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Photoshop CC Grundkurs

Bilder entwickeln

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Der ACR-Dialog fungiert bei der Entwicklung von Bildern als digitale Dunkelkammer. Dabei können Grundeinstellungen betreffend Weißabgleich, Belichtung und weiteren Details vorgenommen werden.

Transkript

Heutzutage ist es ja so, dass man nach der Aufnahme, also da wo man bei der Kamera auf den Auslöser gedrückt hat, eigentlich noch den gesamten zweiten Arbeitsschritt, sozusagen der Dunkelkammer, noch vor sich hat. Das ist sozusagen die digitale Dunkelkammer. Und die digitale Dunkelkammer ist bei mir die Bearbeitung im Adobe Camera Raw Dialog. Und was kann man da jetzt so machen? Ich markiere hier einmal alle Bilder und sage einfach Rechtsklick, "Entwicklungseinstellungen - Einstellungen löschen". Das heißt, ich möchte jetzt alle Bilder wieder so zurücksetzen, wie sie aus der Kamera quasi raus gefallen sind. Jetzt sage ich, ich möchte irgendein Bild bearbeiten und da nehme ich mir hier dieses Auto einfach und sage "Öffnen in" Adobe Camera Raw. Gut, und wenn ich da jetzt drinnen bin, dann sieht man ein kleines Rufzeichen hier oben. Das heißt einfach nur, dass die Vorschau-Daten entsprechend geladen werden. Und jetzt kann ich das Bild entsprechend entwickeln beginnen. Und zwar sieht man hier drüben im rechten Bereich die Grundeinstellungen, Skalationskurven, Details und so weiter und so fort, also hier verschiedenste Einstellungsmöglichkeiten zum Entwickeln des Bildes. Was kann ich aber noch machen? Zum Beispiel kann ich hier oben mit dem Werkzeug einzoomen, das heißt, ich kann jetzt sagen, ich möchte hier auf diesem Bereich entsprechend einzoomen. Das kann ich auch da unten mit dieser Lupe machen, wenn ich will. Oder hier in Ansicht Einpassen, denn dann sehe ich das ganze Bild wieder gesamt. Wenn ich da jetzt eingezoomt bin, kann ich auf das Handwerkzeug wechseln und mit dem Handwerkzeug durch das Bild durch navigieren. Command+0 und ich komme wieder raus. Und was kann man entsprechend machen? Und zwar beginnen die Grundeinstellungen mit dem Weißabgleich. Man weiß ja vielleicht Weiß ist nicht immer gleich Weiß, das heißt wie das Licht sozusagen dargestellt wird und wie es die Kamera speichert ist nie gleich und deswegen muss ich einen Weißabgleich machen. Da kann ich entweder auf diesen Reglern herumziehen und schauen, ob ich ein neutrales Weiß erwische oder einfacher: Ich nehme mir hier oben diese Pipette, das Weißabgleichswerkzeug, und klicke auf einen neutralen Bereich. Neutral heißt, irgendein Bereich, wo keine Farbe drinnen sein kann, wie hier z.B. dieses neutrale Grau, dieser Beton. Und jetzt habe ich hier den Weißabgleich entsprechend gesetzt. Dazu gibt es natürlich noch andere Techniken, andere Werkzeuge, aber für das grobe Einstellen reicht das einmal. Danach wechsele ich wieder auf das Handwerkzeug. Gut, ich scrolle ein wenig runter. Die Belichtung an sich ist einfach die gesamte Helligkeit im Bild, eben dunkler oder heller. Wenn ich übrigens einen Regler zurücksetzen möchte, kann ich einen Doppelklick auf den Regler machen und er wird wieder auf die Standardposition zurückgesetzt. "Kontrast" macht jetzt helle Bereiche heller und dunkle Bereiche dunkler, bzw. umgekehrt, also dunkle Bereiche heller, helle Bereiche dunkler. "Lichter", "Tiefen", "Weiß" und "Schwarz", das sind jetzt verschiedene Positionen in meinem Histogramm. Also Lichter ist in etwa von hier bis hierher,  das heißt ich nehme immer nur den oberen Bereich, also die hellen Töne in meinem Bild. Tiefen ist in etwa von hier bis hierher, also die dunklen Bereiche in meinem Bild. Dann hab ich jetzt Schwarz, das ist dann ganz der untere Bereich, also die ganz ganz schwarzen Pixel und Weiß, das ist ganz der obere Bereich. Das heißt, wenn ich z.B. Wolken hätte und ich möchte jetzt zeichnen zurück holen, kann ich das mit dem Weißregler machen. Hier in diesem Fall sieht man, wenn ich den Weißregler nach rechts fahre, überstrahlt hier dieses Etikett total und auch hier die Lichter. Und wenn ich diesen Weißregler nach links ziehe, dann bekomm ich sogar noch Details hier raus. Also Doppelklick, so war's zuvor, man sieht weniger. Wenn ich jetzt diesen Weißregler nach links ziehe, dann bekomme ich aus diesem, schon fast überbelichteten Bereich wieder Details zurück. Das passt aber soweit. Und ich sage, okay Schwarz, ein wenig dunkler, dass das jetzt noch sozusagen tiefer wird. Wenn ich jetzt Schwarz ganz nach unten ziehe, dann gehen hier diese Bereiche zu, also das wird sozusagen abgesoffen, das heißt, ich habe hier keine Zeichnung mehr. Wenn ich Schwarz nach rechts ziehe, dann sieht man, wie hier sogar das Profil von den Reifen wieder hervorkommt. Also hier kann ich diese dunklen Bereiche entsprechend aufhellen. Da gibt es übrigens auch eine kleine Ansicht, oder eine Hilfe, wenn ich jetzt hier auf die Warnung zur Tiefenbeschneidung, bzw. auf die Warnung zur Lichterbeschneidung klicke. Und wenn ich jetzt Schwarz nach links ziehe, dann sieht man, hier kommen jetzt blaue Bereiche. Und die blauen Bereiche zeigen mir an, dass in diesem Bereich sozusagen keine Zeichnung mehr da ist, sondern dass das nurmehr schwarze Punkte sind. Man kann jetzt so weit nach rechts fahren, bis ich hier auch noch Zeichnung habe. Ich würde Ihnen aber empfehlen: Experimentieren Sie ruhig. Und wenn einmal ab und zu ein Bereich ganz, ganz schwarz wird - ja, warum denn nicht? Wenn Sie sagen, das möchten Sie so haben, dann verwenden Sie das so. Ich stelle das jetzt einmal so an der Kante da ein, dass ein paar kleine Bereiche dunkel sind. Die roten Bereiche übrigens, das sind die Bereiche, die sozusagen hier in den Lichterbeschnitt reingehen. Das ist jetzt hier diese Linie, was dann einfach nurmehr komplett weiß ist. Das heißt, hier kann ich auch nach links fahren, bis ich jetzt keine Überstrahlungen mehr habe, wenn ich das will. Aber warum stören mich Überstrahlungen? Sozusagen hier in den Glanzlichtern am Chromspiegel oder hier auf der Stoßstange kann das ja ruhig wirklich ganz, ganz weiß werden. Gut, was kann man jetzt noch machen? Und zwar kann ich hier mit der "Klarheit" herauffahren. Und die Klarheit, die zieht sozusagen die Details an. Das heißt, ich bekomme Struktur, das ganze Bild wird einfach knackiger. Passen Sie mit der Klarheit auf jeden Fall auf, wenn Sie jetzt mit Personen arbeiten. Zum Beispiel Hochzeitsbilder oder Portraits, wo man die Klarheiten rechts zieht, schauen im Normalfall nicht so wirklich toll aus. Denn dann werden die ganzen Strukturen und die Details hervorgehoben und das will man eventuell nicht haben. Wenn man z.B. die Klarheit nach links zieht, ich übertreibe hier einmal, dann sieht man, wie diese Details sozusagen wegfallen und das ganze Bild wird um einiges weicher. Also: Klarheit so verwenden, wie man es entsprechend haben will. Also nicht übertreiben, aber in diesem Fall kann man die Klarheit ein wenig anheben. Darunter sieht man jetzt "Dynamik" und "Sättigung"  und Dynamik und Sättigung sind jetzt zwei sehr verwandte Regler. In diesem Beispiel wird man es kaum sehen, darum gehe ich mit "Fertig" raus und öffne jetzt z.B. dieses grüne Bild. Und wenn ich hier hergehe und sage, ich ziehe hier die Dynamik an. Dann sieht man, dass das Bild wesentlich gesättigter wird von den Farben. Ich setzte das noch einmal zurück. Wenn ich das jetzt mit Sättigung mache, habe ich auch einen ähnlichen Effekt. Bei Sättigung kann es aber sehr sehr schnell passieren, dass jetzt stark gesättigte Farben, Farben die schon am Anfang gesättigt waren, wirklich ausreißen und nicht schön werden. Das heißt, Dynamik sättigt wenig gesättigte Farben mehr als stark gesättigte Farben und achtet dabei noch auf Hauttöne. Das heißt, Dynamik ist der bessere Regler, wenn man ein wenig mehr Farbe reinbringen will, aber nicht gleich direkt eine Überstrahlung der Farben erreichen will. Wenn ich Dynamik beziehungsweise Sättigung nach links fahre, dann sieht man, dass man so in einen schwarz-weiß, so einen abgemilderten Bereich kommt, also weniger Farbe ist hier drinnen. Ich kann das sozusagen ganz nach links ziehen, dann habe ich gar keine Farbinformation. Wenn ich da irgendwo so bei minus 50 Prozent circa stehenbleibe, dann sieht man, dass ich nunmehr ganz leicht die Farbinformation durchbekomme. Ich gehe hier noch einmal auf "Fertig" und gehe zurück auf dieses Auto, in diesem Falle mit einem Doppelklick. Also jetzt bin ich in Photoshop, macht auch nichts. So kann ich jetzt eben die Grundeinstellungen entsprechend anpassen. Das sind jetzt einmal wirklich die wichtigsten Einstellmöglichkeiten. Eben die Grundeinstellungen, zum Entwickeln mit Camera Raw. Wenn Sie hier einmal durchgeblickt haben, also was man mit diesen Grundeinstellungen so machen kann, dann können Sie sich auch weiter wagen. Wie ich schon erwähnt habe: Man kann eigentlich nichts kaputtmachen in Camera Raw, denn ich kann auch jederzeit wieder die Einstellungen zurücksetzen, indem ich hier sage: "Grundeinstellungen - Zurück auf die Camera Raw Standards". Was aber natürlich auch geht: Ich verändere hier jetzt einmal den Weißabgleich massiv, einmal so, dann einmal so und jetzt einmal so. Was also auch geht, ist mit Command+Z oder Strg+Z auf Windows, den letzten Schritt vor- und rückgängig zu machen. Und so wie in Photoshop auch, mit Command+Alt+Z kann ich jetzt mehrere Schritte zurückgehen. Und mit Command+Shift+Z kann ich jetzt die Schritte wieder nach vorne gehen. Ja, das ist auch ganz wichtig, Command+Alt+Z, bzw. Command+Shift+Z zum Zurückgehen und zum Nach-vorne-Gehen. Ja und so sieht man, in den Grundeinstellungen kann man das Bild sehr, sehr schnell bearbeiten und von der Standardeinstellung, die ja so ausgeschaut hat, sehr, sehr schnell zu dem Ergebnis kommen, was ich eben jetzt gehabt habe. Ich gehe hier wieder zurück mit Command+Z, also mehr Klarheit, mehr Details, mehr Kontrast in das Bild hereingeholt. Und man sieht: Mit den Grundeinstellungen ist das Bearbeiten von Bildern sehr schnell und einfach möglich.

Photoshop CC Grundkurs

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14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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