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Photoshop-Tipps: Jede Woche neu

Bilder nicht destruktiv zuschneiden

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
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Transkript

Diese Woche gibt es wieder ein Quick-Tipp zum Photoshop und ich möchte Ihnen zeigen wie Sie Bilder nicht-destruktiv beschneiden und das Ganze auch wieder rückgängig machen können. Dabei gibt es nur eins zu beachten und das erkläre ich Ihnen natürlich auch im folgenden Video. Viel Spaß! Der Bildzuschnitt kann natürlich maßgeblich die Wirkung eines Bildes beeinflussen und deshalb möchte man sich da oft von vornherein nicht wirklich festlegen. Das müssen Sie auch gar nicht, denn Sie können in Photoshop ein Bild nicht-destruktiv zuschneiden. Das machen Sie mit dem Freistellungswerkzeug, und wenn Sie es anklicken, erhalten Sie sofort hier die Anfasser im Bild, zumindest in Photoshop CS 6 und höher. Vorher müssten Sie mit dem Freistellwerkzeug einen Rahmen erstmal komplett aufziehen, aber ich glaube früher gab es die Option, die ich Ihnen jetzt zeige noch nicht, und zwar geht es hier um diese, "Außerhalb liegende Pixel löschen". Und wenn diese Option aktiv ist, und ich hier mal das Bild etwas flacher gestalte, also etwas in der Höhe beschneide und vielleicht hier den Beschnitt ebenfalls etwas ändere, sagen mal so, und dann hier mir das Bild an die entsprechende Stelle ziehe und wenn ich dann "Enter" drücke, dann sind die außenliegende Bereiche wirklich weg. Also ich habe jetzt hier eine Hintergrundebene und wenn ich jetzt speichern würde und das Bild wieder öffnen, dann bin ich die Bereiche, die ich weggeschnitten habe, wirklich los, also ich kann nicht mehr dahin zurückkehren. Und das ist natürlich nicht im Sinne des Erfinders, und deshalb würde ich Ihnen empfehlen im Zweifel diese Option ausschalten. Also jetzt kann ich das natürlich ganz einfach rückgängig machen mit Command und Z, weil ich die Datei noch geöffnet habe und das Protokoll noch aktiv ist. Aber wenn ich diese Option rausnehme und jetzt nochmal das Freistellungswerkzeug mit der Taste "Enter" aktiviere, dann kann ich das Bild beschneiden wie ich möchte, schön klein machen, so, und mir das anschauen und überlegen, hm, war das jetzt gut für das Bild oder war das nicht gut für das Bild, reicht mir das, ist der Ausschnitt nicht zu klein? Ja, das ist kein Problem, wenn Sie sehen durch diesen Beschnitt, wurde jetzt die Hintergrundebene in eine schwebende Ebene umgewandelt. Das heißt, das ist keine Hintergrundebene mehr, bei der es keine außenliegende Transparenz gibt. Das Schöne ist, Sie können jetzt das Bild auch speichern und später wieder öffnen, dann können Sie wieder zurückkehren zum Ausgangszustand. Und das geht dann natürlich nicht über Command und Z, wie es jetzt bei der aktiven Datei noch, sondern das machen Sie dann über BILD und "Alles einblenden". Beziehungsweise Sie können auch das Freistellwerkzeug nochmal aktivieren mit der Taste "Enter", und dann erhalten Sie sofort hier die Vorschau der außenliegenden Bereiche und können dann im Prinzip auch hier wieder diese Bereiche herstellen, indem Sie die Anfasser so groß ziehen, wie Sie es möchten. Aber schneller geht es, wie gesagt, über BILD "Alles einblenden", und dann erhalten Sie alle Ebenen eingeblendet. Beispielsweise auch wenn Sie eine Photomontage haben und da große Bereiche außerhalb der Arbeitsfläche liegen, die werden durch diesen Befehl ebenfalls alle eingeblendet. Eine Sache gibt es aber dabei zu beachten, und zwar drehen Sie das Bild aber nicht. Wenn Sie das machen, dann wird das Bild neu berechnet. Die Pixel werden dabei nämlich interpoliert, das heißt, miteinander verrechnet, und dabei kann es dazu kommen, dass wenn Sie es mehrfach hin und her drehen, das Bild matschig wird. Die einzige Ausnahme dabei ist, wenn Sie hier ein Smartobjekt vorliegen haben. Also stellen Sie sicher, dass Sie hier Rechtsklick drauf machen und dann in Smartobjekt konvertieren. Und jetzt können Sie mit dem Freistellungswerkzeug auch das Bild nicht nur beschneiden, sondern auch drehen. Und dadurch, dass Sie jetzt hier ein Smartobjekt haben, können Sie das beliebig häufig machen, Sie können dann wiederum auch alles einblenden oder das Freistellungswerkzeug nochmal aktivieren und dann vielleicht wieder zurückdrehen. Das spielt überhaupt keine Rolle, weil innerhalb des Smartobjekts liegt ja jedes Mal das Originalbild unverändert vor, und Photoshop geht dann immer wieder vom Originalbild aus. Wenn es jetzt eine normale Pixelebene wäre, würde immer das bereits gedrehte, oder ich sage mal vermatschte Bild noch weiter vermatscht werden. Da drehen Sie vier-fünf Mal hin und her, und dann können Sie das Bild eigentlich nicht mehr gebrauchen. Also da müssen Sie aufpassen. Drehen Sie das Bild nur mit dem Freistellungwerkzeug unter der ausgeschalteten Option, "Außerhalb liegende Pixel löschen", wenn Sie mit einem Smartobjekt arbeiten. Aber ansonsten das ist eine sehr praktische Geschichte, denn Sie sind bis zum Schluss wirklich frei in der Bildgestaltung und können dann hier das Bild so anordnen, wie es Ihnen am besten gefällt, dass die Linien passend fallen und so weiter. Und Sie müssen sich nicht von vorne herein auf das Ergebnis festlegen. Und ich denke, das ist eine praktische Geschichte die Sie sich auf jeden Fall mal merken sollten.