Grundlagen der Fotografie: Filter

Bilder auf dem Monitor beurteilen

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Die Beurteilung des eben geschossenen Fotos und die Prüfung der Bildwirkung auf dem Monitor der Kamera kann – gerade unterwegs – wegen des Umgebungslichts mitunter schwer sein. Hier erfahren Sie, was dabei helfen kann.
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Transkript

Sie werden sich bestimmt jetzt fragen, was ist denn nun los. Aber Sie werden es gleich verstehen! Weil ein echtes Problem ist die Beurteilung des gemachten Bildes, bei sehr hellem Umgebungslicht. Hier im Studio ist das Problem überhaupt nicht vorhanden. Aber draußen, bei hellem Sonnenlicht, auf jeden Fall. Das kennen Sie bestimmt, wenn man das Bild auf dem Monitor einfach nicht sieht. Weil rundherum einfach viel zuviel Helligkeit vorherrscht. Es ist aber wichtig, wenn Sie z. B. bei einer Langzeitbelichtung kontrollieren wollen, ob die richtig ermittelte Zeit, auch eingestellt war. Bzw. wie sie wirkt im Bild, ob es auch die tatsächliche, faktische richtige Zeit ist. Für eine grobe Beurteilung ziehe ich das Histogramm heran und schaue, ob das Bild technisch richtig gut belichtet ist. Wenn keine Anschläge auf der linken und der rechten Seite, und ein Berg in der Mitte zu sehen ist, dann ist es technisch richtig, sauber belichtet, oder eine saubere Belichtung hergestellt. Ich möchte aber ein Bild in seiner Wirkung erkennen und beurteilen. Mir sind Histogramme nicht egal, aber sie stehen nicht an erster Stelle meiner persönlichen Bildbeurteilung. Also was tun? Also werfe ich mir einen Sack über den Kopf. Und es ist auch tatsächlich so, einfach die Decke über dem Kopf ausgebreitet. Das ist eine Decke, die mal bei einem Fotorucksack dabei war, und die viele gute Dienste tut, unter anderem als Lichtabschatter zu dienen. Weil man kann sich viel mehr auf den Monitor konzentrieren, und das ist das, was wichtig ist. Das sieht vielleicht für den Einen oder Anderen, der da draußen rumsteht, sagen wir mal, sehr speziell aus, aber das ist mir komplett egal, weil bei mir steht das Bild im Vordergrund und nicht wie ich beim Fotografieren aussehe. Und eine weitere super Funktion, oder super Methode ist die Display-Lupe, auch Viewfinder genannt. Das ist ein kleiner Kasten, der so auf Monitormaße abgestimmt ist, mit einer Augenmuschel versehen. Der ist eigentlich mehr für's Filmen gedacht, mit einer DSLR, aber für die Bilderkennung und Beurteilung finde ich das absolut super, weil man den schön drauflegen kann, und kann das sehr gut beurteilen. Eigentlich hat der sogar noch so ein Klippsystem, aber das interessiert mich eigentlich weniger, weil ich will das immer nur kurzzeitig drauflegen, und gucken, wie sind meine Lichtwerte, wie sieht dieses Bild aus, wie ist die Emotion. Das hat natürlich auch noch mal einen Riesenvorteil, weil wenn ich die Deckenmethode bei sehr starkem Wind anwenden möchte, fliegt mir natürlich das Tuch ständig weg. Deshalb ist das eine sehr gute Maßnahme, um die Bilder wirklich bei hellem Umgebungslicht super beurteilen zu können.

Grundlagen der Fotografie: Filter

Lernen Sie, dynamische und statische Motive mit Filtern abzubilden. ND- und Polfilter kommen zum Einsatz, um satte Farben, fließendes Wasser und ziehende Wolken festzuhalten.

3 Std. 43 min (39 Videos)
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