also wenn ich jetzt eine Qualität von 100 nehme, dann habe ich hier 733 KB. Es gibt viele Plattformen, die sagen: Die Datei soll nicht größer als 400 KB sein. Also gehe ich mal hier von der Qualität runter, jetzt bin ich unter den 400 KB und könnte jetzt hier unten auf "Speichern" klicken. Vielleicht noch wichtig ist, dass ihr euer "Farbprofil einbettet", und bei der "Vorschau" beachtet, dass ihr es so seht, wie man es im Internet auch sehen soll. Der perfekte, optimale Dialog wäre eigentlich "Dokumentprofil verwenden". Doch gerade am Anfang empfehle ich euch den Internet-Standard-RGB, also ohne Farbmanagement. Einfach, damit ihr es so sehen könnt, wie es im Internet dann auch ist, und das muss am Anfang reichen. Wenn ihr euch damit besser auskennt und mehr beschäftigt habt, dann könnt ihr hier auch problemlos "Dokumentprofil verwenden" nutzen. So viel soll es auch schon zu diesem Dialog gewesen sein. Ich klicke jetzt auf "Speichern", und dann geben wir dem Ganzen einen Dokumentnamen und nennen das Ganze "Test 3" und legen das auch auf dem "Schreibtisch" ab. Kleine Info noch am Rande: Man hätte das Bild übrigens auch hier in diesem Dialog verkleinern können. Das bedeutet, man klickt auf "Für Web speichern" und trägt da seine finale Bildgröße ein; das wäre auch möglich gewesen. Jetzt haben wir diese Datei dreimal abgespeichert. Ich werde mal diese Datei hier schließen und werde mir diese drei Dateien wieder öffnen. Ich gehe auf meinen "Schreibtisch", da haben wir hier "Test 1". Test 1 war das große JPEG-Bild - alles ist noch da, es funktioniert. Dann öffnen wir die zweite Datei, das war diese Photoshop-Datei, und ihr seht: Wir haben automatisch zwei Ebenen. Das ist eine tolle Sache, gerade dann, wenn wir hier später mit mehreren Ebenen arbeiten. Und die dritte Datei das müsste eine etwas kleinere Datei sein; das sieht man schon in der Auflösung, auch wenn man hier auf "Bildgröße" geht, das war eine Datei vielleicht für die Internet-Seite. Und das erstmal als grober Überblick über die Möglichkeiten, Dateien abzuspeichern.

Photoshop ist einfach!

Lassen Sie sich von den endlosen Möglichkeiten in Photoshop überraschen und lernen Sie Funktionsprinzipien, Werkzeuge und Arbeitstechniken für ein perfektes Bildergebnis kennen.

6 Std. 5 min (67 Videos)
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