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Photoshop ist einfach!

Bilder fürs Web optimieren

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Digitale Bilder gehören für das jeweilige Ausgabemedium optimiert. Das geht ganz einfach, wie das Beispiel hier für ein Web-Bild zeigt.

Transkript

Wenn ihr euer Bild bearbeitet habt, dann kommt irgendwann sicherlich der Moment, dass ihr dieses Bild auch zeigen wollt. Vielleicht auf einer Internet-Plattform, vielleicht in einer Foto-Community, auf Facebook, oder wo auch immer. Und dann solltet ihr dieses Bild optimieren für das Web. Denn in voller Auflösung ein Bild hochladen macht meiner Meinung nach keinen großen Sinn. Vor allen Dingen wird das von vielen Plattformen überhaupt nicht unterstützt. Was wir also machen müssen: Wir müssen das Bild zuerst verkleinern. Und durch die Verkleinerung des Bildes werden die Pixel neu berechnet. Und dann sollte man die Aufnahme vielleicht wieder ein klein wenig nachschärfen. Und wie das geht, das zeige ich euch jetzt in diesem Film. Und dazu beginne ich zuerst einmal, die Aufnahme zu verkleinern. Man könnte das alles in einem Dialog machen, über den Dialog "Datei für Web speichern". Da kann man in diesem Dialog auch die Aufnahme verkleinern. Ich mache das gerne getrennt voneinander. D.h., ich verkleinere zuerst die Aufnahme über "Bild - Bildgröße", und werde danach die Aufnahme schärfen. Was gibt es jetzt zu beachten? Zum Einen könnt ihr jetzt eure Wunschgröße hier eintragen, egal ob bei Breite oder Höhe. Da diese beiden Werte miteinander verknüpft sind, wird das Bild definitiv nicht im Format verändert. Fürs Internet nehme ich bei Hochformat-Bildern meistens 600 Pixel. Wir haben jetzt 600 x 900 Pixel. Bei der Auflösung, da braucht ihr nichts zu ändern. Was ihr beachten solltet, ist das hier, was als nächstes kommt: diese "Bildberechnung" nach dem Verkleinern. Seit "Photoshop CS6" wird nämlich bei einem Verkleinern die Aufnahme automatisch nachgeschärft. D.h., Photoshop erkennt jetzt automatisch: Es wurde verkleinert. Also schärfen wir die Aufnahme nach. Und das Ergebnis ist eigentlich ganz gut. Ich selbst bin aber jemand, der gerne selbst nachschärft und das nicht Photoshop überlassen möchte. Und wenn ihr das auch nicht möchtet, wie gesagt, seit "Photoshop CS6" ist die Voreinstellung hier auf "Automatisch". Davor war es immer auf "Bikubisch, glatte Verläufe". Und wenn ihr das auswählt, dann wird Photoshop die Aufnahme nicht nachschärfen und ihr könnt das dann selektiv oder bzw. manuell vornehmen. Das mache ich jetzt mal. Ich klicke hier mal auf "Ok", und jetzt habe ich die Aufnahme verkleinert. Und jetzt käme der Punkt, dass ich die Aufnahme noch nachschärfen muss. Man sieht, es ist ganz scharf, aber das geht noch besser, vor allen Dingen fürs Web. Die Leute sehen es ja vielleicht später in dieser Auflösung. Und da können wir noch ein bisschen Schärfe hinzugeben. Wenn ihr beim Verkleinern nicht jedes Mal bei der Bildgröße das angeben wollt mit dem "Bikubisch, glatte Verläufe", dann könnt ihr das auch in den "Voreinstellungen" festlegen. D.h., ihr geht in die "Voreinstellungen", "Allgemein" und hier oben beim "Interpolationsverfahren" könnt ihr dann wählen "Bikubisch", und dann wählt ihr einfach "Optimal für einen glatten Verlauf". Und dann ist das voreingestellt, und jedes Mal, auch nach dem Neustart von Photoshop, jedes Mal, wenn ihr dann rein geht in den Dialog "Bildgröße", wird hier stehen "Glatte Verläufe". Ich wähle hier noch mal 600 x 900 Pixel. Bei Querformat-Bildern nehme ich gerne eine Breite von etwas 1000 Pixel. Und dann klicken wir hier auf "Ok". Und jetzt schärfe ich die Aufnahme nach. Und das mache ich mit folgenden Einstellungen: Ich gehe auf den "Scharfzeichnungsfilter" "Unscharf maskieren". Und hier wähle ich jetzt einen Radius von 0,2, D.h. sehr, sehr fein. Weil die Aufnahme ist ja auch sehr klein jetzt, deswegen müssen wir auch den Radius so niedrig einstellen. Und dann nehme ich meistens eine Stärke zwischen 160 und 200. Also da übertreibe ich gerne auch mal. Dann bestätigen wir das Ganze. Und wir sehen jetzt ein knackscharfes Web-Bild. Und so verkleinere ich mein Bilder und schärfe sie nach. Ein letzter Tipp noch: Wenn ihr die Datei jetzt abspeichert, könnt ihr jetzt z.B. gehen auf "Datei", "Speichern unter", und dann wählt ihr jetzt z.B. das "JPEG"-Format. Das ist ja das gängigste Format fürs Internet. Und mein Tipp, den ich euch jetzt noch mitgeben möchte, den habe ich selbst mal von jemandem bekommen. Wenn ihr Bilder auf Facebook zeigen wollt, dann geht auf das "PNG"-Format. Das ist ein Format, das auch Transparenzen darstellen kann. Das spielt jetzt für dieses Bild keine große Rolle, aber die Ergebnisse sind besser. Die Bilder wirken nicht oft so verpixelt. Und da ich der Meinung bin, dass viele hier zuschauen, die auch mal Bilder auf Facebook publizieren wollen und vielleicht sogar das Problem kennen mit der verpixelten Darstellung, könnt ihr ja einfach mal bei Format "PNG" probieren. Ansonsten würde ich euch immer das JPEG-Format empfehlen. Das ist das gängigste Format, das führt auch zu den wenigsten Problemen. Und dann sollte das passen.

Photoshop ist einfach!

Lassen Sie sich von den endlosen Möglichkeiten in Photoshop überraschen und lernen Sie Funktionsprinzipien, Werkzeuge und Arbeitstechniken für ein perfektes Bildergebnis kennen.

6 Std. 5 min (67 Videos)
Tolles Lernvideo
Ines S.
Vielen Dank für das super Photoshoptraining für Einsteiger. Endlich habe ich in kurzer Zeit viele Funktionen kapiert...
 
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Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
Ihr(e) Trainer:
ISBN-Nummer:978-3-99032-069-3
Erscheinungsdatum:09.10.2013
Laufzeit:6 Std. 5 min (67 Videos)

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