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Lightroom CC / Lightroom 6 lernen

Bilder exportieren

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Für Ihre besten Bilder ist Lightroom nicht die Endstation – nach der Entwicklung exportieren Sie sie in ein anderes Format, um beispielsweise Abzüge zu bestellen. Lernen Sie in diesem Film, wie Sie die umfangreichen Exporteinstellungen meistern.
09:10

Transkript

Wenn Ihre Bilder ausentwickelt sind, wollen Sie sie wahrscheinlich für einen bestimmten Zweck weitergeben. In meinem Fall habe ich Bilder für einen Kalender gesammelt und möchte diese in einer bestimmten Größe ausgeben. Dazu wähle ich den Exportieren-Befehl, d. h. jetzt ist der Punkt gekommen, aus Lightroom rauszukommen, der fotografische Workflow ist abgeschlossen und wir geben die Bilder in einem anderen Format als Kopie weiter. Ich möchte Ihnen zeigen, wie Sie die Exporteinstellungen für sich und für Ihren Zweck einstellen können. Ich starte damit, dass ich alle Bilder, die ich exportieren möchte, auswähle. Das ist ganz wichtig, denn haben Sie nur ein oder zwei Bilder aus dieser Sammlung oder aus einem Ordner ausgewählt, dann werden auch nur diese exportiert. Und dann klicke ich im Bibliotheksmodul im linken unteren Bereich auf Exportieren. Wenn Sie exportieren, können Sie gut mit einer der Lightroom-Vorgaben starten, denn hier sind ein paar wesentliche Sachen schon eingestellt und Sie können dann die einzelnen Exporteinstellungen durchgehen und für Ihren Zweck ändern. Genau so machen wir das. Ich möchte Kalenderbilder exportieren, die ich nachher bei einem Fotobuchdienstleister mit der entsprechenden Software platzieren werde. D. h. ich brauche ein JPEG, das ich online verschicken kann, es darf also nicht zu groß sein. Es sollte schon in der richtigen Größe sein, in der nachher die Bilder erscheinen und gedruckt werden. Es gibt viele Einstellungen, die Sie vornehmen können und ich möchte Ihnen zeigen, wie Sie sich durch diese Einstellungen durcharbeiten. Ich starte tatsächlich mit einer Lightroom-Vorgabe, hier steht JPEGs in voller Größe drin, das ist schon mal ein guter Anfang, zwar will ich die JPEGs nicht brennen und ich möchte sie auch nicht in voller Größe Weiterbearbeiten, aber ich kann hier schon mal starten und hab dann auf jeden Fall schon mal die Auswahl meines Dateiformats. Und jetzt ändere ich das alles in meine Richtung, wie ich's haben möchte. Ich fange ganz oben an, hier steht, dass das auf CD/DVD exportiert wird, das möchte ich nicht, sondern ich will es auf die Festplatte exportieren. Im nächsten Schritt kann ich einen Speicherort angeben, das lasse ich in dem Fall aber, und sage, dass ich den Ordner später wähle. Das hat sich im Laufe der Zeit als nützlich herausgestellt, weil Sie ansonsten bei jedem nächsten Export hier einen Exportordner vordefiniert hätten. Und zu oft passiert der Fehler, dass man dann in einen falschen Ordner exportiert. Deshalb kann ich nur empfehlen, den Ordner später zu wählen. Damit wird erst dann, wenn Sie auf Exportieren klicken, der Ordner abgefragt. Sie könnten das diesem Katalog hinzufügen, was ich nicht muss, weil ich sie nur für einen einmaligen Zweck verwenden möchte. Außerdem, wenn Sie öfter exportieren, können Sie überlegen, ob die Bilder vielleicht beim erneuten Exportieren automatisch überschrieben werden sollen, oder ob immer nachgefragt werden soll. Gut, dann hätten wir den Speicherort bestimmt. Ich könnte hier eine Dateibenennung durchführen, das mache ich mal. Ich sage, ich möchte das ganze umbenennen und wähle dann unter Bearbeiten ein Umbenennungsmuster. Entweder habe ich das schon vordefiniert, Sie sehen hier z. B. Benutzerdefinierter Text plus Nummer und das ist genau das, was ich brauche. Ich könnte z. B. wollen, dass ich einen benutzerdefinierten Text eingebe und dann der Dateinamensuffix, also das, was als Dateinummer ursprünglich da war, hintendran gehängt wird. Ich kann auch sagen, nimm den originalen Dateinamen, an welchen ein benutzerdefinierter Text hinten angehängt wird. Und so werde ich es jetzt machen. Ich sage Fertig, mache daraus keine neue Vorlage, und gebe dann noch den benutzerdefinierten Text ein, z. B. Kalender. So, damit sind alle Daten benannt, und ich weiß, wenn sie dann auf der Festplatte sind, wofür ich sie exportiert habe. Videos habe ich nicht, da muss ich nichts weiter machen. Und jetzt kommt die wesentliche Einstellung: das Dateiformat. Hier wählen Sie das Dateiformat, das bei mir als JPEG schon vordefiniert ist. Als Qualität ist 100% angegeben, das liegt an der Voreinstellung, dass ich diese Daten in voller Größe brennen möchte. Das reduziere ich jetzt, da für mich die Reduzierung der Dateigröße wichtig ist, da ich das Ganze online versenden möchte. Ich gehe aber niemals unter eine Qualitätsstufe von 80. Wenn ich meine Bilder auch groß abbilden soll, dann gehe ich meistens sogar noch etwas höher auf 85, weil ich die Gefahr der evtl. Komprimierungsartefakte verringern will. Welchen Farbraum wähle ich? Tatsächlich für einen Onlinedienst immer SRGB, außer der Dienst kann mir ein spezifisches Profil schicken, dann kann ich das unter Andere hinzufügen. Adobe RGB und ProFoto RGB sind zwar größere Farbräume, aber für einen Online-Service meistens nicht zu gebrauchen, weil diese dort nicht erwartet werden. Gut, dann gehe ich in die Bildgröße und hier möchte ich jetzt Änderungen vornehmen, d. h. ich will die Bildgröße einschränken. In meinem Fall weiß ich, dass die Kalenderfläche, in der die Bilder platziert werden, eine maximale Breite und Höhe von 30x40 cm hat. Das kann ich hier auch eingeben. Der Vorteil gegenüber Abmessungen oder Angaben wie der langen Kante ist in meinem Fall, dass ich eine vorgegebene Breite und Höhe auf dem Querformatkalender habe, aber Hoch- und Querformate ausgebe. Es nützt mir also nichts, ein Hochformat auszugeben, was höher ist, als die Größe, die ich gleich hier angebe. Deshalb nutze ich Breite und Höhe, weil sich das Ganze in einen festen Rahmen einfügen muss. Dann gebe ich meine cm-Angaben an, wie gesagt stehen mir auf der Fläche eine Breite von 40 und eine Höhe von 30 zur Verfügung. Die Auflösung ist bei 240 dpi angegeben, ich kann sie auf 300 dpi anheben, was nach wie vor der Standard für eine hochqualitative Druckauflösung ist. Damit sorge ich dafür, dass die Bilder so angepasst werden, dass sie eine Max. Breite von 40 cm, aber auch, das ist für die hochformatigen Bilder wichtig, eine Max. Höhe von 30 cm bekommen. Damit halte ich die Bildgröße so klein wie möglich, aber so groß wie nötig für meinen Produktionszweck. Eine Ausgabeschärfe macht Sinn, wenn Sie erwarten, dass durch den Druck oder die Produktion Ihr Bild ein wenig an Schärfe verliert. Diese Ausgabeschärfe ist moderat, Sie müssen keine Angst haben, dass das Bild zu viel geschärft wird, allerdings ersetzt es nicht die wirkliche Scharfzeichnung, die Sie schon bei der Entwicklung machen. Deshalb ist diese Ausgabeschärfe in erster Linie dafür da, einen Verlust von Schärfe, den Sie z. B. durch mattes Papier haben könnten, durch einen Standardwert auszugleichen. Sie könnten, wenn Sie wollten, die Metadaten, die sich im Bild befinden, entfernen. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn Sie so etwas wie Personeninfo oder Positionsinformationen entfernen wollen, aber auch dann, wenn Sie nicht möchten, dass irgendjemand sieht, mit welchen Einstellungen Sie fotografiert oder entwickelt haben. Das einfachste hierbei ist zu sagen, ich gebe die Bilder nur mit Copyright Informationen weiter, dann haben Sie das wesentliche herausgegeben. Ein Wasserzeichen können Sie einbinden. Nach den Vorgaben, die Sie im Wasserzeichen Editor schon eingerichtet haben, das machen Sie unter dem Bereich Wasserzeichen bearbeiten. Ich muss das nicht machen, ich möchte ein Kalenderbild machen, also soll das kein Wasserzeichen bekommen. Dann könnten Sie noch nach dem Export eine direkte Aktion, sprich ein direktes Programm starten. Auch das wollen wir nicht, wir wollen einfach nur einen Exportordner erstellen. Und das war's auch schon. Dann klicke ich auf Exportieren und dann ist der Moment gekommen, in dem wir aus Lightroom rausgehen und unsere Bilder exportieren. Ich lege einen neuen Ordner auf dem Schreibtisch an, das ist der Kalender für 30x40 quer und hier drin möchte ich meine Bilder exportieren. Das passiert auch Stück für Stück und wir sehen hier oben am Fortschrittsbalken wie die Bilder einzeln exportiert werden. Der Export ist abgeschlossen, dann schaue ich auf dem Finder nach dem exportierten Ordner. Wir haben auf dem Schreibtisch einen Ordner erstellt, der nannte sich Kalender 30x40 quer, und hier sind die Einzelbilder drin, und Sie sehen, dass sie eine entsprechende Bildgröße haben. Diese wird in Pixeln angezeigt und wenn ich auf ein hochformatiges Bild gehe, sehen Sie, dass die Pixelgrößen natürlich deutlich kleiner sind, weil dieses Bild sich dann nach den hohen Abmessungen richtet. Das sind meine exportierten Bilder, die ich bei der weiteren Verwendung einer Kalendersoftware einsetzen kann.

Lightroom CC / Lightroom 6 lernen

Lernen Sie, wie schnell und einfach Sie mit Lightroom CC / Lightroom 6 Ihre Bilder organisieren, entwickeln und weitergeben bzw. präsentieren können.

3 Std. 9 min (32 Videos)
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