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Lightroom 5: Tipps, Tricks, Techniken

Bilder an Photoshop übergeben

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In den Voreinstellungen von Lightroom lassen sich verschiedene Einstellungen für die weitere Bearbeitung von Bildern in Photoshop vornehmen. Dabei sollten die Arbeitsfarbräume der beiden Programme aneinander angepasst werden.
08:19

Transkript

Wenn es darum geht, Bilder von Lightroom an Photoshop zu übergeben, dann tauchen immer wieder Unsicherheiten und Fragen auf. Ich möchte deshalb die Fragen zusammenfassen, die ich meistens bekomme und die hier kurz beantworten. Die Fragen sind immer zweierlei. Erstens: Was stellst du ein bei den Optionen? Wie die Bilder übergeben werden sollen in den Voreinstellungen? Und zweitens: Wieso kommen manchmal beim Öffnen des Bildes in Photoshop bei der Übergabe Dialogfelder auf und manchmal keine? OK: Zuerst einmal die Einstellungen. Ich gehe kurz ins Menü "Lightroom", auf Windows ins Menü "Bearbeiten" und hole mir hier die "Voreinstellungen" und zwar die "externe Bearbeitung". Hier stelle ich jetzt ganz simple einfach Folgendes ein. Ich sage, ich hätte gerne ein "TIFF-ProPhoto RGB", "16 Bit", "300" in der Regel und "ZIP" und dasselbe hier. Ich möchte die Stapel mit Original, und das wäre eigentlich das, was ich mache. Wieso TIFF und nicht PSD? Ist egal, Sie können auch PSD nehmen. Ich mache das als Archivgründen. Das TIFF-Format ist neutral, ist also nicht zwingend an das Programm Photoshop gebunden. Und das Photoshop-Format ist dann schon eher primär an Photoshop gebunden. Und das Gute ist, dass TIFF so ziemlich alles kann, was Photoshop auch kann, über 3D-Modelle, über Masken, Alphakanäle, all das, was wichtig ist, kann das TIFF auch. Da Lightroom intern mit einem leicht modifizierten ProPhoto RGB arbeitet, habe ich hier ebenfalls ProPhoto RGB eingestellt. Das stellt sicher, dass die Farbansicht in Photoshop der von Lightroom sehr, sehr nahe steht. Wenn ich hier jetzt auf beispielsweise Adobe RGB wechseln würde, kommt da sowieso die Meldung, da steht, umfasst nicht alle in Lightroom verfügbaren Farben, das heißt, es kann gut sein, dass ich jetzt beim Öffnen eine Farbverschiebung hinbekomme. Und wenn ich dieses Problem schon habe, muss ich sagen, dann lieber in Photoshop, wo ich ein Softproof habe, wo ich in Profile umwandeln kann und nicht hier. ProPhoto RGB bedient 16 Bit. Das ist ganz wichtig, also, nicht 8 Bit, sondern 16. Wenn Sie jetzt sagen, das ist mir beides etwas zu komplex, dann haben Sie auch mit Adobe RGB 8 Bit. Gute Ergebnisse, aber 8 Bit ist von der Bit-Tiff her eigentlich veraltet. Häutige Bildverarbeitung in Photoshop findet in der Regel im 16 Bit Modus statt und nicht kleiner. Das ist mein Standard. Übrigens ganz kurz, es gibt heute schon etliche Drucker, Fotodrucker, die einen größeren Farbraum drucken können als es Beispiel mit Adobe RGB möglich ist. Viele Farbmanagement-Experten streiten sich immer noch darüber, ob man jetzt Adobe RGB oder sRGB nehmen soll, aber in der Zwischenzeit, wo sich die Streitenden streiten, ist die Entwicklung schon nieder weiter gegangen. Und ProPhoto RGB ist natürlich so nicht druckbar, aber es ist trotzdem eine gute Grundeinstellung für die Übergabe an den Photoshop. Falls es Sie übrigens nervt, wenn immer nach dem Bearbeiten in Photoshop bei den Bildern hinter noch die Option "Bearbeitet" steht, dann können Sie hier einfach hingehen und sagen "Erstellen Sie eine neue Vorgabe", schreiben Sie hier den Dateinamen rein und nichts weiter. Und dann wird, wenn das Bild dann von Photoshop wieder an Lightroom übergeben wird, nicht hinter noch "Bearbeitet" stehen, sondern einfach der Dateiname und die neue Endung. Das reicht, ja, absolut aus. So. Wenn ich dieses Bild in Photoshop öffnen würde mit Command+E, dann kommt keine Meldung, absolut gar nichts. Das Bild geht einfach auf, und das war es. Irgendwann, hoffe ich, geht es dann auch auf, so da ist es. Es geht einfach auf. So, das ist die Optimalform. Jetzt kann es sein, dass eine Fabrmanagement-Warnung kommt. Die würde zum Beispiel kommen, wenn ich jetzt sagen würde "In Photoshops Farbeinstellungen", das nicht ProPhoto RGB mein Arbeitsfarbraum wäre, sondern zum Beispiel Adobe RGB. Wenn ich jetzt das Bild von Lightroom mit Command+E an den Photoshop übergebe, dann hat Photoshop ein Problem. Und zwar möchte Photoshop intern mit Adobe RGB arbeiten, Lightroom füttert ihm aber ein ProPhoto RGB. Und dann müsste ich jetzt mühsam sagen: "Hey, lieber Photoshop, sei doch so nett, und würdest du, bitte, ProPhoto RGB nennen". So. um das zu umgehen, stelle ich immer, wenn ich sehe, wie gerade richten kann. das geht nicht immer, den RGB Arbeitsfarbraum so ein, wie auch Lightroom eingestellt ist, sprich, ProPhoto in diesem Fall. Jetzt gibt noch andere Meldungen, die kommen können. Zum Beispiel hier habe ich die TIFF-Datei von dieser RAW-Datei. Die habe ich etwas retuschiert, etwas farbrig noch verändert, und das ist die TIFF-Datei. Wenn ich die mit Command+ E an den Photoshop übergebe, dann kommt relativ früh schon eine Meldung. Die haben Sie nur bei Dateien, die keine Raw-Dateien sind, sprich bei JPG, TIFF und Photoshop. Jetzt habe ich die Option zu sagen "Will ich das Original öffnen". In diesem Fall wird genau das geöffnet, was ich hier habe, und zwar ohne allfällige Einstellungen, die ich in Lightroom vorgenommen habe. Darf ich das kurz zeigen? Ich drücke einfach kurz die V-Taste in Lightroom. Das macht aus meinem Farbbild ein hässliches Schwarzweiß in diesem Fall. Es geht , zwar es könnte schlimmer sein. Und wenn ich jetzt Command+E drücke und sage "Original", dann sind die Einstellungen weg, weil ich öffne, ja, das Original und nicht die Einstellungen. Die zweite Option, die ich habe, ich verzichte jetzt darauf, die alle auch noch zu öffnen, lautet "Willst du eine Kopie von diesem Original machen ohne die Einstellungen?". Dann wird das TIFF kopiert und ohne Einstellung geöffnet, damit ich nicht aus Versehen mein Original überschreibe. Und dann gibt es noch die Option "Kopie mit den Lightroom-Anpassungen bearbeiten". Wenn ich das mache, wird eine Kopie erstellt, und die dann mit den Anpassungen in Photoshop geöffnet. Das, also, das Letztes Lösung: Wann kommt eine Meldung? Wann kommt keine Meldung? Und was stellst du ein? Es gäbe noch eine weitere Meldung, die ich im Moment aber hier nicht simulieren kann, und zwar dann, wenn Sie eine ältere Version des Camera Raw Plug-ins haben, und Lightroom aber auf den neuesten Zustand ist, also, wenn die Prozessversion von Lightroom neuer ist, als die Prozessversion von Camera Raw mit Photoshop. Dann würde noch eine Meldung kommen, die Sie fragt, ob Sie abbrechen wollen, ob Sie das Bild trotzdem öffnen wollen, das wäre eine schlechte Entscheidung, oder ob Sie das Bild mit Lightroom rendern wollen. Und das wäre in diesem Fall die richtige Variante, weil dann zuerst Lightroom das tief macht und erst dann an den Photoshop übergibt. Und ansonsten, wenn ich hier sage "Kopie" und das Bild bearbeite, dann ist es so, dass die Kopie im Prinzip durch Photoshops Camera Raw Modul gerendert wird und nicht etwa durch Lightroom. Das heißt, wenn ich abbreche, dass da keine unnötige Tiff-Datei rumschwirrt, und wenn ich mit Lightroom rendere, hätte ich sie dann hier halt trotzdem. Aber das ist denn nicht weiter tragisch. Das kann ganz schön kompliziert sein, diese Übergabe an den Photoshop, aber immerhin gibt es für jedes Problem eine Lösung.

Lightroom 5: Tipps, Tricks, Techniken

Sehen Sie, welch zahlreiche und nützliche Optionen sich in Lightroom hinter Tastenkürzeln und in den Menüs verbergen, um die Bearbeitung Ihrer Bilder noch einfacher zu gestalten.

4 Std. 24 min (60 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.05.2014

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