Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Lightroom CC und Lightroom 6 Grundkurs

Bilder in Photoshop bearbeiten

Testen Sie unsere 2015 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Die Voreinstellungen von Lightroom beinhalten Optionen für die Bearbeitung von Fotos in externen Programmen. Adobe Photoshop stellt hierbei zusätzliche Funktionen zur Verfügung.
08:55

Transkript

Wenn man mit Lightroom arbeitet, stößt man doch hin und wieder mal an die Grenzen. Genau das ist der Punkt, wann ich aus Lightroom rausgehen muss und in Photoshop weiterarbeiten sollte. Ich erstelle mal hier dieses Bild, wie ich es grundsätzlich haben will. Ich nehme da mal die Dynamik etwas raus, sagen wir mal so... Ich passe hier den Kontrast noch etwas an...so... helle vielleicht die Tiefen auf und gebe noch ein bisschen mehr Klarheit dazu. Das gefällt mir so ganz gut. Was mir aber jetzt nicht so gut gefällt, ist hier diese Rötung auf den Backenknochen. Damit ich diese Rötung wegbekomme, könnte ich hier jetzt auf "HSL" gehen und hier bei Sättigung probieren, dass ich hier diese Rötung rausziehe. Aber wenn ich das rausnehme, dann sieht man, dass das gesamte Gesicht natürlich auch sehr, sehr blass wirkt. Das heißt also, das funktioniert nicht so gut. Also ist es hier sinnvoll, dass ich in Photoshop weiterarbeite. Eine kleine Empfehlung ist, dass ich hier auf jeden Fall, bevor ich rausgehe Richtung Photoshop, aufpasse, dass ich die Details noch anpasse. Also, ich zoome da mal rein und schaue einmal bei den Details; ich nehme die Details ganz raus, maskiere hier relativ hoch, passe den Radius an und stelle einmal diese Schärfung über den Betrag ein...so... Denn das Ding ist jetzt... ich drücke hier auf "I"..., wenn ich in Photoshop bin, bin ich ja nicht mehr im Raw-Workflow, sondern dann gebe ich das Bild eben weiter und ich arbeite dann auf den Pixeln. Bevor ich nach Photoshop gehe, zeige ich jetzt noch, auf was man aufpassen soll beziehungsweise was man einstellen sollte. Und zwar kann ich hier in die Voreinstellungen gehen, und dann auf den Punkt "Externe Bearbeitung". Die Standardeinstellungen, um Bilder in Photoshop zu bearbeiten, findet man hier. Das Dateiformat ist TIFF, Farbraum ist ProPhoto RGB, 16 Bit pro Kanal und die Komprimierung ist ZIP. Das ist natürlich das Bestmögliche, was man hier einstellen kann. Ich persönlich arbeite aber so, dass ich als PSD rausgehe, hier im Farbraum Adobe RGB, und eigentlich reichen mir meistens 8 Bit pro Kanal. Man kann sich jetzt im unteren Bereich noch weitere Editoren einstellen. Das zeige ich gleich einmal, wo das zu finden ist. Ich geh' da raus, mache hier einen Rechtsklick drauf und kann hier jetzt sagen "Bearbeiten in" und der obere Bereich "In Adobe Photoshop CC 2014 bearbeiten", das ist genau der Punkt, den ich gerade eingestellt habe. Wenn ich aber noch andere Optionen haben will, kann ich mir das auch einstellen. Also geh' ich in die Voreinstellungen und sage hier: "Weitere externe Editoren". Da gibt es noch keine Vorgaben, die speichern wir nachher. Aber ich kann hier sagen, bei der Anwendung: "Wählen" Dann bin ich hier in den Programmen. Ich nehme mir da jetzt Photoshop CC, wähle das aus, und drücke hier auf "Auswählen". Jetzt sagt Lightroom: Hey, Du hast ja schon einmal Photoshop CT. Ich sage: Ja, das ist mir klar. Ich möchte das trotzdem verwenden. Hier möchte ich jetzt eine zweite Einstellung nehmen, nämlich PSD. In dem Fall Adobe RGB und 16 Bit pro Kanal. Diese Einstellung speicher' ich mir jetzt einfach ab, mit "Aktuelle Einstellung als Vorgabe speichern". Ich nenne das jetzt "PS" für Photoshop. Dann PSD, Adobe RGB und 16 Bit. Drücke hier auf "Speichern" und habe da jetzt eine neue Einstellung. Falls ich da jetzt zum Beispiel noch eine andere Einstellung haben möchte, kann ich das natürlich auch auswählen. Sie haben jetzt Photoshop. Dann sagen wir mal zum Beispiel: Ja, ich möchte ja wirklich auf ProPhoto und 16 Bit pro Kanal haben. Diese Vorgabe speicher' ich mir hier wieder ab. sage "Aktuelle Einstellungen als neue Vorgabe speichern". Dann ist das "Ps" für Photoshop, "PSD ProPhoto", RGB ist klar, und natürlich wiederum 16 Bit. Drücke hier auf "Erstellen" und habe da jetzt eine zweite Variante zum Rausgehen. Aber im Normalfall reicht die obere Variante ganz gut aus. Wenn man natürlich andere Programme hat, also nicht nur Photoshop, sondern zum Beispiel Photoshop Elements, oder wenn man mit GIMP arbeitet oder mit was auch immer, kann man hier natürlich auch diese Anwendungen eingeben und hier verschiedene Vorgaben erstellen. So, jetzt gehen wir da raus. Ich mach' da einen Rechtsklick drauf, "Bearbeiten in", und hier seh' ich jetzt meine zwei Vorgaben. aber ich weiß ja eh, die oberste Einstellung ist die Einstellung, die ich eben vorgenommen habe, die mit den 8 Bit. Das wähle ich also aus. Jetzt kann ich sagen: Hey, in diesem Fall habe ich in Lightroom eine andere Raw-Engine als jetzt Photoshop aktuell installiert hat, und da kann ich mir jetzt überlegen, was ich machen soll. Und zwar kann ich jetzt sagen, möchte ich dieses Bild mit Lightroom rendern? Dann wird das Bild in Lightroom in ein Pixelbild umgerechnet und an Photoshop weitergegeben. Oder probier' ich einfach einmal aus, dass ich sage: "Trotzdem öffnen". Dann wird das Raw-Bild an Photoshop weitergegeben. Ich sag' jetzt einmal "Trotzdem öffnen" und Photoshop arbeitet dann auf diesem Raw-Bild weiter. Hier sieht man jetzt: Aha, das scheint funktioniert zu haben. Das eingebettete Profil ist hier jetzt Adobe RGB. Das ist gut. Der Arbeitsfarbraum ist sRGB. Das ist nicht gut, wenn ich jetzt sage: "Dokumentfarbe in den Arbeitsfarbraum konvertieren". Ich möchte das eingebettete Profil Adobe RGB haben. Ich gehe also auf OK und habe da jetzt mein Bild in Photoshop und kann jetzt damit anfangen, dass ich hier in Photoshop diese Problemstellen noch anpasse. Also geh' ich da jetzt mal etwas weiter rein, ich zoome da rein, klicke hier jetzt auf dieses Symbol für eine Korrekturebene, nehme mir jetzt die Farbton/Sättigung-Korrekturebene, nehme jetzt diesen Finger und klicke da jetzt in diesen Rotbereich rein. Wenn ich da jetzt die Sättigung anhebe, dann sieht man, dass ich jetzt wirklich überall die Sättigung anpasse. Jetzt kann ich aber hier im unteren Bereich noch einstellen, welchen Bereich ich anpassen will, und das ist jetzt nur dieser Bereich. Das sieht man jetzt noch besser, wenn ich das da nach links oder rechts schiebe, dass jetzt nur mehr diese Hautbereiche angepasst werden. Wenn ich jetzt den Farbton mit Gefühl nach rechts schiebe beziehungsweise nach links, aber da ist rechts besser, dann kann ich den Farbton jetzt an den Hautton anpassen. und jetzt nehme ich natürlich die Sättigung raus. Also Doppelklick auf Sättigung, und ziehe das ganz leicht nach unten. Und wenn ich da jetzt das Auge mal ausblende, war's so vorher und so nachher. Das heißt, ich habe hier diesen Farbton an die ursprünglichen Hautpartien oder an die danebenliegenden Hautpartien angepasst. Das ist gut soweit. Jetzt möchte ich aber, dass die Lippen bestehen bleiben. Deshalb kehre ich die Maske um... COMMAND-I oder STRG-I bei Windows, nehme mir hier jetzt einen Pinsel; dieser Pinsel kann groß sein und in der Härte ganz, ganz weich sein, das passt. Und jetzt kann ich hier diese Bereiche reinpinseln, also diese Korrekturen in diesen Bereichen so reingeben, wie ich das haben will. Da zum Beispiel...natürlich auch auf dieser Seite. So...wenn ich da jetzt im Nasenbereich das auch reingeben möchte, kann ich das auch machen... so zum Beispiel. So...das passt. Und bei den Lippen will ich's natürlich nicht haben. Da kann ich auch noch ein wenig drüber gehen, auch in diesem Bereich. Zoom' da ein bisschen raus; wenn ich das jetzt ausblende und wieder einblende, dann passt das ganz gut. Wenn mir der Effekt jetzt zu stark ist, kann ich jederzeit die Deckkraft zurücknehmen. Ja, gut. So weit, so gut, wir haben also das Bild in Photoshop bearbeitet. Es schaut aber jetzt so aus, als wenn ich noch auf einem Raw-Bild arbeiten würde. Das stimmt aber eigentlich nur bedingt. Das zeigt einfach nur, dass ich aus Lightroom rausgekommen bin und an dieser Raw-Datei arbeite. Aber eigentlich bin ich ja schon auf einer Pixel-Datei. Wenn ich jetzt auf COMMAND-S drücke, also einfach nur auf "Speichern", dann sieht man, wie sich der Name jetzt umändert, in "MD2840-Bearbeitet.psd". Das ist genau der Hinweis, dass ich aus Lightroom gekommen bin und diese Datei hier in Photoshop bearbeitet habe. Jetzt mach' ich das einmal zu, schließe auch Photoshop, und hier in Lightroom sieht man jetzt, dass ich neben meinem Original-Raw-Bild, das war dieses hier - das war mein Raw-File, genau mit diesem Namen -, dass ich jetzt links daneben diese bearbeitete Version habe, mit einem PSD-Bild. Also, ich bin aus Lightroom rausgegangen mit einem Raw-Bild, hab' das jetzt in meinem Editor bearbeitet, in diesem Fall in Photoshop, und bin über COMMAND-S wieder zurück reingegangen in Lightroom, und kann jetzt in Lightroom natürlich jederzeit auch noch weiterarbeiten an dieser PSD-Datei. Ich erstelle mir dazu einmal eine virtuelle Kopie, habe dazu eine zweite Variante von dieser PSD-Datei, und kann jetzt auf dieser Variante beispielsweise noch eine leichte Teiltonung anwenden. So...und vielleicht so... Und wenn ich das möchte, vielleicht noch etwas mehr Klarheit in dieses Bild reinbekommen. Jetzt hab' ich ja noch diesen Fall, dass ich hier das Raw-Bild habe, hier die PSD-Datei, hier die virtuelle Kopie, und ich kann mir da einfach aussuchen, was mir von diesen drei Bildern am besten gefällt.

Lightroom CC und Lightroom 6 Grundkurs

Lernen Sie den Bildoptimierungs-Workflow mit Lightroom CC / Lightroom 6 kennen - vom Import über die Entwicklung bis hin zur Ausgabe Ihrer Fotos als Buch, auf Papier oder im Web.

8 Std. 13 min (85 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!